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[SPRACHE+AUSDRUCK] Eigenarten, Seltsamkeiten, Störungen, Krankheiten ...

Empfehlenswertes für "Lautstarke" ...:wc2: :geist: :nudelwalk :pcwut: :debatte: :blume1:

Das Schwingen (umgangssprachlich auch Hosenlupf) ist ein mit dem Freistilringen verwandter Zweikampf ohne Gewichtsklassen, der in einem Ring aus Sägemehl ausgetragen wird, dabei einfast ausschliesslich in der Schweiz ausgeübter Kampfsport: Mit verschiedenen Wurftechniken wird versucht, einen jeweiligen Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen und ihn auf den Rücken zu legen. Dabei halten sich die Kontrahenten gegenseitig an einem Ledergürtel und gleichzeitig an einer aus Zwilch bestehenden Überhose fest. Die Leistung wird von einem Kampfgericht benotet und das Ergebnis fliesst in eine Wertung mehrerer Zweikämpfe ein, um einen Gesamtsieg zu ermitteln.
Die kulturelle Bedeutung des Schwingens ist gross: Neben dem Hornussen und dem Steinstossen gilt es als inoffizieller Nationalsport der Schweiz.

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Rage Yoga ist eine moderne, kreative Abwandlung des traditionellen Yoga, die sich durch lauter Musik, Schreien, Fluchen und eine lockere, ungezwungene Atmosphäre auszeichnet. Ursprünglich von der kanadischen Yogalehrerin Lindsay Istace im Jahr 2016 in Calgary entwickelt, dient sie als kreatives Ventil für Wut, Stress und Frustration. Im Gegensatz zu klassischem Yoga, der Ruhe und inneren Harmonie fördert, setzt Rage Yoga bewusst auf emotionale Entladung - etwa durch laute Kraftausdrücke oder Schreie während der Atemübungen, oft begleitet von Heavy Metal oder Rockmusik.
:gitarre::trommel:

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Urschreitherapie ist eine Psychotherapiemethode, die ursprünglich von dem amerikanischen Psychiater Arthur Janov in den 1970er Jahren entwickelt wurde und auch als Primärtherapie bekannt ist. Sie basiert auf der These, dass psychische Störungen auf verdrängten Traumata aus der frühen Kindheit zurückgehen, die Janov als „Urschmerz“ bezeichnet. Ziel der Therapie ist es, diesen tiefen, oft unbewussten Schmerz durch das emotionale Wiedererleben und das Ausdrücken durch Schreien, Weinen oder andere körperliche Reaktionen zu verarbeiten. Die Methode erlangte große Popularität, besonders nach dem Erscheinen von Janovs Buch „Der Urschrei“ und durch prominente Anhänger wie John Lennon, Steve Jobs oder Kanye West.

Die Gewaltfreie Kommunikation (kurz GFK; von englisch Nonviolent Communication, NVC) ist ein von Marshall B. Rosenberg entwickeltes Handlungskonzept mit dem Ziel, menschliche Beziehungen in einer Weise zu entwickeln, dass die Betroffenen spontan und gerne zum gegenseitigen Wohlergehen beitragen. Grundvoraussetzung hierfür ist Freiwilligkeit.
Der Kommunikationsfluss soll zu mehr Vertrauen und Freude am Leben führen. GFK kann in diesem Sinne sowohl bei der Kommunikation im Alltag als auch bei der friedlichen Konfliktlösung im persönlichen, beruflichen oder politischen Bereich hilfreich sein. Im Vordergrund steht nicht, andere Menschen zu einem bestimmten Handeln zu bewegen, sondern eine wertschätzende Beziehung zu entwickeln, die mehr Kooperation und gemeinsame Kreativität im Zusammenleben ermöglicht.
 
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Ralph Caspers' (Sendung mit der Maus) große Pause | Kurzstrecke mit Pierre M. Krause (c) März 2026
Ralph Caspers (* 18. Januar 1972 auf Borneo, Indonesien) ist ein deutscher Fernsehmoderator, Autor, Drehbuchautor und Schauspieler.
Caspers lebt in Köln, ist mit der Filmeditorin Nina Caspers verheiratet und Vater von zwei Söhnen und einer Tochter. Im Rahmen eines Videos für die Sendung Quarks wurde bekannt, dass Caspers gesichtsblind ist und Angst hatte, sein neugeborenes Kind nicht wiederzuerkennen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ralph_Caspers
Pierre Marcel Krause (* 5. Oktober 1976 in Karlsruhe) ist ein deutscher Fernsehmoderator und Humorist. Ende Oktober 2025 machte Krause bekannt, dass er wegen einer bösartigen Tumorerkrankung ein Jahr lang die Sendung https://de.wikipedia.org/wiki/Kurzstrecke_mit_Pierre_M._Krause pausieren musste, jedoch seine Arbeit wieder aufnehme. https://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_M._Krause
 
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Neurodivergent beschreibt Menschen, deren Gehirn sich in der Funktionsweise, Wahrnehmung oder Informationsverarbeitung deutlich von der gesellschaftlichen Norm – also dem sogenannten neurotypischen Standard – unterscheidet. Es handelt sich um einen nicht-medizinischen Begriff, der natürliche Unterschiede im menschlichen Denken und Verhalten anerkennt und diese nicht als Krankheit oder Defizit, sondern als Teil der menschlichen Vielfalt betrachtet.
+ Neurodivergenz bezieht sich auf eine Vielzahl von Zuständen, darunter ADHS, Autismus-Spektrum-Störung, Dyslexie, Dyspraxie, Dyskalkulie oder auch bestimmte psychische Erkrankungen wie Bipolarität oder OCD.
+ Menschen, die sich als neurodivergent identifizieren, haben oft besondere Stärken – wie exzellente visuelle Vorstellungskraft, starke Detailorientierung, kreative Problemlösungsfähigkeiten oder außergewöhnliche Gedächtnisleistungen – und gleichzeitig Herausforderungen in alltäglichen Situationen, die auf eine neurotypische Gesellschaft ausgerichtet sind.
+ Der Begriff wurde erstmals 1998 von der australischen Soziologin Judy Singer geprägt und ist zentraler Bestandteil der Neurodiversitätsbewegung, die für Akzeptanz, Inklusion und individuelle Anpassungen (z. B. durch Barrierefreiheit im Beruf oder in der Schule) eintritt.
 
Pecha Kucha (sprich: petscha-kutscha, Bedeutung „dauernd quatschend“), auch: Petscha-Kutscha, ist ein Präsentationsformat, bei dem zu einem mündlichen Vortrag passende Bilder oder Folien in einem festen zeitlichen Raster projiziert werden. Das Standardformat umfasst 20 Bilder, die jeweils 20 Sekunden sichtbar sind („20×20-Format“). Die Methode soll klare, konzentrierte und kurzweilige Präsentationen fördern und langatmige Vorträge („Death by PowerPoint“) vermeiden. Das Format wurde im Februar 2003 in Tokio von den Architekten Astrid Klein und Mark Dytham (Klein-Dytham Architecture) entwickelt. Ursprünglich diente es der Strukturierung von Präsentationen innerhalb der Design- und Kreativszene, verbreitete sich jedoch rasch in weitere Anwendungsfelder.

Kauderwelsch ist eine Bezeichnung für eine verworrene Sprechweise, ein unverständliches Gemisch aus mehreren Sprachen oder eine unverständliche fremde Sprache. Die Etymologie des vor dem 16. Jahrhundert entstandenen Wortes ist nicht eindeutig. Der zweite Wortbestandteil welsch ist eine alte Bezeichnung für romanische Sprachen (auch keltische) und ihre Sprecher; sie findet sich in geographischen Bezeichnungen wie Welschschweiz, Welschtirol, Wallonien und Walachei, aber auch in Walnuss. Im Englischen steht welsh für die Sprache in Wales. Für den ersten Wortteil werden unterschiedliche Herleitungen genannt.
Gromolo (auch Gibberisch, von englisch gibberish „Kauderwelsch“) ist eine Art der Spielsprache, die aus einer Aneinanderreihung von phantasievollen, doch sinnlosen Buchstaben- und Wortfolgen besteht. Verwendung findet Gromolo in Formen des Improvisationstheaters, bei dem einzelne Sätze oder ganze Dialoge in Gromolo abgehalten werden können. Die Zuschauer und die Schauspieler untereinander sollen hierbei jedoch durch Mimik und Gestik der Gromolo Sprechenden möglichst die Handlung nachvollziehen können. Damit dient die Verwendung von Gromolo außer der Unterhaltung auch der Schulung der Körpersprache der Schauspieler.
Lautpoesie (auch akustische oder phonetische Poesie bzw. Dichtung) ist eine Gattung der modernen Lyrik, die auf sprachlichen Sinn ganz oder zu einem erheblichen Teil verzichtet. Analog zur abstrakten Malerei versucht die Lautpoesie, die Sprache nicht in abbildender beziehungsweise inhaltlich-bezeichnender Funktion, sondern rein formal als Lautmaterial anzuwenden. Die Lyrik nähert sich dadurch konsequent – in dem Maße, in dem Semantik verschwindet und der Klang in den Vordergrund tritt – stark der Musik an.

Unter Zungenrede, auch „in Zungen reden“, „Glossolalie“, einem Lehnwort aus altgriechisch glōssa ('Zunge', 'Sprache') und lalein, ('reden', 'lallen‘), „Zungengebet“ oder „Sprachengebet“, versteht man ein unartikuliertes Sprechen, das insbesondere aus der charismatischen oder pfingstlerischen Gebetspraxis im frühen Christentum und in der Neuzeit bekannt ist. Ihre weltweite Verbreitung außerhalb des Christentums zeugt von hohem Alter, ebenso wie Erwähnungen in antiken Dokumenten. Es gibt Hinweise auf Glossolalie im Hinduismus und im Schamanismus.
Glossolalie hat im Wesentlichen zwei Aspekte. Der erste ist das Sprechen oder Murmeln in sprachähnlichen Geräuschen. Praktisch jeder ist dazu in der Lage; selbst Kinder können - wenn auch unverständlich - echte Sprache nachahmen, bevor sie überhaupt sprechen lernen. Das ist nichts Außergewöhnliches. Der andere Aspekt von Glossolalie ist die Ekstase oder die Demonstration von tranceähnlichem Hochgefühl. Auch das ist nichts Ungewöhnliches, obwohl es schwieriger ist, es absichtlich zu tun, als nur sprachähnliche Geräusche zu äußern.
Es gibt einige Christen, besonders innerhalb der Pfingstbewegung, die glauben, dass es eine übernatürliche Erklärung für Glossolalie ähnlich der im Neuen Testament beschriebenen gibt. Sie glauben, dass der Hauptzweck der Gabe, in Zungen zu sprechen, darin besteht, den Heiligen Geist zu offenbaren, der über sie ausgegossen wird, wie am Pfingsttag (Apg 2), der von Joel prophezeit wurde (Apg 2,17).

Onomatopoesie ist die sprachliche Nachahmung von außersprachlichen Schallereignissen.
Alternative Bezeichnungen sind Lautmalerei, Tonmalerei, Lautnachahmung, Klangnachahmung, Schallnachahmung, Schallwortbildung, Tonwortbildung, Klangnachbildung, Onomatopoiie, Onomatopoie und Onomatopöie (von altgriechisch onomatopoíesis oder ὀνοματοποιΐα onomatopoiḯa „Namenerschaffung“, beide aus ὀνοματοποιεῖν onomatopoieín „einen Namen prägen, benennen“). Ein onomatopoetisches Wort ist ein Onomatopoetikum.

 
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Die Namenkunde, auch Onomastik, Namenforschung oder Onomatologie, ist eine Teildisziplin der Sprachwissenschaft und beschäftigt sich mit der Bedeutung, Herkunft, Verbreitung, Struktur, Entwicklung und Verwendung von Eigennamen, unter anderem von Personennamen (Anthroponomastik) und Ortsnamen (Toponomastik).

Der Familienname ist ein Teil des Namens eines Menschen. Er ergänzt den Vornamen und drückt die Zugehörigkeit des Namensträgers zu einer Familie aus.
In der Regel gleichbedeutend werden im deutschsprachigen Raum die Ausdrücke Nachname und Zuname verwendet. In der Schweiz sagt man auch Geschlechtsname (von Familiengeschlecht). Familienname und Nachname sind dabei streng genommen keine Synonyme, sie sind lediglich deshalb gleichbedeutend, weil im deutschsprachigen Raum der Familienname ein Nachname ist, der dem persönlichen (Vor-)Namen nachgestellt wird. Das ist in Europa weitgehend (Ausnahme: Ungarn) üblich, weltweit werden die familien- und abstammungsbezogenen Namensteile den persönlichen Namen oft auch vorangestellt, insbesondere im asiatischen Raum.
 
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