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Was wird aus Deutschland?

Sollte sich die Schere noch weiter öffnen, befürchte ich eine Regierung rot/rosa. Die pfeifen dann auf die Vernunft und räumen die Konten leer oder setzen Mechanismen ein die eine Inflation zur Folge haben, hatten wir alles schon einmal. Dann haut der Rest der Investoren auch noch ab.
 
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Die wirtschaftlichen Lebensrisiken sind gestiegen, mehr sparen ist da nur vernünftig. Dazu kommen Verteuerungen wie Benzin, Strom, Gesundheitskosten. Wenn die Regierung immer wieder betont, mehr Eigenverantwortung, d.h. für die eigene Rente selbst sorgen, und die Bürger tun das dann auch, darf man sich nicht wundern. Allerdings, die "Ossis" haben am wenigsten Grund zu jammern. Seit der Wende erarbeiten sie nicht einmal das, was sie verkonsumieren, es ist wie vor der Wende.
Was ist seither aus Deutschland geworden?
 
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Ich habe mir die Mühe gemacht und alle Beiträge in diesem Thread gelesen, - viele sind sie zum Glück nicht - nachdem der User ihn ausgegraben hat ohne eine eigene Meinung dazu.
Viel anders als heute haben die User gar nicht die Situation bewertet. Schröder hatte seine Agenda 2010 verabschiedet, woran die SPD bis heute noch zu knabbern hat. Schröder hat dann anschließend nur noch an seiner Karriere außerhalb der Politik gearbeitet.
Jammern konnte man jedenfalls schon damals sehr gut und jeder wusste es besser als die Politiker von damals und die Adressaten für die eigene Situation waren schon damals so schnell zu finden, obwohl es damals viel weniger davon gab. Gemeint sind die Migranten, die bis heute gern hergenommen werden, wenn es nicht so läuft, wie man es sich vorstellt.
Braun Angehauchte gab es auch schon damals, aber sie hatten noch keine politische Heimat - sie kam zehn Jahre später.
Wie dem auch sei, heute wissen wir, was aus Deutschland geworden ist und wir sind uns weiterhin nicht einig darüber.
Man konnte damals jedenfalls nicht ahnen, dass in nicht einmal 20 Jahren die Welt kopfstehen würde, ein größenwahnsinniger Autokrat wieder Eroberungskriege anzetteln würde - heimlich unterstützt von einem weiteren Autokraten, der es ihm gern nachmachen würde, aber erst warten will, um zu sehen, wie ein solches Unternehmen ausgeht.
In der aktuellen Situation ist jedenfalls unser Land gezwungen, gemeinsam mit der EU nach Lösungen zu suchen, um die Lieferketten so zu sichern, dass die europäische Infrastruktur nicht mehr von außen manipuliert oder sogar sabotiert werden kann. Das hätten sich die User von damals nicht vorstellen können, denn Putin spielte noch den Demokraten und Xi Jinping war noch gar nicht in Sicht, geschweige denn ein Trump, der vom Friedensnobelpreis träumt, aber Kriege anzettelt, die die Welt erschüttern.
 
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