Die Verantwortung für das Scheitern der Abkommen sieht der Autor bei der Führung in Kiew: "Folgt man der deutschen Medienberichterstattung, dann liegt die Schuld dafür, dass Minsk-2 nicht umgesetzt wurde, vor allem auf russischer Seite. Immer wieder wird – ohne Belege – behauptet,
Russland verletze das Minsker Abkommen, weil es die Separatisten militärisch unterstütze und angeblich selbst mit Truppen im Donbass präsent sei. Dass die Ukraine das Abkommen von Minsk nicht einhält, dass sie Wahlen in den Volksrepubliken unter OSZE-Aufsicht nicht zulässt und das Kiew sogar eine Neufassung des Abkommens fordert, wird nur von Politikern der Partei DIE LINKE und der AfD angesprochen."
Der Autor weist nicht nur die westlichen Behauptungen von der Anwesenheit russischer Truppen im Donbass zurück, er stellt auch heraus, dass es keine Beweise für militärisches Gerät der russischen Armee auf dem Boden des Donbass gebe. Ein Großteil der Waffen der Aufständischen stamme vielmehr aus erbeuteten Ausrüstungen der ukrainischen Armee. ...ff...