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Warum ... ?

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AW: Warum ... ?


Für mich existiert das Sein, weil ich eigene Erfahrungen gemacht habe. Heidegger dagegen möchte stattdessen vielmehr eine Erfahrung des Nichts ausfindig machen. Das Nichts konnte ich in einer Phase meiner Psychose als leeren Raum spüren. Der Mensch wird Schritt für Schritt das Seiende erklären können und nach und nach den leeren Raum mit Inhalt füllen. Das Sein ist immer als Ganzes zu verstehen und wir Menschen sind auf dem Weg, diese Erkenntnis zu erforschen. Unser Bewusstsein hilft uns dabei, die komplexen Zusammenhänge zu verstehen. Weil wir Menschen in der Welt der Erkenntnis leben. Seiendes sind also kleine Schritte zur Erkenntnis des Seins, also es ist etwas. Für mich ein Unbekanntes X als Kraft. Und das Nichts als leerer Raum, also eigentlich nichts, nur als Punkt gedacht.
 
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AW: Das 'Seiende' ist das Phänomenale.

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Das 'Seiende' ist das Phänomenale, alles, wie es durch sich schon bestimmt ist egal, was es wesentlich ist. Der Begriff wurde eingeführt, um den Unterschied zum 'Sein' zu formulieren.

http://kulturkritik.net/begriffe/begr_txt.php?lex=seiendes.

Das das Seiende zum Sein gehört, ist mir klar.;) Das Seiende wird man aber wissenschaftlich Schritt für Schritt mehr und mehr erklären können. Deshalb habe ich mir auch alte Philosophiebücher besorgt um sehen zu können, wie die Metaphysik gedacht wurden ist.;) Phänomenologie und Metaphysik gehört auch zusammen. ( Heidegger ist nicht so mein Ding, es ängstigt mich nichts)
 
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AW: Warum ... ?

Für mich existiert das Sein, weil ich eigene Erfahrungen gemacht habe. Heidegger dagegen möchte stattdessen vielmehr eine Erfahrung des Nichts ausfindig machen. Das Nichts konnte ich in einer Phase meiner Psychose als leeren Raum spüren. Der Mensch wird Schritt für Schritt das Seiende erklären können und nach und nach den leeren Raum mit Inhalt füllen. Das Sein ist immer als Ganzes zu verstehen und wir Menschen sind auf dem Weg, diese Erkenntnis zu erforschen. Unser Bewusstsein hilft uns dabei, die komplexen Zusammenhänge zu verstehen. Weil wir Menschen in der Welt der Erkenntnis leben. Seiendes sind also kleine Schritte zur Erkenntnis des Seins, also es ist etwas. Für mich ein Unbekanntes X als Kraft. Und das Nichts als leerer Raum, also eigentlich nichts, nur als Punkt gedacht.

Erstaunlicherweise dachte ich beim Erstellen des Startbeitrages daran, statt des "Engels" unten, einen Punkt in den Raum zu "geben". Der WILLE war also da, dem "leeren Raum" etwas (für dieses Thread-Thema gesehen) sinnhaftes, "symbolisches" mit auf den Weg zu geben. Der/Das
(Schaffungs-)Fähige (somit also ich, für das Beispiel dieser Thread-Start) also WOLLEND, daß etwas sei, obwohl KÖNNEND genausogut, daß nichts sei, in diesem als Gleichnis zu verstehenden Nichts. Wenn also "jemand" wollte/wünschte, gewünscht/gewollt haben könnte

-"damals", als aus vermeintlich nichts Seiendes
wu(e)rde-

dann wäre, wenn keiner/nichts gewesen wäre der/das
wünschen/wollen hätte können, es nichts geblieben. Ja, das/der WOLLENDE setzt voraus, daß der Wille etwas anderes "erzeugt" als das was nicht ist. (Und nichts setzt nichts voraus, nicht einmal nichts.) Also es ist nicht nichts, weil nichts nicht nichts gebären kann. Veranschaulichung, herunterprojiziert auf das Denken: Eine knallweiße Fläche könnte zwar all mögliche tolle Zeich(nung)en auf ihr selbst enthalten, wären diese jedoch im SELBEN knallweiß, könnten sie nicht erkannt werden, obwohl sie als Seiendes vorhanden. Gäbe man ihnen "Einfärbung", könnten sie erkannt werden. Obwohl das gleiche seiend, werden die Zeichen im einen Falls als nichts erkannt, im anderen als
Sei(e)n(des). Diese "Einfärbung", wenn wir uns diese als ICH vorstellen, würde auch die Illusions-These, daß unser ICH-Dasein Illusion sei, erklären können. Und somit es sowohl Illusion wie auch Nichtillusion sei. Etwas kann -theoretisch- unterscheiden, da es sich "abhebt" von nichts (von nichts schweige ich mal ganz in diesem Beitrag, weil es ohnehin schon nicht einfach ist, die passenden Worte, um verstanden zu werden, zu "kombinieren").

Meine Vermutung:
Wenn also Seiendes ist, dann könnte auch und gerade ein "Schöpfer" nicht daraus (aus ALLEM Seienden) nichts schöpfen/schaffen (wie sich aus einer puren stinknormalen Erbsensuppe nicht Erdbeerkuchen herauslöffeln/schöpfen läßt, denn der Erdbeerkuchen ist schlicht "andere Baustelle"), sondern höchstens versuchen, es zu zerstören, zu "schaffen", daß etwas bzw. etwas werde, das zur Vernichtung des (etwaig) nichtgewünschten beiträgt. Was aber stets nicht nichts "erzeugt" (siehe Beispiel Erbsensuppe./.Erdbeerkuchen).

Danke, Ellemaus, für Deinen Beitrag.
 
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AW: Warum ... ?

Mal einwerf: Leerer Raum ist aber auch nicht NICHTS! Raum ist immer ETWAS!
Wenn er uns leer erscheint - was ich auch aus eigener Erfahrung kenne - dann beinhaltet er das, was für uns - noch - unsichtbar ist!
Bei mir waren es jede Menge verdrängte Emotionen. Mit dem Zulassen, Fühlen und Auswerten derselben hat sich mein innerer Raum aber nach und nach gefüllt - mit meinen Erinnerungen! Oder besser ausgedrückt, diese waren wohl ebenfalls schon drin, aber ich konnte sie nicht sehen, weil mir die dazugehörenden Emotionen damals zu heftig waren!
 
AW: Warum ... ?

@EarlyBird, Deine Startworte hier: Ja, aber im Etwas muß ja NICHTS irgendwie dargestellt werden dürfen, sonst würde das ETWAS ja jedweden Betrachtungsversuch von der anderen Warte her verunmöglichen. Ich will also "Macht" verlagern, in dem ich mir "leeren Raum" (weil nichts nicht darstellbar ist, siehe auch meine Worte bzgl. Einfärbung) schaffe, um überhaupt darüber nachdenken zu dürfen/können. Bitte widerspreche Du nicht um des etwaig reinen Widersprechenwollenwillens, Deinen Einwurfpunkt betreffend;).
 
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AW: Warum ... ?

@EarlyBird, Deine Startworte hier: Ja, aber im Etwas muß ja NICHTS irgendwie dargestellt werden dürfen, sonst würde das ETWAS ja jedweden Betrachtungsversuch von der anderen Warte her verunmöglichen. Ich will also "Macht" verlagern, in dem ich mir "leeren Raum" (weil nichts nicht darstellbar ist, siehe auch meine Worte bzgl. Einfärbung) schaffe, um überhaupt darüber nachdenken zu dürfen/können. Bitte widerspreche Du nicht um des etwaig reinen Widersprechenwollenwillens;).


Tu ich ja gar nicht! Tu ich sogar nie - ich widerspreche entweder aus meiner Erfahrung und Erkenntnis oder auch aus einem anderen Verständnis, welches aber auch ein Irrtum oder unvollständig sein kann, das leugne ich gar nicht! :)
 
AW: Das 'Seiende' ist das Phänomenale.

1. Das das Seiende zum Sein gehört, ist mir klar.;)
2. Das Seiende wird man aber wissenschaftlich Schritt für Schritt mehr und mehr erklären können.
3. Deshalb habe ich mir auch alte Philosophiebücher besorgt um sehen zu können, wie die Metaphysik gedacht wurden ist.;)
4. Phänomenologie und Metaphysik gehört auch zusammen. ( Heidegger ist nicht so mein Ding, es ängstigt mich nichts)

Zu 1.:
Das war auch schon den :ironie: alten Griechen klar ....:schnl:

Zu 2.:
Ja !
Wobei das Seiende eines Textes wahrscheinlich eher verstanden als erklärt werden kann ...:dontknow:

(Vgl. zu dieser Frage auch Wilhelm DILTHEY aus dem 19. Jahrhundert und Jürgen HABERMAS mit seinem Buch "Erkenntnis und Interesse" aus dem 20. Jahrhundert).

Zu 3.:
Alte Philosophie-Bücher sind aber der "getaute Schnee von vor-vor-gestern, vor-gestern oder gestern "...:schnl:

Zu 4.:
Für Martin HEIDEGGER war die traditionelle Metaphysik auch irgendwie "erledigt", weshalb er ja seine von Edmund HUSSERL beeinflußte Philosophie auch als Phänomenologie verstand - und diese zugleich als Ontologie.
(Vgl. dazu ausführlich: Sein und Zeit, a.a.O., S. 2- 15 (Die Exposition der Frage nach dem Sinn von Sein).
 
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