Kurz die Erklärung dazu (ChatGPT):
Der Begriff stammt aus der Trauma- und Psychologieforschung (u.a. Jennifer Freyd).
Er beschreibt:
eine Person erlebt ein Problem oder Trauma
sucht Hilfe bei einer Institution
die Institution versagt, minimiert oder schützt nicht
dadurch entsteht zusätzlicher Schaden durch das System selbst
Psychologische Folgen
Das kann für Betroffene sehr starke Folgen haben:
Verlust von Vertrauen in Behörden / Helfersysteme
Sekundäre Traumatisierung (das ursprüngliche Problem wird verstärkt)
Gefühl von Ohnmacht und Hilflosigkeit
Selbstzweifel („Ich werde eh nicht ernst genommen“)
Rückzug aus Hilfesystemen
manchmal auch chronischer Stress oder Trauma-Verstärkung
Eng verwandte Begriffe (wichtig)
Je nach Kontext werden auch diese Begriffe genutzt:
Sekundäre Viktimisierung → wenn Betroffene durch Reaktionen der Helfenden erneut verletzt werden
Systemversagen → allgemeiner Begriff (eher sozialwissenschaftlich)
institutionelle Vernachlässigung → wenn Systeme ihre Schutzpflicht nicht erfüllen
Re-Traumatisierung → wenn Hilfe selbst das Trauma wieder aktiviert
Ich wollte darüber reden. Ich würde gerne wissen, ob andere sowas Ähnliches erlebt haben und was die Folgen waren, bzw. wie ihr das seht, auch wenn ihr nicht betroffen wart.
Meint ihr, es ist ein weit verbreitetes Phänomen? Ist Hilfe in Deutschland eigentlich wirklich real existent? Oder ist vieles nur Schein?
Eine weitere Frage die ich mir stelle:
Kann es sein, je schwerer das Problem, desto schwerer ist es wirklich Hilfe zu bekommen?
Bei kleineren Problemen helfen viele, bei den größeren kaum noch einer. Das geht mir ja genauso. Was ist das eigentlich für ein Phänomen? Was müsste man tun, um das zu ändern? Mir fiele z.B. ein, wenn man die, die den Menschen mit schwersten Problemen einfach extrem gut bezahlen würde, würden mehr Menschen solche Berufe wählen. Ist unrealistisch, weil ich die Gehälter nicht bestimme. Aber was kann man sonst dagegen tun?
Ich möchte gerne zu einer Diskussion allgemein über dieses Thema einladen. Ihr könnt auch über alles andere reden, das sollte keine Einschränkung sein der Gedanken.
Nur zum Anstoß.
Der Begriff stammt aus der Trauma- und Psychologieforschung (u.a. Jennifer Freyd).
Er beschreibt:
eine Person erlebt ein Problem oder Trauma
sucht Hilfe bei einer Institution
die Institution versagt, minimiert oder schützt nicht
dadurch entsteht zusätzlicher Schaden durch das System selbst
Das kann für Betroffene sehr starke Folgen haben:
Verlust von Vertrauen in Behörden / Helfersysteme
Sekundäre Traumatisierung (das ursprüngliche Problem wird verstärkt)
Gefühl von Ohnmacht und Hilflosigkeit
Selbstzweifel („Ich werde eh nicht ernst genommen“)
Rückzug aus Hilfesystemen
manchmal auch chronischer Stress oder Trauma-Verstärkung
Je nach Kontext werden auch diese Begriffe genutzt:
Sekundäre Viktimisierung → wenn Betroffene durch Reaktionen der Helfenden erneut verletzt werden
Systemversagen → allgemeiner Begriff (eher sozialwissenschaftlich)
institutionelle Vernachlässigung → wenn Systeme ihre Schutzpflicht nicht erfüllen
Re-Traumatisierung → wenn Hilfe selbst das Trauma wieder aktiviert
Ich wollte darüber reden. Ich würde gerne wissen, ob andere sowas Ähnliches erlebt haben und was die Folgen waren, bzw. wie ihr das seht, auch wenn ihr nicht betroffen wart.
Meint ihr, es ist ein weit verbreitetes Phänomen? Ist Hilfe in Deutschland eigentlich wirklich real existent? Oder ist vieles nur Schein?
Eine weitere Frage die ich mir stelle:
Kann es sein, je schwerer das Problem, desto schwerer ist es wirklich Hilfe zu bekommen?
Bei kleineren Problemen helfen viele, bei den größeren kaum noch einer. Das geht mir ja genauso. Was ist das eigentlich für ein Phänomen? Was müsste man tun, um das zu ändern? Mir fiele z.B. ein, wenn man die, die den Menschen mit schwersten Problemen einfach extrem gut bezahlen würde, würden mehr Menschen solche Berufe wählen. Ist unrealistisch, weil ich die Gehälter nicht bestimme. Aber was kann man sonst dagegen tun?
Ich möchte gerne zu einer Diskussion allgemein über dieses Thema einladen. Ihr könnt auch über alles andere reden, das sollte keine Einschränkung sein der Gedanken.
Nur zum Anstoß.