• Willkommen im denk-Forum für Politik, Philosophie und Kunst!
    Hier findest Du alles zum aktuellen Politikgeschehen, Diskussionen über philosophische Fragen und Kunst
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

Glauben

sdoubleu

New Member
Registriert
27. August 2009
Beiträge
44
ich möchte glauben.
ich glaube an mehrere götter.
ich glaube an ANSTAND, MORAL und ETHIK.
ich glaube an mich selbst.
ich möchte glauben, das ich mein leben selbst unter kontrolle habe.
ich möchte glauben, das ich der Schmied meines eigenen Schicksals bin.
ich möchte nicht glauben, das alles schon vorbestimmt ist.
ich hasse diesen Gedanken.

ich möchte glauben, das ICH das in der Hand habe.
ich möchte glauben, das ich der Herr von meinem stern bin.

die Wahrheit interresiert mich nicht wirklich.
den Wahrheit tut weh.
ich hasse Schmerzen.
die Wahrheit versucht mir zu befehlen, das ich nicht glauben darf.
aber die Wahrheit kann mich nicht glücklich machen.
aber mein Glaube kann mich GLÜCKLICH machen.
deshalb GLAUBE ich lieber, als das ich WEIS.
ich WILL Glauben.
ich WILL mich selbst belügen.

ich will Glauben.
 
Werbung:
AW: Glauben

Hallo,
ich weiß nicht genau warum, aber das Gedicht hat seit längerer Zeit mal wieder einen Anflug von Gänsehaut bei mir erzeugt. Finde es sehr ausdrucksstark, wohl auch durch die Punkte. Der Schluss (ich will mich selbst belügen) setzt dem Ganzen die Krone auf. :koenig:

Tailor
 
AW: Glauben

Hallo,
ich weiß nicht genau warum, aber das Gedicht hat seit längerer Zeit mal wieder einen Anflug von Gänsehaut bei mir erzeugt. Finde es sehr ausdrucksstark, wohl auch durch die Punkte. Der Schluss (ich will mich selbst belügen) setzt dem Ganzen die Krone auf. :koenig:

Tailor

ganz einfach.

ich definiere Glauben als das, was es ist.
mann IST bereit, sich selbst zu belügen.
mann IST bereit, etwas als WAHRHEIT zu betrachen, obwohl es für diese WAHRHEIT keinen beweis giebt.
mann IST bereit, an etwas zu glauben,(an was auch immer).
ob das , an was mann glaubt, RCHTIG oder FALSCH ist, ist völlig egal.
allein die Tatsache... DAS mann GLAUBT.....
ist für MICH zumindest trost genug, um weiterzumachen.
(ich glaube nicht an eine Relligion.Mann kann auch glauben, ohne eine Relligion zu haben. ich glaube blos an mich selbst)
ich muss nicht WISSEN.
ich möchte lieber glauben.
Denn "Wissen" befriedigt mich nicht wirklich. obwohl ich mir gerne Wissen aneigne.
ich GLAUBE lieber, als das ich weis.
ALL mein Wissen....... kann mich nicht glücklich machen...
Deshalb glaube ich lieber, als das ich weis.

ich Will mich selbst belügen.
ich WILL glauben
 
AW: Glauben

ganz einfach.

ich definiere Glauben als das, was es ist.
mann IST bereit, sich selbst zu belügen.
mann IST bereit, etwas als WAHRHEIT zu betrachen, obwohl es für diese WAHRHEIT keinen beweis giebt.
mann IST bereit, an etwas zu glauben,(an was auch immer).
ob das , an was mann glaubt, RCHTIG oder FALSCH ist, ist völlig egal.
allein die Tatsache... DAS mann GLAUBT.....
ist für MICH zumindest trost genug, um weiterzumachen.
(ich glaube nicht an eine Relligion.Mann kann auch glauben, ohne eine Relligion zu haben. ich glaube blos an mich selbst)
ich muss nicht WISSEN.
ich möchte lieber glauben.
Denn "Wissen" befriedigt mich nicht wirklich. obwohl ich mir gerne Wissen aneigne.
ich GLAUBE lieber, als das ich weis.
ALL mein Wissen....... kann mich nicht glücklich machen...
Deshalb glaube ich lieber, als das ich weis.

ich Will mich selbst belügen.
ich WILL glauben

Ich möchte glücklich sein.
 
AW: Glauben

ganz einfach.

ich definiere Glauben als das, was es ist.
mann IST bereit, sich selbst zu belügen.
mann IST bereit, etwas als WAHRHEIT zu betrachen, obwohl es für diese WAHRHEIT keinen beweis giebt.
mann IST bereit, an etwas zu glauben,(an was auch immer).
ob das , an was mann glaubt, RCHTIG oder FALSCH ist, ist völlig egal.
allein die Tatsache... DAS mann GLAUBT.....
ist für MICH zumindest trost genug, um weiterzumachen.
(ich glaube nicht an eine Relligion.Mann kann auch glauben, ohne eine Relligion zu haben. ich glaube blos an mich selbst)
ich muss nicht WISSEN.
ich möchte lieber glauben.
Denn "Wissen" befriedigt mich nicht wirklich. obwohl ich mir gerne Wissen aneigne.
ich GLAUBE lieber, als das ich weis.
ALL mein Wissen....... kann mich nicht glücklich machen...
Deshalb glaube ich lieber, als das ich weis.

ich Will mich selbst belügen.
ich WILL glauben

Moment.
Gedichte- und das ist doch eins? gefallen mir wegen Wortwahl, Ausdruck und Aussage, wenn sie irgendwie aus dem Schema fallen und mich in irgendeiner Form berühren.
Das war hier aus meiner Sicht der Fall, auf der künstlerischen Ebene.

Wenn wir jetzt aber über die Aussage selbst sprechen, fangen wir an zu diskutieren. Wenn das in deinem Interesse lag, verlasse ich die künstlerische- und gehe zur rein inhaltlichen Ebene über.

Denn hier bin ich völlig anderer Meinung. Glauben schützt nicht, hilft nicht, ist nur einsame Flucht in Phantasiewelten, die nur mit viel Glück nicht irgendwann auf dem Boden zerschmettern. Und selbst wenn sie es nicht tun, Träume in diesem Sinne sind Schäume und als solche nicht erlebbar, selbstgestrickte Lügen aus Angst vor der Realität, Kaninchenlöcher.. zum Verkriechen für jene, die sich weigern, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich selbst und alle anderen aufgegeben haben.

..Lieber wieder zurück zur Kunst? ;)

Grüße
Tailor
 
AW: Glauben

Hallo,
der Inhalt ist gut, die Aussage würde ich sofort unterstreichen und ihr
beipflichten, Glauben heißt sich selbst belügen und das ist gut so.
Nur die Form ist in dem Fall kaum angemessen, es ist kein Gedicht, es ist
auch keine moderne Lyrik, es ist ein Aneinanderreihen von Sätzen.
Es hat keinen Rhythmus und somit keine poetische Komponente und das
ist schade denn es geht so viel verloren in der Wirkung.

gruß fluuu
 
AW: Glauben

Hallo,
der Inhalt ist gut, die Aussage würde ich sofort unterstreichen und ihr
beipflichten, Glauben heißt sich selbst belügen und das ist gut so.
Nur die Form ist in dem Fall kaum angemessen, es ist kein Gedicht, es ist
auch keine moderne Lyrik, es ist ein Aneinanderreihen von Sätzen.
Es hat keinen Rhythmus und somit keine poetische Komponente und das
ist schade denn es geht so viel verloren in der Wirkung.

gruß fluuu

mag sein , das du recht hast. ich hatte einfach das Bedürfniss, mich mitzuteilen....

sag du mir, wo das hier stehen sollte.........
 
AW: Glauben

Das Gedicht ist gut. Selbst wenn es keinen Gesetzen folgt. Kunst und Gedankengänge können, müssen sich aber nicht an Gesetze halten. Wäre sehr langweilig, wenn es müssten , nicht wahr?
 
Zuletzt bearbeitet:
Werbung:
Zurück
Oben