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Was ist die Bestimmung des Menschen?

AW: Was ist die Bestimmung des Menschen?

... was auch immer mit Begriffen gemacht wird, es werden keine Griffe.
 
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AW: Was ist die Bestimmung des Menschen?

Kopien sind Nachbildungen eines Originals und zwar so genau wie möglich.

Das heißt, eine Farbkopie mit maximaler Auflösung am Kopierer wäre noch eine Kopie, eine Schwarz-Weiß-Ausgabe nicht mehr ? (ist ja nicht so originalgetreu wie möglich)
Was aber, wenn es "möglich" ist einen besseren Kopierer (z.b. im Chefbüro) zu benutzen ? Sind dann auch die Farbkopien keine Kopien mehr, weil ja "besseres" möglich wäre ?
Was spricht gegen "in wesentlichen Merkmalen gleich" ?

Sie wachsen nicht, sondern werden angefertigt!

Da stimme ich dir zu, da für eine Kopie eine Informationsübertragung statt finden muss. Wachsen zwei Schneeflocken nur zufällig völlig gleich, wären sie keine Kopien.
Die "Kopie-DNA" wird jedoch von der DNA-Polymerase angefertigt, inklusive Informationsübertragung.

Organismen wachsen aber aus sich selbst heraus, insofern, als sie eigenständig benötigte Bausteine aufnehmen und integrieren!

Im Detail ist es die DNA-Polymerase, die die Bausteine aufnimmt. Die funktioniert nur, wenn die Umgebung genau auf die abgestimmt ist.
Was ist, wenn der Kopierer auf Automatik gestellt wird ? Dann macht er es auch so lange "von selbst" wie der Vorrat reicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Was ist die Bestimmung des Menschen?

Das heißt, eine Farbkopie mit maximaler Auflösung am Kopierer wäre noch eine Kopie, eine Schwarz-Weiß-Ausgabe nicht mehr ? (ist ja nicht so originalgetreu wie möglich)
Was aber, wenn es "möglich" ist einen besseren Kopierer (z.b. im Chefbüro) zu benutzen ? Sind dann auch die Farbkopien keine Kopien mehr, weil ja "besseres" möglich wäre ?
Was spricht gegen "in wesentlichen Merkmalen gleich" ?


Das Blöde ist, dass man immer Ausnahmen von der Regel findet, man muss nur suchen...
Wenn man es ganz genau nimmt, gibt es gar keine Kopien, weil die Gleichheit wohl spätestens auf der molekularen oder atomaren Ebenen aufhört.


Da stimme ich dir zu, da für eine Kopie eine Informationsübertragung statt finden muss. Wachsen zwei Schneeflocken nur zufällig völlig gleich, wären sie keine Kopien.


Sie wachsen auf gleiche Art, aber bisher hat man noch keine 2 gleichen Schneeflocken gefunden.
Hängt jetzt wieder davon ab, was man mit dem Begriff "Kopie" verbindet.


Die "Kopie-DNA" wird jedoch von der DNA-Polymerase angefertigt, inklusive Informationsübertragung.



Im Detail ist es die DNA-Polymerase, die die Bausteine aufnimmt. Die funktioniert nur, wenn die Umgebung genau auf die abgestimmt ist.
Was ist, wenn der Kopierer auf Automatik gestellt wird ? Dann macht er es auch so lange "von selbst" wie der Vorrat reicht.


Es stellt ihn aber jemand von außen auf Automatik - aber kein anderer gleichartiger Kopierer!
 
AW: Was ist die Bestimmung des Menschen?

Das Blöde ist, dass man immer Ausnahmen von der Regel findet, man muss nur suchen...
Wenn man es ganz genau nimmt, gibt es gar keine Kopien, weil die Gleichheit wohl spätestens auf der molekularen oder atomaren Ebenen aufhört.

Hierbei unterscheidet sich Identität von Gleichheit.
Aber du bringst ja mein Argument auf den Punkt. Eine Kopie muss eben nur "in wesentlichen Merkmalen" gleichen. Daher gibt es keine "völlig exakte Kopie", weil sie ja zumindest aus anderen Atomen bestehen müsste. Auch aus dem Begriff heraus darf die Kopie nicht mit der Vorlage ident sein - sonst wäre sie ja die Vorlage selbst.


Sie wachsen auf gleiche Art, aber bisher hat man noch keine 2 gleichen Schneeflocken gefunden.

Ja, sagt man - ist aber nicht gesagt dass es nicht (soweit es mit lichtmikroskopischen Methoden auflösbar ist) zwei völlig gleich aussehende Schneeflocken geben könnte oder würde. Aber mal angenommen, man fände eine Schneeflocke in Norwegen, die einer aus Patagonien bis aufs Letzte gleicht. Dann ist sie offensichtlich zufällig gleich gewachsen und keine Kopie.

Hängt jetzt wieder davon ab, was man mit dem Begriff "Kopie" verbindet.

Vervielfältigung bzw Reproduktion verstehe ich darunter bzw nur dafür verwende ich den Begriff "Kopie". So wie es halt mMn üblich ist.

Es stellt ihn aber jemand von außen auf Automatik - aber kein anderer gleichartiger Kopierer!

Ja, nur was macht das für einen Unterschied ?
Wenn ein Kopiervorgang eine Informationsübertragung beinhaltet sagt das nichts darüber aus, wer den Startknopf drückt.
Ob jetzt ich den Knopf drücke, die Katze auf den Kopierer hüpft und den Knopf drückt oder ein Windstoß ein Buch vom Regal auf den Startknopf fallen lässt - der Kopierer kopiert in allen drei Fällen.
 
AW: Was ist die Bestimmung des Menschen?

Hierbei unterscheidet sich Identität von Gleichheit.
Aber du bringst ja mein Argument auf den Punkt. Eine Kopie muss eben nur "in wesentlichen Merkmalen" gleichen. Daher gibt es keine "völlig exakte Kopie", weil sie ja zumindest aus anderen Atomen bestehen müsste. Auch aus dem Begriff heraus darf die Kopie nicht mit der Vorlage ident sein - sonst wäre sie ja die Vorlage selbst.




Ja, sagt man - ist aber nicht gesagt dass es nicht (soweit es mit lichtmikroskopischen Methoden auflösbar ist) zwei völlig gleich aussehende Schneeflocken geben könnte oder würde. Aber mal angenommen, man fände eine Schneeflocke in Norwegen, die einer aus Patagonien bis aufs Letzte gleicht. Dann ist sie offensichtlich zufällig gleich gewachsen und keine Kopie.



Vervielfältigung bzw Reproduktion verstehe ich darunter bzw nur dafür verwende ich den Begriff "Kopie". So wie es halt mMn üblich ist.



Ja, nur was macht das für einen Unterschied ?
Wenn ein Kopiervorgang eine Informationsübertragung beinhaltet sagt das nichts darüber aus, wer den Startknopf drückt.
Ob jetzt ich den Knopf drücke, die Katze auf den Kopierer hüpft und den Knopf drückt oder ein Windstoß ein Buch vom Regal auf den Startknopf fallen lässt - der Kopierer kopiert in allen drei Fällen.


Der Unterschied ist, dass Lebewesen von sich aus einen Wachstumsvorgang starten, welcher höchst komplex ist und die Umwandlung einer einzigen Zelle in ein ausgewachsenes Lebewesen beinhaltet - sofern es sich nicht um Einzeller handelt. In jedem Wachstumsstadium ist aber ein kompletter Organismus da.
Kopien wachsen nicht - ein Blatt, das nur halb kopiert wurde, ist eben nur ein halb kopiertes Blatt!
Ein Mensch, der verfrüht zu wachsen aufhört, ist nur klein.

Wie auch immer - es ging ja darum, ob es keine individuellen Ichs gibt und ob wir alle gleich sind!
Und das sahen wir ja ziemlich ähnlich - falls ich dich nicht komplett falsch verstanden habe!
 
AW: Was ist die Bestimmung des Menschen?


Um gezielt fokussieren zu können
sollte man auch den Scheuklappeneinsatz kennen.

Die Bestimmung des Menschen darf SEIN sein und DEIN Sein - im Zugleich
soll aber nicht willfährig im < Ich bin Du > SEIN - und (blinde) Kuh sein - im Abgleich!

Um die Bestimmung des Menschen individuell und kollektivistisch begrifflich begreifen zu lernen
sollte man den Unterschied zum Unterschied weder entkernen noch entfernen.

Der sprachliche Unterschied zum Unterschied liegt im erfahrbaren *Interschied*
und dieser fungiert intern in einer Da-Zwischenheit als erkennbares Funktionsglied.

Bernies Sage​
 
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AW: Was ist die Bestimmung des Menschen?

Der Unterschied ist, dass Lebewesen von sich aus einen Wachstumsvorgang starten, welcher höchst komplex ist und die Umwandlung einer einzigen Zelle in ein ausgewachsenes Lebewesen beinhaltet - sofern es sich nicht um Einzeller handelt.

Startet nur, wenn die Umgebungsbedingungen passen.
Einfach ersichtlich bei Sporen, die inaktiv herumlungern, bis die Umgebung passt. Dann werden sie aktiv. Ähnlich einem Kopierer, der untätig herumsteht bis die Umgebung (das Drücken des Startknopfes ist ja auch ein Umgebungsphänomen) passt.

Das heißt, so wie ein Kopierer es nicht "alleine" schafft zu kopieren (es spricht nichts dagegen dass es eine Maschine geben kann die sich nach entsprechender Programmierung selbst zusammenbaut), schafft es auch kein Lebewesen, alleine aus sich heraus zu wachsen oder gar sich fortzupflanzen. Die Umgebung muss "mitmachen".

In jedem Wachstumsstadium ist aber ein kompletter Organismus da.
Kopien wachsen nicht - ein Blatt, das nur halb kopiert wurde, ist eben nur ein halb kopiertes Blatt!
Ein Mensch, der verfrüht zu wachsen aufhört, ist nur klein.

Nach der Befruchtung gibt es noch keine Organe, sondern zuerst nur eine Zelle, dann ein Zellhaufen, dann startende Diversifizierung, etc...
Es dauert eine Zeit, bis sich die Merkmale ausbilden.
Im Farbkopierer kommen die einzelnen Farben auch zu unterschiedlichen Zeitpunkten auf das Blatt - diese Kopie wächst also auch erst mit der Zeit.

Wie auch immer - es ging ja darum, ob es keine individuellen Ichs gibt und ob wir alle gleich sind!
Und das sahen wir ja ziemlich ähnlich - falls ich dich nicht komplett falsch verstanden habe!

Ja, da habe ich noch immer nicht völlig verstanden, was der Standpunkt von bluemonday diesbezüglich ist. Ich meine, ich bin ich, du bist du. Ich bin nicht du, du bist nicht ich. In Manchem sind wir gleich, in Manchem ähnlich, in Manchem unterschiedlich. Ob wir durch eine große übergeordnete Ebene untereinander verbunden sind oder nicht, weiß ich nicht und ich gehe davon aus, dass das niemand weiß oder wissen könnte.
Eine einzelne Körperzelle ist auch aus sich heraus nicht fähig, die Gesamtheit des Körpers zu erkennen.
 
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