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Weltfriede in 500 Jahren - Vorstellung eines 64-jährigen Maturanten im 21. Jh

Dieses Thema im Forum "Weltpolitik" wurde erstellt von Zeilinger, 22. Januar 2013.

  1. Freyfrau

    Freyfrau Active Member

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    AW: Weltfriede in 500 Jahren - Vorstellung eines 64-jährigen Maturanten im 21. Jh

    Das ist interessant, was Du da schreibst.
    Interessant insofern, als ich es ähnlich sehe.
    Trotzdem komme ich wohl zu anderem Schluss:

    ..... ich kann diese Verstrickung durchbrechen,
    indem ich gewissen Phänomenen den Platz zuweise,
    der ihnen meiner Meinung nach zukommt.
    Wenn ich mich nicht lieben würde,
    könnte ich gar nicht so denken und handeln.
    Was mir wiederum erlaubt,
    mich immer besser verstehen zu lernen.
     
  2. Johann Wilhelm

    Johann Wilhelm Well-Known Member

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    AW: Weltfriede in 500 Jahren - Vorstellung eines 64-jährigen Maturanten im 21. Jh

    Jemand, der sich selbst nicht besonders liebt, ist nur dann nicht in der Lage so zu denken und durch Handeln eine Veränderung herbeizuführen, wenn ihn ein anderer nicht darauf aufmerksam macht.
     
  3. Zeilinger

    Zeilinger Well-Known Member

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    AW: Weltfriede in 500 Jahren - Vorstellung eines 64-jährigen Maturanten im 21. Jh

    Berechtigte Einwände und Fragen.

    zu 1) Die finanziellen Voraussetzungen für individuelle Behandlung der Kinder sollten gegeben sein, praktisch heißt das, die Gesamtzahl der Spielsachen wird sich erhöhen.

    zu 2) Teilen wird dann möglich sein, wenn die Kinder selbst es auch wollen. Sonst jeder seine eigenen Spielsachen, wie früher oder später auch ein eigenes Zimmer pro Kind vonnöten ist.

    Wirst Du wahrscheinlich auch nicht alleine sein damit; hier hilft nur ein Bildungswille, um den Begriff Erziehungsmittel eben breiter zu sehen. Wenn wir von Verkehrsmittel sprechen, meinen wir ja auch nicht nur das Fahrrad, das Motorrad, das Auto, die Tramway, den Zug, das Schiff oder das Flugzeug.

    Der Begriff "gute Erziehung" gehört - weil es sich hier ja auch um den Weltfrieden handelt - logischerweise auch international diskutiert und der entstandene Konsens dann abgesegnet. Wenn bei diesem Diskussionsprozess der naive Kompromiss herauskommt, dass Prügel im Elternhaus keine späteren negativen Auswirkungen auf die Gesellschaft haben - ja, dann wird wohl auch mehrheitlich weiter praktiziert werden und der Zeithorizont verlängert sich mMn noch einmal um 100 Jahre.

    Zustimmung; verhätschelt soll ein Kind auch nicht werden; gefragt ist ein Feingefühl, wann man einem Kind die erste kleine Verantwortung aufbürden kann: bei mir war, meine Spielsachen nach dem Spielen selbst wieder wegzuräumen. Will das Kind ein Haustier, kann man das mMn ruhig mit der Bedingung verknüpfen, dass es das Tier selbst füttert und den Käfig pflegt (nicht das Futter bezahlt, womit denn).

    Wie gesagt, das Angebot an Verhütungsmittel ist sehr umfangreich und differenziert und, wie ich meine, auch die ärztliche Beratung (dass hier die armen Länder noch einen gewaltigen Aufholbedarf haben, ist mir dabei durchaus bewusst). Es geht schließlich um nichts geringeres als den sozialen Frieden. Will bzw. muss sich das Kind später einmal durchsetzen, dann wird es das - und das ist ein Naturgesetz - einmal auf diese Weise versuchen, auf die sich die Eltern bei ihm selbst durchgesetzt haben.

    Muzmuz, wenn 98 % aller Eltern eine gewaltlose Kindererziehung schaffen, werden sich die restlichen 2 % binnen einer Generation sehr alleine fühlen.

    MMn ist ein Vorsatz der erste Schritt zur Überwindung der Gleichgültigkeit.

    Was haben die Predigten der verschiedenen Kirchenvertreter (die sich ja auch als moralische Instanz fühlen) bis jetzt geholfen ? Allein im deutschen Sprachraum vergeht kein Monat, in dem man nicht von einer Kindesmisshandlung hört oder liest. Ohne (weltliche) Gesetze (mit Strafandrohung) wird es wohl nicht gehen. Das schweift aber jetzt etwas vom Thema ab: die zwei wesentlichen Kontrapunkte für die Erreichung eines Weltfriedens sind wohl, wo man ansetzt - in der Familie oder in den politischen Gremien.

    Wie auch jetzt schon: die Politik im Einvernehmen mit der Psychiatrie.

    Das hat mMn Gründe, die wiederum in der Kindheit - in diesem Fall der Eltern - liegen.

    Das ist wohl die dümmste Idee.

    Wird wohl als Akutmaßnahme nötig sein. Falls Dich wer schlägt - und Du kannst Dich wehren - wirst Du mit Deiner Gegenwehr auch nicht warten, bis Du am Boden liegst, oder ? Das Kind kann sich nicht wehren, also wird wohl eine Behörde eingreifen müssen.

    Du forderst mich voll; auf weitere Sicht soll die Entscheidung zugunsten der Kinder erfolgen.

    Für mich ist der Weltfrieden ein sozialer Wunschtraum, der sich in 500 Jahren verwirklichen lässt und bei dem man in der Familie bereits ansetzen muss. Menschen, die in ihren ersten zwanzig Lebensjahren nur Gewalt zur Durchsetzung ihres Willens erleben, werden später auch schwer für den Frieden eintreten.

    Alle Komponisten und die meisten Literaten, Maler und Bildhauer tragen sicherlich zu einer friedlichen Welt bei.

    Das sprichst Du einen ganz sensiblen Bereich an; es gäbe theoretisch auch noch die Möglichkeit, auf etwas, was wir auf friedlichem Wege nicht erreichen können, einfach zu verzichten. Das Verzichten müssten wir aber mehrheitlich erst wieder lernen.

    Wenn wir uns ein Auto kaufen, erwarten wir von Autoindustrie ja auch, dass dieses Auto ein paar Jahre ohne Reparatur fährt; warum darf man von Paaren nicht erwarten, dass sie nur dann Kinder machen, wenn sie sie auch gewaltlos (zu lebenstüchtigen) erziehen und aufziehen können ?

    Wie oben.

    Das Nämliche, das ich geschrieben habe.

    Könnten wir die Beiträge etwas verkürzen ? Wenn hier wer etwas lernen will, wird er bei den langen Beiträgen dümmer.

    Liebe Grüße

    Zeili
     
  4. Freyfrau

    Freyfrau Active Member

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    AW: Weltfriede in 500 Jahren - Vorstellung eines 64-jährigen Maturanten im 21. Jh

    Verstehe ich das richtig:
    Jemand, der sich nicht besonders liebt,
    muss (also immanentes müssen)
    von einem anderen darauf hingewiesen werden,
    dass sich wohltuende Lebensqualität
    und relativistische Haltung widersprechen?
     
  5. Johann Wilhelm

    Johann Wilhelm Well-Known Member

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    AW: Weltfriede in 500 Jahren - Vorstellung eines 64-jährigen Maturanten im 21. Jh

    Du verstehst es falsch. Am ehesten kann jemand aus einem Sumpf herauskommen, indem ihn ein anderer herauszieht. Das meint, dass Selbstliebe einen Bewusstseinshorizont bzw eine Technik braucht und wenn man nicht selbst auf diesen bzw darauf kommt, wie es geht, dann vielleicht durch andere.

    In diesem Fall: Unfriedenssituationen im Umfeld wahrnehmen, einordnen und benennen, dadurch ein stärkeres Ich-Bewusstsein erreichen. So kann die unmittelbare Verstrickung in verworrene Wirkungsbereiche durchbrochen werden und man sich klarer werden in welchem Verhältnis man dazu steht. Das erlaubt einem wiederum, sich besser zu verstehen = sich selbst lieben zu lernen.

    Wir drehen uns im Kreis.
     
  6. Zeilinger

    Zeilinger Well-Known Member

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    AW: Weltfriede in 500 Jahren - Vorstellung eines 64-jährigen Maturanten im 21. Jh

    Göttlich bist nur Du, rotegraefin, ich bin oberlehrerhaft.

    LG Zeili
     
  7. GwenBraille

    GwenBraille Guest

    AW: Weltfriede in 500 Jahren - Vorstellung eines 64-jährigen Maturanten im 21. Jh

    Wie definiert sich der Weltfrieden über den hier geredet wird?

    Ich habe bis heute noch nicht mitbekommen was das eig. genau sein soll..
     
  8. EarlyBird

    EarlyBird Well-Known Member

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    AW: Weltfriede in 500 Jahren - Vorstellung eines 64-jährigen Maturanten im 21. Jh


    Ich denke, es bedeutet, dass alle Völker auf der Erde friedlich miteinander koexistieren und fairen und freundschaftlichen Austausch pflegen!
     
  9. Freyfrau

    Freyfrau Active Member

    Registriert seit:
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    AW: Weltfriede in 500 Jahren - Vorstellung eines 64-jährigen Maturanten im 21. Jh

    Ja, irgendwie tun wir uns bisschen schwer
    in Sachen verbaler Verständigung.
    Vielleicht hake ich mich auch daran fest,
    dass mir die Motivation nicht einleuchtet.
    Stärkung des Ich-Bewußtseins
    wäre so ziemlich der letzte Grund,
    weshalb ich Stellung beziehen wollte.
    Ansonsten: d'accord. :)
     
  10. cannonier

    cannonier Well-Known Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    AW: Weltfriede in 500 Jahren - Vorstellung eines 64-jährigen Maturanten im 21. Jh

    :lachen:

    Alte sollen "sich beeilen und sterben"
     
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