@Anideos
Du versuchst zwar wiederholt mit Deinem argumentum ad hominem User
zu beschimpfen: Was Du Dir damit erwartest, ist freilich bekannt! Statt zu
einem Thema zu reagieren greifst Du wiederholt User an!
Also
Gnä' Herr, sobald Du wieder fähig sein möchtest zu einem Thema zurück
zu kehren, erhältst Du auch wieder m/eine Stellungnahme!
Thema:
"Russland greift die Ukraine an"
Was willst du denn noch? Ich verlinke einen Bericht, wonach eine Lösung im Ukrainekonflikt in Sicht zu sein scheint und du greifst mich an, weil der Vorschlag von einem Hundertjährigen kommt und bringst Oskar Lafontaine ins Spiel. Ist das keine Provokation?
Menschen verändern sich im Laufe ihres Lebens, das ist Fakt. Das ignorierst du allerdings bei deinem Personenkult. Es ist völlig egal, was jemand war und was er geleistet hat. Heute ist er das, was er geworden ist.
Wenn Oskar Lafontaine damals so gewesen wäre, wie er sich heute zeigt, dann hätte niemand auch nur einen Pfifferling auf ihn gesetzt; er wäre niemals Parteichef der SPD geworden.
Wenn Gerhard Schröder damals so gewesen wäre, wie er sich nach seiner Kanzlerschaft gezeigt hat und immer noch zeigt, dann wäre er niemals Ministerpräsident in Niedersachsen geworden und schon gar nicht Bundeskanzler.
Und wenn du damals als ich hier anfing so gewesen wärst, wie du dich heute zeigst, dann hätte ich dich schon damals so behandelt, wie ich es heute tue und die Diskussion mit mir und bakunin wäre ganz anders verlaufen, denn er hätte natürlich Partei für dich ergriffen. Mein Bild über ihn wäre auch ein ganz anderes gewesen!
Die Wenigsten bleiben bis zu ihrem Lebensende ihren Prinzipien treu. Kissinger tut es offensichtlich und ich versuche es auch, aber ich achte sehr darauf, dass es nicht in Starrsinn ausartet. Ich war nie ein Fan der NATO, am wenigsten zu Zeiten als in Europa keine Gefahr eines kriegerischen Konflikts mehr zu geben schien. Aber die Zeiten haben sich geändert und ich bin heute froh, dass es die NATO gibt, weil Autokraten sich ausbreiten und eine große Gefahr für den Weltfrieden darstellen. Die NATO ist also heute ein Garant dafür, dass diese Autokraten nicht übermütig werden.
Ich war noch nie ein Fan der USA, aber ich habe es als positiv empfunden, dass Deutschland Billionen an Rüstungsausgaben eingespart hat und diese lieber für unseren Wohlstand investiert hat, weil die USA für unsere Sicherheit gesorgt haben. Dass die USA ihre eigenen Ziele dabei verfolgt haben, war mir zwar bewusst, aber ich habe es als notwendiges Übel akzeptiert.
Nicht nur der Mensch verändert sich im Laufe seines Lebens, auch die Welt verändert sich laufend und der Mensch muss in der Lage bleiben, sich dieser Veränderung anzupassen, ohne dabei alle seine Prinzipien über Bord zu werfen. Manche werden den Veränderungen zum Opfer fallen, das lässt sich nicht verhindern, wenn man nicht selbst der Starrsinnigkeit zum Opfer fallen will.