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Manager als Vorbilder für ihre Mitarbeiter, was sagt Aristotelels?

AW: Manager als Vorbilder für ihre Mitarbeiter, was sagt Aristotelels?

....
"Zauberworte" stehen immer im Verdacht, das Ausmaß der Missstände zu verschleiern, die eigene Wahrnehmung zu verunsichern, das einfache logische Denken zu vereiteln, berechtigte Zweifel aufzuweichen, bereits gemachte schlechte Erfahrungen zu verharmlosen.

Worin bestehen eigentlich die Unterschiede zwischen :zauberer1 (= Zauber) - Worten und Phrasen ...:dontknow:

LG, moebius
 
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AW: Manager als Vorbilder für ihre Mitarbeiter, was sagt Aristotelels?

Das sog. Zauberwort trägt ein festliches Gewand, die Phrase ist nackt. :rollen:

LG Kaawi

Aus meiner unmaßgeblichen fiesolo....äääähhhh....philosophischen Perspektive spricht Deine Unterscheidung eher für die Phrase ...
Und für das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern ...:schnl:

LG, moebius
 
AW: Manager als Vorbilder für ihre Mitarbeiter, was sagt Aristotelels?

Aus meiner unmaßgeblichen fiesolo....äääähhhh....philosophischen Perspektive spricht Deine Unterscheidung eher für die Phrase ...
Und für das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern ...:schnl:

LG, moebius

Zueigen habe ich mir diese Unterscheidungsmöglichkeit zwar noch nicht gemacht, aber das MACHT nichts...:rollen:
 
AW: Manager als Vorbilder für ihre Mitarbeiter, was sagt Aristotelels?

Hallo zusammen,
Wir beide lernen im Moment viel über Philosophie, befinden uns aber ganz klar noch am Anfang, sodass ich manchmal das Gefühl habe, noch nicht das Große Ganze verstanden zu haben. Über ein paar neue Gedanken zu dem Thema bzw. Kritik an den eignen würde ich mich sehr freuen.

Liebe Grüße!
Dazu kann ich nur noch einmal die Regeln für das gemeinsame Lernen von Ruth Cohn anführen.

Die themenzentrierte Interaktion (TZI) wurde auf grund jahrelanger Praxisforschung von Ruth C. Cohn entwickelt.
In Arbeits-, Aktions- oder Lerngruppen wird oft die Tatsache übersehen, daß jeder Sachbeitrag immer eine persönliche Note und damit eine emotionale Komponente hat.
Möglichkeiten:
Soll eine lebendige, offene und weiterführende Kommunikation und Gruppenarbeit erfolgen, sind
die Sachbeiträge
(thematischer,inhaltlicher,intellektueller, beruflicher Aspekt)
mit der Situation der Person
(emotionaler, individueller Beziehungsaspekt) zu verbinden.

Die TZI kombiniert also persönliche Belange mit den sachlichen Anliegen. Dadurch werden Störungen wie Abwehr, Rationalisierungen emotionaler Bedürfnisse im Gesprächsprozess ausgeschaltet und ein akzeptierendes, verstehendes Klima möglich.

Die TZI sieht vier Elemente in jeder Gruppe.
1. Das ICH in der Gruppe als biologtschpsycho-soziale Einheit.
2. Das WIR als Beziehungsgefüge aller Gruppenmitglieder.
Gruppe ist mehr als die Summe Einzelner.
3. Das ES als gemeinsamer Beziehungspunkt in der Gruppe z.B. Thema
Inhalt Aufgabe
4. Die Umweltbezüge und die personale soziale Positionen (Prädispositionen) der Teilnehmer.

Diese Elemente lassen sich graphisch als Dreieck und Kugel darstellen.

ES
Umweltbezüge -------------------- Positionen
ICH < - > WIR

Die Kugel zeigt den Komplex von Bedingungen an wie Ort Zeit historische, soziale theologische Gegebenheiten und die Situation im jeweiligen "Hier" und "Jetzt".

Das Ziel
ist eine dynamische Balance zwischen ES -ICH - WIR. Dadurch werden Frustrationen emotionale Blockaden vermieden und ein Klima im Sinne von Rogers - emotionale Echtheit, Sicherheit und Vertrauen - entsteht.

"Regeln" für das Einüben in die TZI
1. Sei dein eigener Chairman. (Vorsitzender) Bestimme selbst, wann du
reden oder schweigen und was du sagen willst.
2. Versuche zu geben und anzunehmen, was du geben und empfangen willst. Respektiere dabei die Aufgabe und die übrigen Teilnehmer, so wie du respektiert werden möchtest.
3. Es soll nur einer auf einmal reden. Einigung auf eine Reihenfolge ist möglich.
4. Sprich nicht per "man" oder per "wir", sondern per "ich". Habe Mut zur Verantwortung und zum Selbst sein können.
5. Sprich nie über einen Anwesenden. Sprich jeden Anwesenden direkt an, wenn du ihm etwas sagen möchtest.
6. Wenn du nicht wirklich teilnehmen kannst, dich nicht konzentrieren kannst, unterbrich das Gespräch."Störungen haben Vorrang". "Abwesenheit" ist nicht nur ein Selbstverlust, sondern zugleich ein Verlust
für die Gruppe.
7. Vermeide nach Möglichkeit Seitengespräche. Wenn es dazu kommt, versuche, die Gruppe nachträglich daran zu beteiligen.
8. Es ist besser, eine persönliche Aussage zu machen, als andere zu interpretieren. Ein persönliches Bekenntnis, eine persönliche Reaktion regt andere an.
9. Beachte Signale aus deinem Organismus, z.B. Herzklopfen, Gähnen, Nervosität, Kopfschmerzen. Beachte ähnliche Signale bei anderen Gruppenmitgliedern, das fördert die häufig vernachlässigte WAHRNEHMUNG, die für das Zusammensein wichtig ist.
10. Achte vor allem mehr auf das Wie als auf das Was des Gesagten; schenke ein angemessenes Maß an Beachtung und Verstärkung, wahre die Grenze der Intimität.
---------------
Diese Regeln ermöglichen eine freie und offene Kommunikation.
Die Anwendung ist dynamisch. R.C. Cohn sagt selbst: "Regeln
sind nur insofern brauchbar, als sie den Sinn des Zusammenseins
fördern. Undifferenziertes Beharren auf Regeln ist
gegen den Geist, dem sie dienen sollen".
Funktionen des Gruppenleiters:
Er soll nicht nur auf die Einhaltung der Regeln achten, sondern diese in seinem Verhalten (Modellverhalten Bezugsperson) verwirklichen. Ferner ist ihm die Herstellung einer dynamischen Balance zwischen
den ICH - WIR - ES - Ansprüchen aufgegeben.
Mit diesem Verhalten löst der Gruppenleiter
die Erwartung ab, dass nicht nur er Verantwortung für die Erfüllung der Aufgabe und das Wohlbefinden der Teilnehmer hat, sondern alle in der Gruppe.

++++++++++++++++++++++++++++++++++~+++++++
zusammengestellt:JUTTA MALCHER, KÖLN​


Ich selbst kann mich 1. verantwortlich fühlen, dann bin ich verantwortlich. Ich kann 2. verantwortlich gemacht werden und ich kann 3. für verantwortlich gehalten werden.
Ich denke auf das erste kommt es es an, wenn es darum geht die Freiheit von Unterdrückung zu fördern und die Freiheit der eigenen Handlungsweise die etwas bewirken will.

Aufsichtsrat, Aktionäre und Richter könnten bzw. müssen mich verantwortlich machen. Natürlich möchte ich nur für positive Entwicklungen verantwortlich gemacht werden und weiß das Gegenteil zu verhindern.
Ja logisch und wer ist dann für das Gegenteil, welches Du verhinderst verantwortlich? Lebst Du frei nach dem Motto: "Nach mir die Sintflut!"?

Jeder andere, z.B. Philosophiestudenten, könnten mich für verantwortlich halten, vielleicht auch für unverantwortlich, das machte mir nichts.
Eben das kreide ich doch die ganze Zeit bei Dir an Beziehungslosigkeit und eigene Willkür ist bei Dir Trumpf.

Zueigen habe ich mir diese Unterscheidungsmöglichkeit zwar noch nicht gemacht, aber das MACHT nichts...:rollen:
So ist es :jump1:
Es macht nichts ...:schnl:
LG, moebius :rollen:

Pausenlos wiederholte Phrasen von Dir moebius und von Kaawi bleiben eben eine leere und hohle Phrasen ohne Wirkung. Rumpelstilzchen spinnt immer noch Stroh zu Gold und befriedigt so die Ehrsucht des Vaters und die Gier des Königs.

:liebe: :geist: :schaf: rg​
 
AW: Manager als Vorbilder für ihre Mitarbeiter, was sagt Aristotelels?

Pausenlos wiederholte Phrasen von Dir moebius und von Kaawi bleiben eben eine leere und hohle Phrasen ohne Wirkung. Rumpelstilzchen spinnt immer noch Stroh zu Gold und befriedigt so die Ehrsucht des Vaters und die Gier des Königs.

:liebe: :geist: :schaf: rg[/INDENT][/INDENT]

Tut mir leid, Du kleiner Klugscheisser, mit nem Vaterkomplex kann ich nicht diesen, ich bin muttergebunden. :rollen:
 
AW: Manager als Vorbilder für ihre Mitarbeiter, was sagt Aristotelels?

Tut mir leid, Du kleiner Klugscheisser, mit nem Vaterkomplex kann ich nicht diesen, ich bin muttergebunden. :rollen:
Aber, aber Kaawi, auch wenn es Dich noch so ärgert. Ich bin immer noch weiblich, also wenn schon, dann Klugscheißerin. So viel Überlegung und Fairness, traue ich selbst Dir zu.

Um so schlimmer, denn dann hast Du ja überhaupt keine Erlösung, den wo gibt es noch den Ritter, der uns von den zu negativen Hexen verkrüppelten Müttern befreit?
Aber jede hat eben die Bindung die sie hat. Die vaterlose Gesellschaft, die alles den Müttern aufbürdet und für teile und herrsche sorgt und eben dann die Schuld den bösen Müttern aufbürdet spricht so etliche Bände.

Aber schön, dass Du es einsiehst und dass ich eben unfähig bin, für Dich eine bessere Mutter zu sein, als die die Du gehabt hast.

:liebe: :geist: :schaf: rg​
 
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AW: Manager als Vorbilder für ihre Mitarbeiter, was sagt Aristotelels?

5Z:
Ich selbst kann mich 1. verantwortlich fühlen, dann bin ich verantwortlich. Ich kann 2. verantwortlich gemacht werden und ich kann 3. für verantwortlich gehalten werden.

rg:
Ich denke auf das erste kommt es es an, wenn es darum geht die Freiheit von Unterdrückung zu fördern und die Freiheit der eigenen Handlungsweise die etwas bewirken will.

Ja. Verantwortlich ist, wer sich verantwortlich fühlt.
Dieses Gefühl bei anderen, das kannst Du nicht kontrollieren. Gib´s auf!

Du kannst lediglich jemanden für verantwortlich halten und versuchen, sie/ihn verantwortlich zu machen. Von dieser Möglichkeit machst Du gerne Gebrauch, stimmt´s? Und, was bringt es Dir?


5Z:
Aufsichtsrat, Aktionäre und Richter könnten bzw. müssen mich verantwortlich machen. Natürlich möchte ich nur für positive Entwicklungen verantwortlich gemacht werden und weiß das Gegenteil zu verhindern.

rg:
Ja logisch und wer ist dann für das Gegenteil, welches Du verhinderst verantwortlich? Lebst Du frei nach dem Motto: "Nach mir die Sintflut!"?

Verantwortlich ist, wer sich verantwortlich fühlt.
Nein, ich lebe nach dem Motto: "Ich möchte keine Sintflut aber gelegentlich kommt halt trotzdem eine." :lachen:

5Z:
Jeder andere, z.B. Philosophiestudenten, könnten mich für verantwortlich halten, vielleicht auch für unverantwortlich, das machte mir nichts.

rg:
Eben das kreide ich doch die ganze Zeit bei Dir an Beziehungslosigkeit und eigene Willkür ist bei Dir Trumpf.

Das glaube ich, daß Du mir "Beziehungslosigkeit" (zu Dir!) ankreidest. Im "Ankreiden" erschöpft sich ja der Inhalt der Beziehungen, zu denen Du zumindest verbal-virtuell fähig bist. Ist Dir schon aufgefallen, daß niemand Dein spezielles Beziehungsmodell so richtig angenehm findet. ;)

Aber Du bist ja eh schon auf der richtigen Fährte: Selbsthass anstelle von Selbstliebe und Selbstverachtung anstelle von Selbstachtung, machen Deine Beziehungsversuche eben etwas schwer verdaulich. :regen:
 
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