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Yoko Ono - John Lennon

Binchen schrieb:
starker beitrag - na gysi was sagst du nun häää?
war mir schon immer klar das ES gewaltätig ist!
aber dann einen auf peace und love machen - :nein: irgendwie doch verlogen!bah
Es sind oft die verlorengegangenen Söhne, die heimgefunden die besten sind... :zunge 5:

Gysi
 
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Lieber Gysi,

wie oben schon angedeutet, interessieren mich Botschaften von "Popmusikern" nicht die Bohne! Du solltest Dich einmal mit dem Wort Pop(ular) auseinander setzen! Selbst die (Schein)botschaften dieser Popikonen wachsen nur auf dem Boden der Popularität. Also, alles, was heutzutage anscheinend einen jungen Menschen beschäftigt, wird aufgegegriffen und populär in Songs umgewandelt. Ob das nun politische Texte sind, oder Texte die auf Emotionaliät eingehen, etc. spielt dabei keine Rolle. Die Rock,- und Popmusiker gehen dabei über (Kunst)leichen. Hauptsache Kohle wird von all den Idioten, die ihre Musik (oder wie immer man das nenne soll) kaufen abgeschöffelt! Verarschung pur! Eigentlich wäre es doch zu durchschauen, aber anscheinend........
 
@Civiello

Und mich interessieren vorgefasste Meinungen, die sich nicht um die Inhalte kümmern, nicht die Bohne!
Als ich groß wurde und jung war, war die damalige herrschende Beat-, Pop- oder Rockmusik eine Religion! Die heutige Rockmusik hat für die heutige Jugend einen anderen Stellenwert.
"Pop"-Musik hat sowas von: Massenware - na und? Wenn die gut ist? Ist ein Musiker - oder Botschafter mit anderen Medien - automatisch schlecht, wenn er erfolgreich ist? Sehe ich anders. Ob ich etwas für meinen Geist oder zu meiner Unterhaltung, oder auch überhaupt nicht, verwurste, das entscheide immer noch ich! Oder? :zunge 5:

Gysi
 
Binchen schrieb:
ich denk mal eher er war mit seinem koks konsum nicht mehr fähig eifersüchtig und gemein zu sein:D
"I'm just a jealous Guy..." (Ich bin nur ein neidischer Feund) hatte er mal gesungen. Und gerade die Biografien über ihn bezeugen, wie sehr er eifersüchtig sein konnte. Mr. Lennon hatte aber einen Vorzug, dem andere durchaus vielleicht mal nacheifern sollten: Selbstkritik! Die Fähigkeit zur Selbstkorrektur! Nicht wahr, Binchen? :D

Gysi
 
Zurück aus dem Urlaub und rein in das Denkforum :umarm:


Gysi:.......Ob ich etwas für meinen Geist oder zu meiner Unterhaltung, oder auch überhaupt nicht, verwurste, das entscheide immer noch ich! Oder?

Dieses Argument höre ich öfters, wenn es um solche Diskussionen geht. Du bist nicht der einzige!

Gysi:...Wenn die gut ist?

Wie definierst Du gut? Ohne musikalische Ausbildung oder wenigstens "Hörerfahrung" glaube ich, dass Du vielleicht erfahrungsgemäß wie viele Menschen "gut" mit "angesprochen" verwechselst.

Ich hatte schon einmal in einem längeren Beitrag das Thema angesprochen, möchte aber hier an dieser Stelle nochmals hervorheben, dass die Musik unter rein emotionalen Hörvergnügnen - Aspekten nicht ausreicht, um eine Bewertung als "gut" oder "schlecht" zu verdienen. Deswegen empfinde ich bei den sog. Pop,- und Rockmusikern nichts, weil ja jeder Roy Black bis Lennon emotionale Musik machen kann, die einen berühren sollen. Das ist ja gerade der kommerzielle Knackpunkt. Aber diese Gefühle sind nicht echt!

Am besten erkläre ich es mal mit einem Beispiel aus einem anderen Bereich. Dann fühlt man sich emotional nicht gleich so betroffen wie in der Musik.

Also, irgendjemand malt einen Sonnenuntergang. Du kommst zu Besuch und sie/er zeigt Dir das Bild. Bist Du jetzt emotional ergriffen?
Eigentlich nicht wirklich, oder? Deshalb, weil diese/r begabte Künstler/in im Prinzip nichts anderes gemacht hat, als ganz persönliche emotionale Epfindungen zu verabeiten.

Genauso ist es mit der Pop,- Rockmusik! Nur ist sie erstens abstrakt, also ohne Fachwissen nicht so leicht zu durchschauen, wie die bildende Kunst, und zweitens unterliegt diese (Kunst)-Form aber auch noch hauptsächlich dem (Kultur) Kommerz, der ja schließlich heutzutage schon so stark geworden ist, dass er unsere Kulturlandschaft bestimmt.
 
reuther schrieb:
Wie definierst Du gut?
Qua meiner eigenen "Hörerfahrung" und meinem "Angesprochensein". :zunge 5:
Deswegen empfinde ich bei den sog. Pop,- und Rockmusikern nichts, weil ja jeder Roy Black bis Lennon emotionale Musik machen kann, die einen berühren sollen. Das ist ja gerade der kommerzielle Knackpunkt. Aber diese Gefühle sind nicht echt!
1.Und ich behaupte, dass Lennon authentische Musik machete, dass auch die Beatles authentische Musik machten. Immer! Dass du Roy Black und Lennon gleichstellst, zeigt, wie wenig Ahnung du von zeitgenössischer Musik hast. Du staubst hier alles mit deiner sogenannten musikalischen Bildung zu. Aber die kann sich mit der autodidaktischen Bildung, die ich in Sachen Rockmusik mit Leidenschaft und über Jahrzehnte gewonnen habe, offenbar nicht messen.
2. Kunst ist erst gelungen, wenn die Kommunikation zwischen Künstler und Liebhaber (Fan) gelingt. Der Künstler drückt Gefühle aus, die auch ein normal Sterblicher hat.

Gysi
 
Gysi:

ich sprach doch das Thema schon oben an: Das sind nur Deine eigenen Definitionen, die mit den allgemeinen Kunstdefinitionen.- und begriffen wenig zu tun haben. Ich bin zwar, bei Diskussionen mit Musiklaien, oft diesen Argumenten ausgesetzt, aber wie Du wahrscheinlich selbst in Deiner Argumentation bemerkt hast, gehst Du immer von Deinen eigenen Vorstellungen aus.
Das ist Dein Fehler!
 
reuther schrieb:
aber wie Du wahrscheinlich selbst in Deiner Argumentation bemerkt hast, gehst Du immer von Deinen eigenen Vorstellungen aus.
Das ist Dein Fehler!
1. Was Kunst ist - nach objektiven, allgemein anerkennbaren - Maßstäben, das kannst du in dem Thread "Was ist Kunst" nachlesen.
2. Diese objektive Bestimmung lässt allerdings die Bewertung von "gut" und "schlecht" offen.
3. Ich gehe nicht von meinen eigenen Vorstellungen, sondern von meinen eigenen Empfindungen aus. Meine Beziehung zu Lennons Musik - und seiner darüber hinaus reichenden Kunst ist eine Liebesbeziehung! Die konkrete Beziehung zu jeglicher Kunst ist - sofern "positiv" - immer eine Liebesbeziehung. Und du willst mir erklären, dass das Objekt meiner Liebe scheiße ist? DU kannst MIR nichts erklären, NICHTS! ICH kann dir erklären, warum das Objekt meiner Liebe so eine Granate ist! :zunge 5:

Gysi
 
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Gysi schrieb:
"I'm just a jealous Guy..." (Ich bin nur ein neidischer Feund) hatte er mal gesungen. Und gerade die Biografien über ihn bezeugen, wie sehr er eifersüchtig sein konnte. Mr. Lennon hatte aber einen Vorzug, dem andere durchaus vielleicht mal nacheifern sollten: Selbstkritik! Die Fähigkeit zur Selbstkorrektur! Nicht wahr, Binchen? :D

Gysi
he wie meist du das denn nun? :rolleyes: :D

also jealous heisst eifersüchtig nicht neidisch (a bissle englisch kann i au) sprich "i´m just a jealous guy" = ich bin nur ein eifersüchtiger typ.

selbstkritik? wirklich? oder eher selbstdarstellung? :zunge 5:

lg binchen
 
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