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Russland greift Ukraine an

Die Denkweise, dass es hier um eine Frage des Pazifismus als Alternative zur Kriegspolitik Bidens und Baerbocks geht, wird dem Problem nicht gerecht. Es geht hier nicht um Frieden um jeden Preis als Alternative zu Krieg bis zum letzten Mann oder Krieg solange bis Putin vor uns nieder kniet, sondern es geht um die Unfähigkeit, diplomatisch zu handeln. Den aktuellen Krieg hätte es unter einer Kanzlerin Merkel nicht gegeben und vermutlich auch nicht unter einem US Präsidenten Trump. Um das zu ahnen, muss man ihn nicht mögen.
Genau darüber würde ich auf keinen Fall diskutieren, Jakob. Besonders dein letzter Satz nimmt mir jede Lust dazu.
 
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Also von einem wie dir hätte ich mehr erwartet
.....Ja, sowas "soll" vorkommen!! Mitdenken ist erlaubt weil... egal "welchem Lager" man sich "zugehörig fühlen" mag, wenn die "Ungereimtheiten" so "offensichtlich" und "augenscheinlich" sind... bedarf es "keiner weiteren" Vertiefung!!.....

meint plotin
 
Ich habe Verständnis für die Ukrainer, wenn sie diese Kaltschnäutzigkeit der russischen Regierung nicht akzeptieren wollen:
Und ich habe Verständnis für den Westen, wenn er der Ukraine hilft, denn wenn das Schule macht, dann wird die Welt wieder in die Zeit der Eroberungskriege zurückverstetzt.
Die Macht des Stärkeren hat lange genug gegolten in der Menschheitsgeschichte. Die anstehenden Probleme können nur gemeinsam angegangen werden, weil sie den gesamten Globus betreffen. Ob es um den Kampf gegen den Klimawandel geht, oder den Hunger in der Welt teilweise bedingt durch den Klimawandel, aber auch durch Krieg und Vertreibung, die Millionen an Flüchtlingen, die dadurch entstehen, all das kann kein Land der Erde allein bekämpfen, gleichgültig wie mächtig und groß das Land auch sein mag.
Die Auswirkungen allein dieses begrenzten Krieges auf den Rest der Welt sehen wir schon jetzt. Stellen Sie sich vor, das wäre der Normalfall.
Nein, Putin muss ein für allemal begreifen, dass seine Träume von einem großrussischen Reich von vorgestern sind und nachdem es die Ukraine nicht alleine schafft, dann muss ihr mit allen Mitteln geholfen werden, denn das betrifft auf lange Sicht die Zukunft der Menschheit.
Na wenigstens siehst du überhaupt das es um mehr geht als nur um die Ukraine und Russland.
Wenn der Krieg in die Länge gezogen wird werden sehr viel mehr Menschen außerhalb der Ukraine und Russland sterben,
als innerhalb.
Dazu wird es noch eine Hochsaison für radikale gewaltbereite Gruppierungen geben, bis hin zu Bürgerkriegen, und die organisierte Kriminalität des Schlepperwesens wird aufblühen.
Für Russland ist der Krieg bereits jetzt eine Katastrophe, wirklich was gewinnen können die schon lange nicht mehr damit. Aber auch wenn für Russland unterm Strich eigentlich kein Gewinn herausschaut, wird es zumindest darauf bestehen irgendwas zu haben was man Sieg nennen könnte und zumindest der eigenen Bevölkerung etwas vorweisen zu können.
Also nochmal: Den ukrainische Endsieg wird es nicht geben.
Da kannst du soviel davon träumen wie du willst, letztlich wird die Ukraine defacto mit einem Gebietsverzicht leben müssen.
Die Frage ist nur wie viele Menschen zuvor noch ins Verderben gestürzt werden, bevor man das akzeptiert.
 
Aber auch wenn für Russland unterm Strich eigentlich kein Gewinn herausschaut, wird es zumindest darauf bestehen irgendwas zu haben was man Sieg nennen könnte und zumindest der eigenen Bevölkerung etwas vorweisen zu können.
Dafür gibts die diplomatische Formulierung: Wir wurden 2. und die anderen vorletzte.
 
Ich sehe gar nichts "überhaupt". Das einzige was ich gerade sehe, sind deine Glaskugel-Prophezeiungen.
Das du nicht viel siehst hast du bereits dargelegt.
Die Attraktivität einer naiven Sicht kann ich verstehen. Ist bequem einfach.
Die Realität ist dann leider doch komplizierter. Dafür brauche ich keine Glaskugel.
 
"Vielleicht können unsere Fernsehphilosophen, Schauspieler und Intellektuelle ja mal wieder einen offenen Brief schreiben und die #Ukraine auffordern aufzugeben, damit ##Russland nicht immer Universitäten und andere zivile Ziele bombardieren muss!"
Oder einen offenen Brief an Putin, dass er sich aus der Ukraine zurück ziehen soll.
Warum sollte er das tun?
 
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Als der jüngste Krieg in der Ukraine begann, war der Planet Uranus genau dort wo er das letzte mal vorher war, als Hitler Österreich heim ins Reich holte.
 
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