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Ä neui Zit

Dieses Thema im Forum "Eigene Gedichte" wurde erstellt von denk-mal, 21. Februar 2021.

  1. denk-mal

    denk-mal Well-Known Member

    Registriert seit:
    22. Mai 2015
    Beiträge:
    12.419
    Ort:
    Schwarzwald
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    Ä neui Zit

    No Weltwit grassiert die Pandemie,
    un s`isch nüd me so, wie`s isch gsi,
    s`mün bliebe dahei, Groß und Chli.

    All Tag hört mo vo Laste und Chlag.
    Wenn i duße Schnabelguggele trag,
    dünkt`s mer, i lug us wie än Gwaag.

    Vorbi isch Tanz, Wii und Lustberkeit,
    und au alles was aim’s Herz erfreut,
    au s`denke und Handle isch betreut.

    Mängi mol denki, ‘s isch ä bösi Zit,
    und`s bittre End ische nümme wit,
    weil`s alliwil, hüffig Coronatote git.

    Ä anders mol meini, loß es goh,
    wenn’s gnug isch, so oder so,
    wird’s scho no anderscht cho.

    Mit dem wonnigen Frühlingsbeginn,
    chunt mer bim Läddelä goh in Sinn,
    bi z’fride, s`isch alles nit so schlimm.
     
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  2. Waldveilchen

    Waldveilchen Active Member

    Registriert seit:
    29. September 2020
    Beiträge:
    329
    Ich verstehe nur "Bahnhof", Welche Sprache ist das? :)
     
  3. denk-mal

    denk-mal Well-Known Member

    Registriert seit:
    22. Mai 2015
    Beiträge:
    12.419
    Ort:
    Schwarzwald
    Hallo Waldveilchen,

    im Süd-Schwarzwald, grenznah zur Schweiz, spricht
    man den alemannisch-schweizerischen Dialekt.

    Munro könnte das Gedicht übersetzen, aber da er
    mich auf IGNO hat, werde ich es mal versuchen.
     
  4. denk-mal

    denk-mal Well-Known Member

    Registriert seit:
    22. Mai 2015
    Beiträge:
    12.419
    Ort:
    Schwarzwald
    Übersetzung: :)


    Eine neue Zeit

    Noch weltweit grassiert die Pandemie,
    und es ist nichts mehr so, wie es mal war,
    es müssen bleiben daheim, Groß und Klein.

    Täglich hört man von Lasten und Klage.
    Wenn ich draußen die spitze Maske trage,
    kommt`s mir vor, ich sehe aus wie ein Rabe.

    Vorbei ist Tanz, Wein und Lustbarkeit,
    und alle was einem das Herz erfreut,
    auchs Denken und Handeln ist betreut.

    Manchmal denk ich, es ist eine böse Zeit
    und bis zum bitteren Ende ist es nicht mehr weit,
    weils immer noch „massig“ Corona Tote gibt.

    Ein anderes Mal mein ich, lass es geh`n,
    Wenn’s genug ist, so oder so,
    wird`s schon noch anders kommen.

    Mit dem wonnigen Frühlingsbeginn,
    kommt mir beim Einkaufen in Sinn,
    sei zufrieden, es ist alles nicht so schlimm. :rolleyes:
     
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  5. Waldveilchen

    Waldveilchen Active Member

    Registriert seit:
    29. September 2020
    Beiträge:
    329
    Denk-mal, danke für's Übersetzen!

    Gut gedichtet! :)
     

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