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[SPRACHE+AUSDRUCK] Eigenarten, Seltsamkeiten, Störungen, Krankheiten ...

Propaganda (von lateinisch propagare, „weiter ausbreiten“, „ausbreiten“, „verbreiten“) bezeichnet in ihrer modernen Bedeutung[1] zielgerichtete Versuche, politische, religiöse oder weltanschauliche Meinungen oder öffentliche Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und das Verhalten in eine vom Propagandisten oder Herrscher erwünschte Richtung zu steuern.[2][3][1][4] Die verschiedenen Seiten einer Thematik nicht darzulegen sowie die Vermischung von Information und Meinung charakterisieren dabei die Propagandatechniken.[3] Dies steht im Gegensatz zu pluralistischen[5] und kritischen[6] Sichtweisen, welche durch unterschiedliche Erfahrungen, Beobachtungen und Bewertungen sowie einen rationalen Diskurs[7][8] geformt werden.
Garth S. Jowett und Victoria O’Donnell definieren Propaganda als den absichtsvollen systematischen Versuch, Wahrnehmungen (perceptions) zu prägen, das Verständnis von Sachverhalten zu manipulieren und das Verhalten zu steuern, so dass eine Reaktion hervorgerufen wird, die das gewünschte Ziel des Propagandisten fördert.[29]
Harold D. Laswells Begriffsbestimmung zielt noch deutlicher auf den technischen Aspekt:
“Propaganda im weitesten Sinn ist die Technik, die Handlungen der Menschen durch Manipulation von Darstellungen zu beeinflussen. Diese Darstellungen können gesprochene, geschriebene, bildliche oder musikalische Form haben.”[30]
 
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Metathesiophobie: Was ist das?
Jede Abweichung von der Routine erzeugt Stress, ebenso wie unerwartete Störungen, die die Grundlagen unserer Komfort- und Sicherheitszone bedrohen. Wer fühlt sich in solchen Situationen nicht unwohl? Manchmal entwickelt sich aus dieser Angst vor Veränderungen jedoch eine spezielle Art von Phobie, die “Metathesiophobie” genannt wird.
Als Neophobie (latein. neophobia) wird die Angst vor etwas Neuem, unbekannten Situationen, neuartigen Dingen oder fremden Personen bezeichnet. Andere Bezeichnungen sind Cainophobie, Kainolophobie oder Misoneismus. Menschen und Tiere mit der Angst vor Neuem bezeichnet man auch als neophob im Gegensatz zu neophil („Neugier“). Der Begriff Misoneismus (griech. μίσος, misos ‚Hass‘, νέος, neos ‚neu‘) ist bei Autoren wie Gabriel Tarde verbreitet. Er verdeutlicht mehr die aggressiv ablehnenden und abstoßenden Anteile, die zum Teil weit über eine rein phobische Vermeidungsreaktion hinaus gehen. Andererseits wird auch das Vermeiden bestimmter, unbekannter Nahrungsmittel als Neophobie bezeichnet und zur näheren Bestimmung dieser Verhaltensmerkmale eine „Skala zur Nahrungsmittel-Neophobie“ (food neophobia scale, FNS) verwendet.

Neophilie (aus griech. neos = ‚neu‘, philía = ‚Zuneigung‘) - ein Begriff, der durch den Schriftsteller Robert Anton Wilson populär wurde – ist durch Neugier und eine große Offenheit und Affinität gegenüber Neuem, Andersartigem und Veränderungen gekennzeichnet. Der Begriff wurde u. a. von Christopher Booker in seinem Buch „The Neophiliacs“ (1969) und von J. D. Salinger in seiner Kurzgeschichte „Hapworth 16, 1924“ (1965) verwendet.
 
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Delsarte-System (oder auch Delsartismus) nennt sich eine Vielzahl von bewegungs- und deklamationspädagogischen Schulen, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts aus der Lehre von François Delsarte (1811–1871) hervorgegangen sind. Darin geht es um die Förderung des „natürlichen“ Verhaltens nicht nur auf der Bühne, sondern auch „für sich“ und in Gesellschaft. Als Gegenströmung zu den technisch perfektionierten, aber mitunter sehr konservativen Schulen der Bühnendarstellung wurde der Delsartismus zu einem Anreger der künstlerischen Avantgarden um 1900.
Weil Delsarte am Ende des 19. Jahrhunderts ein „Name“ war, beriefen sich manche auf ihn. Delsarte selbst hinterließ nur wenige schriftliche Zeugnisse, und seine Schüler entwickelten eigene Methoden, die sie als „Delsarte-System“ ausgaben. 1874 verfasste ein Schüler Delsartes, der Abbé Delaumosne, als erster ein Buch mit dem Titel Pratique de l'oratoire de Delsarte („Praxis der Redekunst nach Delsarte“). Der Sänger und Delsarte-Schüler Alfred Giraudet führte das Delsarte-System in der Gesangsausbildung am Conservatoire de Paris ein.
 
Onomatopoesie ist die sprachliche Nachahmung von außersprachlichen Schallereignissen.
Alternative Bezeichnungen sind Lautmalerei, Tonmalerei, Lautnachahmung, Klangnachahmung, Schallnachahmung, Schallwortbildung, Tonwortbildung, Klangnachbildung, Onomatopoiie, Onomatopoie und Onomatopöie (von altgriechisch ὀνοματοποίησις onomatopoíesis oder ὀνοματοποιΐα onomatopoiḯa „Namenerschaffung“, beide aus ὀνοματοποιεῖν onomatopoieín „einen Namen prägen, benennen“). Ein onomatopoetisches Wort ist ein Onomatopoetikum.
Unterschieden werden
  • wortbildende Lautmalereien wie knallen, rumpeln und pumpeln, klappern, rauschen, klirren, schnappen, bellen, die Verbal- und Substantivstämme darstellen, und
  • Interjektionen wie klipp-klapp, huhu, au.
Außerdem gibt es Wörter, die auch dem Stamm nach einen Laut nicht nachahmen, ihn aber benennen und dadurch implizieren, etwa trompetend, flötend, metallisch [klingend]. In diesem Fall spricht man von „umschreibenden Onomatopoetika“.
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Namenbüchlein vom Anfang des 18. Jahrhunderts

Als Scat oder Scatting, auch scat singing, bezeichnet man eine spezielle Form des Gesangs im US-amerikanischen Gospel und im Jazzgesang, die ein improvisiertes Singen von rhythmisch und melodisch aneinandergereihten Silbenfolgen ohne Wortbedeutung und ohne zusammenhängenden Sinn bezeichnet; mit den Silben und Wortfragmenten werden lautmalerisch instrumentale Phrasen nachgeahmt, beispielsweise Elemente aus dem Instrumentalstil der umgebenden Musiker. Die exakte Ausformung und Klanggestalt der Silbenfolgen wird vom Musiker weitgehend spontan improvisiert und die Stimme nicht zusätzlich zur Übermittlung von Sinninhalten, sondern allein als Instrument benutzt.
Louis Armstrong behauptete zwar, den Scat-Gesang 1926 bei der Aufnahme des Titels Heebie Jeebies mit seiner Hot Five erfunden zu haben; ihm sei bei der Aufnahme versehentlich das Notenblatt mit dem Text auf den Boden gefallen. Aufnahmen von Bands um Adrian Rollini wie die The Little Ramblers in Hard Hearted Hannah vom 13. August 1924 oder The Goofus Five in dem Stück Go Emaline vom 24. September 1924 zeigen, dass schon vor Armstrongs Aufnahme von 1926 Scat Bestandteil von Jazzmusik war. Bereits zuvor hatte Cliff Edwards 1922 mehrere Aufnahmen (wie Nobody oder Homesick) gemacht, auf denen er zum Teil auch Scat-artig improvisierte; schon 1911 hatte der Vaudeville-Künstler Gene Greene mit King of the Bungaloos eine erste Aufnahme mit Scat vorgelegt.
 
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