Nach dem kalten Krieg haben hohe sowjetische Militärs und Politiker in Interviews "gestanden", dass sie sehr wohl wussten, dass sie dem Westen militärisch unterlegen waren, und dies mit Säbelrasseln kaschiert haben. Das, obwohl die Sowjet einen deutlich größeren Anteil ihrer Wirtschaftsleistung in die Rüstung gepumpt haben als eben der Westen. Daran hat sich nichts geändert. Klar, Russland hat mit seinen Nuklearwaffen ausreichend Kriegsmaterial, um eine globale Bedrohung zu sein. Aber wie wir wissen, gibt es bei einem großen nuklearen Krieg keinen Sieger. Wie bei einer Biene würde der Stich den eigenen Tod bedeuten, und das wissen Putin und die Russen auch. Und was Putin sicherlich nicht ist, ist lebensmüde zu sein.
Die Russen haben den Krieg nicht ohne Material begonnen, aber mit wenig Material in der Hoffnung, dass sie das Opfer angesichts des üblichen Säbelrasselns in die Hose macht, sich ergibt, und der West mit seinem Pazifismus betrübt zusieht und "Kumbaya" singend mit Russland weiterhin Handel betreibt. So wie es frenilshtar gerne hätte.
Aber, mit der Ukraine hat es Putin auch für den friedliebenden und auf Kooperation abzielende Westen zu weit getrieben - und steht jetzt mit dem Rücken zur Wand. Der Westen hat gesehen, dass eine friedliche Kooperation zu aller Wohl nicht das ziel aller Gesellschaften ist, und daher diese gegen Imperialismus geschützt werden muss. Daher unterstützt er die Ukraine, die ihre eigene Freiheit gegen den russischen Imperialismus verteidigen muss.
Der Krieg zeigt, ob sich ein Miteinander oder ein Gegeneinander durchsetzt. Und auch hier im Forum zeigt sich, wer auf wessen Seite steht.