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Zur Sinnhaftigkeit von Atomkraft

.....Wer "kann" vorhersagen, in welche "Richtung" sich die "Technologie", in Bezug auf den "Umgang mit nuklearem Abfall" in den nächsten "1000 Jahren" entwickeln wird? Möglicherweise "erübrigt" sich die "Frage" nach einem sogen. "Endlager" ja dann auch, weil der sogen. "nukleare Abfall" einer anderen "Nutzung zugeführt" werden kann!.....

meint plotin
Der Atommüll ist jedoch schon da und er wird nicht durch eine solche Hoffnung weniger oder weniger gefährlich.
Die Atommüllfässer im Zwischenlager Asse sind rund 50 Jahre alt und sie sind schon am Verrotten. Das sind Probleme, die jetzt gelöst werden müssen und nicht in 10 oder 100 Jahren, geschweige denn in 1000 Jahren.
Das erste Atomkraftwerk in Deutschland ging vor 65 Jahren in Betrieb. 25 Jahre nach seiner Inbetriebnahme gab es schon den ersten Super-GAU. Im Sommer jährt Tschernobyl zum 40. Mal. Ich war damals in Bayern und ich kann mich erinnern, wie die schwarzen Wolken heranzogen und anschließend heftig geregnet hat. Tschernobyl war weit weg und dennoch nicht weit genug. Danach gab es nur Warnungen vor Pilzen, Spinat und Wildschweinfleisch, aber irgendwann ist es abgeklungen, so wie alles abklingt, sobald es sich in den Alltag integriert hat.
Diese Technologie war schon von Anfang an nicht zu Ende gedacht und sie ist es bis heute noch nicht.
Hier berichtet ein Mann der ersten Tage der Nutzung der Atomenergie in Deutschland und man kann eindeutig sehen, wie unbedarft man damals an die Atomkraft herangegangen ist.
 
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Aber wie man sieht heißt das noch nicht, dass man mit diesem Gelernten auch umgehen kann.
Wer bei Adam und Eva anfangen will, wenn es um die Gefahren der Kernenergie geht, hat keine Absicht, darüber zu diskutieren.
Man agiert viel lieber mit Reizwörtern, weil man sich damit Argumente spart.
 
Gewessler ist Aktivistin, nicht Denkerin. Ist so ziemlich das Gegenteil. Man sieht einmal mehr, wieviel frenilshtar vom Denken versteht.
 
Der Atommüll ist jedoch schon da und er wird nicht durch eine solche Hoffnung weniger oder weniger gefährlich.
Technologien sind nicht zuletzt dazu da, mit Gefahren umzugehen.
Die Atommüllfässer im Zwischenlager Asse sind rund 50 Jahre alt und sie sind schon am Verrotten. Das sind Probleme, die jetzt gelöst werden müssen und nicht in 10 oder 100 Jahren, geschweige denn in 1000 Jahren.
Fein, aber auch das Problem der Klimaerwärmung und jenes der Knappheit fossiler Energieträger ist evident. Ideologisch getriebene Laien aber blicken immer nur auf 1 Problem und wollen es lösen als ob es keine anderen Probleme gäbe. Aber, die zu lösenden Probleme sind nicht unabhängig voneinander.
Das erste Atomkraftwerk in Deutschland ging vor 65 Jahren in Betrieb. 25 Jahre nach seiner Inbetriebnahme gab es schon den ersten Super-GAU.
Dir ist aber schon klar, dass der Super-GAU weder in Deutschland statt gefunden hat, noch dass er durch Deutsche AKWs beeinflusst wurde?
Im Sommer jährt Tschernobyl zum 40. Mal. Ich war damals in Bayern und ich kann mich erinnern, wie die schwarzen Wolken heranzogen und anschließend heftig geregnet hat. Tschernobyl war weit weg und dennoch nicht weit genug. Danach gab es nur Warnungen vor Pilzen, Spinat und Wildschweinfleisch, aber irgendwann ist es abgeklungen, so wie alles abklingt, sobald es sich in den Alltag integriert hat.
Richtig. Schlimmes Ereignis. Aber, wie würde Europa aussehen, hätte es Kernkraft nie genutzt? Laienhafte Ideologen denken darüber nicht nach und gehen einfach davon aus, dass alles so wäre wie gehabt, nur halt ohne jenem Zwischenfall.
Diese Technologie war schon von Anfang an nicht zu Ende gedacht und sie ist es bis heute noch nicht.
Technologien entwickeln sich immer weiter, selbst das Rad. Dürfte man Technologien erst nutzen, wenn die zu Ende gedacht wären, würden wir immer noch in den Bäumen hocken und von Raubtieren gejagt.
Da finde ich das zivilisierte Leben trotz AKWs deutlich gesünder und sicherer.
Hier berichtet ein Mann der ersten Tage der Nutzung der Atomenergie in Deutschland und man kann eindeutig sehen, wie unbedarft man damals an die Atomkraft herangegangen ist.
Ja, wie auch bei Drogen, dem Verkehr, der Politik, der Medizin, und und und. Nicht nur der Mensch, sondern auch die Menschheit lernt nie aus.

Der zivilisierte Mensch hat sich nicht do prächtig entwickelt, weil er sich vor allem, was Gefahren birgt, in die Hose macht oder weil er über alles jammert.
 
Dir ist aber schon klar, dass der Super-GAU weder in Deutschland statt gefunden hat, noch dass er durch Deutsche AKWs beeinflusst wurde?
Der Grenzzaun war nicht hoch genug und die radioaktive Wolke hat es geschafft, die deutsche Grenze zu überqueren...:rolleyes:
Hätte der GAU in Deutschland stattgefunden, dann bräuchten wir uns heute nicht miteinander zu plagen.
Gerade beim ersten Atomkraftwerk ist die Gefahr einer nicht beherrschbaren Störung am höchsten, weil die Erfahrung des Personals fehlt.
Wir hatten Glück, das ist alles.
Der zivilisierte Mensch hat sich nicht do prächtig entwickelt, weil er sich vor allem, was Gefahren birgt, in die Hose macht oder weil er über alles jammert.
Der zivilisierte Mensch hatte sehr viel Glück, dass seine Machenschaften nicht ins Auge gegangen sind. Um ein Haar hätte es einen Atomkrieg gegeben, schon vergessen?
 
Der Grenzzaun war nicht hoch genug und die radioaktive Wolke hat es geschafft, die deutsche Grenze zu überqueren...:rolleyes:
Ja, und auch ein AKW freies Deutschland hätte die Wolke nicht aufgehalten.
Hätte der GAU in Deutschland stattgefunden, dann bräuchten wir uns heute nicht miteinander zu plagen.
Ja, aber in den allermeisten Ländern mit AKWs gab es keinen GAU.
Gerade beim ersten Atomkraftwerk ist die Gefahr einer nicht beherrschbaren Störung am höchsten, weil die Erfahrung des Personals fehlt.
Wir hatten Glück, das ist alles.
Nein. Nur weil es im Leben keine absolute Sicherheit gibt heißt das nicht, dass man nicht für Sicherheit sorgen kann. Die Behauptung, dass alles nur Glück wäre, ist unsachliche Angstmache.
Es gehört zu jedem Tag ein Bisschen Glück, um ihn zu überleben. Auch ohne AKWs. Heißt aber nicht, dass man seine Überlebenschance nicht maßgeblich beeinflussen könnte.
Der zivilisierte Mensch hatte sehr viel Glück, dass seine Machenschaften nicht ins Auge gegangen sind. Um ein Haar hätte es einen Atomkrieg gegeben, schon vergessen?
Ohne Zivilisation würden wir beide in unserem Alter wohl nicht mehr leben. Und das verdanken wir dem Umstand, dass die Menschheit nicht vor jedem Risiko die Hosen voll gehabt hat.

Und ohne der Gefahr eines Atomkrieges hätte es wohl schon einen dritten Weltkrieg gegeben, schon vergessen?
 
Ja, und auch ein AKW freies Deutschland hätte die Wolke nicht aufgehalten.
Dass die Österreicher damals gegen den Tschechischen Reaktor protestiert haben, hast du kein Verständnis, sehe ich das richtig?
Du bewunderst doch die Risikobereitschaft des zivilisierten Menschen so sehr
Ja, aber in den allermeisten Ländern mit AKWs gab es keinen GAU.
Mir hat dieser Eine genügt, weil ich ihn zu spüren bekommen habe.
Ich sehe es nämlich so, dass der zivilisierte Mensch zuerst gelernt hat, wie man Risiken vermeidet, anstatt sie erst nach persönlicher Erfahrung zu begreifen und nur so hat er seinen heutigen zivilisatorischen Stand erreicht. Andernfalls hätte er ihn gar nicht erst erlebt.
Mir hat mein Vater schon als Kind beigebracht, wie man aus den Erfahrungen der Andern lernen kann, denn manche persönliche Erfahrung kann auch die Letzte sein.
Nein. Nur weil es im Leben keine absolute Sicherheit gibt heißt das nicht, dass man nicht für Sicherheit sorgen kann. Die Behauptung, dass alles nur Glück wäre, ist unsachliche Angstmache.
Es gehört zu jedem Tag ein Bisschen Glück, um ihn zu überleben. Auch ohne AKWs. Heißt aber nicht, dass man seine Überlebenschance nicht maßgeblich beeinflussen könnte.
Meinen ersten und einzigen Autounfall hatte ich als Fahranfänger, weil ich noch nicht wusste, wie man bei Blitzeis richtig reagiert. Ich hatte Glück, dass ich mit sechs Wochen Gips am Bein davongekommen bin, denn ich bin von 50 auf 0 in einer Sekunde zum Stehen gekommen. Es hat mein Auto vorne rechts erwischt und das Auto war bis zum Beifahrersitz eingedrückt. Glück und Erfahrung müssen im Gleichgewicht stehen, sonst braucht man mehr als doppelt so viel Glück, wenn die Erfahrung fehlt.
Ohne Zivilisation würden wir beide in unserem Alter wohl nicht mehr leben. Und das verdanken wir dem Umstand, dass die Menschheit nicht vor jedem Risiko die Hosen voll gehabt hat.

Und ohne der Gefahr eines Atomkrieges hätte es wohl schon einen dritten Weltkrieg gegeben, schon vergessen?
Das Risiko eines dritten Weltkriegs aus Versehen hat man dennoch nicht berücksichtigt. Der Atomkrieg war nur wegen unserer technologischen Entwicklung möglich und nicht wegen unserer zivilisatorischen Entwicklung, denn unsere Zivilisation verdankt dem Frieden ihren heutigen Status und nicht dem Krieg. Der Krieg hat nur unsere technologische Entwicklung gefördert.
Wir scheinen zweierlei unter dem Begriff Zivilisation zu verstehen. Das hier hätten wir nicht riskiert, wenn wir zivilisatorisch weit genug entwickelt gewesen wären:
 
Dass die Österreicher damals gegen den Tschechischen Reaktor protestiert haben, hast du kein Verständnis, sehe ich das richtig?
Nazürlich verstehe ich die Beweggründe der Proteste. Aber ich verstehe auch, warum diese Proteste den Reaktor nicht verhindert haben.
Menschen wollen auch keine Autobahnen, Mülldeponien oder Flüchtlingsheime vor ihren Häusern haben. Aber auf die Vorzüge, die ihnen jene Einrichtungen bieten, wollen die auch nicht verzichten.
Du bewunderst doch die Risikobereitschaft des zivilisierten Menschen so sehr
Nein. Ich erkenne sie nur als notwendige evolutionär hervorgebrachte Eigenschaft allen agierenden Lebens.
Die Maus, die aus Angst heraus nie ihre Höhle verlässt, verhungert. Auch wenn die meisten Mäuse bei der Futtersuche ihr Ende finden, wäre eine Vermeidung der Futtersuche das dümmste. Daher gehen Mäuse -mit gebotener Vorsicht- auf Futtersuchr. Und Evolution gibt ihr recht.
Mir hat dieser Eine genügt, weil ich ihn zu spüren bekommen habe.
Und dennoch konsumierst du weiter die Vorzüge des Atomstroms ganz selbstverständlich.
Ich sehe es nämlich so, dass der zivilisierte Mensch zuerst gelernt hat, wie man Risiken vermeidet, anstatt sie erst nach persönlicher Erfahrung zu begreifen und nur so hat er seinen heutigen zivilisatorischen Stand erreicht. Andernfalls hätte er ihn gar nicht erst erlebt.
Ja, und das Risiko eines rückständigen Lebens unter der Herrschaft jener, die weniger angstgetrieben sind, wollten sie nicht persönlich erleben und auch nicht ihren Nachkommen zumuten.
Du denkst bei Atomkraft nur an GAUs und spürst nur die damit verbundene Angst.
Daher bist du auch nicht fähig, die Thematik ganzheitlich in ihrer Bedeutung zu begreifen. Das ist ok, du bist Laie und hast politisch bezüglich der Deutschen Energiepolitik fast so wenig zu melden wie ich. Aber wie kommst du auf die Idee, dass jene, die sich intensiv mit jenen Themen beschäftigen, die Frhler machen, die in Wahrheit du begehst?
Mir hat mein Vater schon als Kind beigebracht, wie man aus den Erfahrungen der Andern lernen kann, denn manche persönliche Erfahrung kann auch die Letzte sein.
Richtig. Und Rückständigkeit ist noch keinem Land gut bekommen. Angstbasierte Entscheidungen auch nicht.
Meinen ersten und einzigen Autounfall hatte ich als Fahranfänger, weil ich noch nicht wusste, wie man bei Blitzeis richtig reagiert. Ich hatte Glück, dass ich mit sechs Wochen Gips am Bein davongekommen bin, denn ich bin von 50 auf 0 in einer Sekunde zum Stehen gekommen. Es hat mein Auto vorne rechts erwischt und das Auto war bis zum Beifahrersitz eingedrückt. Glück und Erfahrung müssen im Gleichgewicht stehen, sonst braucht man mehr als doppelt so viel Glück, wenn die Erfahrung fehlt.
Richtig. Und wärst du auch dort so angstgetrieben gewesen, hättest du dich niemals in ein Auto gesetzt und auch nie den Unfall gehabt.
Wäre dein Leben dadurch ein besseres gewesen?
Offensichtlich hast du dich aber trotz Unfall und der persönlichen Erfahrung sehr wohl wieder ans Steuer gesetzt. Obwohl man täglich über neue Verkehrstote liest und es einen selbst jeden Tag im Verkehr erwischen kann. Auch als Radfahrer oder Fußgänger.
Dein Unfall hat dich, so meine ich, erfahrener und vorsichtiger und domit zum besseren und sicheren Autofahrer gemacht. So wie Unfälle mit Radioaktivität ebenso die damit Beschäftigten den Umgang immer besser und sicherer werden lässt.
Dein Autofahrerschickssl ist nicht die Ausnahme, es ist die Regel. Praktisch jeder hatte schon Unfälle oder zumindest Beinaheunfälle, bei denen er nicht gestorben ist und daraus gelernt hat.
Das Risiko eines dritten Weltkriegs aus Versehen hat man dennoch nicht berücksichtigt.
Wie kommst du denn darauf?
Der Atomkrieg war nur wegen unserer technologischen Entwicklung möglich und nicht wegen unserer zivilisatorischen Entwicklung, denn unsere Zivilisation verdankt dem Frieden ihren heutigen Status und nicht dem Krieg.
Beide sind nicht unabhängig voneinander. Ohne zivilisatorischer Entwicklung wäre auch die technologische nicht möglich gewesen. Und es waren sehr wohl die,Erfahrungen in Hiroshima und Nagasaki hauptsächlich dafür verantwortlich, dass es bislang keine weiteren derartigen Einsätze gab.
Der Krieg hat nur unsere technologische Entwicklung gefördert.
Ganz im Gegenteil. Die UNO ist aus der Erfahrung des 2. Weltkrieges erwachsen und lies doch einmal nach, wie und warum das Rote Kreuz entstanden ist
Wir scheinen zweierlei unter dem Begriff Zivilisation zu verstehen. Das hier hätten wir nicht riskiert, wenn wir zivilisatorisch weit genug entwickelt gewesen wären:
Das war eine brenzlige Situation, aber letztendlich ist nichts passiert. Im Gegensatz dazu sterben Menschen zu tausenden tatsächlich in realen Konflikten ganz ohne atomarer Beteiligung.

Und vergiss nicht, AKWs und Atombomben sind nicht dasselbe.

Aber generell sehe ich hier denselben Fehler wie bei all den anderen Themen. Der Aktivist glaubt, an einem komplexen System laienhaft einen Eingriff vornehmen zu können und dadurch nur einen einzelnen Aspekt abzuändern, während der Rest davon unberührt bliebe.
Und schimpft auf die Experten, die sich weigern, das zu tun. Denn dass die das nicht tun kann natürlich nur aus unlauteren Gründen geschehen und nicht, weil die Idee des Laien einfach undurchdacht ist.
 
Damit es da keine Missverständnisse gibt und auch um bewussten Unterstellungen vorzugreifen:
Ich behaupte keineswegs, dass die friedliche Nutzung von Atomenergie keine Risiken beinhalten würde.
Aber, eine fundierte ganzheitliche Kosten-Nutzen-Rechnung ist notwendig - auf für etwaige Alternativen.
Plumpe Angstmacherei gegen AKWs jedoch will mit Totschlagargumenten punkten und genau jene
unvoreingenommene Betrachtung verhindern, und dagegen trete ich auf.
 
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Nazürlich verstehe ich die Beweggründe der Proteste. Aber ich verstehe auch, warum diese Proteste den Reaktor nicht verhindert haben.
Menschen wollen auch keine Autobahnen, Mülldeponien oder Flüchtlingsheime vor ihren Häusern haben. Aber auf die Vorzüge, die ihnen jene Einrichtungen bieten, wollen die auch nicht verzichten.
Nee, du verstehst ihre Beweggründe nicht, wenn du sie so interpretierst und das beweisen deine Vergleiche. Die Stromerzeugung muss nicht mit massiver Gefahr für die Bevölkerung erfolgen. Es gibt andere, viel sicherere Methoden.
Nein. Ich erkenne sie nur als notwendige evolutionär hervorgebrachte Eigenschaft allen agierenden Lebens.
Die Maus, die aus Angst heraus nie ihre Höhle verlässt, verhungert. Auch wenn die meisten Mäuse bei der Futtersuche ihr Ende finden, wäre eine Vermeidung der Futtersuche das dümmste. Daher gehen Mäuse -mit gebotener Vorsicht- auf Futtersuchr. Und Evolution gibt ihr recht.
Die Evolution gibt der Maus als Maus recht. Der Mensch wurde von der Evolution mit ganz anderen kognitiven Fähigkeiten beschenkt, um es der Maus nicht nachmachen zu müssen.
Und dennoch konsumierst du weiter die Vorzüge des Atomstroms ganz selbstverständlich.
Unsere Kernkraftwerke sind stillgelegt. Mein Strom kommt ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen.
Ja, und das Risiko eines rückständigen Lebens unter der Herrschaft jener, die weniger angstgetrieben sind, wollten sie nicht persönlich erleben und auch nicht ihren Nachkommen zumuten.
Du denkst bei Atomkraft nur an GAUs und spürst nur die damit verbundene Angst.
Daher bist du auch nicht fähig, die Thematik ganzheitlich in ihrer Bedeutung zu begreifen. Das ist ok, du bist Laie und hast politisch bezüglich der Deutschen Energiepolitik fast so wenig zu melden wie ich. Aber wie kommst du auf die Idee, dass jene, die sich intensiv mit jenen Themen beschäftigen, die Frhler machen, die in Wahrheit du begehst?
Ein rückständiges Leben wäre es, wenn ich meinen Wohlstand nur für die Zeit meines Lebens sichern müsste. Als zivilisierter Mensch muss ich auch dafür sorgen, dass die nächsten Generationen den gleichen Wohlstand genießen können, denn alles andere würde mich auf das Niveau der Maus zurückwerfen, die du erwähnt hast. Sie lebt in den Tag hinein.
Ich denke nicht nur an GAUs, sondern an die Hunderttausende Jahre andauernde Bedrohung der Menschen durch den Atommüll. Als zivilisierter Mensch will ich meine kognitiven Fähigkeiten nutzen, um die Zukunft kommender Generationen zu sichern. Das können Tiere nicht. Ganzheitlich bedeutet auch zeitlich ganzheitlich.
Kein Mensch kann als einzelner etwas bewegen, weder in der Energiepolitik, noch in irgendeinem anderen Bereich, der alle betrifft. Wir müssen das als Gesellschaft im Regionalen und als Menschheit im Ganzen versuchen, aber das muss jeder für sich wollen. Ich will es und du nicht, aber das muss eine Gesellschaft ertragen.
Richtig. Und Rückständigkeit ist noch keinem Land gut bekommen. Angstbasierte Entscheidungen auch nicht.
Ich weiß nicht, wo du überall Angst zu erkennen glaubst. Das ist pure Vernunft, aus den Erfahrungen der Andern zu lernen.
Wenn ich am Rand der Klippe stehe, dann bin ich doch nicht dumm und springe als erster. Ich beobachte andere, ob sie hinunterspringen, bevor ich es tu. Ich sehe das Ergebnis des Wagnisses der Anderen und entscheide. Ich schätze, du machst es auch nicht anders, sonst hätte ich jetzt nicht dich als Diskussionspartner, sondern einen anderen, der es mir nachgemacht hat.
 
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