AW: Leben und Tod in Parzellen
Herr Vermittler wird wohl wissen, ob man damit eine orale Befriedigung erfahren kann.
Es interessiert Sie nicht, ich weiß. Aber danke, für die Einbeziehung.
Also, anhand von Fotos ist eine Bestimmung oft unmöglich, vor allem, wenn keine Angaben zur Größe, Konsistenz, und so weiter, und, bei Baumbewohnern, zur Baumart gemacht werden.
Bei Ihrem Fund könnte es sich um einen Vertreter der Gattung Phellinus (Feuerschwamm) oder, wahrscheinlicher, der Gattung Inonotus (Schillerporling) handeln.
Die Pilze dieser Gattungen erzeugen im Baum Weißfäule.
Es sind (meines Wissens) keine Giftstoffe in diesen Pilzen bekannt. Der Feuerschwamm ist, wegen seiner Derbheit, kaum als Speisepilz geeignet. Der Schillerporling ist in jungem Zustand zwar weich, sogar saftig, aber kaum von Geschmack.
Orale Befriedigung, als Begrifflichkeit, ist ebenso schwammig, wie ein überständiger Goldröhrlig. Wenn es Ihnen um den kulinarischen Wert geht, dann ist dieser Pilz wahrscheinlich eher unbefriedigend.