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Wohin mit dem strahlenden Müll?

AW: Wohin mit dem strahlenden Müll?

Platzhirsche und Nervensägen wie dich gibt es in jedem Forum, deshalb suche ich nicht wirklich.
 
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AW: Wohin mit dem strahlenden Müll?

Asse säuft ab, Gorleben ist auch nix.

Die "Asse" war kein genehmigtes Endlager für radioaktive Abfälle. Das genehmigte deutsche Endlager für schwach- und mittelaktive Abfälle ist der "Schacht Konrad", ein ehemaliges Eisenerzbergwerk. Dieses Endlager wird aber erst um 2020 in Betrieb gehen.

Der Salzstock Gorleben wird seit Jahrzehnten erkundet. Ob er als Endlager für hochaktive Abfälle taugt, ist noch nicht erwiesen. Hätte Herr Trittin die Erkundung nicht für 10 Jahre gestoppt (ohne nach anderen Standorten suchen zu lassen!), dann wüsste man schon Bescheid über die Eignung des Salzstocks Gorleben als Endlager.

Obwohl kaum irgendwer eine Antwort auf diese dringliche Frage hat, werden immer mehr Atommeiler geplant und gebaut

In Finnland und Schweden hat man bereits eine Antwort gefunden. Beide Länder wollen auch weiterhin KKW bauen.

Z.B. ist in Finnland seit 1992 ein Endlager für schwach- und mittelaktive Abfälle in Betrieb. Wie du schon geschrieben hast, ist dort auch ein Endlager für hochaktive Abfälle (ausgediente Brennelemente) im Bau.
 
AW: Wohin mit dem strahlenden Müll?

Die Atommafia belügt die Welt seit nun 2 Jahren über das tatsächliche Ausmaß der Katastrophe von Fukushima, um ihre Geschäfte nicht zu gefährden.

Als Lektüre zur Katastrophe von Fukushima empfehle ich dir den Bericht Fukushima Daiichi 11. März 2011 – Unfallablauf, radiologische Folgen der deutschen Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS).

Ich hoffe, dass du die GRS, zu deren Hauptauftraggebern drei deutsche Bundesministerien, das Auswärtige Amt sowie das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) gehören, nicht zur Atommafia zählst.

Ausserdem hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kürzlich in einem umfassenden Bericht über die gesundheitlichen Auswirkungen des Reaktorunfalls in Fukushima-Daiichi festgestellt, dass für die Bevölkerung innerhalb und ausserhalb Japans die prognostizierten Risiken gering sind und kein erkennbarer Anstieg von Krebsraten zu erwarten ist:

http://www.nuklearforum.ch/de/aktuell/e-bulletin/who-bericht-strahlenfolgen-nach-fukushima-gering

Zählst du die WHO auch zur Atommafia?
 
AW: Wohin mit dem strahlenden Müll?

Als Lektüre zur Katastrophe von Fukushima empfehle ich dir den Bericht Fukushima Daiichi 11. März 2011 – Unfallablauf, radiologische Folgen der deutschen Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS).

Ich hoffe, dass du die GRS, zu deren Hauptauftraggebern drei deutsche Bundesministerien, das Auswärtige Amt sowie das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) gehören, nicht zur Atommafia zählst.

Ausserdem hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kürzlich in einem umfassenden Bericht über die gesundheitlichen Auswirkungen des Reaktorunfalls in Fukushima-Daiichi festgestellt, dass für die Bevölkerung innerhalb und ausserhalb Japans die prognostizierten Risiken gering sind und kein erkennbarer Anstieg von Krebsraten zu erwarten ist:

http://www.nuklearforum.ch/de/aktuell/e-bulletin/who-bericht-strahlenfolgen-nach-fukushima-gering

Zählst du die WHO auch zur Atommafia?

leider ja, Hartmut, die GRS zähle ich zur weltweiten Atommafia. Sie ist ein Lobbyistenverein in Reinkultur, da hilft der staatliche Anstrich nichts. Die WHO gehört sicher nicht dazu, sie ist eine Schwesterorganisation, der globale Dachverband der Pharmamafia.

Der Bericht zur Fukushima-Katastrophe ist sehr gut und detailiert gemacht, mit viel Sachverstand, zweifellos. Ich würde ihm gerne glauben, habe da aber leider Zweifel. Behaupten kann ich da natürlich nichts, aber wie die Erfahrungen meines ganzen Lebens zeigen, ist praktisch alles, was staatliche Organisationen und Regierungen verlauten lassen, geschönt bis gelogen. Wenn nun unabhängige Wissenschaftler aus Japan, den USA und Europa, Fachleute im Thema, unisono sagen, dass die Angelegenheit nicht adäquat gemanagt wurde und ein viel größerer Bereich dauerhaft evkuiert werden müsste, dann zweifle ich die offiziellen Darlegungen an. Nennt mich ruhig einen Verschwörungstheoretiker, das stört mich nicht. Die Atomkraft ist ein Irrsinn, ein unverantwortlicher Wahnsinn und ein Verbrechen an der Erde. Es ist kaum eine nachhaltigere Kontamination der Umwelt möglich, als die mit angereicherten Isotopen großer Halbwertzeiten. Begründet wurde und wird der riskante Einsatz immer mit der Sicherung der Stromversorgung, was natürlich blanker Unsinn ist. Einzig die Profitabsichten der Betreiberkonzerne sind der wahre Grund und die Rechtfertigung nur unter der Prämisse derWirtschaft als obersten Lebenszweck denkbar.
 
AW: Wohin mit dem strahlenden Müll?

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1. Behaupten kann ich da natürlich nichts, aber wie die Erfahrungen meines ganzen Lebens zeigen, ist praktisch alles, was staatliche Organisationen und Regierungen verlauten lassen, geschönt bis gelogen.
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2. Die Atomkraft ist ein Irrsinn, ein unverantwortlicher Wahnsinn und ein Verbrechen an der Erde. Es ist kaum eine nachhaltigere Kontamination der Umwelt möglich, als die mit angereicherten Isotopen großer Halbwertzeiten.
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Zu 1.:
In Systemen, in denen es um Macht und Geld (bzw. umgekehrt) geht, wird geschönt und getrickst - und notfalls mit Hilfe von Zahlen (Statistiken) pseudo-argumentiert ..., vermutet moebius

Zu 2.:
Ist es Zufall, dass die Atomkraft durch Spaltung des Atom-Kerns vor dem Hintergrund der physikalischen Formel
E = m* c² technisch erzeugt/gewonnen werden kann ...:dontknow:
 
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AW: Wohin mit dem strahlenden Müll?

wieso sollte das Zufall sein? Es ist eine physikalische Gegebenheit, deren Nutzung zwar sinnvoll erscheint, aber mit derartigen Risiken behaftet ist, dass wir besser die Finger davon lassen sollten. Jedenfalls in dicht besiedelten Gebieten.
 
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