Diskursant
Member
- Registriert
- 30. Juni 2008
- Beiträge
- 262
(ØVØ)
Der eigentliche Schaden den die ganze Überwacheritis bewirkt, das ist eine Atmosphäre von Misstrauen, welches sie zwischen den Mitgliedern einer Gemeinschaft erzeugt. Ein beständiger Argwohn vor jeder Äußerung ob in Netz oder fon nebst twit und anderen Gesichtsbüchern macht sich breit. Jedes meiner Signale wird registriert und gespeichert. Nichts bleibt unverborgen.
Jede meiner Äußerungen wird verwertet, in Statistik, für Reklameinteressen,
zu vorbeugenden Speicherungsmaßnahmen, in Kathegorisierungszwecken.
Allgegenwärtige Videokameras filmen jede meiner Bewegungen an öffentlichen Plätzen.
Ständig verbesserte Datenspeicherungstechniken lassen zweckbezogene dh begründbare Informationsbeschaffung überflüssig werden. Alles wird abgesaugt weil technisch machbar, ganz ohne Tücke denn die allermeisten Daten sind frei verfügbar. Die paar Geheimnisse wie zB meine sexuellen Vorlieben werden nebensächlich. Die Masse machts! Und aus Quantität wird Qualität.
Meine Meinungen bzw Nichtmeinungen bieten Charaktereinschätzungen und dienen der Feststellung meiner Verwertbarkeit und Angepasstheit.
Quicke Rechner erstellen Bewegungsbilder und Gewohnheitsprofile, weisen meine Wenigkeit entsprechenden Kategorien zu , Rasterfahndung und nöcher. Alles kommt raus. . . Bald wissen die mehr über mich als ich selbst. Die Verwalter + Bürokraten frohlocken, Marktforschung nutzt eifrig meine Daten und ich bin der Blödmann, ein Spielball der Administranten und gläserner als ichs mir vorstellen kann(will).
Hoffentlich dämmert mir bald was: Jede öffentliche Äußerung von mir bedeutet Verlust von Souveränität. Alles fließt in die Gesammtberechnung ein und macht mich immer berechenbarer im Sinne der Bürokraten.
Wenn ich dies aber weiß, kann ich dann noch frei reden? Womöglich wie mir der Schnabel gewachsen ist? Jede Äußerung will jetz genau überlegt sein, gebe ich doch in jedem Falle mehr Preis als mir lieb ist. Mehr und mehr werde ich zum Objekt einer Überwachungsindustrie. ; #
Und womit wird diese Teufelei begründet? –
Mit der Abwehr bzw Vorbeugung von „T e r r o r“! ! ??
Unter dem Vorwand des Schutzes vor T E R R O R
werden wir der Totalität eines Überwachungsterrors unterworfen
bzw entblöden uns nicht, diesen willfährig hinzunehmen äh willig zu erleiden
um der vermeintlichen Geborgenheit vor T E R R O R willen.
Wenn wir uns da nicht wehren sind wir selber schuld in Teufels Namen. . .
Abgesehen, das Terror im üblichen Sinne ganz woanders als in der Absaugewelt stattfindet, werden durch die Totalüberwachung vielleicht ca 200 Personen vor dem Tode bewahrt, bezogen auf eine Bevölkerung von 3 Mrd Erdenbürgern.
Und was ist der Preis? !
Der Wert der Gedankenfreiheit für Milliarden
lässt sich da nicht mit ein paar 100 Terrorismusopfern gegenrechnen
diskurechnisch
D
Der eigentliche Schaden den die ganze Überwacheritis bewirkt, das ist eine Atmosphäre von Misstrauen, welches sie zwischen den Mitgliedern einer Gemeinschaft erzeugt. Ein beständiger Argwohn vor jeder Äußerung ob in Netz oder fon nebst twit und anderen Gesichtsbüchern macht sich breit. Jedes meiner Signale wird registriert und gespeichert. Nichts bleibt unverborgen.
Jede meiner Äußerungen wird verwertet, in Statistik, für Reklameinteressen,
zu vorbeugenden Speicherungsmaßnahmen, in Kathegorisierungszwecken.
Allgegenwärtige Videokameras filmen jede meiner Bewegungen an öffentlichen Plätzen.
Ständig verbesserte Datenspeicherungstechniken lassen zweckbezogene dh begründbare Informationsbeschaffung überflüssig werden. Alles wird abgesaugt weil technisch machbar, ganz ohne Tücke denn die allermeisten Daten sind frei verfügbar. Die paar Geheimnisse wie zB meine sexuellen Vorlieben werden nebensächlich. Die Masse machts! Und aus Quantität wird Qualität.
Meine Meinungen bzw Nichtmeinungen bieten Charaktereinschätzungen und dienen der Feststellung meiner Verwertbarkeit und Angepasstheit.
Quicke Rechner erstellen Bewegungsbilder und Gewohnheitsprofile, weisen meine Wenigkeit entsprechenden Kategorien zu , Rasterfahndung und nöcher. Alles kommt raus. . . Bald wissen die mehr über mich als ich selbst. Die Verwalter + Bürokraten frohlocken, Marktforschung nutzt eifrig meine Daten und ich bin der Blödmann, ein Spielball der Administranten und gläserner als ichs mir vorstellen kann(will).
Hoffentlich dämmert mir bald was: Jede öffentliche Äußerung von mir bedeutet Verlust von Souveränität. Alles fließt in die Gesammtberechnung ein und macht mich immer berechenbarer im Sinne der Bürokraten.
Wenn ich dies aber weiß, kann ich dann noch frei reden? Womöglich wie mir der Schnabel gewachsen ist? Jede Äußerung will jetz genau überlegt sein, gebe ich doch in jedem Falle mehr Preis als mir lieb ist. Mehr und mehr werde ich zum Objekt einer Überwachungsindustrie. ; #
Und womit wird diese Teufelei begründet? –
Mit der Abwehr bzw Vorbeugung von „T e r r o r“! ! ??
Unter dem Vorwand des Schutzes vor T E R R O R
werden wir der Totalität eines Überwachungsterrors unterworfen
bzw entblöden uns nicht, diesen willfährig hinzunehmen äh willig zu erleiden
um der vermeintlichen Geborgenheit vor T E R R O R willen.
Wenn wir uns da nicht wehren sind wir selber schuld in Teufels Namen. . .
Abgesehen, das Terror im üblichen Sinne ganz woanders als in der Absaugewelt stattfindet, werden durch die Totalüberwachung vielleicht ca 200 Personen vor dem Tode bewahrt, bezogen auf eine Bevölkerung von 3 Mrd Erdenbürgern.
Und was ist der Preis? !
Der Wert der Gedankenfreiheit für Milliarden
lässt sich da nicht mit ein paar 100 Terrorismusopfern gegenrechnen
diskurechnisch
D
