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[FLUCHTPUNKT EUROPA] Aktivitäten, Berichte, Eindrücke, Reaktionen, Zivilcourage ...

Dieses Thema im Forum "Europa" wurde erstellt von hylozoik, 7. August 2015.

  1. denk-mal

    denk-mal Well-Known Member

    Registriert seit:
    22. Mai 2015
    Beiträge:
    12.396
    Ort:
    Schwarzwald
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    Man muss die Menschen nehmen wie sie sind, oder sich trennen.
     
  2. Wortjan Sinner

    Wortjan Sinner Well-Known Member

    Registriert seit:
    6. Mai 2018
    Beiträge:
    6.558
    Bin nicht gern allein, doch habe mich von allem getrennt und wohne allein. Ich kenne den Zinnober mit Giacomo, doch ich kenne auch 40 Betten Zimmer.... Ist nicht meins...
     
  3. Giacomo_S

    Giacomo_S Well-Known Member

    Registriert seit:
    1. März 2018
    Beiträge:
    695
    Ort:
    München
    Das lässt sich leicht sagen, wenn man nicht die Wahl hat, dies zu tun, dann sieht es leider anders aus. Denn dann ist es irgendwann ein "Kampf" wo man sagt: Entweder Du oder ich.

    Mal als Hintergrund:
    Bis zum Beginn der C-Zeit habe ich in einer Speisung für Bedürftige gearbeitet, in München, 3 Jahre lang. Ich war der Küchenchef dort. Wir haben die Menschen, bis zu 150 / Tag, 365 Tage im Jahr bekocht und bedient, auf durchaus hohem Niveau, selbst im Vergleich zur Gastronomie.

    Ich habe tagtäglich Menschen aus allen möglichen Nationen bedient: Deutsche, der wilde Osten, Afrikaner, Araber.
    Der wilde Osten war zugebenermaßen am schwierigsten: Alkoholismus, Kriminalität, Verelendung, Straße.
    Die Schwarzafrikaner habe ich eher als handzahm erlebt: Höflich, gepflegt, kein Alkohol. Und wenn man mal etwas zu klären hatte, und jemand kein oder wenig Deutsch sprach, dann konnte ich in einer der 2 Fremdsprachen, die ich beherrsche, mit ihnen kommunizieren. Was kann ich gegen solche Gentlemen haben? Nichts, egal, welche Hautfarbe sie haben.

    Eine ganz anderes Kaliber waren aber die Menschen, die aus den islamischen Ländern zu uns kamen.
    Die waren offenbar immer der Meinung: Meine Mitarbeiter und ich, wir sind hier für die nur die Lakaien! Selbst in einer kostenlosen Speisung für Bedürftige, oder auch bei der wöchentlichen Tafel-Ausgabe auf dem Hof, gegenüber den anderen, ehrenamtlichen Kollegen: Allerletztes, arrogantes und überhebliches Benehmen - gib mir, das, bring her, ich klatsche hier in die Hände, mach mal, Sklave!
    Und wenn mir etwas nicht gefällt, dann werfe ich es einfach auf den Boden oder mache am Tisch die Total-Sauerei: Ihr Trottel werdet es ja schon wegmachen und putzen!
    Wohlgemerkt: Ich habe sogar - ohne es zu müssen - für die Muslime sogar noch extra Essen gekocht, wenn das notwendig war. Und es signalisiert, jeden Tag habe ich mich mit einer Tafel vor die gestellt, auf der stand: Wer ist Muslim - sogar in Arabisch. Und dann erlebst Du, dass sie Dir die Beilagen liegen lassen ...

    Und wenn es mal etwas zu klären gab: Kein Deutsch, keine Fremdsprache, nur Arabisch. Und dann auch noch ein Hinterhof-Arabisch, dass nicht einmal der gebildete und höfliche Marrokaner übersetzen kann, der nebenan sitzt.
    Wie soll ich jemanden respektieren, der nicht einmal in einer Situation als christlich empfangener Gast, einem sozialen Angebots eines Ordens, sich einigermaßen höflich verhält? Macht er das in seinem Land auch so? Oder kommt da nur eine Menge Verachtung durch, gegenüber uns "Ungläubigen"?
    Der auf einem Hof, heiligen Gelände steht, und da auf den Boden spuckt? Macht er das auf dem Hof der Moschee auch so? Was würde er denken, wenn ich täte das?

    Wie soll ich solche Menschen respektieren?
     
  4. Wortjan Sinner

    Wortjan Sinner Well-Known Member

    Registriert seit:
    6. Mai 2018
    Beiträge:
    6.558
    Zur Wahrheit stehen. Mein bester Freund in den 80ern war Türke und er wusste damals schon all das, was du über sie schreibst. Er wurde Christ und "verstoßen". Er durfte nicht mal zu mir nach Hause. Zu ihm durfte ich immer.

    Ein Echt 1744 Islam Bub ist immer eine Gefahr.

    (Begegne ihm, wie er dir begegnet oder GEH, wie ich gegangen bin. Ich war in München 1998 und 2000 - und an vielen anderen Orten. Wenn es nicht ging, bin ich gegangen)

    Hier in Schleswig Holstein bin ich mit 8 Jahren bisher am längsten, seit 1992. Sonst maximal 4 Jahre....
     
  5. ewaldt

    ewaldt Well-Known Member

    Registriert seit:
    1. Dezember 2016
    Beiträge:
    1.406
    Ich habe das alles aufmerksam gelesen aber es klingt kurios wie sich ein Bedürftiger einer Obdachloseneinrichtung über mangelnde Ordnung bei anderen Menschen beklagt.
    Demut ist sicher eine Tugend wenn man bedürftig ist und auf Hilfe anderer Menschen angewiesen ist aber in einer Krise selbstbewusst bleiben ist auch eine Qualität.
    Es ist schade, dass die Toleranz zu anderen Menschen aus anderen Kulturen so begrenzt ist, nur weil sie nicht um Gnade winseln wie es der Christ gelernt hat wenn er Almosen bekommt.
     
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  6. denk-mal

    denk-mal Well-Known Member

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    Respekt muss man sich verdienen,
    daher können Loser von
    einem respektlosen Macho,
    niemals Respekt einfordern!

    Sie fordern Respekt,
    den sie selten erweisen,
    man gibt sich korrekt,
    nur in eigenen Kreisen.

    Sie haben stets recht
    und verurteilen schnell.
    Du bist nur der Knecht,
    wenn du nicht bist hell.


    "Lasst uns froh und bunter sein" :grouphug:



    D.h. das Essen muss sich nach den Gästen richten,
    besonders mit denen man es bunt treibt. :)
     
  7. denk-mal

    denk-mal Well-Known Member

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    22. Mai 2015
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    Schwarzwald
    „Man hat die Deutschen entweder an der Gurgel oder zu Füßen.“ :guru:

    Sir Winston Churchill
     
  8. hylozoik

    hylozoik Well-Known Member

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    21. Dezember 2010
    Beiträge:
    20.880
    Ort:
    in-meiner-welt.at
    Bevölkerungsstand und Bevölkerungsveränderung
    http://www.statistik.at/web_de/stat...evoelkerungsstand_und_veraenderung/index.html
    Statistiken zu Ausländern und Migration in Österreich
    https://de.statista.com/themen/4706/auslaender-und-migration-in-oesterreich/

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/293102/umfrage/auslaenderanteil-in-oesterreich/
     
  9. interlocutore

    interlocutore Well-Known Member

    Registriert seit:
    30. September 2016
    Beiträge:
    1.841
    Ort:
    Mitteleuropa
    Diese Beschreibung ist sehr gut, obwohl ich gerne ein paar zusätzliche Informationen über seine Herkunft erfahren hätte. Afrika ist ja riesig groß und für uns ziemlich unbekannt. So ein unsoziales Verhalten könnte man in allen anderen Kontinenten außer Antarktis auch finden.
     
  10. Giacomo_S

    Giacomo_S Well-Known Member

    Registriert seit:
    1. März 2018
    Beiträge:
    695
    Ort:
    München
    Das wüsste ich auch gern, da unser "Mitbewohner" aber von Anfang an jeden Kommunikationsversuch blockiert hat, weiß das von uns keiner. Aufgrund seines Namens und einer kehligen Muttersprache vermute ich eine ostafrikanische, islamische Herkunft, vielleicht Somalia.
    Mein deutscher Mitbewohner und ich haben gar kein Bestreben, auf Prinzipien herumreiten zu wollen, Regeln im Übrigen, die hier für alle Bewohner gelten. Ich zumindest bin durchaus bereit, ggf. Rücksichten zu nehmen und mehr zu tun, als ich eigentlich tun müsste. Wenn aber schon aus Ignoranz und Arroganz keine Kommunikation möglich ist, dann kann es auch keine Kooperation geben.

    Die Probleme, die viele Menschen mit Menschen aus anderen Ländern und in schwierigen sozialen Situationen haben, sind oft weniger der "Mentalität" oder "Identität" geschuldet. Das könnten viele akzeptieren. Sie monieren - und zu Recht - ein Verhalten, dass auch in ihren eigenen Ländern als ungehörig oder unfreundlich gelten würde.
     
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