• Willkommen im denk-Forum für Politik, Philosophie und Kunst!
    Hier findest Du alles zum aktuellen Politikgeschehen, Diskussionen über philosophische Fragen und Kunst
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

Russland greift Ukraine an

.....Das ist "bloß insofern" richtig, dass es "die russisch bzw. die russisch unterstützte Seite" war, die "nachweislich" Minsk 2 als erstes brach! Erst "dadurch" betrachteten sich die "Ukraine" nicht mehr "an Minsk 2" gebunden... der Rest ist bekannt!!.....

meint plotin
Das ist eine sehr konkrete Aussage, die ich nach meinem Wissen nicht mal so explizit machen würde. Hast du da mal Belege, dass es genauso war? Die würden mich brennend interessieren.
 
Werbung:
Das ist eine sehr konkrete Aussage, die ich nach meinem Wissen nicht mal so explizit machen würde. Hast du da mal Belege, dass es genauso war? Die würden mich brennend interessieren.
Ich verweise in diesem Zusammenhang mal auf ein Buch des Journalisten Ulrich Heyden, der ab 2014 viel vor Ort recherchierte.

Zitat
Die Verantwortung für das Scheitern der Abkommen sieht der Autor bei der Führung in Kiew: "Folgt man der deutschen Medienberichterstattung, dann liegt die Schuld dafür, dass Minsk-2 nicht umgesetzt wurde, vor allem auf russischer Seite. Immer wieder wird – ohne Belege – behauptet,

Russland verletze das Minsker Abkommen, weil es die Separatisten militärisch unterstütze und angeblich selbst mit Truppen im Donbass präsent sei. Dass die Ukraine das Abkommen von Minsk nicht einhält, dass sie Wahlen in den Volksrepubliken unter OSZE-Aufsicht nicht zulässt und das Kiew sogar eine Neufassung des Abkommens fordert, wird nur von Politikern der Partei DIE LINKE und der AfD angesprochen."

Der Autor weist nicht nur die westlichen Behauptungen von der Anwesenheit russischer Truppen im Donbass zurück, er stellt auch heraus, dass es keine Beweise für militärisches Gerät der russischen Armee auf dem Boden des Donbass gebe. Ein Großteil der Waffen der Aufständischen stamme vielmehr aus erbeuteten Ausrüstungen der ukrainischen Armee. ...ff...
 
Hätte hier mal gern die ältere Version gelesen. Dieser Beitrag wurde nach dem Angriff der Russen "aktualisiert".
Leider ist dies ein sehr "westlicher" Standpunkt, der hier dargestellt wird.
Ich hatte damals die Verhandlungen mitverfolgt und da es so gut wie keine Korrespondenten in der Gegend gab, die berichten konnten, waren ua deutsche Medien immer auf andere angewiesen.
Bis Ende 2015 hatte ich ja regelmäßig Kontakt zu ein paar Ukrainern, allein schon deren Sicht war immer etwas abweichend zu dem, was man hier lesen konnte.
Ich hab deshalb, wie auch in anderen Konflikten zuvor, beide Ansichten immer mit Vorsicht genossen und kritisch betrachtet.
....hat sich bis heute nix dran geändert.

mfg
 
Er hat keine Chance.
Die Mess' ist (sozusagen) gelesen.
Für mich ist es fraglich, ob S letztlich an einem Kriegsende - Frieden mag ich gar nicht sagen -überhaupt interessiert ist Der völkerrechtswirdige Überfall kann so weiter als Rechtfertigung für alle Sanktionen gegen Rußlands gepflegt werden - im falle eines Friedens müßte man sie umbauen oder???. Und Rußland wird dieser Zustand auch recht sein - die NATO-Feindschaft hat dann einen Grund.
 
Was ist eigentlich ein völkerrechtskonformer Überfall?
Jedenfalls kein präventiver Verteidigungskrieg und auch keine sogenannte humanitäre Intervention. Also die Ausdrücke, die gern von der USA verwendet werden, um ihre völkerrechtswidrigen Kriege zu benennen. ;)

Völkerrechtskonform ist nur die Verteidigung nach einem Angriff und mit viel verbiegen auch die Verhinderung eines Völkermordes durch eine dritte Partei.

Weiterhelfen kann auch, sich dies mal durch zu lesen.


...nur mal so als Beispiele.

mfg
 
Ich verweise in diesem Zusammenhang mal auf ein Buch des Journalisten Ulrich Heyden, der ab 2014 viel vor Ort recherchierte.
Dieser Ulrich Heyden vergisst auch ähnlich wie du, was er geschrieben hat und verlangt von anderen, ihm sein Geschriebenes vorzulegen...:p
https://www.************/artikel/der-unerwunschte-korrespondent
Darunter steht allerdings auch:
rubikon schrieb:
Ulrich Heyden, Jahrgang 1954, ist seit 1992 freier Korrespondent in Moskau. Er arbeitet für den Freitag, Telepolis und **********
 
Zuletzt bearbeitet:
Werbung:
Zurück
Oben