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KANTsche Mündigkeit? Theorie der Aufklärung

AW: KANTsche Mündigkeit? Theorie der Aufklärung

was wir erreichen können, ist, verglichen mit der Geisteskraft seines Genies nur ein Tropfen auf dem heißen Stein

aus philosophischer Sicht ist von KANT
nur das a priori/a posteriori wichtig,
doch das gab es schon in der Antike (Prometheus/Epimetheus)

kunsthistorisch hat KANT die Willensphilosophie angestoßen

poltikhistorisch hat KANT eine technokratisch verwertbare Philosophie fabriziert
 
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AW: KANTsche Mündigkeit? Theorie der Aufklärung

1. aus philosophischer Sicht ist von KANT
nur das a priori/a posteriori wichtig,
doch das gab es schon in der Antike (Prometheus/Epimetheus)

2. kunsthistorisch hat KANT die Willensphilosophie angestoßen

3. poltikhistorisch hat KANT eine technokratisch verwertbare Philosophie fabriziert

Zu 1.:
Aber die Antike dachte metaphysisch, während I. KANT im 18. Jahrhundert transzendentalphilosophisch-erkenntistheoretisch dachte ...

Zu 2.:
Und philosophiehistorisch auch, :ironie: soll ich im Auftrag von A. SCHOPENHAUER mitteilen ...

Zu 3.:
Vielleicht, weil die Klassische Physik von I. NEWTON sein systematisches Vorbild war ....:dontknow:
 
AW: KANTsche Mündigkeit? Theorie der Aufklärung

Kant ist meiner Meinung nach nicht mündig.
Kant‘s Entwicklung zeigt, dass er in jungen Jahren mit 31 (1755) die „Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels“ schrieb, welche in brillanter Weise unser Sonnensystem in Bezug setze zur Milchstraße und den Galaxien beschrieb. Hier erdachte er etwas, was seinen Bestand bis in unsere Zeit hat. Noch mal: Beachtlich und brillant!
Ich denke, dass die 1781 in der 1. Fassung von Kant (mit 57 Jahren) veröffentlichte „Kritik der reinen Vernunft“ eine autistische Abhandlung eines Menschen ist, der seit 1755 in Sphären schwebte, die ihm den Bezug zum wirklichen Leben abschnitt.

Ich denke, dass Kant für die nachfolgenden Generationen und vor allem für diejenigen, die ihn studierten oder studieren (mussten) eine Zumutung für das klare, unverfälschte Denken gewesen ist.

Wer sich zwang, oder zwingen musste, Kant zu verstehen, der schaltete zwangsläufig sein eigenes Denken und damit auch die Fähigkeit zur Kritik ab.

Alleine schon der Titel „Die Kritik der reinen Vernunft“ ist in sich nicht fassbar und unlogisch.
Nebenbemerkung dazu: Als ob es Kant geahnt hat, dass es mal GOOGLE geben wird. Es ist schwer hier mittels Keywörtern die Suchenden zur „Kritik der reinen Vernunft“ von den Suchenden zur Kritik der „Kritik der reinen Vernunft“ zu unterscheiden. Ich hoffe trotzdem, dass es dem Einen oder Anderen gelingt.

Einige Zitate von Kant, die aufzeigen, wie wirr er dachte:

Alles Wissen stammt aus der Erfahrung.
Nein! Das ist nur augenscheinlich richtig. Viel Wissen stammt auch aus dem Denken heraus, welches auf Erfahrung gründet.

So fängt denn alle menschliche Erkenntnis mit Anschauungen an, geht von da zu Begriffen und endigt mit Ideen.Nein! Eine menschliche Erkenntnis beginnt mit einer Idee und endet mit einer Erkenntnis! – auch wenn Kant hier bestimmt die „platonische Idee“ meinte. Kant’s Formulierung ist mehr als irreführend.

Ich provoziere mal und versuche ähnlichen Schwachsinn von mir zu geben: So fängt der Tod mit der Geburt an, geht über das Heranwachsen und Erwachsen sein und endet mit der Geburt.

Noch mal ohne Provokation: Die menschliche Erkenntnis ist ein Ergebnis von vielen Ideen.

Noch mal mit Überlegung: Eine Erkenntnis „ist“, sie fängt nicht an.



Eine Idee ist nichts anderes als der Begriff von einer Vollkommenheit, die sich in der Erfahrung noch nicht vorfindet.
Damit greift Kant bestimmt wieder auf die „platonische Idee“ zurück.
Trotzdem in sich totaler Quatsch. Hier wird das Pferd von hinten aufgezäumt.

Wie kann eine Idee eine Vollkommenheit sein, eine Idee kann auch „nicht gut“ und unvollkommen sein?
Um einer Idee, von mir aus auch einer „platonischen Idee“ Vollkommenheit zuzuweisen, muss man dies unterstellenderweise tun.
Eigentlich ist eine Idee mit hoher Wahrscheinlichkeit meistens unvollkommen – es sei denn, man unterstellt ihr Vollkommenheit. Und das geht nach meinem Denken nicht.
Hier geht Kant nur von sich aus und sieht – begreift seine Umwelt nicht. Dies ist Autismus! Darauf komme ich später noch mal.

Wenn ich meine Begründung nachlese, dann stelle ich fest, dass das auch schon als wirr zu bezeichnen ist, was ich schreibe. Warum ist das so? Weil man Kant nicht lesen sollte, ansonsten wird es sehr kompliziert und man endet in Wirrnis.

Und weiter:

Ich verstehe aber unter einem System die Einheit der mannigfaltigen Erkenntnisse unter einer Idee.Aus Kritik der reinen Vernunft, II
Wirres Zeug. Und noch schlimmer, als im vorangegangenen Satz.

Noch etwas von Kant, was dem Fass den Boden ausschlägt:
„Die unvermeidlichen Aufgaben der reinen Vernunft selbst sind Gott, Freiheit und Unsterblichkeit.“

und:

„Auch wenn die Vernunft nach immer weiterer Erkenntnis strebt, sind die Fragen nach der Unsterblichkeit, nach Gott und nach der Freiheit mit den Mitteln der Vernunft nicht zu beantworten“ Das stimmt ganz und gar nicht! Ist Vernunft bei Kant etwas Unvernünftiges?

Wer hier nicht weiß, wo die gedanklichen Fehler von Kant sind, der sollte zu denken beginnen.

Hier ist der Platz zum Denken ........................................................
....................................................................................................
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Ein Tipp: Wenn man etwas „nicht Vorhandenes“ als Gegeben postuliert, dann tut man sich immer schwer dieses „Nichts“ zu begründen.

Meine Antwort: Es reicht schon vernünftig Denken zu können, um diese Fragen beantworten zu können.
Denn - es ist bestimmt nicht die unvermeidliche Aufgabe der Vernunft selbst, das „Nichts“ zu begründen oder zu beschreiben.
Nur, jetzt wird es schon wieder wirr. Schluss damit!



Noch etwas von Kant, das ich gar nicht mehr kommentieren möchte:
(Wer denken kann, der soll sich mal den nächsten Abschnitt vornehmen)

„In dem naturgegebenen Bemühen, seine Wirklichkeit immer besser zu erklären, muss der Mensch sich auch mit Fragen befassen, die sein Erkenntnisvermögen übersteigen. Aufgabe der Philosophie ist es, zu zeigen wo die Grenze der Erkennbarkeit liegt. Dabei entsteht eine Vielzahl von Meinungen, die sich im Konflikt gegenüberstehen und den Blick auf die Wirklichkeit sogar verdunkeln können. Der Kampfplatz dieser endlosen Streitigkeiten heißt nun Metaphysik.“
Doch noch einen Kommentar dazu, den ich mir nicht verkneifen kann:
Wie soll ein Mensch sich mit Fragen befassen, die sein Erkenntnisvermögen übersteigen?
Dieser Mensch würde noch nicht mal die Frage formulieren können, oder?




Wer Kant versteht, der kann nicht klar denken.


Ich gebe Kant einen wesentlichen Teil der Schuld daran, dass die Philosophie sich so verkompliziert hat und in der heutigen Zeit nicht mehr verstanden wird. Kaum verstanden wäre falsch.
Zusätzlich stiftete die Hermeneutik Verwirrung, so dass kein Philosoph mehr Philosophie eindeutig erklären kann.

Ich bedaure diejenigen Studenten, die Kant in sich reintrichtern mussten und müssen, mit der Folge nicht mehr (eigenständig) denken zu können.

Ein Spruch dazu:

Wer "Die Kritik der reinen Vernunft" von Immanuel Kant in sich reingetrichtert hat oder reintrichtern musste und behauptet das verstanden zu haben, der kann danach nicht mehr eigenständig denken.
 
AW: KANTsche Mündigkeit? Theorie der Aufklärung

Kant ist meiner Meinung nach nicht mündig.
Kant‘s Entwicklung zeigt, dass er in jungen Jahren mit 31 (1755) die „Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels“ schrieb, welche in brillanter Weise unser Sonnensystem in Bezug setze zur Milchstraße und den Galaxien beschrieb. Hier erdachte er etwas, was seinen Bestand bis in unsere Zeit hat. Noch mal: Beachtlich und brillant!
Ich denke, dass die 1781 in der 1. Fassung von Kant (mit 57 Jahren) veröffentlichte „Kritik der reinen Vernunft“ eine autistische Abhandlung eines Menschen ist, der seit 1755 in Sphären schwebte, die ihm den Bezug zum wirklichen Leben abschnitt.

Ich denke, dass Kant für die nachfolgenden Generationen und vor allem für diejenigen, die ihn studierten oder studieren (mussten) eine Zumutung für das klare, unverfälschte Denken gewesen ist.


Hm - ich hab in jungen Jahren mal irgendein Werk von Kant begonnen zu lesen, hab es aber nach ein paar Seiten aufgegeben, weil 's mir zu verschachtelt war. Insofern kann ich über sein Werk nichts sagen. Aber mit einzelnen Zitaten kann ich mich schon befassen. :)


Wer sich zwang, oder zwingen musste, Kant zu verstehen, der schaltete zwangsläufig sein eigenes Denken und damit auch die Fähigkeit zur Kritik ab.

Alleine schon der Titel „Die Kritik der reinen Vernunft“ ist in sich nicht fassbar und unlogisch.


Jedenfalls ist für mich nicht ersichtlich, ob jetzt Kritik AN der reinen Vernunft gemeint ist oder ob die reine Vernunft Kritk übt.


Nebenbemerkung dazu: Als ob es Kant geahnt hat, dass es mal GOOGLE geben wird. Es ist schwer hier mittels Keywörtern die Suchenden zur „Kritik der reinen Vernunft“ von den Suchenden zur Kritik der „Kritik der reinen Vernunft“ zu unterscheiden. Ich hoffe trotzdem, dass es dem Einen oder Anderen gelingt.


Hab 's eben ausprobiert - stimmt!


Einige Zitate von Kant, die aufzeigen, wie wirr er dachte:

Alles Wissen stammt aus der Erfahrung.
Nein! Das ist nur augenscheinlich richtig. Viel Wissen stammt auch aus dem Denken heraus, welches auf Erfahrung gründet.


Also in dem Punkt hat er recht, finde ich! Ich kann zwar etwas wissen, das ich nicht selbst erfahren habe, aber dann stammt das Wissen aus der Erfahrung Anderer, die darüber berichtet haben und ich hab es gehört oder gelesen!


So fängt denn alle menschliche Erkenntnis mit Anschauungen an, geht von da zu Begriffen und endigt mit Ideen.Nein! Eine menschliche Erkenntnis beginnt mit einer Idee und endet mit einer Erkenntnis! – auch wenn Kant hier bestimmt die „platonische Idee“ meinte. Kant’s Formulierung ist mehr als irreführend.


Es könnte aber sein, dass mit "Idee" das gemeint ist, was wir heute mit "Ideal" bezeichnen!
Und außerdem müsste man noch klären, was mit Erkenntnis gemeint ist!
Wenn einem Kind ein oder mehrere Male zB ein Stuhl gezeigt und benannt wurde, erkennt es irgendwann andere Stühle anhand des Musters "Stühle", die es erfahren hat. Man kann aber auch Erkenntnisse aus Schußfolgerungen gewinnen. Aber auch diese basieren immer auf Erfahrenem.


Ich provoziere mal und versuche ähnlichen Schwachsinn von mir zu geben: So fängt der Tod mit der Geburt an, geht über das Heranwachsen und Erwachsen sein und endet mit der Geburt.

Noch mal ohne Provokation: Die menschliche Erkenntnis ist ein Ergebnis von vielen Ideen.


Nein - das, was der Mensch entwickelt und gestaltet, basiert auf vielen Ideen!
Erkenntnis kommt von kennen! Es hat was mit Wiedererkennen von Mustern und Kennenlernen von neuen Gegebenheiten zu tun!


Noch mal mit Überlegung: Eine Erkenntnis „ist“, sie fängt nicht an.


Wenn dem so wäre, könnte man niemals eine neue Erkenntnis gewinnen und es gäbe auch keinen Erkenntnisprozess!


Eine Idee ist nichts anderes als der Begriff von einer Vollkommenheit, die sich in der Erfahrung noch nicht vorfindet.
Damit greift Kant bestimmt wieder auf die „platonische Idee“ zurück.
Trotzdem in sich totaler Quatsch. Hier wird das Pferd von hinten aufgezäumt.


Ersetze "Idee" durch "Ideal" und es passt perfekt!


Wie kann eine Idee eine Vollkommenheit sein, eine Idee kann auch „nicht gut“ und unvollkommen sein?
Um einer Idee, von mir aus auch einer „platonischen Idee“ Vollkommenheit zuzuweisen, muss man dies unterstellenderweise tun.
Eigentlich ist eine Idee mit hoher Wahrscheinlichkeit meistens unvollkommen – es sei denn, man unterstellt ihr Vollkommenheit. Und das geht nach meinem Denken nicht.
Hier geht Kant nur von sich aus und sieht – begreift seine Umwelt nicht. Dies ist Autismus! Darauf komme ich später noch mal.


Wenn denn nicht vielleicht der Bedeutungswandel gewesen wäre.
Dazu kann sicher Moebius etwas sagen!

Moooooeeeebiiuuuuss - dein Wissen ist gefragt! :megaphon:


Wenn ich meine Begründung nachlese, dann stelle ich fest, dass das auch schon als wirr zu bezeichnen ist, was ich schreibe. Warum ist das so? Weil man Kant nicht lesen sollte, ansonsten wird es sehr kompliziert und man endet in Wirrnis.


Für mich selber glaube ich das allerdings auch! :D


Und weiter:

Ich verstehe aber unter einem System die Einheit der mannigfaltigen Erkenntnisse unter einer Idee.Aus Kritik der reinen Vernunft, II
Wirres Zeug. Und noch schlimmer, als im vorangegangenen Satz.

Noch etwas von Kant, was dem Fass den Boden ausschlägt:
„Die unvermeidlichen Aufgaben der reinen Vernunft selbst sind Gott, Freiheit und Unsterblichkeit.“


Vielleicht meinte er, es ist die Aufgabe, sich mit diesen Begriffen zu befassen?


und:

„Auch wenn die Vernunft nach immer weiterer Erkenntnis strebt, sind die Fragen nach der Unsterblichkeit, nach Gott und nach der Freiheit mit den Mitteln der Vernunft nicht zu beantworten“ Das stimmt ganz und gar nicht! Ist Vernunft bei Kant etwas Unvernünftiges?

Ich finde aber auch, dass unsere Vernunft nicht dafür ausreicht!
Sonst würde nicht so viel Unterschiedliches darunter verstanden werden!


Wer hier nicht weiß, wo die gedanklichen Fehler von Kant sind, der sollte zu denken beginnen.

Hier ist der Platz zum Denken ........................................................
....................................................................................................
....................................................................................................


Aber wie kannst du sicher sein, dass die gedanklichen Fehler nicht bei dir selbst liegen? :dontknow:


Ein Tipp: Wenn man etwas „nicht Vorhandenes“ als Gegeben postuliert, dann tut man sich immer schwer dieses „Nichts“ zu begründen.

Meine Antwort: Es reicht schon vernünftig Denken zu können, um diese Fragen beantworten zu können.
Denn - es ist bestimmt nicht die unvermeidliche Aufgabe der Vernunft selbst, das „Nichts“ zu begründen oder zu beschreiben.
Nur, jetzt wird es schon wieder wirr. Schluss damit!


Aber woher weiß man, ob man wirklich vernünftig denken kann? Vielleicht glaubt man das auch nur? Woran kann man das messen?


Noch etwas von Kant, das ich gar nicht mehr kommentieren möchte:
(Wer denken kann, der soll sich mal den nächsten Abschnitt vornehmen)

„In dem naturgegebenen Bemühen, seine Wirklichkeit immer besser zu erklären, muss der Mensch sich auch mit Fragen befassen, die sein Erkenntnisvermögen übersteigen. Aufgabe der Philosophie ist es, zu zeigen wo die Grenze der Erkennbarkeit liegt. Dabei entsteht eine Vielzahl von Meinungen, die sich im Konflikt gegenüberstehen und den Blick auf die Wirklichkeit sogar verdunkeln können. Der Kampfplatz dieser endlosen Streitigkeiten heißt nun Metaphysik.“
Doch noch einen Kommentar dazu, den ich mir nicht verkneifen kann:
Wie soll ein Mensch sich mit Fragen befassen, die sein Erkenntnisvermögen übersteigen?
Dieser Mensch würde noch nicht mal die Frage formulieren können, oder?


Unsinn! Wir operieren zB lässig mit Begriffen wie Unendlichkeit, aber wer kann sie sich denn tatsächlich vorstellen?


Wer Kant versteht, der kann nicht klar denken.


Versteh ich nicht! Man kann einen Menschen verstehen, wenn man sich in seine Denkweise hineinversetzen kann - wieso sollte das niemand können, bloß weil du selbst es nicht kannst? :confused:


Ich gebe Kant einen wesentlichen Teil der Schuld daran, dass die Philosophie sich so verkompliziert hat und in der heutigen Zeit nicht mehr verstanden wird. Kaum verstanden wäre falsch.
Zusätzlich stiftete die Hermeneutik Verwirrung, so dass kein Philosoph mehr Philosophie eindeutig erklären kann.


Unfug! Man kann doch einen einzelnen Philosophen nicht für die gesamte Entwicklung der Philosophie verantwortlich machen. Wenn, dann sind es die "Jünger", die nichts anderes zulassen!


Ich bedaure diejenigen Studenten, die Kant in sich reintrichtern mussten und müssen, mit der Folge nicht mehr (eigenständig) denken zu können.

Ein Spruch dazu:

Wer "Die Kritik der reinen Vernunft" von Immanuel Kant in sich reingetrichtert hat oder reintrichtern musste und behauptet das verstanden zu haben, der kann danach nicht mehr eigenständig denken.


Eigenständig Denken kann man mE nicht verlernen. Man kann es sich höchstens verbieten! Ob das aber funktioniert?
Ich denke, man lernt entweder die Klappe zu halten und seine Gedanken für sich zu behalten oder man nimmt in Kauf, dass man aneckt!
 
AW: KANTsche Mündigkeit? Theorie der Aufklärung

...

Ich denke, dass die 1781 in der 1. Fassung von Kant (mit 57 Jahren) veröffentlichte
Kritik der reinen Vernunft
eine autistische Abhandlung eines Menschen ist, der seit 1755 in Sphären schwebte, die ihm den Bezug zum wirklichen Leben abschnitt.
Das "wirkliche Leben", ich nehme an, Du meinst jenes materiell ausgerichtete, unter Nichtberücksichtigung des dort nicht heimischen Geistes.
Ich denke, dass Kant für die nachfolgenden Generationen und vor allem für diejenigen, die ihn studierten oder studieren (mussten) eine Zumutung für das klare, unverfälschte Denken gewesen ist.

...
Alleine schon der Titel
"Die Kritik der reinen Vernunft" ist in sich nicht fassbar und unlogisch.
Doch, ist faßbar.
Nebenbemerkung dazu:
Einige Zitate von Kant, die aufzeigen, wie wirr er dachte:

Alles Wissen stammt aus der Erfahrung.
Nein! Das ist nur augenscheinlich richtig. Viel Wissen stammt auch aus dem Denken heraus, welches auf Erfahrung gründet.
Und woher gründet das Denken Deiner Meinung nach - es wurde einem ja nicht als Chip implantiert?!

1. Ich provoziere mal und versuche ähnlichen Schwachsinn von mir zu geben:
2. So fängt der Tod mit der Geburt an, geht über das Heranwachsen und Erwachsen und endet mit der Geburt.
Zu 1.:
Jener vorsätzliche "Schwachsinn"* (*demgemäß also versehentlich "weise":D) hat mMn mehr Substanz, als manch anderes, was Du in Deinem Beitrag schriebst.

Zu 2.:
Für mich nachvollziehbar. Nimm das "Erwachsen" als jenen Begriff, für das Herausgewachsen sein aus dem Zustand, in dem des Betreffenden Gehirn für ihn unbemerkt gewaschen werden konnte.
>>und endet mit der Geburt<<: Jenes "Totsein" endet also mit der Geburt, mit der richtigen, da erstmals, hinter dem Vorhang/Schleier/Nebel, ins Leben
geschaut wird.

Wer Kant versteht, der kann nicht klar denken
Ist das gleich ein Alibi, eine Art Selbstrechtfertigung, für Dich, weil, was Du nicht verstehst, nicht sein kann, nicht sein darf?
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: KANTsche Mündigkeit? Theorie der Aufklärung

Da ich kurz vor Jahreswechsel ohnehin 'so grad inventur' mache
und sonst 'nichts' habe worüber ich 'sokrathur' auslache.........:weinen1:


Kant ist meiner Meinung nach nicht mündig.

Kant‘s Entwicklung zeigt, dass .........

....zeigt, dass *sokrathur* entweder nichts verstanden hat, nichts verstehen will - oder uns glauben zu machen versucht, dass........ich zitiere wörtlich:
(
< Alleine schon der Titel „Die Kritik der reinen Vernunft“ in sich nicht fassbar und unlogisch ist ........... Es ist schwer hier ........die Suchenden zur „Kritik der reinen Vernunft“ von den Suchenden zur Kritik der „Kritik der reinen Vernunft“ zu unterscheiden. Ich hoffe trotzdem, dass es dem Einen oder Anderen gelingt. >

Ihnen jedenfalls, (als Reich-Ranitzky) das steht für mich fest, gelingt es (nicht)! (Zutreffendes bitte durchstreichen :D)

Noch mal ohne Provokation:

Haben Sie denn gar keine Angst - so ganz ohne Provokation - sich hier zu blamieren?

Die menschliche Erkenntnis ist ein Ergebnis von vielen Ideen.

Ja, "ergeben Sie sich", sagte die eine Idee zur anderen Idee, sie haben keine Chance zu entkommen!

Noch mal mit Überlegung:

Ja, was, wie denn? War zuvor keine Überlegung im Spiel? - Schade eigentlich, dass es Ihnen nicht gelang die Provokation herauszunehmen.

Eine Erkenntnis „ist“, sie fängt nicht an.

Bei Ihnen aber schon - oder (götter-)dämmert's noch nicht?

Hier wird das Pferd von hinten aufgezäumt.

Nicht nur das! - Auch der Kopf scheint mit dem Schwanz zu kommunizieren, das arme Pferd muss wohl genetisch zentaurisch kloniert worden sein.

Wie kann eine Idee eine Vollkommenheit sein, eine Idee kann auch „nicht gut“ und unvollkommen sein?

Der Mensch besitzt (als Idee) die Natur eines vollkommenen Wesens.
Vollkommenheit bedeutet ein Höchstmaß an positiv integriertem Widerspruch.
Die Steigerung der Vollkommenheit führt zur Verkommenheit.
Verkommenheit bedeutet ein Höchstmaß an negativ integriertem Widerspruch.
Deshalb kann es vorkommen, dass die Nachkommen verkommen.
Bernies Sage​

Kant ........ begreift seine Umwelt nicht. Dies ist Autismus!

Eher eine Form von Autschtismus, denn Kant muss seine Umwelt gar nicht begreifen, .......weil "seine" Umwelt ihn sehr schnell begreift.

Wenn ich meine Begründung nachlese, dann stelle ich fest, dass das auch schon als wirr zu bezeichnen ist, was ich schreibe. Warum ist das so? Weil man Kant nicht lesen sollte, ansonsten wird es sehr kompliziert und man endet in Wirrnis.

Ach Gottle! - Wurde *Sokrathur* etwa von Kant geistig vergiftet und die geschichtlichen Parallelen wiederholen sich? :lachen:

Noch etwas von Kant, was dem Fass den Boden ausschlägt:

Ne, ne, .....bitte übernehmen sie sich hier nicht als Zitatenübernehmer!

Ist Vernunft bei Kant etwas Unvernünftiges?

.......wo die gedanklichen Fehler von Kant sind..........

Der Gedanke ist nie ein Fehler, nicht mal bei *sokrathur*!

Wenn man etwas „nicht Vorhandenes“ als Gegeben postuliert, dann tut man sich immer schwer dieses „Nichts“ zu begründen.

Ein Sprachgewalttäter, der sich < dieses „Nichts“ > dabei im Weg wegdenkt, hat kein Problem damit.

Es ist bestimmt nicht die unvermeidliche Aufgabe der Vernunft selbst,.......
Doch, JETZT schon, ....aber vorher noch nicht!

.....Aufgabe der Philosophie ist es, zu zeigen wo die Grenze der Erkennbarkeit liegt. ..............

Prima! Prima!

Wie soll ein Mensch sich mit Fragen befassen, die sein Erkenntnisvermögen übersteigen?
Dieser Mensch würde noch nicht mal die Frage formulieren können, oder?

Ja natürlich - oder er würde Ihnen zustimmen, nur damit er seine Ruhe vor Ihnen hat. :D

Wer Kant versteht, der kann nicht klar denken.

Es ist schon jedem klar, dass Einer der sagt, dass man über das Verstehen zum < nicht klar denken kommt > eine wirklich schwere Krise durchmachen muss.

Ich gebe Kant einen wesentlichen Teil der Schuld daran, dass die Philosophie sich so verkompliziert hat und in der heutigen Zeit nicht mehr verstanden wird. Wer "Die Kritik der reinen Vernunft" von Immanuel Kant in sich reingetrichtert hat oder reintrichtern musste und behauptet das verstanden zu haben, der kann danach nicht mehr eigenständig denken.

Ich erkenne dankbar an, was *Sokrathur* behauptet, verstanden zu haben, um danach nicht mehr eigenständig denken zu können, .......etwa so 'eigenständig' wie vorher, als es nur eine Provokation war? ;)

Bernies Sage
 
AW: KANTsche Mündigkeit? Theorie der Aufklärung

KANT
Alles Wissen stammt aus der Erfahrung.

dualistisches Wissen entstammt der Einbildung (a priori) und der Erfahrung (a posteriori)
der dualistische Journalist äußert seine Kritik im Kommentar (paradox) oder im Bericht (orthodox)

KANT
So fängt denn alle menschliche Erkenntnis mit Anschauungen an, geht von da zu Begriffen und endigt mit Ideen.

für meine Tabellen trifft das zu,
aber wo bereits ein Erkenntnisweg vorhanden ist,
ist das natürlich falsch

KANT
Eine Idee ist nichts anderes als der Begriff von einer Vollkommenheit, die sich in der Erfahrung noch nicht vorfindet.

dualistisch!
eine platonische Idee (= ein Ideal) ist nichts anderes ...

KANT
Ich verstehe aber unter einem System die Einheit der mannigfaltigen Erkenntnisse unter einer Idee.

dualistisch!
ich verstehe aber unter einem Bezugssystem die Einheit der empirischen Erkenntnisse unter einer Ideologie

KANT
Die unvermeidlichen Aufgaben der reinen Vernunft selbst sind Gott, Freiheit und Unsterblichkeit

Auch wenn die Vernunft nach immer weiterer Erkenntnis strebt, sind die Fragen nach der Unsterblichkeit, nach Gott und nach der Freiheit mit den Mitteln der Vernunft nicht zu beantworten

die unlösbaren Aufgaben der reinen Vernunft sind Gott, griechische Freiheit und Seele
die lösbaren Aufgaben der reinen Vernunft sind der Teufel, römische Freiheit und Wiedergeburt

KANT
In dem naturgegebenen Bemühen, seine Wirklichkeit immer besser zu erklären, muss der Mensch sich auch mit Fragen befassen, die sein Erkenntnisvermögen übersteigen. Aufgabe der Philosophie ist es, zu zeigen wo die Grenze der Erkennbarkeit liegt. Dabei entsteht eine Vielzahl von Meinungen, die sich im Konflikt gegenüberstehen und den Blick auf die Wirklichkeit sogar verdunkeln können. Der Kampfplatz dieser endlosen Streitigkeiten heißt nun Metaphysik.

das kann man wohlwollend als das Einfordern einer Erkenntnistheorie (konkreter Erkenntniswege) bezeichnen
ohne diese Forderung ist der Satz Humbug

SOKRATHUR
Ich gebe Kant einen wesentlichen Teil der Schuld daran, dass die Philosophie sich so verkompliziert hat und in der heutigen Zeit nicht mehr verstanden wird. Kaum verstanden wäre falsch.

wenn ich ins etymologische Wörterbuch schaue,
dann finde ich den Verweis auf viele im Mittelalter gebräuchliche Verben,
die heute nur noch in abgedrehten Formen bekannt sind

die volkstümlichen Gedichte und Lieder aus dieser Zeit sind nicht überliefert
und KANT hat sich auch einen Scheiß drum gekümmert

er war lateingeschädigt,
hat aber immerhin nicht auf französisch geschrieben
 
AW: KANTsche Mündigkeit? Theorie der Aufklärung

.....
1. er war lateingeschädigt,
2. hat aber immerhin nicht auf französisch geschrieben

Zu 1.:
Das werde ich sofort den bi-gott-katholischen Kurienkardinälen im versinkenden Vatikan-Staat mitteilen ....:lachen::lachen::lachen:

Zu 2.:
:ironie: Das werde ich sofort :koenig: (= Kaiser) Napoleon auf Elba mitteilen ....:lachen::lachen::lachen:
 
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AW: KANTsche Mündigkeit? Theorie der Aufklärung

Da haben wir mal wieder einen Sprach- und Wortgewaltigen, den Bernie, der so gewaltig formulieren kann, dass kaum jemand versteht, was er eigentlich meint und will.
Vielleicht versteht er ja selber nicht, was er von sich gibt.
Zumindest entdecke ich Phrasen über Phrasen ohne Denk-Hintergrund.

Eigentlich ist das hier ein Denk-Forum, deshalb der Name Denkforum, lieber Bernie.

Denken ist eine anstrengende Sache. Diejenigen, die Phrasen im Kopf haben sind natürlich schnell im Antworten – da sie nicht denken (können)

Nun jetzt mal sachlich: Vor lauter intellektuellem Gebrabbele kann man leicht übersehen, dass eigentlich keine Argumente geliefert wurden, nur Phrasen.
Viele werden sich hier blenden lassen, lieber Bernie.
Mit mir, da hast Du Dir den Falschen ausgesucht für Deine Häme.
Antworte höflich und intelligent, dann bekommst Du eine entsprechende Antwort!

Nur damit nicht noch andere Deiner Wortgewalt (Wort-Gewalt) erliegen aus diesem Grunde antworte ich Dir.

Auf: Zitat von sokrathur
Die menschliche Erkenntnis ist ein Ergebnis von vielen Ideen.

bekomme ich zur Antwort:
Ja, "ergeben Sie sich", sagte die eine Idee zur anderen Idee, sie haben keine Chance zu entkommen!
Mein lieber Bernie, das ist doch mehr als schwach – solch eine Antwort zu einem Begriff, wie dem der Erkenntnis abzuliefern.

Ein weiteres Beispiel sei ein Satz von Dir

„…..Die Steigerung der Vollkommenheit führt zur Verkommenheit….“

Eigentlich ist es jetzt schon chaotisch, da ich mich Deinem Stil angenähert habe, deshalb an dieser Stell mein Angebot an Dich (und vor allem an die Leser, die diesen Dialog beobachten):

Willst Du mit mir über Erkenntnis reden oder über Deinen Satz „Die Steigerung der Vollkommenheit führt zur Verkommenheit“ ? oder willst Du mir doch noch auf meinen Beitrag durchdacht antworten?
Ein gutes Beispiel ist Allfred, der vor Dir antwortete und der viele Argumente statt Phrasen lieferte.

Ein Hinweis noch dazu von mir:
Über Erkenntnis zu reden erfordert sehr viel Denkarbeit, siehst Du Dich dazu in der Lage??? Denke mal darüber nach!

In Vorfreude auf eine phrasenarme Antwort. Herzliche Grüße
 
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