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Weise Sprüche

Weltanschauungen unterscheiden sich durch ihre Irrtümer, nicht durch ihre Wahrheiten.

frei nach Michael Richter
 
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Der Abschied von der Wahrheit ist der Beginn einer wunderbaren Gedankenfreundschaft,
die im Gegenteil einer großen Wahrheit der großen Wahrheit der Gegenwart doppelt verpflichtet ist.

frei nach Bernhard Layer
 
Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war.
Auf weitere Experimente verzichtete er.
Mark Twain
 
Der Abschied von der Wahrheit ist der Beginn einer wunderbaren Gedankenfreundschaft,
die im Gegenteil einer großen Wahrheit der großen Wahrheit der Gegenwart doppelt verpflichtet ist.

frei nach Bernhard Layer

Wo Ordnung entsteht, der Abschied vergeht.

Freundschaft will bauen, auf Gefühl und Vertrauen
Sich aufs Denken beschränken, kann am Ende nur kränken.
 
Wo Ordnung entsteht, der Abschied vergeht.

Freundschaft will bauen, auf Gefühl und Vertrauen
Sich aufs Denken beschränken, kann am Ende nur kränken.

Wo ORTNUNG erkannt,
dient der Nichtzusammenhang als Verband.

Verbundenheit darf mit geschlossenen Augen funktionieren,
um Wesentliches an Wesenheit und ‚Wessenheit‘ zu generieren.
 

:dreh:

... der Mensch hat Gott erschaffen,
weil er vom (Zusammen) Leben enttäuscht war
...

:dontknow:

Eher, als er sich abseits von der bergenden Gruppe zurechtfinden musste.

"Da die patriachale Hirtenkultur von Inbesitznahme, Feindschaft, Kontrolle, Verteidigung, Autorität und Gehorsam geprägt war, muss die mystische Erfahrung unserer indoeuropäischen Vorfahren sehr verschieden gewesen sein von den mystischen Erfahrungen der präpatriachalen matristischen Kultur...:

der Hirte muss viele Tage und Nächte des Sommers entfernt von der tragenden Begleitung und ihn unterstützenden Gemeinschaft verbracht haben, um seine Herde zu schützen und sie auf gute Weidegründe in den Bergtälern zu führen. Einsam fand er sich der Unermesslichkeit des Sternenhimmels und der überwältigenden Mächtigkeit der Berge gegenüber und muss, gleichzeitig bezaubert und erschreckt, viele unerwartete elektrische Lichtphänomene beobachtet haben, die sich in den Bergen nicht nur an stürmischen Tagen ereignen.

Ich denke, dass ein Hirte, dem unter diesen Umständen eine spontane mystische Erfahrung widerfuhr, diese als Zugehörigkeit zu und Verbundenheit mit einem kosmischen Reich erlebt haben muss,....in dem man nur existieren konnte, wenn man sich unterwarf: 'Der Kosmos und ich sind eins, ungeachtet meiner unendlichen Kleinheit, und ich unterwerfe mich der Macht dieser Totalität, gehorche ihren Forderungen, wie ich mich dem Patriachen der Gemeinschaft unterwerfe....'

Ich denke also, dass, während in der präpatriachalen matristischen Kultur Europas der Mensch, der eine mystische Erfahrung hatte, durch sie und in ihr verbunden blieb mit dem angenehmen, greifbaren Bereich des täglichen Lebens, der Hirte in der Bergeinsamkeit eine Wandlung durchlebt haben muss, die ihn mit einem ungreifbaren Reich der Unermeßlichkeit, der Macht, der Furcht und des Gehorsams verband."

Humberto Maturana: Liebe und Spiel, die vergessenen Grundlagen des Lebens, S.47
 
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