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Lebensraum Stadt - autofrei!!!!!!!

M

Muckel

Guest
AW: Lebensraum Stadt - autofrei!!!!!!!

über Wien kann ich leider nichts sagen.

ich für meinen Teil wäre schon zufrieden wenn die riesigen LKW's nicht an meiner Haustür vorbeidonnern würden. Sie sparen die Autobahn- Maut und fahren lieber auf anderen Straßen.... Deutschland ist so gut verzweigt mit Straßen daß es für die Fahrer auch anders geht... was die Politiker sich da ausgedacht haben ist einfach nur hohl!!:nudelwalk
hier in unserer Kleinstadt sind Fußgängerzonen entstanden schon vor Jahren und einige Geschäftsleute haben den Preis dafür zahlen müssen. Weil Autos nicht mehr vor ihrem Geschäft parken durften sind Kunden weggebleiben und die Geschäfte wurden geschlossen. Die nächsten Parkplätze waren zu weit weg und der Fußmarsch wäre zu lang gewesen. Es gab noch andere Geschäfte mit besseren Parkmöglichkeiten und dann wurde lieber dort hingefahren.
Anlieger müssen mit dem PKW fahren und Zulieferer und auch Angestellte wenn sie von weiter her kommen. Leider bekommt man nicht immer einen Arbeitsplatz zu dem man zu Fuß gehen kann oder mit dem Fahrrad zu erreichen ist. Was ich gut finde ist, daß die Autos immer umweltfreundlicher werden. Und Tempo 30 Zonen in der Stadt, von mir aus noch weniger finde ich auch o.k. und daß man zwischendrin Parkbuchten baut mit viel grün. Die Städte könnten noch viel grüner werden!! Mir ist im letzten heißem Sommer aufgefallen daß die Anwohner teilweise nicht bereit waren die Straßenbäume zu gießen, was doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist. Also ist es vielen egal! Die Bäume machen gute Luft und für den Winter gibt es Immergrüne. Es ist noch so viel Platz in den Städten für Bäume. Und viele Vorgärten sehen nach nichts aus, meiner Meinung sollte es Pflicht sein daß jeder Grundstückbesitzer in der Stadt auch für Grün sorgt.
Gruß Muckel
 
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metropolis71

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AW: Lebensraum Stadt - autofrei!!!!!!!

wie schon in meinem posting erwähnt, sage ich wiederholender weise, dass auch ich der meinung bin, dass das individdum wichtige akzente setzen kann. nur ich kann auch aus meinen beobachtungen der individuen herauslesen, dass diese nur all zu oft ihren eigennutz sehen und nicht das wohl der aderen, respektive das gewisse handlungen vielen/allen zum wohle dienen (könnten). solches tun ermutigt ja nicht gerade einen, etwas ausserhalb des eigenen rahmens zu unternehmen.
daher bin ich der meinung, dass ein individuum nur bis zu einem gewissen punkt handlungsfähig ist. über diesen punkt hinaus besteht die notwendigkeit, quasi von oben (von höherer stelle), sprich politik und wirtschaft, inpulse zu setzen.
denn, das individuum kann nichts daran ändern, dass im land x, auf der anderen seite des erdballs, die lebensqualität durch die wirtschaft und die politik schlechter statt besser wird. auch dann nicht, wenn das individdum produkte des landes x boykottiert.
und wenn ein individuum jetzt etwa meint: "was geht mich die lebensqualität im land x an, ich will es nur bei mir gut haben", dann sind wir genau dort, was ich im ersten abschnitt angesprochen habe.

ich bin der meinung, dass der einzelne zwar erkennt, aber die masse zum erkennen gebracht werden muss.

liebe grüße
metropolis71
 

koocoo

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AW: Lebensraum Stadt - autofrei!!!!!!!

Ich habe einen Fernsehbericht über eine Güterstraßenbahn gesehen, die in Amsterdam gerade eingeführt wird. Das funktioniert dort. Vielleicht könnte man in Wien ähnliches mit der U-Bahn bauen, oder man erlaubt gesonderten LKWs die Auslieferung von Waren. Oder am besten beides.

Freundliche Grüße
Jing

Auch in Wien gibt es bereits die Auslieferung von Waren mittels "Güterstrassenbahn", Der Anfang der Veränderung in Wien ist schon ganz zart erkennbar:reden:
 

koocoo

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AW: Lebensraum Stadt - autofrei!!!!!!!

Ich finde deine Idee geht, meines Erachtens, in die richtige Richtung. Ich sehe das Problem aber nicht in der Politik oder Wirtschaft sondern vor allem beim Individuum.

Ich sah sehr viele Porsche, Mercedes, BMW und andere Luxusautos in der Innenstadt stehen. Ich glaube, das nicht viele Käufer bei Bulgari, die U-Bahn nach Hause nehmen. Die vielen Diplomaten in der Stadt werden auch keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen wollen.
Außnahmen bestätigen die Regel.

Ich denke, man sollte mit kleineren Einheiten (Dorf, Kleinstadtt) mit deiner Idee anfangen und nicht bei einer kulturellen Weltstadt mit 1,6 Millionen Einwohner und unzählbaren Touristen.

lg,
fussel

Im Gesamtzusammenhang wird durch die Schaffung eines Lebensraumes aus meiner Sicht auch eine Veränderung des Bewusstseins und des Alltagslebens des Menschen einhergehen.

Dies bedeutet für mich, das sich die Menschen langsam in ein höheres Bewusstsein verändern werden und Statussymbole von heute neuen wie Weisheit, Wissen, Güte, Brüderlichkeit, Offenheit, Nächstenliebe, Liebe ………….weichen werden.

Die Menschen werden durch eine wunderbare Umgebung unabdingbar zum Guten geformt werden. Die Diplomaten werden mit dem Wasserstofftaxi bis zu festgelegten Punkten fahren und von dort gemeinsam mit Ihrer Geliebten die Einkäufe für diese wahrnehmen.

Warum eine Großstadt, da erstens Wien nicht wirklich so groß ist und weil eine Vorbildwirkung für andere Großstädte geschaffen werden soll. Die erforderlichen Veränderung zur Erreichung der „Autofreiheit“ können in Zusammenarbeit mit anderen Europäischen Großstädten erarbeitetet werden.
:baden:
 

koocoo

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AW: Lebensraum Stadt - autofrei!!!!!!!

über Wien kann ich leider nichts sagen.

hier in unserer Kleinstadt sind Fußgängerzonen entstanden schon vor Jahren und einige Geschäftsleute haben den Preis dafür zahlen müssen. Weil Autos nicht mehr vor ihrem Geschäft parken durften sind Kunden weggebleiben und die Geschäfte wurden geschlossen.
Anlieger müssen mit dem PKW fahren und Zulieferer und auch Angestellte wenn sie von weiter her kommen.
Gruß Muckel

Das Transportieren der Güter kreuz und quer in Europa passiert auf wirtschaftlichen Überlegungen. Die Unterschiede in den Lohnkosten, bzw. weiteren ortsabhängigen Kosten lassen den zu billigen Güterverkehr hin und her fahren. Die Weitergabe der Mauten für den LKW Verkehr trifft im Endeffekt immer den Konsumenten bzw. den Steuerzahler.

Mein Gedanke bezieht sich auf die Autofreiheit der Stadt. Außerhalb der Stadt ist aufgrund der Entfernungen es ohne hierzu einige Gedanken zu verlieren schwieriger das Modell Stadt so einfach umzulegen. Doch hier besteht auch mehr Luft zum Atmen.

Die Problematik mit den Fußgängerzonen kann ich in Wien nicht erkennen, da sämtliche reichlich mit U-Bahnstationen angebunden sind.
:fahren:
 

koocoo

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AW: Lebensraum Stadt - autofrei!!!!!!!

wie schon in meinem posting erwähnt, sage ich wiederholender weise, dass auch ich der meinung bin, dass das individdum wichtige akzente setzen kann. nur ich kann auch aus meinen beobachtungen der individuen herauslesen, dass diese nur all zu oft ihren eigennutz sehen und nicht das wohl der aderen, respektive das gewisse handlungen vielen/allen zum wohle dienen (könnten). solches tun ermutigt ja nicht gerade einen, etwas ausserhalb des eigenen rahmens zu unternehmen.
daher bin ich der meinung, dass ein individuum nur bis zu einem gewissen punkt handlungsfähig ist. über diesen punkt hinaus besteht die notwendigkeit, quasi von oben (von höherer stelle), sprich politik und wirtschaft, inpulse zu setzen.
denn, das individuum kann nichts daran ändern, dass im land x, auf der anderen seite des erdballs, die lebensqualität durch die wirtschaft und die politik schlechter statt besser wird. auch dann nicht, wenn das individdum produkte des landes x boykottiert.
und wenn ein individuum jetzt etwa meint: "was geht mich die lebensqualität im land x an, ich will es nur bei mir gut haben", dann sind wir genau dort, was ich im ersten abschnitt angesprochen habe.

ich bin der meinung, dass der einzelne zwar erkennt, aber die masse zum erkennen gebracht werden muss.

liebe grüße
metropolis71

Das Verlassen von Gewohnheiten ist eine der Schwierigsten Tätigkeiten des Menschen.
Die Erfahrung zeigt, das bei Veränderungsprozessen, Wenn diese den von der Veränderung betroffenen Menschen mitgeteilt wird z.B. 100% zustimmen und JA sagen. In Wirklichkeit jedoch bereits 95% dagegen sind. Nur 5% verändern die Sache und, wenn diese berufen sind werden am Ende des Veränderungsprozesses die anderen 95% glauben sie haben die Veränderung herbeigeführt.

Die Abgabe an sogenannte höhere Stellen, funktioniert nur, wenn ein sehr gut durchdachtes Konzept derer, die die Idee realisiert sehen wollen vorliegt. Ist dieses Elaborat verfasst, so hat mit Public Relation zu beginnen und Führung ohne Verfügungsgewalt ist gefragt. Die Idee soll Personen unterbreitet werden, Politikern, wie von Dir angesprochen sind, die in der Regel funktionieren und darum auch Funktionäre sind. Die das Umsetzen, was ihnen eine Lobby vorgibt und Unternehmer nach oben beschriebener Methode an sie herantragen, so dass sie am Ende glauben sie hätten diese Einfälle und Ideen gehabt. Es liegt an den Ideenbringern sich der Politik zu bedienen. Ist es möglich die langfristigen Vorteile des Veränderungsprozesses „Lebensraum Stadt“ für alle nachvollziehbar herauszuarbeiten, so haben wir einen weiteren Schritt geschafft. Der nächste besteht darin die Aufforderung zur Darstellung und Umsetzung der Idee durch die Verantwortungsträger bereits vorbereitet zu haben und an diese weiter zu geben so dass mit der Veränderung begonnen werden kann. Eine Führung durch den Prozess ist erforderlich, da wir ja wissen, dass 95% der Betroffenen sich verändern sollten obwohl sie in Wirklichkeit nicht wollen. Obwohl sie diejenigen sein werden, die am Ende stolz auf Ihre Leistung sind.

Auch eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt
:schritt:
 

koocoo

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AW: Lebensraum Stadt - autofrei!!!!!!!

hallo koocoo!

die wirtschaft - und das nicht nur in wien - lebt vom autofahrer, autofahrer schaffen arbeitsplätze (bzw. stehen in abhängigkeit zum auto), die politik ist zumeist auf der seite derer, die über die mächtigere lobby verfügen (wirtschaft).
liebe grüße
metropolis71

Jetzt möchte ich noch ein paar Bilder meines idealisierten Lebensraumes Stadt einbringen.

Gerinne in denen Wasser fliesst. Springbrunnen, die Sauerstoff produzieren, vor den Häusern, Biotope ziehen Lebewesen an. Statt Autos stehen Sessel in denen die Menschen sitzen, Kartenspielen, tratschen, die Kinder laufen frei umher, da kein Autoverkehr.

Die Produktion von Müll geht auf die Hälfte zurück, da uns durch recycling nur eingeredet wird, wir produzieren weniger Mülle – wir sind eine Produktionsgesellschaft und wir produzieren auf Teufel komm raus Quantität um Quantität.

Zur Situation der in der Stadt erforderlichen Fahrzeuge:
Feuerwehr, Rettung, Polizei, Notdienste, Müllabführ, Taxis, Busse, Zugfahrzeuge für die Gütercontainer, städtische Gärtnerei, Bestattungen sowie sämtliche Fahrzeug des öffentlichen Dienstes.

Diese Einheiten sind innerhalb von 2 Jahren komplett auf Wasserstoff bzw. Strom umzurüsten. Seit Jahren fahren in Hamburg Busse mit Wasserstoff. In München fährt am Flughafen ein Bus mit Wasserstoff. Die Stadt Berlin hat 150 Busse mit Wasserstoffantrieb geordert. In KAlifornien soll bis 2010 die erste Wasserstoffautobahn in Betrieb gehen. D.h. eine Autobahn, die ausreichend Tankstellen für Wasserstoff bietet. Warum das die Luft in LA ist nicht LECKA - darum.

Das gleiche gilt für Fahrzeuge von Professionisten, wie Installateuren, Tischlern, Botendiensten etc.

Die Höchstgeschwindigkeit in der Stadt beträgt 30km. Somit ist die Motorentechnologie sowie die Fahrzeugtechnologie nur auf diese Geschwindigkeit auszulegen.

Der Mensch ist der Einwohner der Stadt.
Die Sauberkeit und die Qualität seiner Umgebung sind sein höchstes Gut.

Berufe werden mehr gefragt sein (Gärtner, Landschaftsarchitekten, Raumplaner, Radmechaniker, Mechaniker für Wasserstofffahrzeuge und E-Fahrzeuge und viele mehr), andere werden weniger gefragt sein (klassische Mechaniker, Verkehrszeichenproduktion, Reinigung von Verkehrszeichen, Ärzte ( da, der Menschdurch seine artgerechtere Haltung unweigerlich gesünder wird):trommel: :ola:
 

Zeilinger

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AW: Lebensraum Stadt - autofrei!!!!!!!

Jetzt möchte ich noch ein paar Bilder meines idealisierten Lebensraumes Stadt einbringen.

Gerinne in denen Wasser fliesst. Springbrunnen, die Sauerstoff produzieren, vor den Häusern, Biotope ziehen Lebewesen an. Statt Autos stehen Sessel in denen die Menschen sitzen, Kartenspielen, tratschen, die Kinder laufen frei umher, da kein Autoverkehr.

Die Produktion von Müll geht auf die Hälfte zurück, da uns durch recycling nur eingeredet wird, wir produzieren weniger Mülle – wir sind eine Produktionsgesellschaft und wir produzieren auf Teufel komm raus Quantität um Quantität.

Zur Situation der in der Stadt erforderlichen Fahrzeuge:
Feuerwehr, Rettung, Polizei, Notdienste, Müllabführ, Taxis, Busse, Zugfahrzeuge für die Gütercontainer, städtische Gärtnerei, Bestattungen sowie sämtliche Fahrzeug des öffentlichen Dienstes.

Diese Einheiten sind innerhalb von 2 Jahren komplett auf Wasserstoff bzw. Strom umzurüsten. Seit Jahren fahren in Hamburg Busse mit Wasserstoff. In München fährt am Flughafen ein Bus mit Wasserstoff. Die Stadt Berlin hat 150 Busse mit Wasserstoffantrieb geordert. In KAlifornien soll bis 2010 die erste Wasserstoffautobahn in Betrieb gehen. D.h. eine Autobahn, die ausreichend Tankstellen für Wasserstoff bietet. Warum das die Luft in LA ist nicht LECKA - darum.

Das gleiche gilt für Fahrzeuge von Professionisten, wie Installateuren, Tischlern, Botendiensten etc.

Die Höchstgeschwindigkeit in der Stadt beträgt 30km. Somit ist die Motorentechnologie sowie die Fahrzeugtechnologie nur auf diese Geschwindigkeit auszulegen.

Der Mensch ist der Einwohner der Stadt.
Die Sauberkeit und die Qualität seiner Umgebung sind sein höchstes Gut.

Berufe werden mehr gefragt sein (Gärtner, Landschaftsarchitekten, Raumplaner, Radmechaniker, Mechaniker für Wasserstofffahrzeuge und E-Fahrzeuge und viele mehr), andere werden weniger gefragt sein (klassische Mechaniker, Verkehrszeichenproduktion, Reinigung von Verkehrszeichen, Ärzte ( da, der Menschdurch seine artgerechtere Haltung unweigerlich gesünder wird):trommel: :ola:
Hallo Koocoo !

Ein recht schönes Bild, dass Du hier von einer lebenswerten Großstadt zeichnest, die Frist von 2 Jahren für eine Umstellung auf abgasfreie Verkehrsmittel ist allerdings wirklich utopisch. Ich würde sagen: 20 Jahre in kleinen Schritten und das mit gesetzlicher Absicherung. Das erfordert
1. Bewusstseinsbildung
2. Bewusstseinsbildung und
3. Bewusstseinsbildung.​
Die Mehrheit der Großstädter müssten einmal vom Wert einer gesunden Luft überzeugt werden - es gibt ja noch immer Großstadtfreaks, die die Großstadt nur für 1 Monat im Jahr verlassen und dann nur deswegen, um beim Friseur prahlen zu können. Wie schon erwähnt ist auch die Erhöhung der Fahrkartenpreise für die Öffis in Hinsicht auf eine gesunde Luft in der Großstadt total kontraproduktiv.

Dann würde ich einmal jene (Abgas)-Fahrer rigoros bestrafen, die keine Behinderung haben und Strecken von weniger als 500 Metern mit einem Benzin- oder Diesel-Stinker zurücklegen. Das erfordert natürlich mehr Sicherheitskräfte bzw. eigene Umweltpolizisten.

Für gesunde Luft auch in der Großstadt

Zeili
 

koocoo

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AW: Lebensraum Stadt - autofrei!!!!!!!

Hallo Koocoo !

Ein recht schönes Bild, dass Du hier von einer lebenswerten Großstadt zeichnest, die Frist von 2 Jahren für eine Umstellung auf abgasfreie Verkehrsmittel ist allerdings wirklich utopisch. Ich würde sagen: 20 Jahre in kleinen Schritten und das mit gesetzlicher Absicherung. Das erfordert
1. Bewusstseinsbildung
2. Bewusstseinsbildung und
3. Bewusstseinsbildung.​
Die Mehrheit der Großstädter müssten einmal vom Wert einer gesunden Luft überzeugt werden

Für gesunde Luft auch in der Großstadt

Zeili

Hallo Zeili,

bei dem Zeitraum von Zwei Jahren geht es um die Umstellung der Fahrzeuge wie beschrieben. Ist einmal der Beschluss hier zu gefasst so sehe ich diese Zeitraum als sehr realistisch.

Die Autoindustrie verschenkte an den Bundeskanzler Schröder einen Wasserstoff betrieben Mercedes A Klasse.
Arni Schwarzenegger erhält einen Hamer mit Wasserstoffantrieb.

Dies ist der falsche Weg, es muss Nachfrage nach vorhandenen Produkten erzeugt werden und die Nachfrage, die ich hier erzeugen will mit der Umstellung der öffentlichen Verkehrsmittel ist nicht wirklich sehr groß für die Automobilindustrie.

Das es einer Bewusstseinsbildung bedarf, da bin ich voll bei Dir, dass diese aber 20 Jahre oder eine Generation benötigen soll das entzieht sich meinem dynamischen verantwortungsvollem Handeln.

Da wir aber gerade bei Zeithorizonten sind so sehen meine Gedanken hierzu wie folgt aus:
Unter der Annahme, das sich heute die Politik zu einer Schaffung Lebensraum Stadt Wien entschliesst:
Autofreie Zone innerhalb der Ringstrasse und des Kais realisiert und gelebt Ende 2009
Autofreie Zone innerhalb des Gürtels und die Insel 2. Und 20. Bezirk realisiert und gelebt Ende 2012
Autofreie Zone gesamt Wien realisiert und gelebt Ende 2015

Na ist doch was:ola:

:morgen:
 
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Zeilinger

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AW: Lebensraum Stadt - autofrei!!!!!!!

Da wir aber gerade bei Zeithorizonten sind so sehen meine Gedanken hierzu wie folgt aus:
Unter der Annahme, das sich heute die Politik zu einer Schaffung Lebensraum Stadt Wien entschliesst:
Autofreie Zone innerhalb der Ringstrasse und des Kais realisiert und gelebt Ende 2009
Autofreie Zone innerhalb des Gürtels und die Insel 2. Und 20. Bezirk realisiert und gelebt Ende 2012
Autofreie Zone gesamt Wien realisiert und gelebt Ende 2015

Na ist doch was:ola:

:morgen:
Hallo, koocoo !

Die Politik in Wien hat gerade beschlossen, die Preise für die Öffis zu erhöhen. Da müsste einmal das Gefühl vermittelt werden, dass diese Preise wenigstens 10 Jahre halten, bevor man mit einer Mehrheit rechnen darf, die für die Umstellung nach unserem Sinne eintritt. Man darf ja nicht vergessen, wieviele Arbeitsplätze und auch Unternehmer-Existenzen von den Luftverpestern abhängen. Zig Leute müssten umgeschult werden.

Ein Freund von mir ist ein Grüner und auch ich will in einer nichtverpesteten Stadt leben; zu knappe Termine schrecken aber ab; gemächlich, dafür beständig und nachhaltig - um nicht ständig die Redewendung "langsam aber sicher" zu verwenden.

Liebe Grüße

Zeili
 
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