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Feindbilderverbot und Verantwortung

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Bernie, Bernie. Irgendwie erinnerst du mich gerade an einen Dialog. Er: sage mal, musst du auf jede Frage mit einer Gegenfrage antworten? Sie: tue ich das?

Du kannst mir nicht erzählen, dass du wirklich meinst, irgend jemand könne diese Beiträge ernst nehmen. Sie sind Sinn- und Worträtsel, die allenfalls so

Schon deshalb nicht, weil du ganz offen sichtlich nur auf Dummenfang abzielst, auf solche nämlich, die staunend gar nicht erst versuchen, deine Beiträge zu verstehen, sondern meinen, dass jemand, der solch hochtrabende Texte verfasst, sehr schlau sein müsse, und es deshalb tatsächlich besser wisse.

Sinn ergeben, nämlich dass du damit Eindruck schinden willst, ohne etwas auszusagen. Du kannst nämlich auch anders. Immer dann, wenn du tatsächlich für etwas Stellung nehmen willst. Und das ist immer unser System, das ich nur noch wegen seiner Verlogenheit verachte.
 
Ich habe eine, in den Augen der Meisten, naive (wer mag kann's auch dumme nennen) Frage. Wozu braucht der Mensch eigentlich Feindbilder?
 
Damit seine Aggression ein Ziel hat.

Genauer: Damit man die Aggression über die eigenen Unzulänglichkeiten darauf projizieren kann.:)

Wenn die eigene Unzulänglichkeit mit Aggression verschwinden würde, dann wär's ja in Ordnung. Aber die bleibt doch, wenn man sie nicht selbst "bearbeitet". Aber dazu müsste man natürlich erst in der Lage sein, es zu erkennen und was vermutlich noch schwieriger ist, es sich einzugestehen, dass man unzulänglich ist. Mit Aggressionen und Feindbilder funktioniert das nachweislich nicht.
Dazu fällt mir immer wieder der gleiche Satz ein - wer andere kleiner macht um selbst größer zu erscheinen wird immer ein Zwerg bleiben......
 
Dazu fällt mir immer wieder der gleiche Satz ein - wer andere kleiner macht um selbst größer zu erscheinen wird immer ein Zwerg bleiben......
Es gilt nicht für alle Fälle. Wie sagte noch mein Sohn als er auf meinen Schultern saß: Ich bin jetzt ganz droß! Vorher musste ich mich eben kleinmachen, damit er hinaufsteigen konnte. Jetzt ist er größer als ich…:)
 
Ich habe eine, in den Augen der Meisten, naive (wer mag kann's auch dumme nennen) Frage. Wozu braucht der Mensch eigentlich Feindbilder?
Was heißt 'brauchen'? Hat man einen Standpunkt, ist dieser mit Zielsetzungen verbunden, und ein Gegner oder Feind ist jener, der diesen Zielsetzungen aktiv zuwiderhandelt. Das ist eine ganz rationale und un-emotionale Angelegenheit.
 
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Menschen, die eine Gruppe hinter sich vereinen und führen wollen, brauchen dazu immer Leit- und Feindbilder.
Welche Menschen wollen eine Gruppe hinter sich vereinen und führen?
Diejenigen, die ihre Standpunkte und Zielsetzungen unbedingt erreichen wollen und dabei die Unterstützung einer Gruppe gezielt einsetzen.
 
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