Wieviel Zeit jemand für den anderen erübrigt ist nunmal auch vom Wohlstand abhängig.
Wenn der Alltag immer schwerer zu bewältigen ist um genügend Einkommen zu generieren
dann schwindet erstmal der Zusammenhalt.
Vornehmlich bei Gruppen die es eh schon schwieriger hatten.
So einfach ist es nicht. Sind die Zeiten schwer, kann es sowohl dazu kommen, dass sich jeder auf sich selbst konzentriert oder aber auch, dass gerade dann Menschen zusammenhalten. Dann nicht unbedingt aus Altruismus, sondern vielmehr auf Grund der Hoffnung, dass die vorliegenden Probleme gemeinsam besser bewältigt werden können.
In welche Richtung die Entwicklung in konkreten Fällen geht, ist von vielerlei Umständen abhängig.
Und auch in der selben Situation können verschiedene Menschen unterschiedlich reagieren.
Braucht man sich ja nur aktuelle Situationen anschauen, Beispiel Covid.
Da haben die einen Zusammenhalt gezeigt, haben beispelsweise Maßnahmen eingehalten und auch sonst Taten gesetzt, um zur Problemlösung beizutragen (z.B. sich impfen lassen, Abstand halten, auch wenn nicht verordnet, etc...). Andere wie frenilshtar, belair, denkmal und dergleichen wiederum verfielen gerade dann in (oder verblieben im) menschenverachtenden Egoismus und missachteten, protestierten gegen und/oder sabotierten die getroffenen Maßnahmen unter dem fadenscheinigen Vorwand der "Menschenrechte und Freiheit" und spendeten Kickl und co brav politisches Kleingeld.
Du siehst, einzelne Menschen reagieren mitunter sehr unterschiedlich auf das selbe Problem.