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Heidi will heim!

Dieses Thema im Forum "Eigene Geschichten" wurde erstellt von Joost, 10. April 2009.

  1. Joost

    Joost New Member

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    AW: Heidi will heim!

    Herrn
    Bischof Dr. Gebhard Fürst
    Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart


    Sehr ge-ährter Herr Bischof,

    Scho lang wollt i emaal no Rotteburg komme. Aber Sie wisset jaa sicher, wie's ischt: Mer kommt halt oifach nit dazua! D' Arbet schafft si halt nit vo alloi, gell!

    Aber jetzert, wo i gheert han, de Papscht sei oifach so verschwunde, do hab i do e Froog:

    Was verdient denn so e Papscht am Dag? Oder in de Schtond?

    I moin halt, wer nix schafft, der soll au nix verdiana! Falls er koi Urlaub hat - un i han nix gheeert von-emme extra Papscht-Urlaub!

    Scho in der Biebel schtand es geschrieben:

    "Wer ta nücht arpeitet, ter soll auch nücht össön!"

    Aber heutzutags saget d' Leit:

    "Wenn oiner scho nix schafft, no soll er wenigschdens aa-schdändig esse!"


    ~~~~~

    Aber jetz mal im Ernscht: Wie ischt denn so deees Breis-Leischdungs-Verhäldnis bei unserem Papscht?

    Wär es nit wäääsendli koschdenginschdiger, mer dätet en Toilzoit-Papscht oi-fiehre?

    So ouf 400 Euro Basis?

    Dann kennt er gäärn emaal verschwinde - ouf oigene Koschde!


    I moin, es wääär do emaal e Ieberläägung wärt?

    Oder was moinet Sie, Herr Bischof?



    Mit freindlichen Grießen
    Guschtav Häberle
    (friaher oigeschdändig. jetz bei de Firma Bosch)
     
  2. Joost

    Joost New Member

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    AW: Heidi will heim!

    THE TIMES
    London
    Weekend Issue


    Pope Works as Dairy Farmer


    It has now come to light that Pope Benedict XVI has taken on a half time job as a shepherd at an Alpine dairy farm in Switzerland.

    "How can I be a Good Shepherd to my Catholic flock, if I don't know about shepherding?" he asked while addressing a delegation of faithful Bavarians from his home town.

    There is now some legal doubt as to whether Pope Benedict is entitled to this job, as under Swiss Law only fully trained and licensed shepherds of Swiss nationality may do any kind of shepherding in Switzerland.

    The Trade Union of Swiss Shepherds (GdSS) is looking into the matter.

    If the danger of a full strike cannot be averted, the supply of Alpine butter, milk, and cheese all over Europe seems doubtful.

    Frau Adelheid Geiss, who for the time being employs Pope Benedict XVI at her lonely dairy farm, is quoted as saying: "I don't care what those bureaucrats in Chur or Berne say. My Sepperl is doing a good job, and that's that!"

    She left it unclear whether this "good job" was meant in referrence to her sheep or to her in person.


    ------

    From our own correspondent in Winterthur
     
  3. Joost

    Joost New Member

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    AW: Heidi will heim!

    Herrn
    Joseph Ratzinger
    Papst
    Petersplatz 2a, dritter Stock
    Rom


    Sehr geehrter Herr Ratzinger,

    Ihr Einbürgerungsgesuch für die Schweizer Eidgenossenschaft ist bei uns eingegangen.

    Sie geben an, derzeit Papst zu sein, jedoch auf Schafhirte umschulen zu wollen.

    Wir stehen Ihrem Gesuch einerseits positiv gegenüber, da zur Zeit starker Mangel an Nachwuchskräften im Hirtengewerbe herrscht, während Päpste am Schweizer Arbeitsmarkt momentan nur schwach nachgefragt werden.

    Zuschüsse für eine allfällige Umschulung können wir Ihnen allerdings nicht bewilligen. Ihre Arbeitgeberin, Frau Adelheid Geiss, wird hiermit behördlicherweise ersucht, diese Umschulung sowohl kostenneutral wie auch zügig abzuwickeln.

    Noch eine andere Frage bedarf der Klärung.

    In Ihrem Antragsformular haben Sie in der Rubrik "Beruf" gut lesbar "Papst" angegeben.


    In der Rubrik "Konfession" aber findet sich nur ein unleserliches Kürzel, das sowohl "evangelisch" wie "katholisch" oder auch etwas anderes bedeuten könnte, wie zum Beispiel "muslimisch".

    Wobei die Konfession zwar keine Rolle spielt, denn evangelische, katholische, oder auch muslimische Ausländer sind in unserem Lande stets gleich (un)willkommen.

    Ungenügend ausgefüllte Formulare sind aber in jedem Falle ein Hindernis bei einer Einbürgerung.

    Wir bitten Sie daher, uns möglichst zeitnah Ihre Konfession mitzuteilen.

    Mit freundlichen Schweizergrüßen


    Vreni Delatour

    Abteilungsleiterin
    Amt für Einbürgerungen
    Bern
     
  4. Joost

    Joost New Member

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    AW: Heidi will heim!

    NEUES DEUTSCHLAND
    Berlin, 18. Oktober 2007


    Nieder mit dem Klerikalfaschismus! Es lebe die internationale Solidarität der Schafhirten!

    Genossen! Der Klassenfeind schläft nie!

    In einem beispiellosen Akt der Aggression versucht der berüchtigte Klerikalfaschist Joseph Ratzinger, geboren zu Maktl am Inn in der Nähe von Braunau am Inn, mit Hilfe der Schweizer Behörden , die werktätigen Schafhirten der Schweiz um Lohn und Brot zu bringen!

    Wieviele Vatikan-Euros und Petro-Dollars mögen wohl nach Bern geflossen sein, um die korrupten Schweizer Behörden dazu zu bewegen, dem Klassenfeind Joseph Ratzinger das Schweizer Bürgerrecht zu geben?

    Damit haben sich die Behörden der angeblich demokratischen Schweiz ein für allemal als Lakeien des Imperialismus, Monopolkapitalismus, Revanchismus, Neo-Kolonialismus, Raclette-Faschismus, Fondue-Nationalismus, und nun auch des Klerikal-Faschismus entlarvt.

    Traurig nur, dass ausgerechnet Ex-Genossin Adelheid Geiß diesem Treiben auch noch Vorschub leistet! War sie doch schon früh ein Opfer des Frankfurter Großbürgertums. Schloss sich dann der Kommunistischen Internationale (Sektion Maienfeld-Chur) an und leiste Großes in der Friedensarbeit unter Graubündner Bergziegen.

    "Von Graubünden darf NIEMALS wieder Krieg ausgehen!" Das war das Motto, dem sich Ex-Genossin Geiß immer verpflichtet fühlte. Leider geriet sie später in die Fänge des Hexo-Wicca-Esotero-Faschismus. Von da an war es nun nur noch ein kleiner Schritt zum Klerikalfaschismus. Ihr Beispiel soll uns eine Warnung sein!

    Nicht verwunderlich ist die laue Haltung des Abweichlers Peter Geiß. Schon früh sagte er sich vom Marxismus-Leninismus los und verschwor sich dem Sozialdemokratismus-Ultra-Montanismus der besonders üblen alpino-albino-faschistischen Variante.

    Wir werden ihm im Unterschied zu Ex-Genossin Adelheid Geiß keine Träne nachweinen.


    Doch wollen wir diesen Artikel nicht beenden ohne ein Wort der Hoffnung. Unser Mann im Schwarzwald, Genosse Waldbaum, kämpft unbeirrt weiter vor Ort für den Sieg Weltrevolution. Er soll uns Leitfigur und Vorbild sein!


    In diesem Sinne: La lutta continua!

    Immer vorwärts! Nie zurück! In die Zukunft geht der Blick!


    gez.
    Genossin Lenina Karla Engels
     
  5. Joost

    Joost New Member

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    AW: Heidi will heim!

    Ministerium für Staatssicherheit
    Hauptverwaltung Aufklärung
    Fremde Heere West

    Zur Vorlage für Genosse Markus-Wolf

    Anlässlich des 60. Bestehens der DDR im Jahre 2009 wäre es doch an der Zeit, Genosse Waldbaum für seine großen Verdienste um die Weltrevolution den Großen Vaterländischen Verdienstorden mit Hammer und Sichel und Zirkel zu verleihen.

    Ich darf erinnern:

    Unschätzbare Dienste im Kampf gegen den Klassenfeind leistete er als IM "Lärche" im Sondereinsatz an den Bars der thüringischen Interhotels, im besonderen Maße im Bezirk Erfurt. Ungezählt sind die Whiskies und Weine, die er mit Todesverachtung im Dienste unserer geliebten sozialistischen Republik in diesen Etablissements vernichtete.

    In der geheimen Aktion "Romeo & Julia" vermochte er mehrere westdeutsche Chefsekretärinnen umzudrehen - und für die Dienste des Sozialismus nutzbar zu machen. Dass er sich dabei mit der Chefsekretärin Holundera näher befasste, als es den Dienstanweisungen entsprechend nötig gewesen wäre, erscheint im Rückblick nun gerechtfertigt. Es geschah im wohlverstandenen Interesse des Weltfriedens und der Weltrevolution, und sein Erfolg beweist die Richtigkeit der etwas un-orthodoxen Vorgehensweise unseres geschätzten Genossen Waldbaum auf das Glänzendste.

    bitte wenden
     
  6. Joost

    Joost New Member

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    AW: Heidi will heim!

    Ministerium für Staatssicherheit
    Hauptverwaltung Aufklärung
    Fremde Heere West

    Zur Vorlage für Genosse Markus-Wolf

    Im Schwarzwald vermochte Genosse Waldbaum die einheimische Bevölkerung langsam aber sicher auf die Seite Lenins zu ziehen.

    Zunächst hieß es dort meist: "Lenin? Was isch denn dess fir eyner gwäääse? Geh mer fort mit sellem Russ!"

    Doch Genosse Waldbaum brachte Lenins Worte den Bauern im Schwarzwald näher durch seine kon-geniale Übersetzung:

    "Ha no! So e bissl Verdrauwe isch joo guéd unn räächt! Awwer e gewisse Kondroll isch dann do an und pfirsich no besser!"

    Das war auch den Schwarzwäldern verständlich, und nun heißt es dort:

    "Lenin? Also der Maa isch gar nit so bleed gwäääse!"

    Und das ist das höchste Lob, das ein Schwarzwälder aussprechen kann.


    Daher möchten wir vorschlagen, dass die Verdienstmedaille für Genosse Waldbaum die Gravur trägt:


    Waldbaum, hör die Signale!
    Auf zum letzten Gefecht!
    Die Schwarzwaldbrigade
    erkämpft das Menschenrecht!


    Über die Verdienste des Genossen Waldbaum im Alpenraum werden wir später noch berichten.

    Mit sozialistischem Gruß

    Major Bruno Birke @ Majorin Beate Buche
     
  7. Joost

    Joost New Member

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    AW: Heidi will heim!

    Frau Holunder schreibt:

     
  8. Joost

    Joost New Member

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    AW: Heidi will heim!

    Titelzeile der BILD-Zeitung:



    Papst wird protestantisch!


    Osama Ben Laden wird katholisch!


    Heidi wird Hindu!



    Wir berichten darüber auf Seite drei.
     
  9. Joost

    Joost New Member

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    AW: Heidi will heim!

    Frau Holunder schreibt:

     
  10. Joost

    Joost New Member

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    AW: Heidi will heim!

    An
    Herrn Alfred Bock
    1. Vorsitzender der Vereinigung der Bergschafzüchter im Alpenraum
    Schoof-Hommele-Weg 3
    Da wo's teuer isch (Davos)

    -----------------------------------


    Hei Alfred!

    Sicher kennsch mi no von de letschde Versammlig här!

    Die Sach isch esoo: Mir hännd grad gar viel Arbeit zur Zyt. Es Sepperli (de Pabscht) isch grad z'oberscht uf de Alm. Er kaa grad nit komme, und so tuscht du die Antwort von mir übercho.

    Im Herbscht isch es öppis besser mit de Zyt. Es Sepperli tät sich sicher frayn über so en "Alpeländische Schäfertag". Vor allem, wenn daa drno au e paar schöni Schäferinne daby sind.

    Kummet nu!

    Am beschte bringert ihr dann en guede neue Wi mit, un ich bach e paar Zwiebel-Wähe.

    Mache-mer's-esoo?

    Also dann Adé - bis zuem Herbscht

    d' Adelheid

    PS: Du derfsch au Heidi zue mer sage, gell!
     
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