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Grundbegriffe der Logik: Wahrheit, Existenz, Möglichkeit

Doch, doch, das habe ich schon verstanden. Es wird halt viel Blödsinn gepostet, und ich wollte hier in diesem Strang ein wenig mit Interessierten über das Thema 'Logik' plaudern. Da muss es doch erlaubt sein, User, die nur dumm dazwischenquatschen, zu bitten, ihre Ergüsse woanders abzusondern. Ansosten gibt es hier ja die wunderbare Ignorieren-Funktion, von der ich großzügigen Gebrauch mache.

Nein, du hast es offenbar nicht verstanden. Deshalb erkläre ich es dir einmal durch eine Metapher:
Stell dir vor, du gehst zum ersten mal in eine öffentliche Kneipe mit mehreren Räumlichkeiten und beginnst in einem der Räume eine Unterhaltung. Dann kommen Leute dazu, die daran teilnehmen möchten und du forderst einen nach dem anderen dazu auf, den Raum zu verlassen, obwohl du nicht der Eigentümer der Kneipe bist UND auch keinen separaten Raum angemietet (und bezahlt) hast, um dich darin mit einer geschlossenen Gesellschaft zu unterhalten, die du ausgewählt hast. Was glaubst du, wen ein Kneipenbesitzer im "RL" rauswerfen würde? Seine Stammkunden, von denen er schon seit Jahren lebt oder einen neuen Gast, der wahrscheinlich sowieso nicht lange dort bleiben wird?

Walter ist zwar kein Wirt und er wird weder dich noch die anderen rauswerfen, weil es ihm völlig egal ist, was die Leute hier schreiben und wie sie sich benehmen, solange es nicht gegen Gesetze verstößt, aber dein Benehmen ist m.E. total unverschämt. Und was ich besonders absurd daran finde ist, dass du dir diese Arroganz noch nicht einmal erlauben kannst, weil du, wie ich in dem anderen Beitrag (und auch hier) festgestellt habe, gar nicht gut logisch denken kannst, sondern nur das wiedergibst, was du in irgendeinem Lehrbuch gelesen hast, das man besser selbst lesen würde, wenn man etwas darüber erfahren möchte. Aber um Logik zu verstehen, muss man keine Bücher lesen, sondern es reicht vollkommen aus, wenn man logisch denkt und das scheint dir ja wirklich nicht zu liegen.
 
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Nein, das ist keineswegs klar, sondern abstrakt - und weil die Lokalisation von NICHTS fehlt, geht das Hinterfragen in die Leere.
Wohin nun 'ergo', konkret/er, aber nun 'mal' bitte? Und würdest Du bitte, ich meine, wo wir nun schon mal dabei sind(?), just noch eben alles Nicht-"NICHTS", und 'natürlich' ebenso nicht-abstrakt, "lokalisiert" angeben? Wozu ich 'nun' meine: wie hättest Du sonst überhaupt auf "NICHTS" hier(?) gekommen sein gekonnt können?
Negationen haben (in der Regel) keinen klaren positiven Angriffspunkt um einen Gedanken "festzuhalten". Sie benötigen etwas Drittes dazu.
Meinst Du etwa "ETWAS" damit? Klar, oder? Jedenfalls schon mal, so weit?
Wenn also das Denken dem Sein unmittelbar gleichgestellt wäre, (Ich denke also bin ich), dann denkt 'man' zunächst völlig ortsungebunden und entfernungsfrei.
'Sach bloß?' Ich nehm dazu ja immer 'Nichts und Alles', und dies insbesondere bereits vorab - also das schon mal seiend - wenn auch 'da' noch 'relativ' unbestimmt "lokalisiert". Denn dann so kommt "man", eben von da, immerhin weiter... Aber ja, nur denkend dann erst'mal', 'natürlich'... ach nein, doch schon... 'irgendwie' danach..?..
Das ist in der Meditation immerhin möglich, bedarf aber einer inneren Versenkung in freier Kohärenz, welche jede Inhärenz widerspruchsfrei zu "überstrahlen" vermag und ein (enges) Tor zu einer Dekohärenz öffnet, bei denen alle unsichtbar möglichen Superpositionen makroskopisch in einer Hintergrundstrahlung für den Laien und den Liar (= Lügner) verborgen bleiben, - nicht aber für den LAYER in Ablage und Zulage.
Naja, genau deswegen ja lieber gleich eben 'Nichts und Alles'.
Vollkommene Sinnfreiheit wäre der Natur fremd und was der Natur fremd ist, das kann man durch Fixierung "logisch vernünftig" mit Hilfe von Naturgesetzen und Geistgesetzen - grenzwertig - auszuschließen versuchen.
Ho, irgendwie müsste "man" dann aber "die Natur" (selbst) da doch noch mit reinkriegen, oder etwa nicht? Ich meine, weil doch diese "-gesetze" schon irgendwie 'irgendwas' "Vernünftiges" brauchten, nicht? Ja sicher, eben zwecks "Existenz", überhaupt! - Wobei mir aber grad' noch einfällt - ja, tatsächlich jetzt erst, ja, ich 'Doofmann', doch: Wie, wo denn aber überhaupt "Sinnfreiheit"?
Und ein solches Ausschlussverfahren macht sehr wohl auch "mittig" produktiv Sinn, aber diesen Sinn "dazwischen" müssen doch nicht alle (mittig) verstehen.
Nee, das stimmt! Wären gar gänzlich viel zu viele!
Wozu gibt es schließlich den UN-SINN (im Radikalen Realismus) zur Ablenkung von "Brot und Spiele" ?
Na, ich denk da, vielleicht und nur da just dazu?

Bernies Sage (Bernhard Layer)
 
In Wahrheit ist jeder Austausch von Begriffen, ohne Existenz von Beziehung, zwar eine Möglichkeit aber mit Logik nicht nachvollziehbar.
Wow, da bist Du etwa ganz allein drauf gekommen? 😀
Aber ja, stimmt, gar selbstverständlich. Ohne "Beziehung" zur Bedeutung geht diesbezüglich absolut gar nix, ist's "in Wahrheit" nicht einmal "eine Möglichkeit".
 
Okay, aber was sollte er tun?
Er definiert m.E. sehr präszise und da hat ja jeder die Möglichkeit drauf einzugehen und ihn zu kritisieren.
Ich finde, dass man sich auf dieser Ebene hervorragend mit ihn austauschen kann.
Hm? Ihr wollt da aber sicher doch noch mit anfangen, und schon bald, hier? Naja, bin schon doch irgendwie gespannt drauf...
 
Doch, doch, das habe ich schon verstanden. Es wird halt viel Blödsinn gepostet, und ich wollte hier in diesem Strang ein wenig mit Interessierten über das Thema 'Logik' plaudern. Da muss es doch erlaubt sein, User, die nur dumm dazwischenquatschen, zu bitten, ihre Ergüsse woanders abzusondern. Ansosten gibt es hier ja die wunderbare Ignorieren-Funktion, von der ich großzügigen Gebrauch mache.
Und ja, es ist sogar "erlaubt", hier Deine Urteile betreffs der "User" als Deine dementsprechenden "Ergüsse abzusondern". Also jedenfalls, soweit ich das bisher weiß...
 
Besispiel eines "Blödsinns" :



Wenn "Existenz" zu einem Begriff geworden ist, ist er definierbar.
Dann ist es ein Existenzbegriff von Existenz.
Das sollte man dann zuerst schon mal nicht verwechseln, wenn man große Reden schwingt.
Naja, 'in ganzer Wahrheit' hast Du damit allerdings nichts anderes fabriziert bekommen als das, was man 'in Fachkreisen' 'wohl' einen 'Zirkelschluss' nennt. Denn kannst ja so viel zu "Existenz" "definieren", gar 'noch und nöcher', und es bleibt aber dennoch ein leerer Begriff, solange dabei seine Bedeutung ja so noch 'komplett' fehlt. Oder zumindest noch unklar, also noch gar nicht wirklich so "definiert" ist.
Und ist mir nun ja 'schon fast' peinlich, immer wieder zu versuchen, Dir eben diesen "Begriff", aber nicht als solchen, sondern eben als diese Bedeutung hinterher tragen zu müssen.
 
Existenz bedeutet ja eben gerade keinen Begriff.
Es ist und bleibt aber allein ein solcher, solange ihm seine Bedeutung fehlt. Und eigentlich ist er solange sogar 'vollkommen' nichtig, also in Wahrheit eigentlich gar nicht vorhanden, weil ihm so eben seine Existenzberechtigung überhaupt fehlt, eben seine Bedeutung, und so ja auch 'nur' völlig sinnlos sein kann...
Begriffe versuchen Existenz zu begreifen.
Ä... jain. In Wahrheit sind sie, sie selbst, jedenfalls immer 'erst einmal', nichts als Namen, Benennungen, und so allein, jedenfalls 'vorerst', sprachlich gegenständlich... von eben Bedeutungen.
 
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Ja, ich verstehe deine Sicht. Ich gehe auch nicht davon aus dass ein präziser Existenzbegriff Existenz vollständig erfasste.
Also, Du nicht, Aporie nicht, ich auch nicht. Im Zweifel frag ihn.
Normalerweise kann man aus dem Kontext dessen, was jemand schreibt, ableiten, wie er im Allgemeinen schriftlich drauf ist.
Das meine ich erkennen zu können, weil ich seit Jahren vor allem in Philo-Foren schreiben.
Apories 'Vergehen' bestand, wenn ich die Kritik richtig verstehe, darin a) über ein Thema diskutieren zu wollen und zwar philosophisch. b) besteht der Vorwurf darin, andere aufgefordert zu haben, in dem Thread bitte nicht mehr zu schreiben, was manche animierte, erst richtig loszulegen, so etwas finde ich unhöflich bis seltsam. Common sense ist in der Regel, dass der Threadstarter ein gewisses Vorrecht darüber hat, was und wie sein Thema zu diskutieren ist. Vielleicht ist das in diesem Forum anders.
Dass Wissen des anderen, kann auch immer als Pseudowissen gekennzeichnet werden.
Klar, aber um es zu präzisieren: Wenn man das Gefühl hat, dass da auch bei Nachfrage nie Butter bei die Fische kommt, erscheint mir das so, dass der andere entweder nicht kommunieren will (da dann wieder: warum sich dazu äußern?) oder nicht mehr drauf hat. Ist an sich kein Problem, geht mir in 98% der Themen auch so. Wenn ich was zu wissen meine, versuche ich das zu begründen, damit der andere einschätzen kann, wo ich thematisch stehe.
Wenn du von deinem Vorurteil über Philosophie ausgehst, ist mein Philosophieren unphilosophisch.
Kannst Du mir denn Deine Art des Philosophierens erklären?
Ich meine grob verstanden zu haben, aus dem, was ich von Dir gelesen habe (war das ein psychiatriepflegerischer Hintergrund?), dass es Dir darum geht, den anderen - wen auch immer - erst mal so zu nehmen, wie er ist, was ich, wenn es stimmt, sehr sympathisch finde.
Im Allgemeinen gehe ich ebenso vor.
Vielleicht - meine Spekulation - hast Du die Idee, der andere möge neu und ggf. anders über die Begriffe, die er verwendet nachdenken, etwa dann, wenn man nicht einem starren Schema folgt. Auch das fände ich okay, allerdings ist es in der Philosophie üblich, Begriffe ohnehin zu drehen, zu wenden und von allen Seiten zu betrachten. Bestimmte, zu dröge Formen, die man gerne den analytischen Philosophen unterstellt, können in der Tat nerven, aber Aporie ist keiner dieser drögen Brüder, auch dann nicht, falls er analytischer Philosoph sein sollte.

Könnte man. Wenn man andere "Sichten", die sich anders äussern nicht zuerst ersticken will.
Diesen Eindruck habe ich persönlich nicht. Aporie ist alles andere als konventionell unterwegs und diskutiert auch ausgesprochen breit, aber eventuell habe ich da einen gewissen Erfahrungsvorsprung aus einem anderen Forum.

Es könnte im Thread einen Anfang von philosophischem Diskurs bedeuten.
Ich weiß jetzt nicht, welche er blödinnig genannt hat, kann das aber von mir aus nachschauen.
Philosophisch finde ich das nicht, weil zur Philosophie von Anfang an das Argument gehört, sonst ist es einfach keine Philosophie. Es kann nett sein, wichtig, erhellend sonst ewas, aber die Begründung ist philosophisch zwingend.
 
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