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Was ist mit "geldlogisch denken" gemeint?

Dieses Thema im Forum "Philosophie Allgemein" wurde erstellt von Andersdenk, 18. Juni 2015.

  1. Andersdenk

    Andersdenk Well-Known Member

    Registriert seit:
    2. Januar 2015
    Beiträge:
    18.064
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    Was aber heißt es in Bernies Sage grundsätzlich und doppeldenkerisch, zeitparallel versetzt, "geldlogisch zu denken. Ist es die rechte Sage (Rede ~ Logos) dem Mammon zuzusprechen?
     
  2. ichbinderichwar

    ichbinderichwar Well-Known Member

    Registriert seit:
    2. September 2012
    Beiträge:
    27.298
    Das Geld gibt den Menschen Maß.Es ist geordnete Ichsucht.Es ist die grossartigste Organisation der Ichsucht,eine schöpferische Großorganisation,aufgebaut auf einer richtigen Baissespekulationsidee!
    R.Musil
     
  3. Anideos

    Anideos Well-Known Member

    Registriert seit:
    17. Dezember 2014
    Beiträge:
    11.268
    Die Antwort ist ganz einfach: Mein maßgeschneidertes Hemd ist mir näher als der Rock der Evzonen am Syntagma Platz...
     
  4. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    14.677
    Ort:
    Zwischen Erde und Himmel und doch bodenständig
    Wieso? Diese Logik verstehe ich so nicht! - Unser ganzer Zuspruch muss doch zuerst dem "fehlenden Geld" (= fehlendes Vertrauen) gelten - und deshalb muss Geld erst "lebendig und verstehbar" auf seine eigene Weise werden.

    Denn Geld 'lebt', genau dort, wo seine 'Gattung' durch Erfüllungssurrogate befruchtet werden kann!

    Es soll Menschen geben, die mit den Tieren sprechen und welche, die sogar mit Pflanzen sprechen und die 'Kommunikation unter sich, für sich und an sich' sehr feinsinnig zu unterscheiden versuchen.

    Dass es auf der ganzen Welt keinen geben soll, "der über das Geld spricht" (-oder mit dem Geld tanzt :D) halte ich für eine gröblichste Unverantwortlichkeit, weil nur dadurch, dass man mit den Geldbesitzern und Geldeigentümern bisher nicht zu sprechen wagte, (so wie früher mit dem HERRN), konnte doch diese Macht des konzentrierten Mammon (über Stellvertreter-Herren) erst weltweit entstehen.

    Bernies Sage
     
    FreniIshtar gefällt das.
  5. Andersdenk

    Andersdenk Well-Known Member

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    Sozialdarwinistisch völlig korrekt.
     
  6. Andersdenk

    Andersdenk Well-Known Member

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    2. Januar 2015
    Beiträge:
    18.064
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    Also ein höchstes lebendes Wesen. Die Wahrheit oder Mammon?
     
  7. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

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    31. Oktober 2011
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    14.677
    Ort:
    Zwischen Erde und Himmel und doch bodenständig
    Der funktionssprachliche Unterschied von Wesen und Wesenheit muss evident bleiben. Die Steigerung von Binarität durch Binärrisches ist nicht gefragt, wenn Geld in seiner Dreiwesenheit ernsthaft verstanden werden soll: eigen-fremd-neutral. - Dann stellt sich die Frage < Wahrheit oder Mammon > so gleich gar nicht!

    Bernies Sage
     
  8. Muzmuz

    Muzmuz Well-Known Member

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    15. März 2004
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    Die Drei-Stigma-Tigkeit wesenheitlicher Geldwahrheit kann das Seiende niemals über das Sein stellen.
     
  9. Andersdenk

    Andersdenk Well-Known Member

    Registriert seit:
    2. Januar 2015
    Beiträge:
    18.064
    Monodenkend natürlich nicht, aber doppeldenkend ist das doch eine Selbstverständlichkeit. Geldlogisch denken muß dem Gelderlogos genügen, der, sofern nicht in Totenstarre befindlich, sonder quicklebendig, eigentlich nur die Wahl zwischen nackter Wahrheit oder religiöser Verehrung erlaubt.
     
  10. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

    Registriert seit:
    31. Oktober 2011
    Beiträge:
    14.677
    Ort:
    Zwischen Erde und Himmel und doch bodenständig
    Wirklich schön und zutreffend gesagt, auch die Emontionalität scheint hier mit der Rationalität in der versteckten Vieldeutung konform zu gehen und doch will ich drei Gegenthesen anzudenken versuchen:

    1. Über dem Sein steht der Geldschein und dieser ist in der Lage sich selbst zu bewahrheiten.
    2. Das eigentliche Stigma des Geldes ist sein Schuldverhältnis als Phlegma in der Schwerfälligkeit seines Begreifens.
    3. Geld ist eigentlich nie da, wo man es IM HABEN vermuten sollte, sondern IM SOLL vermissen darf.


    Bernies Sage
     

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