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Weltfriede in 500 Jahren - Vorstellung eines 64-jährigen Maturanten im 21. Jh

Dieses Thema im Forum "Weltpolitik" wurde erstellt von Zeilinger, 22. Januar 2013.

  1. medusa

    medusa Guest

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    AW: Weltfriede in 500 Jahren - Vorstellung eines 64-jährigen Maturanten im 21. Jh

    Lieber Zeili,

    was mir bei deiner Aufzählung fehlt, ist die Abrüstung - und hier natürlich erstmal die atomare.....
    Obama hat sich die ja zu Beginn seiner ersten Amtszeit auf die (persönliche) Fahne geschrieben......mal sehen, ob er auch bereit ist, den Worten Taten folgen zu lassen.....

    Sicherlich braucht es dafür einen Plan aller Nationen um die vorhandenen atomaren Waffen, die sich im Besitz von Staaten befinden zu deaktivieren......

    ich persönlich hielte es für vernünftig, wenn die USA mit der Entwaffnung beginnen würde, weil sie durch die Mitgliedschaft in der NATO von den Bündnispartnern, die ebenfalls über atomare Waffen verfügen, geschützt sind......
    als zweiter Schritt könnte dann die IAEO zeitgleich die Waffen aller anderen atomar bewaffneten Staaten - einschliesslich derer, die es bis heute nicht offiziell zugegeben haben, welche zu besitzen - deaktivieren......

    aber viellicht hat ja jemand einen passenderen Vorschlag zu der Theamtik......



    die können auch ohne physiche bzw. psychische Gewalt klargemacht werden.......

    Beispiel:

    Mein Sohn sollte im Alter von ca. 8 Jahren den Hausmüll zur Mülltonne bringen. Er weigerte dich ganz dreist mit den Worten:

    "Kinderarbeit ist verboten"

    Auf meine Frage, ob er nicht meine, dass ich schliesslich auch vieles für ihn tue, ging er nicht weiter ein.....
    Daraufhin erklärte ich ihm, dass ich den Müll selbst entsorgen würde, ihm aber auch keine Arbeit mehr erledigen würde (Ausnahme: das morgendliche Wecken). Er war es so zufrieden.....
    Die nächsten 4-5 Tage verpflegte er sich selbst - er kocht sich jeden Tag einmal ein warmes Essen - das konnte er alles schon - und sogar Wäsche hat er gewaschen (ich hab ihm beim Sortieren geholfen und ihm gezeigt, welches Programm er bei der Waschmaschine einstellen musste)......der Kleine war echt zäh......
    Als es ihm zu dumm wurde, kam er nicht etwas zu Kreuze gekrochen - so was tut mein Sohn nur sehr selten - nein - er wartete einfach ab, bis ich in der Küche sass, schnappate sich demonstrativ den Mülleimer und ging - hoch erhobenen Hauptes - zum Ausleeren......
    Als er zurück war und sich zu mir an den Tisch setzte, war die Sache geklärt - und ich fragte ihn einfach nur, was er abends denn gerne essen würde.....

    Für Kindererziehung gibt es kein "Rezept" - das sehe ich auch so - aber es muss keinesfalls Gewalt - auch nicht in psychischer Form - angewendet werden.......

    das ist sicherlich nicht erforderlich - allerdings kann so etwas durch die Vorbildfunktion mitgegeben werden und auch die Schule kann - wenn die Lehrpläne entsprechend angepasst werden - hier unterstützend tätig werden........

    nein, das kann niemand verlangen......aber die Gesellschaft als ganzes kann sich durchaus der Kinder annehmen, wenn wir die Kinder als zu uns allen gehörig betrachten würden......
    dann wäre auch kein Kind alleine, wenn die Eltern einer Beschäftigung/Tätigkeit nachgehen......

    auch der Verfasser hat heute einen Beitrag gepostet, in dem er sich selbst widersprichst - trotzdem hat niemand ihn so vernichtend niedergemacht......:(



    Hauptsache du brauchst keine geistige Hintertreppe.....die "bösen" Menschen kommen doch meist von vorne......wenn die von hinten kommen, sollte Mensch auf der Hut sein und auch mal einen Blick dorthin werfen......manche Leute sind eben hinterfotzig.......
     
  2. rotegraefin

    rotegraefin New Member

    Registriert seit:
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    AW: Weltfriede in 500 Jahren - Vorstellung eines 64-jährigen Maturanten im 21. Jh

    Das ist sie allerdings nur so lange, wie Du es lediglich nur von Deiner eigenen Sichtweise beurteilst.
    Ich weiß dagegen und habe es gut behalten, dass Zeilinger ein "Zwangsscheidungskind" ist. Das heißt, dass er zwischen den Eltern vermutlich hin und her gerissen wurde und seine eigene Entwicklung dadurch massiven seelischen Schaden erlitten hat.
    Ein gesund gebliebener Teil von ihm greift dann zu der Wortwahl die er gelernt hat was bei Dir und mir selbstverständlich ganz andere Assoziationen und Ängste und Schrecken wachruft.
    Ich finde es gut, dass Zeilinger sich überhaupt traut hier ein Konzept vorzulegen, denn dann können viele weitere Gedanken dazu führen einen umfassenderen Begriff von Frieden und dem Gegenteil entwickeln.



    Hier im Denkforum? :dontknow: Wo?
    Ach, das 5Zeichen gibt auch mal wieder ein Zeichen! :kuss3:
    Ob da so langsam aber sicher noch ein lebendiger Mensch hinter steckt?
    :banane:

    :liebe:
    rg​
     
  3. Eurofighter

    Eurofighter New Member

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    AW: Weltfriede in 500 Jahren - Vorstellung eines 64-jährigen Maturanten im 21. Jh

    Wo man singt, da laß dich nieder. Böse Menschen haben keine Lider...
     
  4. rotegraefin

    rotegraefin New Member

    Registriert seit:
    28. März 2009
    Beiträge:
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    AW: Weltfriede in 500 Jahren - Vorstellung eines 64-jährigen Maturanten im 21. Jh

    Die ist leider unmöglich, denn schon die Zeugung eines Kindes hat etwas mit beidem zu tun.
    Ja und der Zweck heiligt die Mittel. Das hat meiner Ansicht nach zu der schwarzen Pädagogik geführt wo Dressur und Unterwerfung unter einen fremden Willen der ausgesprochene Zweck war.
    Die Geschichte lehrt auch, dass die Masse der Menschen genau diese Notsituationen immer wieder überlebt haben
    Ja und wenn es die Tradition verlangt keine Gefühle zu haben oder zu zugeben, dann ist eben diese Tradition danach zu hinterfragen, wem es noch nützt diese einzuhalten.
    Frieden kann nur mit ganz starken Autoritäten verwirklicht werden, die wiederum Wert auf die Entwicklung weiterer Autoritäten legen. Dies macht es notwendig sich erst einmal über die Rechte, die jeder Mensch hat klar zu werden.
    Recht auf Wirkung
    Recht auf Information
    Recht auf Raum
    Recht auf Gefühle


    Um sich dann um die Versöhnung von den Gegensätzen.
    die sich daraus ergeben kümmern zu können.

    Die Versöhnung von Gegensätzen

    Gleichheit und Verschiedenheit
    Dauer und Augenblick
    Befriedigung und Versagung
    Stabilität und Stimulierung
    Nähe und Distanz

    (Helm Stierlin aus:
    „Das Tun des Einen ist das Tun des Anderen“ )
    In der Tat für den Frieden eines Kindes ist genau dies sehr förderlich. Allerdings lernt ein Kind mit solchen Eltern sich auch vor zu viel Streit zu schützen und wenn dieser Schutz zu einer festen Mauer wird entsteht Beziehungslosigkeit und das Prinzip teile und herrsche und jede Form von Manipulation bekommt wieder seinen Raum.

    Deswegen ist es so wichtig ein Ziel zu haben und es jeden Augenblick zu verteidigen.

    Zwischen Druck und Zwang sehe ich keinen Unterschied. Selbst Medusas hervorragendes Beispiel mit ihrem Sohn zeigt Druck und auch Zwang an. Ich nenne es lediglich logische Konsequenz und den Zusammenprall von zwei unterschiedlichen Interessen.
    Da hat Medusa meine höchste Anerkennung für die psychische Kraft, die sie da eingesetzt hat um ihr Erziehungsziel zu erreichen Mitarbeit im Haushalt und Anerkennung für diese Tätigkeit.
    Das trennt uns eben ganz gewaltig von einander!
    Ich habe mittlerweile erkannt, dass es genau die kritischen Menschen sind, die den Weltfrieden verhindern. Denn die sind wie Hyänen und Aasgeier, die jeden guten Gedanken und damit auch jede gute Tat im Keim ersticken.
    :wc1:
    :liebe:
    rg​
     
  5. rotegraefin

    rotegraefin New Member

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    AW: Weltfriede in 500 Jahren - Vorstellung eines 64-jährigen Maturanten im 21. Jh

    Ach jetzt kapiere ich das Muster besser. Du benutzt die geistige Hintertreppe und lässt Dich gar nicht erst auf so etwas schwieriges wie Verantwortung ein.
    :spei1: Die logische Konsequenz könnte ja weh tun und ein Umdenken erforderlich machen. Ja die Schmerzempfindlichkeit von Männern ist doch enorm groß, in der Regel wird so etwas eine Neurose genannt. Bei Dir kommt es mir allerdings schon psychotisch vor. Ich kann mich allerdings auch irren.

    Ich meine so etwas braucht jeder, wenn die geistige Anklage zu groß und zu hart ist.
    Die sind doch dann aber sehr ehrlich, wenn sie von vorne kommen.
    Am besten ist es immer noch einen eigenen Standpunkt offen einzunehmen, da kann die Wahrheit die frei macht Wunder wirken.
    Eben und wer sich mit der eigenen Hinterfotzigkeit auseinandersetzt, weiß wie er den der anderen ein Beinchen stellen kann.

    :banane:
    :liebe:
    rg​
     
  6. Zeilinger

    Zeilinger Well-Known Member

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    AW: Weltfriede in 500 Jahren - Vorstellung eines 64-jährigen Maturanten im 21. Jh

    Super, rotegraefin, nichts anderes will ich seit 20 Jahren.

    Zeili
     
  7. rotegraefin

    rotegraefin New Member

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    AW: Weltfriede in 500 Jahren - Vorstellung eines 64-jährigen Maturanten im 21. Jh

    Und weil Du das willst, hast Du mich auf ignore gesetzt? :dontknow:
    Ganz offensichtlich scheint Dir unbekannt zu sein, dass wer Frieden haben will, lernen muss konstruktiv zu streiten und die eigene Empfindlichkeit erst einmal zu Sprache bringen muss.
    Als Kampfscheidungskind müsstest Du doch eigentlich wissen, wie sehr der Geschlechterstreit Dir geschadet hat und da sollte eben vorrangig sein, genau erst einmal diesen Schaden zu heilen. Alles andere kommt mir sonst nur wie elendes Schmarotzertum vor.
    :trost:

    :liebe:
    rg​
     
  8. Zeilinger

    Zeilinger Well-Known Member

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    AW: Weltfriede in 500 Jahren - Vorstellung eines 64-jährigen Maturanten im 21. Jh

    Ich habe auch keine eigenen Kinder und möchte auch keine vortäuschen oder vorheucheln.

    Für den Weltfrieden, rotegraefin, wird wohl ein davon Begeisterter viiiiiiiieeeeeeeel zu wenig sein, ich meine, es sollten schon 70 % der Weltbevölkerung sein; außerdem gibt es ihn mMn sicher nicht in Jahrzehnten.

    Unser nächstes großes Problem sind die jetzt herangewachsenen Kindersoldaten bzw. Soldatenkinder (das erste Mal hat man von ihnen anlässlich des Hutu-Tutsi-Konfliktes gehört); viele von ihnen werden heute nichts anderes als töten und zerstören können. Die ganze friedliche Menschheit wird zusammenhelfen müssen, ihnen beizubringen, dass es auch friedliche Wege zur Deckung seiner Bedürfnisse gibt.

    LG Zeili
     
  9. Zeilinger

    Zeilinger Well-Known Member

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    AW: Weltfriede in 500 Jahren - Vorstellung eines 64-jährigen Maturanten im 21. Jh

    Ich muss Dir das nicht begründen, rotegraefin, ich will aber einmal nicht so sein. Jedes Mal wenn ich auf einen user ein aufkommenden Zorn verspüre - und ich bestehe einmal nicht nur aus Geist und Gelassenheit - setze ich jeden, nicht nur Dich, auf ignore. Nach ein paar Tagen schaue ich dann wieder nach, ob der/die "Superprovozierer/in" schon ein bisschen umgänglicher wurde. Ist das der Fall, hebe ich das Ignore wieder auf.

    Oh, danke für die Belehrung. Wieviel Konstruktives hast Du denn schon zusammengebracht ?? Was meine Sensibilität betrifft: ein paar Dutzend im Forum werden sie schon erkennen und akzeptieren. Ich brauche keine tausende, schmeichler- und heuchlerischen Scheinfreunde, ein paar Dutzende echte genügen mir vollkommen.

    Jaja, eben dieser Geschlechterstreit führt oft dazu, dass der Verlierer seinen Frust an den Kindern auslässt. Da braucht's dann nur noch einen depperten Ultrakonservativen, der seinen Kindern einbläut, dass sie ihre Kinder dann genauso erziehen müssen, wie er es bei ihnen tat und der Dreck setzt sich schon fort.

    Das einzige, was global mehrheitlich schon hier ist, ist mE die Sehnsucht nach Liebe und Frieden. Den realen Frieden und eine anspruchsvolle Definition von Liebe müssen wir uns wohl mehrheitlich noch erarbeiten.

    MfG Zeili
     
  10. Zeilinger

    Zeilinger Well-Known Member

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    AW: Weltfriede in 500 Jahren - Vorstellung eines 64-jährigen Maturanten im 21. Jh

    Ja, geschlechts-, alters-, berufs- und heimatlose/r Heureka.

    Zeili
     

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