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Svensgar versucht eine Vorstellung IV.

AW: Svensgar versucht eine Vorstellung IV.

Ich weiß jetzt nicht, was man gegen ordentlichen Kot haben kann.
Gut, zugegeben, ich weiß auch, das muß nichts heißen, bloß weil ich etwas jetzt nicht weiß. Ich weiß aber auch, daß Sie genauso wenig wissen. Wenig ist fast wie schmeichelhaft, Sie wissen gar nichts.

http://www.youtube.com/watch?v=nHYzl56gmz8


 
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AW: Svensgar versucht eine Vorstellung IV.

Tja ... wissen ist mglw. zu nichts gut, wenn die Erfahrung fehlt
- aber wem geht die heut schon ab - die Selbsterfahrung? :tomate: :weinen2: :rolleyes:
 
AW: Svensgar versucht eine Vorstellung IV.

... aber wem geht die heut schon ab - die Selbsterfahrung?




Mir ist die Selbsterfahrung fremd, so wie mir mein Selbst fremd ist.
Ich kann nicht anders, als zu behaupten, ich bin nichts; und auf keinen Fall ein Möchtegernphilosoph, aber das wissen eh alle.
Ich kann mein ... Selbst nur - selten genug - in anderen Menschen spiegeln.

Ich glaube nicht an ein Selbst,
ich nehme alles zurück.



 
AW: Svensgar versucht eine Vorstellung IV.

Mir ist die Selbsterfahrung fremd, so wie mir mein Selbst fremd ist.
Ich kann nicht anders, als zu behaupten, ich bin nichts; und auf keinen Fall ein Möchtegernphilosoph, aber das wissen eh alle.
Ich kann mein ... Selbst nur - selten genug - in anderen Menschen spiegeln.

Ich glaube nicht an ein Selbst,
ich nehme alles zurück.
hm, Einander ist mglw. auch ein Teil vom Selbst - bzw. Eigensinn?
... aber Worte sind oft zu wenig, um den An/Aberkennungstrieb (?)
in ein kräftige(nde)s Wir-Gespür umzuwandeln.​
 
AW: Svensgar versucht eine Vorstellung IV.

hm, Einander ist mglw. auch ein Teil vom Selbst - bzw. Eigensinn?
... aber Worte sind oft zu wenig, um den An/Aberkennungstrieb (?)
in ein kräftige(nde)s Wir-Gespür umzuwandeln.



Hey,
Sie haben ja viel mehr getrunken als ich. Sie haben gewonnen, ich kann nicht mehr; ich muß ja in drei Stunden wieder aufstehen, und meine Arbeit verrichten. Nicht mehr lange, noch zweieinhalb Wochen, dann werde ich arm. Vielleicht ein Mittel, endlich mein Selbst zu sehen, ohne den Geldkleister. Ich habe mir schon fast vorgenommen, zu verhungern; es muß ja nicht gleich ein Hungerkünstler sein.

Bis morgen Abend können Sie mir Ihren Beitrag mal ausführlich erklären, ich verstehe ihn nicht. Gute Nacht.
 
AW: Svensgar versucht eine Vorstellung IV.

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Lesen Sie wohl!



Mein Name ist Svensgar.



Seit dreißig Jahren bin ich in Ihrem Zustellgebiet der Zeitungszusteller.

Am 1. Oktober 2012 werde ich diese Tätigkeit aufgeben und mir eine andere Nebenbeschäftigung suchen, die es mir erlauben soll, nachts durchgehend zu schlafen.

Diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, da ich nun erst einmal sehen muß, wie ich mein künftiges Auskommen finden kann. Da ich erst 48 Jahre alt bin, sehe ich jedoch noch Möglichkeiten, mal etwas anderes zu versuchen – und das möchte ich versuchen.



Ich war fast immer gerne Zeitungsbote. Außer im Winter, wenn ich den Zeitungswagen kaum über die nicht schneegeräumten oder vereisten Wege treiben konnte. Oder wenn es bei 0 Grad dauerregnete und kaum eine Chance bestand, halbwegs trockene Zeitungen in die Briefkästen zu bekommen.

30 Jahre lang habe ich den Wechsel der Jahreszeiten verfolgt, mich immer auf den Sommer gefreut, wenn ich in kurzen Hosen um 4 Uhr meinen Dienst in hellem Morgenlicht antreten konnte.

Ich wurde nie überfallen, selten erscheinenden Trunkenen bin ich weggerannt. Manchmal fand ich ich hilflose Menschen in Gebüschen oder auf Bürgersteigen, die ich unverzüglich von Fachkräften versorgen ließ.

Gerne erinnere ich mich an wie belebende Unwetter oder die Begegnungen mit Rehen, Wildschweinen, auch in Horden, und neuerdings Waschbären.

Seit Jahren treffe ich fast jeden Morgen eine rote Katze, die mit mir in ein bestimmtes Haus geht. Ich nehme sie auf meinen Arm, streichele an ihr herum, bis fast das Aufgangslicht ausgeht, dann stecke ich sie durch das Treppengeländer und sie läuft nach oben. Ich hoffe, mein Nachfolger wird die Anweisung im Tourenheft „rote Katze ins Haus lassen“ befolgen.



[FONT=Georgia, serif]Ich danke allen Zeitungslesern für ihr Zeitungslesen,

Ihr Svensgar.


[/FONT]
 
AW: Svensgar versucht eine Vorstellung IV.

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Lesen Sie wohl!



Mein Name ist Svensgar.



Seit dreißig Jahren bin ich in Ihrem Zustellgebiet der Zeitungszusteller.

Am 1. Oktober 2012 werde ich diese Tätigkeit aufgeben und mir eine andere Nebenbeschäftigung suchen, die es mir erlauben soll, nachts durchgehend zu schlafen.

Diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, da ich nun erst einmal sehen muß, wie ich mein künftiges Auskommen finden kann. Da ich erst 48 Jahre alt bin, sehe ich jedoch noch Möglichkeiten, mal etwas anderes zu versuchen – und das möchte ich versuchen.



Ich war fast immer gerne Zeitungsbote. Außer im Winter, wenn ich den Zeitungswagen kaum über die nicht schneegeräumten oder vereisten Wege treiben konnte. Oder wenn es bei 0 Grad dauerregnete und kaum eine Chance bestand, halbwegs trockene Zeitungen in die Briefkästen zu bekommen.

30 Jahre lang habe ich den Wechsel der Jahreszeiten verfolgt, mich immer auf den Sommer gefreut, wenn ich in kurzen Hosen um 4 Uhr meinen Dienst in hellem Morgenlicht antreten konnte.

Ich wurde nie überfallen, selten erscheinenden Trunkenen bin ich weggerannt. Manchmal fand ich ich hilflose Menschen in Gebüschen oder auf Bürgersteigen, die ich unverzüglich von Fachkräften versorgen ließ.

Gerne erinnere ich mich an wie belebende Unwetter oder die Begegnungen mit Rehen, Wildschweinen, auch in Horden, und neuerdings Waschbären.

Seit Jahren treffe ich fast jeden Morgen eine rote Katze, die mit mir in ein bestimmtes Haus geht. Ich nehme sie auf meinen Arm, streichele an ihr herum, bis fast das Aufgangslicht ausgeht, dann stecke ich sie durch das Treppengeländer und sie läuft nach oben. Ich hoffe, mein Nachfolger wird die Anweisung im Tourenheft „rote Katze ins Haus lassen“ befolgen.



[FONT=Georgia, serif]Ich danke allen Zeitungslesern für ihr Zeitungslesen,

Ihr Svensgar.


[/FONT]

:katze::katze3: bringen nicht selten - Glück ...- unabhängig von ihrer Farbe ....:D
 
AW: Svensgar versucht eine Vorstellung IV.

Sagen Sie doch bitte mal, Herr Svensgar -

also natürlich nur, wenn Sie es sagen wollen:
Tut Ihnen eigentlich weh, dass ich Sie sieze?
... Ich find's durchaus wohlfühlig, Sie zu siezen -
weil ich Sie so sympathisch skurril empfinde.
Kränken möcht ich Sie eben deshalb nicht damit.
Darf ich Sie so ganz formell für Ihre Schreibe,
Ihre Bilder und die von Ihnen entworfene Figur liebhaben,
oder mache ich Ihnen damit Unbehagen?




Liebe Frau nandu.

Wie kommen Sie darauf, daß es mich schmerzen könnte, siezten Sie mich?
Es ist bekannt, daß ich fast alle DF-Teilnehmer sieze, und ich erwarte es auch in Anschreiben an mich. Wenn dies nicht geschieht und ich - etwa wie ein allgemeiner Bettgenosse - geduzt werde, nehme ich dies hin, ohne höhere Aufregung.

Wieso fühlen Sie sich beim Siezen meiner Erscheinung wohl? Weil Sie mich als so skurril empfinden?
Was hat denn dieses Empfinden von Skurrilität mit Ihrem Wohlfühlen beim Siezen meiner Figur zu tun?
Oder haben Sie sich da nur in Ihrer Schmeichelei wie verschrieben?

Ich weiß, daß Sie mich nicht kränken möchten. Und selbst wenn, ich bin in meiner Art so skurril, daß ich eine versuchte Kränkung als Zuneigungsbeweis verstehen könnte.

Nein, Sie machen mir kein Unbehagen, wenn Sie etwas liebhaben. Schrieben Sie das nicht, ich bekäme es gar nicht mit, Ihre Liebhabereien.


Befriedigt Sie meine Antwort?


Ihr Svensgar.


 
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