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Killt die "Killerspiele"

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AW: Killt die "Killerspiele"

Ich sehe hier nur jede Menge Propaganda für widerliche und menschenverachtende Killerspiele.
Hast du demnach auch was gegen "Räuber und Gendarm", "Cowboy und Indianer"?

Was hat die Opfer des Amoklaufs denn getötet - ein Computerspiel, von dessen Spielern 99% wahrscheinlich gar nimmer an reale Waffen rankämen, oder die Waffe, die Tims Vater gesetzeswidrig aufbewahrt hat und sich deswegen noch vor Gericht verantworten muss?

Ich denke, man verschiebt hier bewusst den Fokus. "Killerspiele" - ja ach, wenn damit das Problem erledigt wäre. Die Wahrheit ist - wie so oft - viel komplexer. Du kritisierst, dass Killerspiele "widerlich und menschenverachtend" seien. Wie widerlich und menschenverachtend muss für dich dann die Vorstellung sein, dass schon Kinder in Schießsport-Verbänden mit scharfen Waffen lernen, möglichst treffsicher ins Ziel zu schießen. Die PC-Spieler tun dies lediglich virtuell, die Schützen tun dies real, mit echten Waffen, echten Patronen und echter Verletzungsgefahr.
 
AW: Killt die "Killerspiele"

... es gibt immer etwas worauf der Bürger sagt pfui wie kann man nur, das ist Schuld an allem, an allem Bösen und vor allem an der eigenen Unfähigkeit und Unzulänglichkeit.
Der Vergleich ist zwar etwas weit hergeholt aber mir erscheint er passend um die grauen Zellen und die Empathie etwas zurecht zu rücken.
Lange Zeit waren es die Juden die dafür herhalten mussten das Böse schlechthin zu verkörpern und sie wurden daraufhin vom Bürger vernichtet. Vielleicht relativiert das etwas den Geist beim Thema Amoklauf und Computerspiele.
Es sind nicht die Computerspiele die töten, es sind die Bürger die ihre eigene selbstgemachte Unzufriedenheit, Schwächen und Unzulänglichkeit nicht wahr haben wollen und einen Sündenbock brauchen... der durch Computerspiele zum Bösen gemachte Amokläufer.

Da leben wir heute in relativ gemäßigten Zeiten im Vergleich zu damals mit mehreren Millionen vernichteter Juden, alle paar Jahre ein Amokläufer und seine Opfer.
Die Väter und Großvater der Eltern von heutigen Opfern der Amokläufer haben den Holocaust noch persönlich miterlebt.
Aber Schuld sind Computerspiele an der menschlichen Unzulänglichkeit, schon immer gewesen.

gruß fluuu
 
AW: Killt die "Killerspiele"

1. Und was für Vourteile haben die "Ösis"?

2. Warum bringst du hier die Nationalität ins Spiel?

3. Was für eine Art zu argumentieren ist das?


zu 1. arrogant, intolerant, allwissend, herablassend.......

zu 2. weil ich mich von FritzR.'s "Gedicht" verletzt fühlte, weil ich mich nicht ernstgenommen fühlte........
Wahr falsch. Tut mir leid.

zu 3. Im Prinzip gar keine. Aber ich argumentierte nicht mehr, ich reagierte falsch auf die vorhergegangenen postings.

lg.eule
 
AW: Killt die "Killerspiele"

Zitat von Joost:
In Karlsruhe ist nun gerade eine geplante Killerspiel-Veranstaltung abgesagt worden.

Und das ist auch gut so!

Zitat:
Zum befürchteten Showdown im Karlsruher Gemeinderat ist es am Dienstag dann doch nicht gekommen: Die Absage eines Computer-Events mit "Killerspielen" durch den Veranstalter hat auch ein parteiinternes Wortgefecht zwischen der CDU-Mehrheit im Rathaus und Stadtoberhaupt Heinz Fenrich ( CDU) beendet.
http://www.badische-zeitung.de/suedw...-15498879.html

Sieh da, ein CDU-Mann.

Mal schauen ob er sich auch an das nächste Schützenfest traut, oder gar an die Waffengesetze, da könnte er Ärger mit einigen Parteikollegen kriegen.

Ich empfehle hierzu die aktuelle Ausgabe (Nr.22/2009) des "Focus", S.28-30, " Berreta im Schlafzimmer", in dem beschrieben wird, wie aus Teilen der Union heftiger Widerstand gegen ein verschärftes Waffengesetz geübt wird.

Dort ist zu lesen, wie das Koalitionskonzept zu einem härteren Waffengesetz, welches von Wolfgang Bosbach (CDU) und Fritz Rudolf Körper (SPD) auseinander genommen wird.

Ein Zitat daraus:
[...] Martina Krogmann, Parlamentarische Geschäftsführerin aus der Schützen- und Jägerhochburg Niedersachsen, zog in ihrer Landesgruppe gegen "dieses Horrorgesetz" vom Leder. [...]

Tja. Dem guten Christdemokraten ist halt seine Wumme wichtig.

Und was "School Shooting" im Wortsinn bedeutet, das durfte heute Morgen erfahren, wer heute Morgen das Bonner Lokalradio einschaltete: Dort wurde über das Thema Schützenvereine, die sich in Schulen eingemietet haben gesprochen, ein Thema, das wohl heute auch im Landtag besprochen wurde.

Zitat von Joost:
Nicht jeder Killerspieler läuft hinterher Schul-Amok.

Aber noch JEDER Schul-Amokläufer hat vorher Killerspiele gespielt.

So ist das.


http://de.wikipedia.org/wiki/Amoklauf_in_Bremen_1913
1913 gab es definitiv keine "Killerspiele". Ich weiß, das wird die "Kölner Aufruf" -Fans unter uns verblüffen, aber der Krieg, der ein Jahr später begann, kam ganz ohne virtuelle Unterstützung in die Herzen der Menschen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Amoklauf_an_der_Polytechnischen_Hochschule_Montréal_1989

1989- auch ein schlechter Jahrgang für Killerspiele.

http://de.wikipedia.org/wiki/Attentat_von_Volkhoven
1964 wurde ebenfalls noch nicht virtuell gekillert.

So ist das.

MfG,
Sunnyboy
 
AW: Killt die "Killerspiele"

Weißt, Cosmo!
So einfach ist das ja nun nicht!

Ich persönlich halte Amokläufe von Menschen egal welchen Alters und Herkunft für ein zu komplexes Thema um mit einer einfachen Lösung wie dem Verbot von Killerspielen oder Waffen beantwortet zu werden.

Ich sehe nicht, dass je jemand dies behauptet hätte.
Das ist so eine gehässige Kurzfassung der Killerspielverteidiger gegen Einsprecher dieser Unsitte.

Aber diese Verbote könnten ein Anfang sein, ein Schritt in die bessere Richtung. Sie könnten das Bewusstsein mancher gedankenloser Nutzer schärfen.

Gegen stupide Ballermänner ist das freilich nutzlos!

Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens!

Fritz
 
AW: Killt die "Killerspiele"

War falsch. Tut mir leid.
Aber ich argumentierte nicht mehr, ich reagierte falsch auf die vorhergegangenen postings.

Weißt, Oile!
Ich meine, du hast dich einfach zu sehr an die dümmlichen Verteidiger der Ballerspiele angelehnt.

Diese notorischen und historischen - nein ich meinte: hysterischen - Ballermänner haben meinen Einspruch gegen diese aufgenommen, wie der Teufel einen Cocktail aus Weihwasser, Lourdeswasser und Jesublut.

Diese Leute - flüssige und sonnyboilishe und ganz und gar unreife Dummschwätzer - ach, ich mag darüber nicht mehr reden!
 
AW: Killt die "Killerspiele"

Weißt, Oile!
Ich meine, du hast dich einfach zu sehr an die dümmlichen Verteidiger der Ballerspiele angelehnt.

Ich hab' mich nirgends angelehnt, sondern ich bin der Meinung, daß ein Verbot absolut nichts bringt, da die Ursachen für Amokläufe woanders liegen.
Ein Verbot ist nicht nur sinnlos, sondern auch vollkommen wirkungslos, da 1. zuviele auf dem Markt sind und 2. sie weltweit bekommen kann. Das ist alles.
Vermutlich wirst Du auch jetzt nicht verstehen was ich meine. Aber einen Versuch ist's allemal wert.


Diese notorischen und historischen - nein ich meinte: hysterischen - Ballermänner haben meinen Einspruch gegen diese aufgenommen, wie der Teufel einen Cocktail aus Weihwasser, Lourdeswasser und Jesublut.

Diese Leute - flüssige und sonnyboilishe und ganz und gar unreife Dummschwätzer - ach, ich mag darüber nicht mehr reden!

Dann solltest Du auch nicht tun.....
 
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AW: Killt die "Killerspiele"

Besser ein Wort vergessen als den ganzen Satz nicht zu sagen....
 
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