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Invasive Pflanzen - Ab wann sind Pflanzen heimisch?

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Hm, Bla-Bla-Blub? Wieso bringst du nur leere Texte und Vorwürfe? Wieso wirst du nicht konkret? :dontknow:
Weil das nur ein dummes Spiel von dir ist, für das ich mich nicht gerne missbrauchen lasse.
Wenn du mir hingegen etwas von Wert anbietest, würde ich dir eventuell konkrete Beispiele nennen - auch wenn mir nicht klar ist, wieso du das willst, anstatt einfach selbst konkrete Beispiele aufzuzählen.
 
Weil das nur ein dummes Spiel von dir ist, für das ich mich nicht gerne missbrauchen lasse.
Wenn du mir hingegen etwas von Wert anbietest, würde ich dir eventuell konkrete Beispiele nennen - auch wenn mir nicht klar ist, wieso du das willst, anstatt einfach selbst konkrete Beispiele aufzuzählen.
Wau, du gibst dir die passende Antwort eh gleich selber:
"Weil das nur ein dummes Spiel von dir (Muzmuz) ist - anstatt einfach selbst konkrete Beispiele aufzuzählen." :zauberer2
 
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Wau, du gibst dir die passende Antwort eh gleich selber:
"Weil das nur ein dummes Spiel von dir (Muzmuz) ist - anstatt einfach selbst konkrete Beispiele aufzuzählen." :zauberer2
Wie geistreich, mir deine falsch zitierten Worte in den Mund zu legen.
Auch hier wird frenilshtar nicht widerstehen können zu applaudieren, ist das auch seine liebste "geistreiche Entgegnung".
 
Und trotzdem habe ich eine enorme Biodiversität von Insekten und Vögeln...
Das ist auch nicht der Punkt. Sondern der Punkt ist, dass invasive Arten heimischen Arten gefährden können, indem diese verdrängt werden. Weiter ist da ein Unterschied zwischen gebietsfremd und invasiv. Die meisten gebietsfremden Arten sind kein grösseres Problem, weil sie die einheimischen Arten nicht gefährden und auch sonst nicht gross stören. Viele gebietsfremde Gartenpflanzen überleben nur Dank dem Menschen. Das gilt vermutlich auch für viele Arten in deinem Garten. Die sog. invasiven gebietsfremden Arten bzw. Neophyten verdrängen aber einheimische Arten und gefährden somit die heimische Biodiversität. Manche führen auch zu wirtschaftlichen Schäden und andere zu gesundheitlichen Schäden.

Beispiele dafür gibt's nun mehr als genug. Sei's die Quaggamuschel die sich seit ein paar Jahrzehnten z.B. im Bodensee ausbreitet und dadurch diverse heimische Arten verdrängt. Dazu sorgt sie auch noch für grosse Schäden an allen möglichen Seeeinrichtungen und verringert Erträge der Fischerei, durch den Rückgang der Fischbestände. Oder die Hanfpalme, die sich im südlichen Tessin, ausgehend von Privatgärten, ausbreitet und einheimische Baumarten verdrängt und somit die Schutzfunktion der Wälder verringert. Oder der Riessenbärenklau, der zu fototoxischen Reaktionen auf der Haut führen kann und somit gesundheitsschädlich ist.

PS: "einheimisch" sind Pflanzen dann, wenn sie nicht durch den Menschen aus weit entfernten Regionen in das Ökosystem eingetragen wurden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist auch nicht der Punkt. Sondern der Punkt ist, dass invasive Arten heimischen Arten gefährden können, indem diese verdrängt werden.
Ja, das ist der Lauf der Welt. Den betroffenen Individuen ist es egal, ob sie durch artfremde Arten, andere heimische Arten, Individuen der eigenen Art oder sogar ihren eigenen Nachkommen verdrängt werden.
Es ist lediglich der Mensch mit seiner Vorliebe für das Gewohnte, der daraus ein Problem kreiert.
So wie auch beim Klimawandel - das gewandelte Klima ist auch ein Klima, und wenn die Erde wärmer wird und mehr bioverfügbarer Kohlenstoff in der Biosphäre ist, wird das Leben geradezu sprießen. Aber der Mensch sieht nur, was er durch eine Veränderung verlieren könnte. Daher versucht er, wider der Natur möglichst alles so zu behalten, wie er es gewohnt ist, damit er nicht das Mühsal der Anpassung auf sich nehmen muss.
Weiter ist da ein Unterschied zwischen gebietsfremd und invasiv. Die meisten gebietsfremden Arten sind kein grösseres Problem, weil sie die einheimischen Arten nicht gefährden und auch sonst nicht gross stören. Viele gebietsfremde Gartenpflanzen überleben nur Dank dem Menschen. Das gilt vermutlich auch für viele Arten in deinem Garten. Die sog. invasiven gebietsfremden Arten bzw. Neophyten verdrängen aber einheimische Arten und gefährden somit die heimische Biodiversität.
Die gewohnte Biodiversität, ja. Die wird durch eine andere Biodiversität ersetzt. Aber wie schon gesagt, der Mensch lenkt den Fokus auf das, was er durch Veränderungen verliert und nicht auf das Gesamtszenario.
Manche führen auch zu wirtschaftlichen Schäden und andere zu gesundheitlichen Schäden.
Manche, ja. Aber wie es auch beim Menschen ist, so sind auch fast alle als "heimisch" bezeichnete Arten, Tiere, Pflanzen und Pilze irgendwann in der Vergangenheit invadiert. Das heißt, auch jene von denen wir sozusagen "abhängig" sind. Aber, wie oben, der Mensch legt gerne den Fokus auf Verluste.
Beispiele dafür gibt's nun mehr als genug. Sei's die Quaggamuschel die sich seit ein paar Jahrzehnten z.B. im Bodensee ausbreitet und dadurch diverse heimische Arten verdrängt. Dazu sorgt sie auch noch für grosse Schäden an allen möglichen Seeeinrichtungen und verringert Erträge der Fischerei, durch den Rückgang der Fischbestände. Oder die Hanfpalme, die sich im südlichen Tessin, ausgehend von Privatgärten, ausbreitet und einheimische Baumarten verdrängt und somit die Schutzfunktion der Wälder verringert. Oder der Riessenbärenklau, der zu fototoxischen Reaktionen auf der Haut führen kann und somit gesundheitsschädlich ist.
Ja. Da gibt es das Sprichwort: "Der Bauer mag den Februar nicht, weil er da nur 28 Tage lang jammern kann."
Ist es ein schlechtes Erntejahr, jammert der Bauer über die geringen Einnahmen, weil er nur eine geringe Menge verkaufen kann.
Ist es ein gutes Erntejahr, jammert der Bauer über die geringen Einnahmen, weil der Preis durch das Überangebot niedrig ist.
Wie in deinem obigen Absatz, wird nur das Negative erwähnt und womöglich auch nur das Negative gesehen. Ja, es gibt das Negative - aber es ist nur ein Ausschnitt aus der Realität. So wie auch die Nachrichten kein ganzheitliches Bild von den täglichen Ereignissen in der Welt vermitteln.
PS: "einheimisch" sind Pflanzen dann, wenn sie nicht durch den Menschen aus weit entfernten Regionen in das Ökosystem eingetragen wurden.
Richtig, wobei diese Eigenschaft eine künstliche, vom Menschen definierte, ist.
Der Natur ist es egal, ob eine fremde Insektenart über Bananenkisten oder globale Windsysteme in ein Ökosystem eingebracht wird.
 
Es ist lediglich der Mensch mit seiner Vorliebe für das Gewohnte, der daraus ein Problem kreiert.
Schon, aber er ist auch am meisten von allen Lebewesen auf das Gewohnte angewiesen, wenn er sich weiterhin für die Krönung der Schöpfung halten will. Ein gewöhnliches Tier unter Tieren war er schließlich lange genug.;)
 
Schon, aber er ist auch am meisten von allen Lebewesen auf das Gewohnte angewiesen, wenn er sich weiterhin für die Krönung der Schöpfung halten will. Ein gewöhnliches Tier unter Tieren war er schließlich lange genug.;)
Die Krone der Schöpfung ist der Mensch aber auch nur nach willkürlichen menschlichen Maßstäben.
Und nein, er ist auf das Gewohnte nicht angewiesen um zu überleben sondern nur darauf angewiesen, wenn er sich nicht anpassen möchte. Die Menschheit hat auf dem Weg in unsere Gegenwart schon größere Herausforderungen gemeistert als den zu erwartenden Klimawandel, man denke nur an die Eiszeiten oder diverse Pandemien wie Pocken und Pest.
Umweltveränderungen sind ungemütlich, aber sie sind Vergleichbar mit evolutionärem Training. Auch gutes Training ist nicht gemütlich, kostet Energie und verursacht punktuell Schäden, macht aber letzten Endes stärker bzw 'besser'.
Nach dem Motto 'was uns nicht umbringt macht uns stärker'.
 
Die Krone der Schöpfung ist der Mensch aber auch nur nach willkürlichen menschlichen Maßstäben.
Er hatte immerhin seine Chance, es zu werden, aber er hat sich mit der Natur angelegt und dir Nstur kann erbarmungslos sein, wenn man ihr in die Quere kommt.
Und nein, er ist auf das Gewohnte nicht angewiesen um zu überleben sondern nur darauf angewiesen, wenn er sich nicht anpassen möchte.
Doch, ist er. Hast du nicht die Gesichter gesehen, wenn sie schreien: Kein Netz!
Der Mensch in unseren Regionen ist nicht mehr anpassungsfähig, weil er zu sehr von unserem technologischen Status Quo abhängig geworden ist.
Anpassungsfähig sind die Menschen in Regionen, in denen man noch naturnah lebt. Diese Menschen verstehen die Sprache der Natur, aber wir schon lange nicht mehr. Wann hast du zuletzt selbst erlegt, was du gegessen hast?
 
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Er hatte immerhin seine Chance, es zu werden, aber er hat sich mit der Natur angelegt und dir Nstur kann erbarmungslos sein, wenn man ihr in die Quere kommt.
Alle Lebewesen 'legen sich mit der Natur an' bzw versuchen, die Natur (konkreter: ihr Umfeld, mit dem die interagieren) ihren Bedürfnissen anzupassen. Ist ja auch nicht anders möglich, denn woher sonst sollten sie das beziehen, was die brauchen? Und der 2. Hauptsatz der Thermodynamik gibt vor, dass Lebewesen ständig etwas brauchen.
Doch, ist er. Hast du nicht die Gesichter gesehen, wenn sie schreien: Kein Netz!
Der Mensch in unseren Regionen ist nicht mehr anpassungsfähig, weil er zu sehr von unserem technologischen Status Quo abhängig geworden ist.
Der zivilisierte Wohlstandsmensch ist in seiner Anpassungsfähigkeit sehr untrainiert, weil Anpassung eben ungemütlich ist, und er Systeme aufgebaut hat, die ihm das Leben sehr gemütlich machen. Aber wenn es dann sein muss, zeigen Menschen erstaunliche Fähigkeiten. Das trifft natürlich nicht auf alle Individuen zu, aber es geht ja um 'den Mensch'.
Anpassungsfähig sind die Menschen in Regionen, in denen man noch naturnah lebt. Diese Menschen verstehen die Sprache der Natur, aber wir schon lange nicht mehr. Wann hast du zuletzt selbst erlegt, was du gegessen hast?
Ich habe erst gestern einen Apfel selbst erlegt und gegessen.
Aber ich weiß, worauf du hinaus willst:
Nein, ich habe noch nie ein Tier selbst erlegt, um es zu essen. Weil ich es noch nie musste, ich war auch noch nie wirklich hungrig - Dank unseres Wohlstandes. Aber ich wäre körperlich zweifellos in der Lage dazu.
'Wir' verstehen die Sprache der Natur besser als jemals zuvor. Allerdings nicht als Individuum, sondern als Gesellschaft. Die Zivilisation hat die Menschen spezialisieren lassen, sodass nicht jeder alle Fähigkeiten, die er zum individuellen Überleben einsetzen muss, trainieren und anwenden musste. Aber im Falle des Falles blieben mehr als genug Menschen übrig, um die Menschheit nicht aussterben zu lassen. Ist ja bislang bei jeder Veränderung bei allen Lebewesen so gewesen. Nicht jedes Individuum kann sie mitmachen, aber das Überleben einer Spezies ist ein ganz anderer Kaliber.
 
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