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Leistungsgesellschaft?

AW: Leistungsgesellschaft?

Ja, man stelle sich vor, Karl Liebknecht hätte für ein Honorar von einem halben Kilo Gold einen Vortrag im Bankiersclub gehalten. Das wäre von beiden Seiten eher unvorstellbar gewesen ;-)

Wahrscheinlich hätte sich damals keiner vorstellen können, daß die Geschäfte in der Zukunft Tauschgeschäfte zwischen Erdgas und Politik sein würden...
 
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AW: Leistungsgesellschaft?

Der Wirtschaftsfaktor "Kapital" arbeitet 24 Stunden die Woche an 365 Tagen im Jahr. Kapital kann in Sekundenbruchteilen von einem Kontinent zum anderen umziehen und wird nie müde oder krank. Der Wirtschaftsfaktor "Arbeit" soll nun mit dem "Kapital" konkurrieren. Wer setzt sich durch?

:ironie: Nicht verzagen - und den :pcwut: (= Computer gestützten) Aktienhandel an den Börsen in New York, London, Tokio, Peking, Frankfurt, Paris, Madrid und anderswo befragen ....:lachen::lachen::lachen:
Von den systemimmanenten Nieten in Nadelstreifen (Investment-Bankern und Hedgefonds-Managern) ganz zu schweigen ....:schnl:
 
AW: Leistungsgesellschaft?

ist auch alles richtig. Also: Füße hoch, die Platte auflegen: "es läuft auch ohne mich ganz genau so" und es mir gut gehen lassen? Das habe ich mich auch schon oft gefragt, kam aber zu dem Ergebnis, dass es eben doch an mir liegt, mich für etwas einzusetzen, eben wegen meiner Mitverantwortung für das Ganze. Nicht für notleidende Tiere oder die arme Umwelt, die auch nur missbraucht wird, um Geschäfte zu machen. Nein, ich möchte am Bewusstsein mitarbeiten, damit sich etwas zum Besseren innerhalb unserer Gesellschaft wendet. Ist es nicht gerade das, was die ganzen Zustände, die du nicht wirklich als gut bezeichnen wirst, erst ermöglicht? Die Meinungsmache einer Medienindustrie, die im Verband mit dem Rest der Wirtschaft und dem Staat (bzw. genauer, der Regierung) sehr erfolgreich einredet, es ginge uns zu gut, was eindeutig nicht stimmt, wenigstens etwas entgegenhalten? Weil wir, in Summe gesehen, heute massiv betrogen werden? Willst du ernsthaft bestreiten, dass es uns, jedenfalls durchschnittlich gesehen, derzeit wirtschaftlich und in Bezug auf die Lebensqualität immer schlechter geht? Ich sage, nach dem Aufstieg (Wirtschaft + Bevölkerung) bis in die 1980er begann ein systematischer Umbau, eine Umverteilung, die mittlerweile dramatische Folgen hat, die dringend der Korrektur bedürfen. Folgen, die so niemand ernsthaft haben will, außer den Profiteuren natürlich. Wer heute im Reichtum lebt, der findet alles toll; blendet ziemlich sicher aus, worauf sein Überfluss gründet. Auf eigener Leistung wohl kaum, es sei denn, man zählt Glück und Skrupellosigkeit dazu.

Vielmehr würde hier folgender Sinnspruch passen:
Gib mir die Kraft zu ändern was ich ändern kann,
die Gelassenheit zu akzeptieren, was ich nicht ändern kann
und die Weisheit das Eine vom Anderen zu unterscheiden.

ja, aber: welche Freiheit meinst du?

Ich meine, wie wohl auch Jefferson, jegliche Art von Freiheit.

lg,
Muzmuz
 
AW: Leistungsgesellschaft?

Vielmehr würde hier folgender Sinnspruch passen:
Gib mir die Kraft zu ändern was ich ändern kann,
die Gelassenheit zu akzeptieren, was ich nicht ändern kann
und die Weisheit das Eine vom Anderen zu unterscheiden.

ist ne kluge Antwort - hilft aber auch nicht weiter, wenn die entscheidende Frage offen ist.

Ich meine, wie wohl auch Jefferson, jegliche Art von Freiheit.

du drückst dich, es ging um ganz bestimmte Freiheiten :weihnacht
 
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AW: Leistungsgesellschaft?

Ja, aber für kryptische Lustigkeiten, die sich nur dem Verfasser selbst erschließen, ist sonst nur moebius zuständig.
 
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