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Institutionelle Viktimisierung

Wie es aussieht, hast du reichlich schmerzliche Erfahrung mit der Endlichkeit medizinischer Ressourcen gemacht. Ja, ich kann deine Frustration und Hilflosigkeit verstehen und nachempfinden. Aber Patentlösung gibt es leider keine und wie es aussieht hast du ein Problem erkannt und erwartest dir von Dritten, es zu lösen - was, wie du schilderst, so nicht funktioniert.

Als Konsequenz dieser Enttäuschung über die Realität spielst du mit dem Gedanken, von der Realität in die Spiritualität zu flüchten. Kann Trost spenden, ist aber keine Therapie. Die Frage ist also, was willst du wirklich? Willst du das medizinische Problem an sich angehen oder reicht es dir, besser damit zu leben?

Dein Problem scheint jetzt nicht lebensbedrohend zu sein, aber ich denke da dennoch an das Beispiel der zwei Krebspatienten. Der eine entschied sich medizinisch für Chemo, der andere flüchtete in die Religion. Natürlich half die Religion nicht gegen den Krebs, aber bis zum Schluss war der Patient voller Hoffnung und hatte unter diesem Aspekt eine höhere Lebensqualität.

Für dich heißt die Entscheidung nicht Chemo oder Gott, sondern Problem bearbeiten oder Gott. Wobei Problem bearbeiten weniger 'bearbeiten lassen', sondern selbst bearbeiten heißt - weil 'bearbeiten lassen' hast du ja schon vergeblich versucht.
Analysiere deine Situation, versuche deinen Zustand selbst so gut es geht zu erkunden, und verduche es dann erneut bei Ärzten/Therapeuen. Womöglich haben sie ein offeneres Ohr, wenn sie nicht völlig im Trüben fischen müssen.
 
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Wie es aussieht, hast du reichlich schmerzliche Erfahrung mit der Endlichkeit medizinischer Ressourcen gemacht. Ja, ich kann deine Frustration und Hilflosigkeit verstehen und nachempfinden. Aber Patentlösung gibt es leider keine und wie es aussieht hast du ein Problem erkannt und erwartest dir von Dritten, es zu lösen - was, wie du schilderst, so nicht funktioniert.

Als Konsequenz dieser Enttäuschung über die Realität spielst du mit dem Gedanken, von der Realität in die Spiritualität zu flüchten. Kann Trost spenden, ist aber keine Therapie. Die Frage ist also, was willst du wirklich? Willst du das medizinische Problem an sich angehen oder reicht es dir, besser damit zu leben?

Dein Problem scheint jetzt nicht lebensbedrohend zu sein, aber ich denke da dennoch an das Beispiel der zwei Krebspatienten. Der eine entschied sich medizinisch für Chemo, der andere flüchtete in die Religion. Natürlich half die Religion nicht gegen den Krebs, aber bis zum Schluss war der Patient voller Hoffnung und hatte unter diesem Aspekt eine höhere Lebensqualität.

Für dich heißt die Entscheidung nicht Chemo oder Gott, sondern Problem bearbeiten oder Gott. Wobei Problem bearbeiten weniger 'bearbeiten lassen', sondern selbst bearbeiten heißt - weil 'bearbeiten lassen' hast du ja schon vergeblich versucht.
Analysiere deine Situation, versuche deinen Zustand selbst so gut es geht zu erkunden, und verduche es dann erneut bei Ärzten/Therapeuen. Womöglich haben sie ein offeneres Ohr, wenn sie nicht völlig im Trüben fischen müssen.
Ich sehe das anders. Ich probiere gerne neue Wege, wenn alte nicht funktionieren und prüfe anhand meiner Erfahrungen.
Ich emfinde das nicht als Flucht, sondern als Trost und Wahrheit. Was ich erlebt hab, steht da geschrieben. Die Bibel bestätigt sich nur selbst. GOTT ist gut.
Es tut mir leid, dass du Ihn nicht kennst.
 
Aha, und warum bist du dann hier?
Ich weiß es nicht. Ich glaube, ich hab aufgehört soviel aus dem Verstand zu denken. Früher hab ich immer überlegt, was das Richtige ist und daraus gehandelt. Jetzt versuch ich auf mein Herz zu hören, aber nur wenn es nicht dem Richtigen widerspricht.
Z.B. wenn mich früher jemand gefragt hat, ob wir evangelisieren gehen wollen und zu den Obdachlosen gehen, denen Essen geben und Hygiene und mit denen Reden, hab ich ja gesagt. Weil ich geglaubt hab, dass es das Richtige ist. Jetzt überlege ich, was fühlt sich gut an, was trotzdem im Willen Gottes ist. Es heißt nicht, dass ich jetzt anfange absichtlich zu sündigen. Aber wenn mich jetzt jemand fragt, sage ich nein. Und stattdessen versuche ich GOTT treu zu sein, ohne unglücklich zu sein. Vielleicht will Er mich ganz anders gebrauchen.

Warum bin ich also hier?

Weil GOTT es so wollte.

Darum bin ich jetzt hier, glaube ich.
 
Ich sehe das anders. Ich probiere gerne neue Wege, wenn alte nicht funktionieren und prüfe anhand meiner Erfahrungen.
Ich emfinde das nicht als Flucht, sondern als Trost und Wahrheit. Was ich erlebt hab, steht da geschrieben. Die Bibel bestätigt sich nur selbst. GOTT ist gut.
Es tut mir leid, dass du Ihn nicht kennst.
Ja, die Bibel bestätigt sich nur selbst, so wie alle, die behaupten ihn zu kennen - so wie du.
Du weißt auch nichts über Gott. :dontknow:
 
Ich weiß es nicht. Ich glaube, ich hab aufgehört soviel aus dem Verstand zu denken. Früher hab ich immer überlegt, was das Richtige ist und daraus gehandelt. Jetzt versuch ich auf mein Herz zu hören, aber nur wenn es nicht dem Richtigen widerspricht.
Z.B. wenn mich früher jemand gefragt hat, ob wir evangelisieren gehen wollen und zu den Obdachlosen gehen, denen Essen geben und Hygiene und mit denen Reden, hab ich ja gesagt. Weil ich geglaubt hab, dass es das Richtige ist. Jetzt überlege ich, was fühlt sich gut an, was trotzdem im Willen Gottes ist. Es heißt nicht, dass ich jetzt anfange absichtlich zu sündigen. Aber wenn mich jetzt jemand fragt, sage ich nein. Und stattdessen versuche ich GOTT treu zu sein, ohne unglücklich zu sein. Vielleicht will Er mich ganz anders gebrauchen.

Warum bin ich also hier?

Weil GOTT es so wollte.

Darum bin ich jetzt hier, glaube ich.
Warst bzw bist du in den Fängen einer Sekte?
 
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@ Momo97

BTW: GOTT bist Du. Vertraue deiner Lebendigkeit. Das/Dein Leben ist GOTT. Schütze es aus dir heraus - dele-giere nicht an fremde GÖTTER.
Das JETZT ist auch GOTT. Nicht gestern, nicht Morgen - nur HEUTE.
 
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