• Willkommen im denk-Forum für Politik, Philosophie und Kunst!
    Hier findest Du alles zum aktuellen Politikgeschehen, Diskussionen über philosophische Fragen und Kunst
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

Was ist die Bestimmung des Menschen?

AW: Was ist die Bestimmung des Menschen?

WO hab ich das geschrieben?
Bitte um Zitat!
ICH teile Wesen nicht in Wertekategorien ein - sie sind da und ich habe weder mich noch sie erschaffen. Es steht mir nicht zu, sie zu bewerten. So sehe ICH es!
Andere sehen es anders.

1. Zitat in Beitrag #394: "Nun, ich sehe keinen Sinn darin, einer Entität Wert zuzuschreiben. Entweder sie ist da oder nicht."

2. Zitat in Beitrag #396, auf mein Nachfragen ob dir denn klar sei, was du damit geschrieben hattest: "Na ja, man muss da noch zwischen Dingen und Wesen unterscheiden. Bei Wesen macht es für mich keinen Sinn."

Das heißt, denn du zum Inhalt des von dir Geschriebenen tatsächlich stehst, dürftes du keinen Grund zum Eingreifen sehen, wenn z.b. ein Mensch mit einem Bären ums Überleben kämpft. Für mich und alle sonstigen humanistisch geprägten Personen ist es keine Frage, nach Möglichkeit dem Menschen zu helfen - auch auf Kosten des Lebens des Bärens, wenn es sein muss. Einfach, weil das Wesen Mensch einen höheren Wert hat als das Wesen Bär. Laut deinem Geschriebenen triffst du diese Bewertung nicht, dürftest also keinen Grund sehen, irgendwie parteiisch in so einem Szenario mitzuwirken.
Ich frage dich also, stimmt das so und stehst du damit zu deinen Aussagen oder möchtest du sie nicht doch abwandeln ?


Der Humanismus und Humanisten existieren!
Warum sollte ich das negieren? :confused:

Ich schrieb nicht du negierstest die Existenz des Humanismus, sondern den Humanismus selbst. Das ist nicht das Selbe.

Wenn Leute sich selbst einen höheren Wert zuschreiben wollen, als anderen Wesen, ist das IHRE Angelegenheit.
Die "Krone der Schöpfung" ist wohl für Viele nicht leicht abzulegen! :D

Wie gesagt, auch diese Aussage lässt vermuten, dass du den Humanismus negiertest. Ist das nun wirklich so ?


Klar kann sich ein Wesen ändern.
Das Wesen ist das, was wahrnimmt!

Ein Mensch in Narkose wäre demnach kein Wesen, weil er ja nicht wahrnimmt.


Nun, was mich über alle Änderungen hinweg ausmacht, ist, dass ich ein wahrnehmendes Wesen bin! :)

Die Aussage "Ich bin ein wahrnehmendes Wesen" setzt ein "Ich" voraus. Das steht aber hier in Frage.


Mehr als es sagen, kann ich nicht!
Wenn du nicht weißt, was Wahrnehmung und Bewusstsein ist, kann ich dir auch nicht helfen....

Ich WEISS nicht, was Wahrnehmung und Bewusstsein sind, ich erlebe sie nur und kann eventuelle Details beschreiben die aber nur zugängig sind, wenn man sie selbst erlebt. So wie man Farben nur jemandem beschreiben kann der Farben kennt. Weiters meine ich, bei dir ist es das Selbe. Auch du WEISST nicht, sondern erfährst nur. Du hast dich aber zu Aussagen hinreißen lassen, die voraussetzen dass du WÜSSTEST. Tust du aber nicht, daher kannst du auch die Frage, was dieses "es" sei nicht beantworten.
 
Werbung:
AW: Was ist die Bestimmung des Menschen?

1. Zitat in Beitrag #394: "Nun, ich sehe keinen Sinn darin, einer Entität Wert zuzuschreiben. Entweder sie ist da oder nicht."


Ok, missverständlich - ich dachte, du denkst, dass ich das verallgemeinere!
Ich sage es aber nur für mich selbst!


2. Zitat in Beitrag #396, auf mein Nachfragen ob dir denn klar sei, was du damit geschrieben hattest: "Na ja, man muss da noch zwischen Dingen und Wesen unterscheiden. Bei Wesen macht es für mich keinen Sinn."


Das stimmt nach wie vor!


Das heißt, denn du zum Inhalt des von dir Geschriebenen tatsächlich stehst, dürftes du keinen Grund zum Eingreifen sehen, wenn z.b. ein Mensch mit einem Bären ums Überleben kämpft. Für mich und alle sonstigen humanistisch geprägten Personen ist es keine Frage, nach Möglichkeit dem Menschen zu helfen - auch auf Kosten des Lebens des Bärens, wenn es sein muss. Einfach, weil das Wesen Mensch einen höheren Wert hat als das Wesen Bär. Laut deinem Geschriebenen triffst du diese Bewertung nicht, dürftest also keinen Grund sehen, irgendwie parteiisch in so einem Szenario mitzuwirken.
Ich frage dich also, stimmt das so und stehst du damit zu deinen Aussagen oder möchtest du sie nicht doch abwandeln ?


Ich habe schon öfter eingegriffen - aus Mitgefühl!
Wert brauche ich dafür keinen!


Ich schrieb nicht du negierstest die Existenz des Humanismus, sondern den Humanismus selbst. Das ist nicht das Selbe.


Ich finde den Begriff "negieren" unpassend!
Für mich passt besser zu sagen: Ich glaube nicht daran, dass der Mensch ein "höheres" Wesen ist!


Wie gesagt, auch diese Aussage lässt vermuten, dass du den Humanismus negiertest. Ist das nun wirklich so ?


S.o.


Ein Mensch in Narkose wäre demnach kein Wesen, weil er ja nicht wahrnimmt.


Er nimmt wahr - nur vergessen es die Meisten wieder!


Die Aussage "Ich bin ein wahrnehmendes Wesen" setzt ein "Ich" voraus. Das steht aber hier in Frage.


Für MICH nicht!
ICH weiß, dass ich ich bin! :)


Ich WEISS nicht, was Wahrnehmung und Bewusstsein sind, ich erlebe sie nur und kann eventuelle Details beschreiben die aber nur zugängig sind, wenn man sie selbst erlebt. So wie man Farben nur jemandem beschreiben kann der Farben kennt. Weiters meine ich, bei dir ist es das Selbe. Auch du WEISST nicht, sondern erfährst nur. Du hast dich aber zu Aussagen hinreißen lassen, die voraussetzen dass du WÜSSTEST. Tust du aber nicht, daher kannst du auch die Frage, was dieses "es" sei nicht beantworten.


Ich weiß, dass ich existiere und dass ich wahrnehme.
Mehr weiß ich auch nicht, habe ich auch nicht behauptet und deshalb ist es vollkommen sinnlos, wenn du immer wieder fragst! :lachen:
 
AW: Was ist die Bestimmung des Menschen?

Ok, missverständlich - ich dachte, du denkst, dass ich das verallgemeinere!
Ich sage es aber nur für mich selbst!

Es geht ja auch um DEINE Einstellung zu diesem Sachverhalt.

Ich habe schon öfter eingegriffen - aus Mitgefühl!
Wert brauche ich dafür keinen!

In welchen Szenen ? Auf welche Art hast du eingegriffen und warum auf diese Art ? Wenn du sagst, du bräuchtest keine Werte, sondern nur Mitgefühl ist das so wie wenn du sagst du brauchst zum Leben kein Geld, nur Euros.


Ich finde den Begriff "negieren" unpassend!
Für mich passt besser zu sagen: Ich glaube nicht daran, dass der Mensch ein "höheres" Wesen ist!

Sagt genau das aus, was "negieren" hier bedeutet. "Ich negiere den Humanismus" ist deutlich kürzer und sagt das Selbe aus, daher sah ich keinen Sinn den selben Inhalt lediglich wortreicher zu verpacken :)



Laut deinen Worten negierst du eindeutlig den Humanismus. Ob du das auch tatsächlich tust (oder es nur glaubst) ersehen wir vielleicht, wenn du Auskunft über die Eingriffe in besagten Szenarien gibst. Ich glaube dir nämlich die Negation des Humanismus nicht so ohne Weiters. Menschen haben üblicher Weise auch mehr Mitgefühl für Menschen als für Mäuse, zum Beispiel. Und mehr für Mäuse als für Heuschrecken. Das ist schon eine Folge von humanistischen Grundlagen - auch wenn man sich dessen nicht bewusst sein mag und auch für Mäuse und Heuschrecken ein bestimmtes Maß an Mitgefühl hat.
Bei Menschen mit dissozialen Störungen ist das anders, sie haben ein gestörtes, eventuell sogar völlig fehlendes Mitgefühl. Herauszufinden ob das bei dir so ist, können eventuell Aussagen bezüglich deiner Eingreifmomente helfen.

Er nimmt wahr - nur vergessen es die Meisten wieder!

Worauf beruht die Aussage, dass zwar wahrgenommen, aber wieder vergessen würde ?


Für MICH nicht!
ICH weiß, dass ich ich bin! :)

Analog zu Bryan am Fenster zur Menge: "Ich seid alle Individuen, ihr seid alle völlig verschieden !"
Einzelne Stimme aus der Menge: "Ich nicht !"


Ich weiß, dass ich existiere und dass ich wahrnehme.
Mehr weiß ich auch nicht, habe ich auch nicht behauptet und deshalb ist es vollkommen sinnlos, wenn du immer wieder fragst! :lachen:

Es ist sinnlos zu behaupten man WÜSSTE man würde nach dem Tod noch weiter existieren. Nicht nur dass du es nicht WEISST, du hast es noch nicht einmal ERLEBT. Das Hinterfragen dieser ungerechtfertigten Aussage ist weniger sinnlos als das Beharren auf ihrer.
 
AW: Was ist die Bestimmung des Menschen?

Es geht ja auch um DEINE Einstellung zu diesem Sachverhalt.


Nun - die dürftest du ja jetzt ein bisschen kennen.


In welchen Szenen ? Auf welche Art hast du eingegriffen und warum auf diese Art ? Wenn du sagst, du bräuchtest keine Werte, sondern nur Mitgefühl ist das so wie wenn du sagst du brauchst zum Leben kein Geld, nur Euros.


Was heißt auf welche Art?
Je nachdem halt.
Wenn ich zB mitkriege, dass jemand sein Kind piesackt, weise ich darauf hin.
Wenn ein kleines Kind ohne zu gucken auf die Straße rennen will, halte ich es fest oder sage laut und bestimmt "Halt".
Ist jemand traurig oder zornig, frag ich nach, was los ist.
Man muss halt wissen, was wann funktioniert.
Mitgefühl hat mit Wert nicht das Geringste zu tun - man SPÜRT dann nämlich, was los ist!


Sagt genau das aus, was "negieren" hier bedeutet. "Ich negiere den Humanismus" ist deutlich kürzer und sagt das Selbe aus, daher sah ich keinen Sinn den selben Inhalt lediglich wortreicher zu verpacken :)


Hab mich grad bei einem Etymologen schlau gemacht - er sagt, "negieren" ist in diesem Zusammenhang der falsche Ausdruck!
Ich negiere den Humanismus also nicht - ich glaube nur nicht daran, dass Menschen einen "höheren" Wert haben.


Laut deinen Worten negierst du eindeutlig den Humanismus. Ob du das auch tatsächlich tust (oder es nur glaubst) ersehen wir vielleicht, wenn du Auskunft über die Eingriffe in besagten Szenarien gibst. Ich glaube dir nämlich die Negation des Humanismus nicht so ohne Weiters. Menschen haben üblicher Weise auch mehr Mitgefühl für Menschen als für Mäuse, zum Beispiel. Und mehr für Mäuse als für Heuschrecken. Das ist schon eine Folge von humanistischen Grundlagen - auch wenn man sich dessen nicht bewusst sein mag und auch für Mäuse und Heuschrecken ein bestimmtes Maß an Mitgefühl hat.
Bei Menschen mit dissozialen Störungen ist das anders, sie haben ein gestörtes, eventuell sogar völlig fehlendes Mitgefühl. Herauszufinden ob das bei dir so ist, können eventuell Aussagen bezüglich deiner Eingreifmomente helfen.


S.o.

Wenn du was über mich rausfinden willst, wäre es vernünftig, wenn du mich im RL treffen würdest.
Allerdings hab ich zZt. Null Bock auf sowas - also musst du weiter leben, ohne zu wissen, was du scheint 's wissen möchtest.
Sowieso glaube ich dir das nicht wirklich! :nein:


Worauf beruht die Aussage, dass zwar wahrgenommen, aber wieder vergessen würde ?


Darauf, dass man Amnesien mithilfe bestimmter Methoden wieder aufheben kann.


Analog zu Bryan am Fenster zur Menge: "Ich seid alle Individuen, ihr seid alle völlig verschieden !"
Einzelne Stimme aus der Menge: "Ich nicht !"




Es ist sinnlos zu behaupten man WÜSSTE man würde nach dem Tod noch weiter existieren. Nicht nur dass du es nicht WEISST, du hast es noch nicht einmal ERLEBT. Das Hinterfragen dieser ungerechtfertigten Aussage ist weniger sinnlos als das Beharren auf ihrer.



Vergiss es!
Ich HABE es erlebt und ich werde nie etwas anderes behaupten, denn sonst müsste ich lügen!
Wenn du 's nicht glaubst, ok - ist deine Sache.
Aber lügen werde ich nicht! :nein:
 
AW: Was ist die Bestimmung des Menschen?

Wenn ich frage, WAS wahrnimmt, gehe ich aber davon aus, dass es ein DING ist, das wahrnimmt!
Das finde ICH "falsch" gefragt, denn wir sind keine Dinge, sondern Lebewesen!

.....OK! Dies ist jedoch vermutlich Ihrer "eingeschränkten" Sichtweise bzw. Ihren "schlampigen" Umgang mit "Begriffen" geschuldet!.....

meint m.f.g. plotin
 
AW: Was ist die Bestimmung des Menschen?

Nun - die dürftest du ja jetzt ein bisschen kennen.

Nein, ich werde nicht schlau daraus. Da ist einerseits was du schreibst bzw hier von dir meinst. Andererseits ist da "übliches menschliches" Verhalten, das du in anderen Situation zeigst und deiner geschriebenen Selbstsicht widerspricht.


Was heißt auf welche Art?
Je nachdem halt.
Wenn ich zB mitkriege, dass jemand sein Kind piesackt, weise ich darauf hin.
Wenn ein kleines Kind ohne zu gucken auf die Straße rennen will, halte ich es fest oder sage laut und bestimmt "Halt".
Ist jemand traurig oder zornig, frag ich nach, was los ist.
Man muss halt wissen, was wann funktioniert.
Mitgefühl hat mit Wert nicht das Geringste zu tun - man SPÜRT dann nämlich, was los ist!

Ich fürchte, ich habe dir beim Beispiel mit dem Bären nicht verständlich machen können, worum es geht. Es geht nicht um die Parteiergreifung bei Konflikten zwischen zwei Menschen, Eingreifen bei einer diffusen Gefahr oder Nachfragen bei Traurigkeit. Es geht um die Frage eines Eingriffes bei existenziellen Konflikten eines Menschens mit einem anderen Wesen - eben so wie im Beispiel des Kampfes auf Leben und Tod zwischen einem Menschen und einem Bären (oder Hai, Bananenspinne, Tiger, Schimpanse, undundund...welche Wesen auch immer fähig wären einen Menschen zu töten).

Ich würde in solchen Situationen eingreifen (vorausgesetzt das Ausmaß der Selbstgefährdung dabei wäre akzeptabel und ich hätte überhaupt die Möglichkeit eines gerichteten Eingriffes) und dem Menschen helfen, auch wenn ich mich damit explizit gegen das andere Wesen wenden müsste. Einfach, weil der Mensch in meinem Werteschema über ein anderes Wesen zu stellen ist. Das ist ein Gedanken bzw der Grundgedanke des Humanismus - und ich denke, alle Menschen außer dissozialen Menschen denken/empfinden ebenso. Menschenhasser oder übersteigerte "Tierliebhaber" mögen vielleicht dem Bären helfen, aber auch die treffen damit ihre Wertung.

Stehst du zu deinem Geschriebenen, hättest du keinerlei Anlass, hierbei zu Gunsten des Menschens einzugreifen. Er bzw sein Leben wäre ja nicht mehr Wert als jenes des Bären, der Spinne, etc....
Darum geht es und ich hoffe, damit ist sämtlichen möglichen und unmöglichen Un- oder Missverständnissen vorgebeugt.



Hab mich grad bei einem Etymologen schlau gemacht - er sagt, "negieren" ist in diesem Zusammenhang der falsche Ausdruck!
Ich negiere den Humanismus also nicht - ich glaube nur nicht daran, dass Menschen einen "höheren" Wert haben.

Wenn du dich bei Wikpedia schlau machst, dann sagt es dass "negieren" so viel wie "ablehnen", "verneinen", "aufheben" heißt. Wäre also wohl ein richtiger Ausdruck. Nicht dass Wikipedia für mich "das Wort Gottes" wäre, aber vielleicht konfrontierst du deinen Etymologen (oder wars nicht doch ein Entomologe?) damit. ;)



S.o.

Wenn du was über mich rausfinden willst, wäre es vernünftig, wenn du mich im RL treffen würdest.
Allerdings hab ich zZt. Null Bock auf sowas - also musst du weiter leben, ohne zu wissen, was du scheint 's wissen möchtest.
Sowieso glaube ich dir das nicht wirklich! :nein:

Was glaubst du mir nicht wirklich ?
Da du hier schreibst, legst du Wert darauf dass wer auch immer das liest ein Bild von deiner Meinung, deinen Ansichten bekommt. Dich in RL zu treffen bockt mich auch Null, was aber nicht despektierlich rüberkommen soll. Einfach keine Lust dazu und ist auch nicht notwendig.


Darauf, dass man Amnesien mithilfe bestimmter Methoden wieder aufheben kann.

Kann, aber nicht muss. Nur hat das keine Relevanz auf die Frage ob eine Erfahrung nun gemacht wurde oder nicht. Könnte man mit diversen Methoden fragliche Erinnerungen abrufen, dann war man eben nicht bewusstlos und die Aussagen über Bewusstlosigkeit bzw deren Folgen sind dadurch nicht falsch, sondern greifen lediglich nicht.


Vergiss es!
Ich HABE es erlebt und ich werde nie etwas anderes behaupten, denn sonst müsste ich lügen!
Wenn du 's nicht glaubst, ok - ist deine Sache.
Aber lügen werde ich nicht! :nein:

Du warst einfach nicht tot. Ich sage nicht dass du lügst, du irrst dich lediglich. Das ist an sich nicht ehrenrührig, irren ist menschlich. Sich aber bewusst gegen eine Hinterfragung zu wehren und stur auf faktisch Falschem zu beharren obwohl du geistig dazu in der Lage wärst oder zumindest sein müsstest den Irrtum zu erkennen, ist schon nicht mehr so nachvollziehbar.
Siehe manden - wenn er behauptet, Schöpfer und und und, dann ist das seine Meinung die ihm zusteht. Wenn er dann aber trotz der Offenlegung der Unsinnigkeiten seiner Aussagen stur auf seinem Standpunkt bleibt und eventuell seine unsinnige Aussage wiederholt, ist es nicht mehr würdig, sondern merkwürdig. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Was ist die Bestimmung des Menschen?

Nein, ich werde nicht schlau daraus. Da ist einerseits was du schreibst bzw hier von dir meinst. Andererseits ist da "übliches menschliches" Verhalten, das du in anderen Situation zeigst und deiner geschriebenen Selbstsicht widerspricht.


Was hat denn mein Verhalten mit meiner Sicht zu tun?
Klar verhalte ich mich wie ein Mensch - ich bin ja auch einer!
Zumindest solange ich in einem menschlichen Körper stecke. Wenn mein Körper mal tot ist, werde ich einer GEWESEN sein!


Ich fürchte, ich habe dir beim Beispiel mit dem Bären nicht verständlich machen können, worum es geht. Es geht nicht um die Parteiergreifung bei Konflikten zwischen zwei Menschen, Eingreifen bei einer diffusen Gefahr oder Nachfragen bei Traurigkeit. Es geht um die Frage eines Eingriffes bei existenziellen Konflikten eines Menschens mit einem anderen Wesen - eben so wie im Beispiel des Kampfes auf Leben und Tod zwischen einem Menschen und einem Bären (oder Hai, Bananenspinne, Tiger, Schimpanse, undundund...welche Wesen auch immer fähig wären einen Menschen zu töten).

Ich würde in solchen Situationen eingreifen (vorausgesetzt das Ausmaß der Selbstgefährdung dabei wäre akzeptabel und ich hätte überhaupt die Möglichkeit eines gerichteten Eingriffes) und dem Menschen helfen, auch wenn ich mich damit explizit gegen das andere Wesen wenden müsste. Einfach, weil der Mensch in meinem Werteschema über ein anderes Wesen zu stellen ist. Das ist ein Gedanken bzw der Grundgedanke des Humanismus - und ich denke, alle Menschen außer dissozialen Menschen denken/empfinden ebenso. Menschenhasser oder übersteigerte "Tierliebhaber" mögen vielleicht dem Bären helfen, aber auch die treffen damit ihre Wertung.


Da ich noch nie in der Situation war, dass ein Mitmensch Hilfe gegen eine andere Spezies gebraucht hat, kann ich nicht wirklich sagen, was ich da täte. :dontknow:
(Umgekehrt hab ich 's schon erlebt, dass Tiere von Menschen bedroht und gequält wurden.)
Meine Erfahrung ist, dass ich vorher nie wirklich weiß, wie ich mich in einer für mich selbst neuen Situation verhalten werde.
Hab mich da schon öfter selbst überrascht.



Stehst du zu deinem Geschriebenen, hättest du keinerlei Anlass, hierbei zu Gunsten des Menschens einzugreifen. Er bzw sein Leben wäre ja nicht mehr Wert als jenes des Bären, der Spinne, etc....
Darum geht es und ich hoffe, damit ist sämtlichen möglichen und unmöglichen Un- oder Missverständnissen vorgebeugt.


Hm - reicht es nicht, dass man quasi eine biologische Vorliebe für seine eigene Spezies hat, ohne dass man sie gleich höher bewertet?
Ich esse bestimmte Dinge lieber als mein Sohn. Sind die Dinge, die ich gern esse, mehr wert, als die, die er gern isst oder umgekehrt?
Ich kann damit nicht wirklich was anfangen...


Wenn du dich bei Wikpedia schlau machst, dann sagt es dass "negieren" so viel wie "ablehnen", "verneinen", "aufheben" heißt. Wäre also wohl ein richtiger Ausdruck. Nicht dass Wikipedia für mich "das Wort Gottes" wäre, aber vielleicht konfrontierst du deinen Etymologen (oder wars nicht doch ein Entomologe?) damit. ;)


Aber ich lehne den Humanismus garnicht ab!
Er ist mir schlicht egal. :lachen:
Und es war kein Entodingsbums (nein, ich schau jetzt nicht nach, will demnächst Rasen mähen), sondern ein Sprachwissenschaftler - ich sag aber oft zu ihm, dass er "mein" Etymologe ist, weil ich ihn oft frage, wenn ich wissen will, wo ein Begriff herkommt.


Was glaubst du mir nicht wirklich ?
Da du hier schreibst, legst du Wert darauf dass wer auch immer das liest ein Bild von deiner Meinung, deinen Ansichten bekommt. Dich in RL zu treffen bockt mich auch Null, was aber nicht despektierlich rüberkommen soll. Einfach keine Lust dazu und ist auch nicht notwendig.


Nun, das kann ich gut nachvollziehen.
Und ich schreibe hier, weil es mir Spaß macht, weil ich dabei bestimmte Dinge lerne und weil ich mich gemütlich "unterhalten" kann, ohne wegzufahren oder Leute einladen zu müssen!
Im Netz kriegt man eh immer nur eine Vorstellung und wenn man sich da einen Kopf drum macht, lässt man es besser.


Kann, aber nicht muss. Nur hat das keine Relevanz auf die Frage ob eine Erfahrung nun gemacht wurde oder nicht. Könnte man mit diversen Methoden fragliche Erinnerungen abrufen, dann war man eben nicht bewusstlos und die Aussagen über Bewusstlosigkeit bzw deren Folgen sind dadurch nicht falsch, sondern greifen lediglich nicht.


Was heißt schon bewusstlos?
Leute, die im Koma lagen, haben schon oft anschließend berichtet, was sie alles mitbekommen haben. Sie waren aber trotzdem nicht ansprechbar.


Du warst einfach nicht tot. Ich sage nicht dass du lügst, du irrst dich lediglich. Das ist an sich nicht ehrenrührig, irren ist menschlich. Sich aber bewusst gegen eine Hinterfragung zu wehren und stur auf faktisch Falschem zu beharren obwohl du geistig dazu in der Lage wärst oder zumindest sein müsstest den Irrtum zu erkennen, ist schon nicht mehr so nachvollziehbar.
Siehe manden - wenn er behauptet, Schöpfer und und und, dann ist das seine Meinung die ihm zusteht. Wenn er dann aber trotz der Offenlegung der Unsinnigkeiten seiner Aussagen stur auf seinem Standpunkt bleibt und eventuell seine unsinnige Aussage wiederholt, ist es nicht mehr würdig, sondern merkwürdig. ;)


ICH WEISS, dass ich mich NICHT irre, denn ich HABE es ERFAHREN!
DU kannst darüber keine Aussage machen, denn du bist nicht ich und hast selbst ganz offenbar nichts Ähnliches erfahren.
Also gib einfach zu, dass du 's nicht weißt. Das ist ok und niemand findet was dabei!
 
AW: Was ist die Bestimmung des Menschen?

Gibt es denn für dich kein Zentrum? :confused:
Wer nimmt für dich wahr? Tust du das nicht selbst?

"Einfach gesagt besteht die Menschheit ... nur aus einem Menschenbewusstsein mit 8 Milliarden Persönlichkeiten."


Dein Wahrnehmungszentrum spielt sich auf der Ebene der Persönlichkeit ab. Du nimmst Dich wahr, du weißt, dass du Du bist, du hast Deine Erfahrungen gesammelt, vielleicht auch Nahtoderfahrungen. So weit so gut. Das ist die Komfortzone, die uns das Leben einfacher macht. Und zugegeben, auch schöner.

Leider leitest Du nun davon ab, ein "Ich" zu sein (zu haben, zu besitzen, völlig egal).

Leider nein. Warum? Dann müsste ich ja auch ein "Ich" sein. Ein Einheitliches Bewusstsein schließt das aus.

Wir sind eins, bestehen aus abgegrenzten Persönlichkeiten, mit verschiedenen (Bewusstseins)Inhalten. So einfach ist das.

Blue
 
Werbung:
AW: Was ist die Bestimmung des Menschen?

"Einfach gesagt besteht die Menschheit ... nur aus einem Menschenbewusstsein mit 8 Milliarden Persönlichkeiten."


Dein Wahrnehmungszentrum spielt sich auf der Ebene der Persönlichkeit ab. Du nimmst Dich wahr, du weißt, dass du Du bist, du hast Deine Erfahrungen gesammelt, vielleicht auch Nahtoderfahrungen. So weit so gut. Das ist die Komfortzone, die uns das Leben einfacher macht. Und zugegeben, auch schöner.

Leider leitest Du nun davon ab, ein "Ich" zu sein (zu haben, zu besitzen, völlig egal).

Leider nein. Warum? Dann müsste ich ja auch ein "Ich" sein. Ein Einheitliches Bewusstsein schließt das aus.

Wir sind eins, bestehen aus abgegrenzten Persönlichkeiten, mit verschiedenen (Bewusstseins)Inhalten. So einfach ist das.

Blue



Du hast mich vollkommen falsch verstanden bisher!
Ich leite mir diesbzgl nichts ab und ich HABE auch kein Ich, sondern ich BIN eins!
Ob du ebenfalls eins bist, kann ICH nicht wissen - wenn du dich anders wahrnimmst, ist das DEINE Wahrheit und warum sollte es nicht verschiedene Arten von Menschen geben? :dontknow:
Dass es das Leben einfacher macht, habe ich bisher nicht bemerkt - was ist denn da einfacher, bzw, was ist schwieriger, man jemand KEIN Ich ist? :dontknow:?
 
Zurück
Oben