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Russland greift Ukraine an

Heute auf Puls4 bei "Pro und Contra" hat auch eine Ukrainerin diesem Varwick mitgeteilt, dass es sehr beschämend ist, dass so einer wie er unverhohlen ständig Putinpropaganda betreibt. Nicht minder beschämend ist es, wenn frenilshtar dasselbe tut und diesen Varwick auch noch als 'glorreich' vorführt, um seine niederträchtige Propaganda auch noch zu rechtfertigen.
 
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Also, für Trump stellt der Friedensnobelpreis sicher keinen Anreiz dar, Peanuts auf der Überholspur zum reichsten Mann der Welt. Wenn Musk es als erstrebenswert ansehen würde Vizepräsident zu werden, könnte ich mir vorstellen, dass er mehr als die Hälfte seines Vermögens dafür an Trump dafür spendete. Für Putin entspräche ein solcher Preis nicht mehr als die Verleihung eines Karnevalsordens. Die Ausnahme wäre sicher die gemeinsame Verleihung an Putin und Trump. Die Wirkung wäre in mehrfacher Hinsicht beeindruckend. Nicht nur, dass das von vielen als Naturgesetzlichkeit betrachtete Prinzip von Ursache und Wirkung konterkariert würde, es müsste für die Beweisführung sogar noch ein weiterer Nobelpreis für Physik herausspringen.
Dass Trump auf Putins Einflüsterungen anspringt, hat aber letztendlich einen unglaublich banalen Grund. Schon seit langem weiß man doch, dass der russische Geheimdienst eine Menge belastendes Material gegen Trump besitzt. Nicht dass Trump solches stört, kann man ja bestreiten. Aber wenn er denn irgendwann zum ersten Kaiser der Vereinigten Staaten gekrönt werden will, könnten frühe Sünden seine Untertanen zweifeln lassen.
Verrückterweise sind manche Ansätze seiner Politik nachvollziehbar. Siehe die eskalierende, sich selbst ad absurdum führende Bürokratie in Brüssel. Nur, dass die "Vollstrecker" wie Musk, keine Ahnung von der Materie haben. Schaut Euch mal die Arbeitgeber-Bewertungsportale im Netz an, so sie die Verhältnisse bei Tesla beschreiben. Da weiß man alles :)
Kinder an die Macht !
 
Richtig, die Begriffe sind Ideale, aber die Praxis sieht anders aus. Ist ja auch nicht so, dass in einer Monarchie der Eine sämtliche Entscheidungen trifft, nicht einmal in einer, die sich absolutistisch nennt. Es übersteigt einfach die Kapazität einer Person, über sämtliche anfallenden Fragen Entscheidungen zu treffen. Und noch weniger kann "das Volk" zu jeder einzelnen politischen Entscheidung befragt werden.

Ja, wobei der "Einfluss des Geldes" und das Mehrheitswahlrecht hier unabhängig voneinander wirken. Das Mehrheitswahlrecht für fast zwangsweise zu einer binären politischen Landschaft mit schwer zu überbrückenden Gräben. Der besonders machtvoll ausgestattete Präsident entspricht dem amerikanischen Weg. Es hat den Vorteil, dass schneller gehandelt werden kann, aber eben auch den Nachteil, dass jene Macht in den falschen Händen eben mehr Schaden anrichten kann. Schlecht und gut ist auch, dass die amerikanische Verfassung nur sehr schwer zu ändern ist. So ist kein Weg in Sicht, sich vom Mehrheitswahlrecht zu verabschieden und somit das "Grabenproblem" zu lösen, aber andererseits ist es auch für einen Trump sehr schwierig, die Verfassung zu seinen Gunsten zu ändern.

Richtig, wobei eine Einschränkung der Macht des Parlaments zugunsten einer direkten Demokratie zwar die Demokratie eventuell näher in Richtung einer idealen Demokratie rücken mag, aber ob dies auch zu einer besseren Demokratie führt, ist eine ganz andere Frage.
Demokratie ist ja letztendlich kein Selbstzweck, sondern ein Mittel (und die Praxis zeigt, das beste Mittel) zum Zweck einer freien, friedvollen
und prosperen Gesellschaft - und wenn die Gesellschaft weiter in Richtung einer idealen Demokratie rückt, das aber auf Kosten von Freiheit, Frieden und/oder Wohlstand geht, dann ist jenen Demokratie wohl kaum als "besser" zu bezeichnen.
Das Konzept der Demokratie scheint mir sehr fragil. Vor allem stößt es an seine Grenzen, wo es nur als Alibi herrischen Regierens dient. Die dümmsten Schafe wählen leider nach wie vor ihre Schlächter selbst. Auch in relativ gebildeten Kulturen treffen wir irgendwann auf Poppers Toleranz-Paradoxon. Was wie bei der Machtübernahme der Nazis in 32/33 zu beobachten war, ist auch noch heute an der Tagesordnung. Demokratisch ursprünglich legitimierte und in der Mehrheit befindliche Kräfte veraasen ihre Verantwortung durch kleinliche, interne Machtkämpfe. Damals hat´s die SPD verschissen. Erst neulich wieder in Österreich beinahe Realität geworden. Die Analogie zu 32/33 so was von beängstigend. Interessanterweise scheiterte die Regierung unter Kickl vordergründig an seinen Machtansprüchen. Wobei ich mich frage, ob es nicht Programm war, weil die Zeit noch nicht "Reif" war ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Also, für Trump stellt der Friedensnobelpreis sicher keinen Anreiz dar, Peanuts auf der Überholspur zum reichsten Mann der Welt.
Oh doch, denn das damit verbundene Ansehen ist Balsam für sein Ego und ein weiterer Schritt auf seinem Weg zum Messias.
Wenn Musk es als erstrebenswert ansehen würde Vizepräsident zu werden, könnte ich mir vorstellen, dass er mehr als die Hälfte seines Vermögens dafür an Trump dafür spendete. Für Putin entspräche ein solcher Preis nicht mehr als die Verleihung eines Karnevalsordens. Die Ausnahme wäre sicher die gemeinsame Verleihung an Putin und Trump. Die Wirkung wäre in mehrfacher Hinsicht beeindruckend. Nicht nur, dass das von vielen als Naturgesetzlichkeit betrachtete Prinzip von Ursache und Wirkung konterkariert würde, es müsste für die Beweisführung sogar noch ein weiterer Nobelpreis für Physik herausspringen.
Dass Trump auf Putins Einflüsterungen anspringt, hat aber letztendlich einen unglaublich banalen Grund. Schon seit langem weiß man doch, dass der russische Geheimdienst eine Menge belastendes Material gegen Trump besitzt. Nicht dass Trump solches stört, kann man ja bestreiten. Aber wenn er denn irgendwann zum ersten Kaiser der Vereinigten Staaten gekrönt werden will, könnten frühe Sünden seine Untertanen zweifeln lassen.
Verrückterweise sind manche Ansätze seiner Politik nachvollziehbar. Siehe die eskalierende, sich selbst ad absurdum führende Bürokratie in Brüssel. Nur, dass die "Vollstrecker" wie Musk, keine Ahnung von der Materie haben. Schaut Euch mal die Arbeitgeber-Bewertungsportale im Netz an, so sie die Verhältnisse bei Tesla beschreiben. Da weiß man alles :)
Kinder an die Macht !
Nun, Europa hat den Fehler gemacht, es allen recht machen zu wollen und der Kooperationsbereitschaft die Stärke geopfert.
Da führte dazu, dass die geopolitische Bedeutung Europas gelitten hat und auch nationale Initiativen eine Gegenbewegung bilden.
 
Das Konzept der Demokratie scheint mir sehr fragil. Vor allem stößt es an seine Grenzen, wo es nur als Alibi herrischen Regierens dient. Die dümmsten Schafe wählen leider nach wie vor ihre Schlächter selbst. Auch in relativ gebildeten Kulturen treffen wir irgendwann auf Poppers Toleranz-Paradoxon. Was wie bei der Machtübernahme der Nazis in 32/33 zu beobachten war, ist auch noch heute an der Tagesordnung. Demokratisch ursprünglich legitimierte und in der Mehrheit befindliche Kräfte veraasen ihre Verantwortung durch kleinliche, interne Machtkämpfe. Damals hat´s die SPD verschissen. Erst neulich wieder in Österreich beinahe Realität geworden. Die Analogie zu 32/33 so was von beängstigend. Interessanterweise scheiterte die Regierung unter Kickl vordergründig an seinen Machtansprüchen. Wobei ich mich frage, ob es nicht Programm war, weil die Zeit noch nicht "Reif" war ?
Aus der Sicht der FPÖ-Wähler gibt es jetzt nur noch mehr Grund, die FPÖ zu wählen. Und sie hat jetzt Zeit, weiter ihr Spiel zu betreiben und
gute Chancen, dass die tatsächlich demokratischen Parteien in Österreich noch schwerer eine stabile Regierung bilden können. Den Bruch der großen Koalition hat die FPÖ ja schon geschafft.
 
Heute auf Puls4 bei "Pro und Contra" hat auch eine Ukrainerin diesem Varwick mitgeteilt, dass es sehr beschämend ist, dass so einer wie er unverhohlen ständig Putinpropaganda betreibt. Nicht minder beschämend ist es, wenn frenilshtar dasselbe tut und diesen Varwick auch noch als 'glorreich' vorführt, um seine niederträchtige Propaganda auch noch zu rechtfertigen.
Leider interessiert sich die Fraktion Wagenknecht nicht für die Ukrainerinnen und deren Wünsche und will sie lieber im Stich lassen als ihnen zu helfen.
 
Nun, Europa hat den Fehler gemacht, es allen recht machen zu wollen und der Kooperationsbereitschaft die Stärke geopfert.
…..Nicht nur das… zu "Beginn" des Krieges war "EU-Europa" zu zögerlich. Jede Bitte "Selenskyjs" um "militärische Ausrüstungen" löste in Europa "Unbehagen, Zurückhaltung und die Angst" aus, dass man damit "Putin" zu sehr "provozieren" würde. Das "Ergebnis" ist bekannt! "Knausrigkeit und Angst vor Russland", darf jetzt jedoch "keine Rolle" mehr spielen. "EU-Europa" sollte sich an dem "Beispiel der Briten" orientieren, die stets viel "weniger gezögert" haben. Der "Ukraine" jetzt noch die "Unterstützung" (in welcher Form auch immer) zu "versagen"… wäre nur noch "fahrlässig"!!…..

meint plotin
 
Leider interessiert sich die Fraktion Wagenknecht nicht für die Ukrainerinnen und deren Wünsche und will sie lieber im Stich lassen als ihnen zu helfen.
Ja, jene Fraktion zielt nicht weniger auf Egoismus ab als die afd, aber distanziert sich (wie weit jetzt, kann ich nicht sagen) von deren Rechtsextremismus.
 
…..Nicht nur das… zu "Beginn" des Krieges war "EU-Europa" zu zögerlich. Jede Bitte "Selenskyjs" um "militärische Ausrüstungen" löste in Europa "Unbehagen, Zurückhaltung und die Angst" aus, dass man damit "Putin" zu sehr "provozieren" würde. Das "Ergebnis" ist bekannt! "Knausrigkeit und Angst vor Russland", darf jetzt jedoch "keine Rolle" mehr spielen. "EU-Europa" sollte sich an dem "Beispiel der Briten" orientieren, die stets viel "weniger gezögert" haben. Der "Ukraine" jetzt noch die "Unterstützung" (in welcher Form auch immer) zu "versagen"… wäre nur noch "fahrlässig"!!…..

meint plotin
Ja, besonders Deutschland hat auf Grund der Geschichte eine "Beißhemmung" entwickelt, die es zwar zu einem beliebten und verlässlichen Partner für Kooperationswillige machte, aber auch zu einem leichten Opfer für jene, die nur zum eigenen Vorteil handeln.
Nach dem zweiten Weltkrieg hat Europa gelernt, dass es sich viel leichter lebt, wenn man selbst friedlich, tolerant und nachgiebig ist - und es lief lange gut. Dass es aber nicht immer so ist, und der Erfolg dieser Strategie von den jeweiligen Umständen und den "Gegenspielern" abhängt, sieht man jetzt und sollte das schnellstmöglich verinnerlichen und dementsprechend reagieren.
 
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Auffallend ruhig hingegen ist frenilshtar. Womöglich feiert er mit seinen Freunden Trumps 'Friedensinitiative'.
Wenn diese Aufgeht, darf gejubelt werden: Spezialoperation gelungen, Patient tot.
 
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