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[WALDLEBEN+NATUR+HALTUNG] Walden: Auf den Spuren von Henry David Thoreau ...

hylozoik

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24.023
Henry David Thoreau ( * 12. Juli 1817 in Concord, Massachusetts; † 6. Mai 1862 ebenda) war ein
amerikanischer Schriftsteller und Philosoph :blume1: https://de.wikipedia.org/wiki/Henry_David_Thoreau :blume1:

Tätigkeit als Lehrer
Er war für kurze Zeit als Lehrer tätig, da er jedoch „keinen Gebrauch von der unerlässlichen körperlichen Züchtigung“ machte, überwarf er sich mit der Leitung seiner Schule und quittierte seinen Dienst. 1838 gründete er mit seinem Bruder John eine eigene Privatschule. Als der Bruder 1842 an Wundstarrkrampf [2] starb, musste die Schule geschlossen werden.
Thoreau lernte 1841 Ralph Waldo Emerson kennen, der als Dichter, Unitarier und Philosoph die unitarische Bewegung des amerikanischen Transzendentalismus begründet hatte, dem ein großer Kreis amerikanischer Dichter und Denker angehörte. Nach dem Tod seines Bruders lebte Thoreau zeitweilig in Emersons Haus in Concord bei Boston.

Rückzug in die „Wälder“
Unter Emersons Einfluss entwickelte Thoreau reformerische Ideen. Am 4. Juli 1845, dem Unabhängigkeitstag, bezog Thoreau eine selbsterbaute Blockhütte (Walden Hut) bei Concord am Walden-See, auf einem Grundstück Emersons. Hier lebte er etwa zwei Jahre zwar allein und selbständig, aber nicht abgeschieden. In seinem Werk Walden. Or life in the Woods (deutsch: Walden. Oder das Leben in den Wäldern) beschrieb er sein einfaches Leben am See und dessen Natur, aber er integrierte auch Themen wie Wirtschaft und Gesellschaft. Das Experiment "Walden" machte Thoreau klar, dass sechs Wochen Lohnarbeit ausreichend sind, um seinen Lebensunterhalt zu sichern. Die verbleibende Zeit konnte er nutzen, um zu lesen, zu schreiben, nachzudenken und die Natur zu erkunden ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Walden
Walden oder Leben in den Wäldern (engl. Originaltitel Walden; or, Life in the Woods) – auch als Walden oder Hüttenleben im Walde erschienen – ist ein Buch des amerikanischen Schriftstellers Henry David Thoreau aus dem Jahr 1854 über sein zeitweiliges Leben als Aussteiger, das zum „Klassiker aller Alternativen[1] wurde.

Henry David Thoreau (1817-1862) - Walden-Point + Ziviler Ungehorsam (DE 1995)
 
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SELF-DOKU+AUSSTEIGER+WALDLEBEN+KANADA:
Shawn James - Two Years Alone in the Wilderness | Escape the City to Build Off Grid Log Cabin (CA 2017-2019)


A Family Christmas at a Log Cabin in Canada 2019 :engel1: :grouphug:

Peter Wohlleben mit Sarah Wiener & Guildo Horn in der Ahreifel | SWR Der mit dem Wald spricht (DE 2018)
Während ihrer Wanderung erfahren die beiden prominenten Mitwanderer Guildo Horn und Sarah Wiener
faszinierende Fakten über den Wald, der eine ganz neue Perspektiven

Peter Wohlleben mit Hannes Jaenicke & Pierre M. Krause im Pfälzer Wald | SWR Der mit dem Wald spricht (DE 2018)
Sie erwartet ein wilder, schöner Wald mit wenig Menschen, aber viel Natur,
den charakteristischen Sandstein-Formationen und einer Nacht unter freiem Himmel ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Die selbst gebaute Blockhütte ist heute "für uns" verboten. Schon das zeigt, dass wir in einer Zeit leben, die völlig verkehrt läuft.
 
Eine ''Gartenhütte'' auf eigenem (Wald) Grund wird wohl keiner verbieten können ...


Brennholz Feuchte Test: How to check the moisture content of your firewood - Soap test :zauberer2 :regen:
 
Nachwachsende Stühle und andere Möbelstücke ... :zauberer2 :blume2: :blume1: :regen:

Bending trees into chairs (UK 2019)
English furniture maker Gavin Munro gently and lovingly coaxes Mother Nature into shape
- growing, grafting and pruning trees into chairs and other decorative pieces. Elizabeth Palmer reports.
Full Grown is a UK company that grows trees into chairs, sculptures,
lamps, mirror frames and tables. It was co-founded by Gavin Munro in 2005.
https://en.wikipedia.org/wiki/Full_Grown

Full Grown furniture (Euromaxx 2015)
 
Dropka: Nomad Woman's Life in Tibet
Auf dem tibetischen Plateau leben viele Nomaden nicht mehr in Zelten oder benutzen die Werkzeuge, die einst für das traditionelle Nomadenleben unerlässlich waren. Die verbleibenden Werkzeuge verstauben in den Lagerräumen, während die Menschen, die wissen, wie man sie herstellt und verwendet, älter werden. Dennoch bleiben diese Materialien und die damit verbundenen mündlichen Überlieferungen wertvolle Merkmale des tibetischen Kulturerbes. Der Film konzentriert sich auf das tägliche Leben tibetischer Dorffrauen - Wasser holen, Vieh füttern (Schweine, Yak, Maultier), Melken, Stallreinigung, Kochen, religiöse Aktivitäten im Haushalt, Jäten von Feldern, Transport von Gülle zu Feldern, Yakdung für Treibstoff - zusammen mit Kommentaren. Seltener Einblick in das Leben der tibetischen Dorfnomadenfrauen.
 
Viktor Schauberger - Die Natur kapieren und kopieren (Dokumentarfilm, 2008)
https://de.wikipedia.org/wiki/Viktor_Schauberger
Viktor Schauberger (* 30. Juni 1885 in Holzschlag in Schwarzenberg am Böhmerwald; † 25. September 1958 in Linz) war ein österreichischer Förster in den Wäldern des Toten Gebirges, Konsulent des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Erfinder, Naturforscher und Parawissenschaftler.
 
Mit Viktor Schauberger ist es wie mit Nikola Tesla. Zweifelsohne gibt es nützliche Erfindungen in ihrem Lebenswerk, im Wesentlichen ihre frühen Arbeiten. Bei ihren späteren Arbeiten haben sie sich aber in ihren eigenen Ideen verrannt und die aus diesen abgeleiteten Theorien haben sich als falsch oder missdeutet erwiesen. Spätere Fantasten haben über sie weitere Spekulationen angeheizt und Entwicklungen hinzu fantasiert, die es nie gegeben hat.
Insgesamt kann man sie - aus dieser Sichtweise heraus - als historisch überschätzt einstufen.

Auf dem tibetischen Plateau leben viele Nomaden nicht mehr in Zelten oder benutzen die Werkzeuge, die einst für das traditionelle Nomadenleben unerlässlich waren. Die verbleibenden Werkzeuge verstauben in den Lagerräumen, während die Menschen, die wissen, wie man sie herstellt und verwendet, älter werden.

Nun, die Moderne ist eben selbst bei den Menschen angekommen, die ziemlich isoliert vom Rest der Menschheit leben. Der größte Feind des Guten ist bekanntlich das Bessere. Wir neigen dazu, (noch) traditionell lebende Völker in anderen Regionen der Welt romantisch zu überhöhen, während wir unsere eigenen Volksgenossen als provinziell und rückständig bezeichnen würden.
Als ich in der Grundschule auf dem Land groß wurde, regte die Klassenlehrerin an, die Schüler sollten doch einmal alte Haushaltsgegenstände mitbringen. Das konnte ich nicht, denn ich stammte aus einer Flüchtlingsfamilie und wir hatten so etwas nicht. Aber selbst als Kind fragte ich mich, als ich die alten Bügeleisen (die man auf den Ofen hatte stellen müssen), die Butterfässchen aus Holz mit einem Stempel zum Buttern oder auch Wärmflaschen aus Blech sah: Wie beschwerlich, ja elendig musste das Leben der Altvorderen gewesen sein.

"Tradition" - das ist so ein Begriff, den man immer so einfach in den Raum wirft, ohne groß darüber nachzudenken. Tut man dies aber, dann kommt man schnell zu dem Schluss: Es ist nicht mehr als die (oft einzige) Rechtfertigung für eine Sache, für die es sonst keinen anderen vernünftigen Grund mehr gibt.
 
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Hm, also ein manuelles Werkzeug wie ein Butterfass seh ich nicht als Elend. Gibt's ja heute noch.
Mir gefallen Werkzeuge, die ohne Strom auskommen.
Wie bspw. eine Kurbel-Mohnmühle oder Kaffeemühle, die ich immer noch gern verwende.

Von 'Traditionen, Religionen und anderen ''Geschäftemachereien'' halt ich mich aber grundsätzlich fern.
 
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