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Gedicht von mir

Ein kleine bißchen Zynismus...

... oder wie die Welt halt ist.



Der Fischer

Der Fischer fuhr zum Meer hinaus,
ließ Frau und Kind allein zu Haus.
Er lächelt still vergnügt und heiter;
und rudert weiter, weiter, weiter....

Copyright bei jüjü1
 
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Der Fischer (-etwas später)
kehrt zurück, die Backen bläht er
um lauthals zu verkünden:
"Ich fing in tiefen Gründen
reichlich Fisch, groß und klein,
meine Familie kann zufrieden sein!"

An der Hafenmole, verhärmt und grau
warten schon hungrig Kind und Frau.
So nahm des *jüjü1* Gedicht eine überraschende Wende
und durch eine spitze Feder kam es zu einem guten Ende.
:zauberer1
 
DUNJA schrieb:
Nie werd ich dir vergeben


Dunkel ist es um mich her,
Licht
das such' ich gar nicht mehr.
ich stehe am Ozean der Sehnsucht nun
denke an vergang'ne Zeit,
die erscheint so fern und weit.
hast mich belogen,
gespielt nur mit mir.
deine Gefühle sind so tot wie du
denn du hörst niemals richtig zu.

Ich steig nun in mein Schiff,
gebaut aus Sehnsucht - ein,
segle in das Nichts hinein,
trauer jeden Tag nach dir,
meine Gedanken schon ganz wirr.
und wenn du auch kommst und sagst,
laß' es uns von vorne wagen,
ist es zu spät dafür,

Zerstört hast du mit einen Satz,
was einst so schön begann,
Gefühle, Sehnsucht, Liebe,
sind dir fremd,
und von der einen
stetig zu der and'ren rennst.

Niemals will ich in meinen Leben
noch ein mal zuhören
solch einen Mann,
der nur leere Worte plaudern kann.

Hass dein Leben nun regiert
du segelst auch
im Meer der Tränen
und des Zorns.

+++

Hallo Dunja,

wenn du das aus tiefstem Herzen geschrieben hast, kann ich Stück für Stück mitfühlen und weiss, was es heisst, auf diese Weise verletzt und enttäuscht zu werden, und doch immer wieder zu hoffen!

...."zerstoert mit einem satz, was einst so schön begann"..., das könnte wirklich genau beschreiben, was ich erlebt habe.

Aber ..."Niemals will ich in meinen Leben
noch ein mal zuhören
solch einen Mann,
der nur leere Worte plaudern kann" ... das habe ich bis jetzt noch nicht geschafft!

Vielleicht kannst du mir dazu ja noch n Tipp geben :)

Liebe Grüsse,
Gretchen
 
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


Hello Gretchen

hierzu einen Rat geben ist sehr schwer, aber eines kann ich sagen:

nimm Bleistift und Papier, schreib auf der einen Seite nieder was gestimmt hat an Beteuerungen und dem gegenüber stellst du all die Lügen die er dir aufgetischt hast, bestimmt ist die Liste der Lügen länger - schau sie dir an wenn sich wieder Trauer in deinen Herzen breit zu machen vesucht, es wird sehr lange dauern bis du den Lügen und Beteuerungen keinen Glauben mehr schenken wirst und dann halt Ausschau nach einen netten Mann der dich und deine Liebe auch wirklich verdiehnt.





Liebe Grüsse....DUNJA
 
Alternative

Ich habe dein Gedicht einmal umgeschrieben, um etwas mehr Melodie in die Sprache zu bringen.
Trifft es noch den Inhalt?


Nie werd ich dir vergeben


Dunkel ist es um mich her,
Dich, Licht such' ich nicht mehr.
Vergang'ne Zeit!
So fern und weit.
Hast mich belogen,
betrogen,

gespielt nur mit mir.

Tot dein Gefühl:
Wie du.
Hörst
niemals richtig zu.

Trauernd, sehnend bin ich leer.
Trostlos, endlos. Blick auf`s Meer.
Verwirr mich nicht und lass das Fragen:
„Sollen wir noch einmal wagen?“

Zu spät!
Zu spät!

Bin nicht dein Weideplatz.
Zerstört hast du mit einen Satz,
was einst so schön begann.

Niemals in meinen Leben
will ich noch einmal hören
dem Mann,
der nichts als leere Worte plaudern kann.

Und wenn du weinst und zürnst.
Dann hass dich selbst,

Ich,
ich hoffe, glaube an die Liebe.
 
DUNJA schrieb:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

hierzu einen Rat geben ist sehr schwer, aber eines kann ich sagen:

nimm Bleistift und Papier, schreib auf der einen Seite nieder was gestimmt hat an Beteuerungen und dem gegenüber stellst du all die Lügen die er dir aufgetischt hast, bestimmt ist die Liste der Lügen länger - schau sie dir an wenn sich wieder Trauer in deinen Herzen breit zu machen vesucht, es wird sehr lange dauern bis du den Lügen und Beteuerungen keinen Glauben mehr schenken wirst und dann halt Ausschau nach einen netten Mann der dich und deine Liebe auch wirklich verdiehnt.

danke liebe dunja,
ich kann mich schon gar nicht mehr an alle lügen erinnern...waren zuviele. allein das sollte schon grund genug sein, nicht mehr zu glauben und zu hoffen. aber naja, es ist schwer mit dem kopf zu denken, wenn das herz viel lauter ist und alle negativen gedanken übertönt! :)
ich wünsche dir einen schönen tag,
liebe grüsse, gretchen
 
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


Hello Gretchen

denken sollte man schon auch mit dem Herzen, denn sonst verliert man den Blick für die wahre Liebe wenn sie einem doch begegnet -;)

:umarm:




Liebe Grüsse....DUNJA
 
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



jüjü1 schrieb:
Ich habe dein Gedicht einmal umgeschrieben, um etwas mehr Melodie in die Sprache zu bringen.
Trifft es noch den Inhalt?


nein das trifft nicht mehr den Sinn, denn allein schon diese Zeile absolut das Gegenteil wiedergibt was es eigentlich aussagen sollte.

---->
.....Ich, ich hoffe, glaube an die Liebe.

und, entschuldige bitte, aber so melodisch klingt dein Text auch nicht - so hab ich es nun mal geschrieben und so soll es auch sein.




Liebe Grüsse....DUNJA
 
An * jüjü1* und *DUNJA* zum überdenken:
Jeder User/Autor/Schreiber(ling) ist mehr oder weniger stolz auf sein geistiges Produkt.
Da sind wir uns wohl einig: das ist eine zumeist sehr sensible Angelegenheit.
Wenn nun andere diese unsere Werke gut gemeint "bearbeiten" (bis hin zur Vergewaltigung),
so kann dies leicht zu Missverständnissen und Verstimmung geraten. Und wenn es aber passt,
weil zwischen zweien Usern Harmonie und Gleichklang stimmt, dann kann dies so aussehen:

spitzeFeder, am 18.10.2004, 21:01
Der lieben DUNJA tu ich winken
und hoffe stark, sie kann mir verzeihen,
daß ich mich dräng´ in ihrer Poesie Zeilen ...

DUNJA, am 20.10.2004, 10:13
Da gibt es wohl nichts zu verzeihen
bin sehr angetan von deinen Worten
nur weiter so du spitzeFeder du

Liebe Grüße an euch beiden, "Federl" :zauberer1
 
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Liebe Dunja, liebe spitzeFeder,

es tut mir leid.
spitzeFeder hat so recht.
Das war dumm, was ich da gemacht habe.

Darf ich etwas zu meiner Entschuldigung vortragen?
Was ich nicht wollte: Die Intensität von Dunjas Gedichten bezweifeln
oder zu kritisieren.
Was ich wollte: Ich war so berührt ob des offensichtlichen Herzschmerzes von Dunja
und wollte ihr einen Wink geben, doch ein wenig Abstand zu nehmen.
Schreiben ist ein Mittel dazu. So man schreibt, kann ein weiteres Mittel dazu sein,
sich mehr um die Form des Geschriebenen als um den Inhalt zu mühen.
Ich habe nicht bedacht, dass es Dunja aber eben mehr um den Inhalt geht,
folglich ist mein Wink unnütz und zu Recht unerwünscht.
Und außerdem: Warum habe ich nicht gleich gesagt, was ich meine?

Ich bitte Sie ,Dunja, mir meine Instinktlosigkeit zu entschuldigen
und hoffe, dass Sie mir verzeihen, vielleicht sogar das Anmaßende,
was zu meiner Schande auch noch darin steckte.

Knirsch
Jüjü1
 
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