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Was ist Liebe?

Freidenker1

Member
Registriert
24. Juli 2012
Beiträge
101

"Eine glückliche Liebe hat immer drei Wurzeln: Die Bereitschaft, den Anderen als das anzunehmen, was er ist, ohne ihn verändern zu wollen. Das Vertrauen in die gegenseitige Zuneigung, ohne Beweise zu verlangen. Den Mut, das Herz zu öffnen, ohne Netz und doppelten Boden." Buddha​

In der Ausstellung "Was ist Liebe?" findet ihr mehr Zitate von berühmten Denkern.

Hier mehr: https://www.freidenker-galerie.de/was-ist-liebe-zitate-und-liebessprüche/
 
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BTW: Liebe ist eine "theoretische Zwangskonstruktion". Ich kann und will nicht lieben, aber mögen mag ich ... :grouphug:
 
Ich staune immer, was man dem Buddha so alles zuschreibt... ;)

Bitte, Freidenker, fasse das nicht als Kritik auf, aber die "Liebe" im herkömmlichen Sinn, war nicht das Thema des Buddha. Für ihn war Mettâ wichtig, die liebevolle Güte, die man jedem Lebewesen entgegen bringen soll, ebenso wie Karunâ, das bedingungslose Mitgefühl.

Zwischen all dem gibt es zwar immer wieder Schnittmengen, aber nicht in dem Sinn, den das obige Zitat impliziert, das Du geschrieben hast. Ich kenne Deine Quelle nicht, aber in den zahllosen Reden des Buddha findet man sie nicht, zumindest habe ich sie in meinen Übersetzungen der Lehrreden noch nie gefunden

Peter
 
Nachtrag: Mein obiger Beitrag bedeutet nicht, dass ich nicht daran glaube, dass es Liebe gibt. Ich lebe sie seit 53 Jahren mit meiner Frau, und diese Liebe nimmt zu, nicht ab. Aber seit vielen Jahrzehnten liebe ich auch eine handvoll Freundinnen und Freunde, wenn auch in einer etwas anderen Qualität. Und die Tiere, die meinen Lebensweg geteilt haben, vor allem Katzen, liebte ich auch. Kinder habe ich leider keine.

Mir kam es oben darauf an, mein Erstaunen darüber auszudrücken, was dem Buddha so alles in den Mund gelegt wird... 😊

Peter
 
Eine Katze zu lieben, das hat eine ganz besondere Qualität, weil man von der Katze keine Gegenliebe zu erwarten hat.
Ich hatte seit meiner Kindheit - mit längeren Unterbrechungen, wenn eine gestorben ist - fast immer eine Katze und aktuell habe ich auch eine.
Sie kommt zu mir, wenn es ihr danach ist und ansonsten ignoriert sie mich, aber besonders im Garten weiß ich, wie ich sie reizen kann und wir spielen zusammen, denn sie ist nie richtig aus dem Kindesalter heraus. Sie springt durch den Garten wie ein junges Kätzchen.
Sie ist besonders hübsch und sie hat eine große Fangemeinde unter den Passanten, denn die Straße führt zur Straßenbahnhaltestelle und viele bleiben stehen, weil sie sich von ihnen streicheln lässt. Es ist schon oft vorgekommen, dass ich eine Frau auf dem Boden habe sitzen sehen, die meine Katze streichelte und der Mann wartete geduldig, bis seine Frau genug davon hat.
Die Hitze der letzten Tage hat ihr zugesetzt. Sie verkriecht sich meistens unter der Hecke und verschläft den Tag ohne zu fressen.
 
Eine Katze zu lieben, das hat eine ganz besondere Qualität, weil man von der Katze keine Gegenliebe zu erwarten hat.
...
Vielleicht liegt es daran, dass wir keine Kinder haben konnten? Ich schließe das nicht aus.

Nach dem Tod unserer letzten Katze entschlossen wir uns, keine mehr in unser Leben zu holen, da wir in einem Alter sind, in dem wir wahrscheinlich vor der Katze sterben. Daher ließen wir es. Aber wir haben eine (finanzielle) Patenschaft für eine "unvermittelbare" Katze in einem Tierheim.

Peter
 
Ich habe drei Kinder - inzwischen erwachsen - und vielleicht ist das der Grund, warum wir keinen Hund wollen, denn Hunde brauchen Zuwendung wie kleine Kinder. Ich mag zwar Hunde, aber kein viertes Kind.:)
Wenn wir verreisen, dann übernimmt eine Nachbarin die Betreuung unserer Katze, weil sie zwar Katzen liebt, aber ihr Mann hat Katzenhaarallergie.
Die Katze hat ihre Klappe und kann frei ins Haus oder in den Garten und die Nachbarin bekommt den Hausschlüssel und dann braucht sie nur mit Futter zu versorgen. Und wenn wir zurückkommen, dann gibt es keine Freudensprünge wie bei einem Hund, sondern eine Reaktion wie: ach, seid ihr auch wieder da? Das kann man mit einem Hund nicht machen. Er würde sehr darunter leiden.
 
Ich habe aufgrund eines frühkindlichen Traumas lebenslang Angst vor Hunden gehabt, allerdings ist mir die Unabhängigkeit einer Katze näher als die Anhänglichkeit eines Hundes.

Als wir noch Katzen hatten, wurden diese auch von unseren Nachbarn betreut, und GANZ früher von meinen Eltern, die katzenerfahren waren. Aber meine Eltern sind schon lange tot.

Peter
 
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