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Was ist die Bestimmung des Menschen?

AW: Was ist die Bestimmung des Menschen?



Meinst Du, dass ich die Frage für dich vervollständigen soll, in etwa so:

Wo ist die Geschwindigkeit des Lichtes,
wenn man Zeit in ihrer Zurücklegung
einfach unberücksichtigt 'stehen lässt',
um das Märchen im Wettlauf des Hasen mit dem I-GEL

- hier: dem Informations-GEL -
dem Radikal Realen Realismus (im 3x3-D-Raum = R³)

wirklichkeitsgetreu hinzufügen zu dürfen?

Also sprach Bernie:

Die Geschwindigkeit 'steht nahezu fest' in einer flachtorus-rotierenden Wahrnehmungsbreit'
und hält dort allerlei Formen zur Selbstbestimmung und Fremdbestimmung von Leben bereit.


Bernies Sage​

Ich verwittere in der Zeit die ich habe und Geschwindigkeit ist nichts im doppelten Sinn von dem was bereit gehalten wird.
brauch Wahrheit wirklichkeitstreue:dontknow:
 
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AW: Was ist die Bestimmung des Menschen?

Weil Sprache leider auch ein Machtmittel ist, wer sie zur Verständigung nutzen möchte, muss sich auf Bedeutungen einigen, und ich finde, das geht am besten mit Wortneuschöpfungen, die noch nicht mit sovielen Assoziationen belastet und deshalb missverständlich sind.
ja, genau hier, tobt unsere kleine, multilaterale Schlacht der informellen Art.

Für mich würde z.B. durch die Bezeichnungen "Selbstgewahrsein" für die individuelle Selbstkenntnis, und "Selbstbewusstsein" für das einheitliche Menschheitsbewusstsein die Zusammengehörigkeit durch das gemeinsame Pronomen "selbst" hergestellt.

das Dumme ist nur, dass 'Selbstbewusstsein' auch bereits anders belegt ist. Es steht für die Stärke, bzw. Durchsetzungswillen/-vermögen einer einzelnen Person. Es ist nicht so einfach, wobei die Rechtschreibung noch das geringste Übel zu sein scheint.......
 
AW: Was ist die Bestimmung des Menschen?

das Dumme ist nur, dass 'Selbstbewusstsein' auch bereits anders belegt ist. Es steht für die Stärke, bzw. Durchsetzungswillen/-vermögen einer einzelnen Person. Es ist nicht so einfach, wobei die Rechtschreibung noch das geringste Übel zu sein scheint.......

Ja, im allgemeinen Sprachgebrauch schon - da wird 'Selbstbewusstsein' gerne etwas unpasend verwendet.
Auch wenn ich schwach, ohne Durchsetzungswillen/-vermögen und mir dessen bewusst bin, müsste ich ja dem Begriff nach selbstbewusst sein, aber der allgemeine Sprachgebrauch ignoriert das.
Das passendere Wort wäre hierfür "Selbstvertrauen", wobei hier im Prinzip jedoch das selbe Problem auftritt. Wenn ich darauf vertraue dass ich versage, wäre es dem Begriff nach ebenso Selbstvertrauen.
 
AW: Was ist die Bestimmung des Menschen?

stimme dir vollkommen zu - es demonstriert aber sehr schön die unterschiedlichen Interpretationen. Wir haben es hier, genau genommen, mit einer Doppelbelegung zu tun.
 
AW: Was ist die Bestimmung des Menschen?

Ja, im allgemeinen Sprachgebrauch schon - da wird 'Selbstbewusstsein' gerne etwas unpasend verwendet.
Auch wenn ich schwach, ohne Durchsetzungswillen/-vermögen und mir dessen bewusst bin, müsste ich ja dem Begriff nach selbstbewusst sein, aber der allgemeine Sprachgebrauch ignoriert das.
Das passendere Wort wäre hierfür "Selbstvertrauen", wobei hier im Prinzip jedoch das selbe Problem auftritt. Wenn ich darauf vertraue dass ich versage, wäre es dem Begriff nach ebenso Selbstvertrauen.

ich denke das "Selbstbewusstsein" schon die Sache trifft. Nur wird es unsinnig (vgl. Wittgenstein) verwendet wenn man es aus seinem Kontext reißt indem man die meisten Sachverhalte weglässt so wie es in der Umgangssprache gerne getan wird.

der Satz "Selbstbewusst, daß er aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen die Rede beherrscht, ging er auf das Rednerpult zu" wird meist ohne Kommaeinschub verwendet. Ähnlich wird in der Mathematik die Konversation verwendet positive Vorzeichen wegzulassen.
 
AW: Was ist die Bestimmung des Menschen?

ich denke das "Selbstbewusstsein" schon die Sache trifft. Nur wird es unsinnig (vgl. Wittgenstein) verwendet wenn man es aus seinem Kontext reißt indem man die meisten Sachverhalte weglässt so wie es in der Umgangssprache gerne getan wird.

der Satz "Selbstbewusst, daß er aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen die Rede beherrscht, ging er auf das Rednerpult zu" wird meist ohne Kommaeinschub verwendet. Ähnlich wird in der Mathematik die Konversation verwendet positive Vorzeichen wegzulassen.

Ja, ahnlich
Was willst du schon wieder ?
Was, willst du schon wieder ?
Was willst du, schon wieder ?
Was willst du schon, wieder ?
 
AW: Was ist die Bestimmung des Menschen?

Wer kürzt kommt zu wahrheit.
kürzt kommt zu wahrheit.
kommt zu wahrheit.
zu wahrheit.
wahrheit.
wahrheit


Erstaunlich zutreffend ! :eek:
 
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AW: Was ist die Bestimmung des Menschen?

ich denke das "Selbstbewusstsein" schon die Sache trifft. Nur wird es unsinnig (vgl. Wittgenstein) verwendet wenn man es aus seinem Kontext reißt indem man die meisten Sachverhalte weglässt so wie es in der Umgangssprache gerne getan wird.

der Satz "Selbstbewusst, daß er aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen die Rede beherrscht, ging er auf das Rednerpult zu" wird meist ohne Kommaeinschub verwendet. Ähnlich wird in der Mathematik die Konversation verwendet positive Vorzeichen wegzulassen.

Vorsicht. Auch die Sprache führt ein Eigenleben, die Wörter bleiben oft, aber die Bedeutung verschiebt sich, bzw. es kommt eine neue hinzu. Beispiel: ich habe realisiert bedeutet zunächst, ein Vorhaben wahr gemacht zu haben. Inzwischen wird es aber daneben, aus dem Englischen übernommen, auch im Sinne von wahrgenommen, begriffen verwendet. Dem stellt sich niemand in den Weg und es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese Bedeutung Eingang in die Wörterbücher findet.

Was ist also richtig? Oberlehrerhaftes Verweigern und Korrigieren? Zumindest können wir in der Regel im Kontext mit dem Rest des Textes erkennen, wie es gemeint war.
 
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