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Grundbegriffe der Logik: Wahrheit, Existenz, Möglichkeit

Wir stricken uns eine Weltanschauung, die für jeden Geltung hätte, und flechten Muster hinein.
Kann man in Freizeit machen.😂
Ist auch eine mögliche Art zu philosophieren.
Hier muss ich allerdings nun einwenden:
Du hast so offenbar jetzt zumindest hier grundsätzlichst was 'allerdings' wesentlichst gar nicht verstanden. 😞 😟 🙁 ...
 
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Schöner Beitrag, doch mich stört daran, dass du behauptest, auch das Leben sei aus dem Nichts entstanden.

Das mag auf den stofflichen Part des Lebens zutreffen. Ich aber glaube, der eigentliche Kern des Lebens, der Geist (religiöse Menschen sagen Seele dazu), ist von gänzlich anderer Art, als alles, das sich durch Transformation von Masse und Energie erzeugen lässt.

Ich muss dabei immer an diese Star-Trek-Materietransmitter denken, womit sich die Raumfahrer auf fremde Welten beamen lassen. Würde es solche Dinger wirklich geben, würde die entfernte Kopie vermutlich sogar "leben", Herz würde schlagen, Atmungsreflex wäre vorhanden, usw. Aber sie hätten kein "ich" mehr. :(

Aber im Gegensatz zu Star-Trek, müsste man das Original-Wesen beim "Beaming" ja vielleicht gar nicht vernichten, denn bei so einer fortschrittlichen Technologie gäbe es sicherlich auch eine zerstörungsfreie Abtastmethode. Und außerdem könnte man die Daten speichern und beliebig viele Kopien erzeugen.
 
Hallo @mirek0511

Ich habe eine Bitte an dich: diesen Troll hier nicht weiter anzufüttern.
Ich sehe das nicht so eng. Jeder kann mein Posting lesen und seinen Senf dazu geben. Das ist ja das das Schöne an Webforen. Ich habe ihn zitiert, weil er mir einen Denkanstoß gegeben hat (heißt ja Denkforum hier) :)

Wenn ihr euch gegenseitig hasst, halte mich bitte da raus.
 
Schöner Beitrag, doch mich stört daran, dass du behauptest, auch das Leben sei aus dem Nichts entstanden.
Oh!-? - Hast ihn aber, leider, demnach, überhaupt nicht verstanden. 🙁 😞
Denn seine eigentliche, die Aussage,'These' dessen überhaupt ist ja gerade, dass es "Stoff", 'Materie', gar nicht gibt! Jedenfalls nicht wirklich. Und gerade somit steht ja auch bereits gleich oben drüber:
"Im Anfang war das Wort!"
Ja, wahrlich. Aber in Form von Bedeutung/en
Und somit schon mal hier: Überhaupt nicht "Leben aus dem Nichts entstanden", sondern aus "Nichts und Alles"!
Das mag auf den stofflichen Part des Lebens zutreffen. Ich aber glaube, der eigentliche Kern des Lebens, der Geist (religiöse Menschen sagen Seele dazu), ist von gänzlich anderer Art, als alles, das sich durch Transformation von Masse und Energie erzeugen lässt.
Naja, wie ja just., und nun ja noch einmal von mir hier (im Forum 'überhaupt'), gesagt, gibt es 'für mich' 'Materie' überhaupt nicht, wirklich, sondern auch die ist in Wirklichkeit nichts als, ja, "Geist", gleich Bedeutung, Möglichkeit, Idee... Und somit 'nur rein' virtuell überhaupt existent; und so nichts als Spiegel, Spiegelung, 'Bild/er, Film'... des Eigentlichen. ... Weil es gar nicht anders sein kann!
Aber, 'man' könnte mir ja, z.B. hier, 'jederzeit' das 'genaue' Gegenteil beweisen. Oder?
Ich muss dabei immer an diese Star-Trek-Materietransmitter denken, womit sich die Raumfahrer auf fremde Welten beamen lassen. Würde es solche Dinger wirklich geben, würde die entfernte Kopie vermutlich sogar "leben", Herz würde schlagen, Atmungsreflex wäre vorhanden, usw. Aber sie hätten kein "ich" mehr. :(

Aber im Gegensatz zu Star-Trek, müsste man das Original-Wesen beim "Beaming" ja vielleicht gar nicht vernichten, denn bei so einer fortschrittlichen Technologie gäbe es sicherlich auch eine zerstörungsfreie Abtastmethode. Und außerdem könnte man die Daten speichern und beliebig viele Kopien erzeugen.
Nun, hier kann ich jetzt gar nicht mehr 'mithalten', da mich ä sowas wie "Star-Trek" noch nie 'sonderlich' interessiert hat. Habe zwar irgendwann auch da mal 'reingeguckt', hab's aber, soweit ich erinnere, als 'ziemlichen, überkandidelten Quatsch' empfunden, und's dann 'einfach weggelassen'.
Würde mich aber freuen, wenn Du Dir dennoch? mein "...Knopfloch", gerade jetzt nach dieser meiner 'Zusatzerklärung', noch einmal, nun jedoch 'richtig', zu Gemüte führen und 'echt' versuchen würdest, es so zu verstehen, wie es eigentlich verstanden werden sollte und soll. Okay?
'Schön'. ☺️
 
Ich sehe das nicht so eng. Jeder kann mein Posting lesen und seinen Senf dazu geben. Das ist ja das das Schöne an Webforen. Ich habe ihn zitiert, weil er mir einen Denkanstoß gegeben hat (heißt ja Denkforum hier)
Brauchst aber doch sowas wie 'ne Entschuldigung nun hier? Ach, weißt'e was, dann vergiss sie doch nun einfach *ganz schnell' wieder, meine "Denkanstöße". Denn will Dich damit doch auf gar keinen Fall in solche Verlegenheiten stürzen!
Wenn ihr euch gegenseitig hasst, halte mich bitte da raus.
Ich, habe doch so etwas gar nicht nötig.
 
@Aporie

Die Leere oder auch das Nichts sind ja Begriffe, die verschieden interpretiert werden.
Die einen wollen aus Leere und Nichts etwas Dinghaftes, eine Eintität machen, der dann selbst wieder Eigenschaften zugeschrieben werden, die andere Fraktion meint, dass genau diese Haltung absurd ist und Leere/Nichts eben die Abwesenheit von allen Eigenschaften und Zuschreibungsmöglichkeiten ist, weil da ja gerade nichts ist, sondern nur Leere.
Es ist die Frage, ob Leere räumlich ausgedehnt sein kann.

Auf der anderen Seite kennen wir Leere oder Leerheit (Shunyata) ja auch aus dem Buddhismus, dort meint es ungefähr das reine Sosein der Dinge, frei von ihren bewertenden Zuschreibungen. Eine Rose ist anders, als ein Müllhaufen, klar, mehr gibt es darüber vom Standpunkt der Leerheit nicht zu sagen.
Eine wieder andere Interpretation ist, dass die Leere der Ursprung oder Entstehungsort von allem ist, was wir überhaupt erleben können. Eine Art Quelle, der Ausgangspunkt von allem. Es ist eine Meditationserfahrung, die immer wieder auftritt, dass alles versinkt und da nichts und niemand ist. Das ist ja der Bereich, der auch als traumloser Tiefschlaf angesehen wird und die Frage ist, kann man in dem Zustand(?) der in der spirituellen indischen Tradition Turiya genannt wird, dieses nichts und niemand erleben (so verstehe ich manche Darstellungen, dass man die Kontinuität des Seins spürt, auch während man erlebt, dass da nichts und niemand ist - die Frage ist: wer bemerkt dieses Sein dann?) oder ist das ein logischer Schluss, dass man sagt, auch wenn ich nicht existiere (da nichts und niemand ist) kehre ich doch immer wieder ins Sein zurück (auch so verstehe ich manche Interpretationen)?
Und wie seht ihr das Kollektive Unbewusste?
Wilber unterscheidet die Jungschen und die Platonischen Archetypen. Über die Jungschen sagt er, dass es in der Regel (bis aus das Numinose und ein paar andere) kollektive Alltagserfahrungen sind, also Mann, Frau, Vater, Mutter, Kind, Alter, wohingegen die Archetypen Platons eher Erfahrungsreinformen sind, die entstehen, wenn man alles Alltägliche abzieht. Also sozusagen Urfomen von Freude, Angst usw. die man erleben kann, ohne dass diese von oder durch etwas vermittelt werden über das man sich dann freut oder vor dem man Angst hat.
Ich habe den Eindruck, dass diese platonischen Archetypen eher erfahren, als erdacht sind.

Aber Platons Platonismus ist nicht so dualistisch und abgetrennt von der Welt, wie man es heute oft liest, wenn vom Platonismus die Rede ist. Platon beschreibt ja eine Art schleichenden Übergang von Formen des Alltags, die Anteil an einigen Archetypen haben, aber für ihn geht es aus dieser Welt eher heraus, hin zu einem immer stärkeren Erleben reiner Archetypen.
Es gibt ja den Streit zwischen den Platonisten in der Logik, wie Frege und Husserl, die gegen den Psychologismus einwenden, dass sich jede Rede über Empirisches immer schon den Regeln der Logik zu beugen habe, bspw. in der Argumentation. Aber da stellt sich die Frage, wie sich dieser logische Himmel überhaupt auf die empirische Welt niedersenken kann, also die Dualismusfrage.
Psychologisten behaupten ihrerseits, dass die Logik aus dem menschlichen Miteinander Schritt für Schritt entstanden sei, ich neige dieser Position zu.
Meine generelle Einstellung ist, dass alles was wir erleben ein psychisches Erleben ist (was aber nicht heißt, die Gegenstände seien von der Psyche produziert) und das umfasst eben physische, emotionale, rationale und auch spirituelle Aspekte. Und da ich auch kein Freund von wildesten Spekulationen bin, finde ich es gut, sich über das auszutauschen, was man als eigenes Erlebnis, wissenschaftliche, psychologische und philosophische Erkenntnis, sowie glaubhaften Zeugenbericht vorliegen hat und versucht, das zu ordnen.
 
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