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schleimig aber unfair

Perivisor

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Registriert
16. Oktober 2010
Beiträge
3.536
Unglaublich, was sich gerade unter "hart aber fair" im Fernsehen abspielt:
ein völlig devoter, schleimiger "Moderator" bildet in einem Diskussionsforum über das Thema "Patriotismus in Deutschland" den claqueur und Promoter für den süffisanten Herrn Brüderle. Er bittet ihn vielfach um Stellungnahmen, die dann in typischer Weise in Politiker-Hohlsprech ausarten. Sodann lobt er das Brüderle-statement, hängt diverse eigene statement-Ergänzungen an, um anschließend - pro forma - einem anderen Diskutanten das Wort zu erteilen. Das aber nur in annähernd adäquater Form den Herrenn Hahn und einem amerikanischen Historiker, die jeweils in die gleiche Kerbe hauen. Der Amerikaner allerdings mit einer völlig verschrobenen Inclusion des NAZI-Patriotismus hinein in das, was er an neu entdeckter Achtung für Deutschland aus US-Sicht gesehen haben will.
Die noch anwesende Grünen-Vertreterin wird selten um ihr statement gebeten und wenn, dann wird sie nach spätestens 3 Sekunden abgewürgt und das Wort wird schnellstens wieder an Herrn Brüderle übergeben.
Ganz jämmerlich dazwischen sitzt der bekannte frühere Fußball-Reporter Werner Hansch, der wohl nur die Kulisse vervollständigen soll. Eine Meinung darf er nicht einmal ansatzweise äußern.
Es ist geradezu schmerzhaft, diese eklatante Medienmanipulation live zu erleben.
Perivisor
 
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AW: schleimig aber unfair

ein völlig devoter, schleimiger "Moderator" bildet in einem Diskussionsforum über das Thema "Patriotismus in Deutschland" den claqueur und Promoter für den süffisanten Herrn Brüderle. Er bittet ihn vielfach um Stellungnahmen, die dann in typischer Weise in Politiker-Hohlsprech ausarten. Sodann lobt er das Brüderle-statement, hängt diverse eigene statement-Ergänzungen an, um anschließend - pro forma - einem anderen Diskutanten das Wort zu erteilen.

genau das macht er immer bei themen, die nicht mehr nur in die konservative, sondern schon eher in die rechtskonservative richtung gehen, noch nicht gemerkt?
oder schaust du dir den mist das erste mal an?
 
AW: schleimig aber unfair

Unglaublich, was sich gerade unter "hart aber fair" im Fernsehen abspielt:
ein völlig devoter, schleimiger "Moderator" bildet in einem Diskussionsforum über das Thema "Patriotismus in Deutschland" den claqueur und Promoter für den süffisanten Herrn Brüderle. Er bittet ihn vielfach um Stellungnahmen, die dann in typischer Weise in Politiker-Hohlsprech ausarten. Sodann lobt er das Brüderle-statement, hängt diverse eigene statement-Ergänzungen an, um anschließend - pro forma - einem anderen Diskutanten das Wort zu erteilen. Das aber nur in annähernd adäquater Form den Herrenn Hahn und einem amerikanischen Historiker, die jeweils in die gleiche Kerbe hauen. Der Amerikaner allerdings mit einer völlig verschrobenen Inclusion des NAZI-Patriotismus hinein in das, was er an neu entdeckter Achtung für Deutschland aus US-Sicht gesehen haben will.
Die noch anwesende Grünen-Vertreterin wird selten um ihr statement gebeten und wenn, dann wird sie nach spätestens 3 Sekunden abgewürgt und das Wort wird schnellstens wieder an Herrn Brüderle übergeben.
Ganz jämmerlich dazwischen sitzt der bekannte frühere Fußball-Reporter Werner Hansch, der wohl nur die Kulisse vervollständigen soll. Eine Meinung darf er nicht einmal ansatzweise äußern.
Es ist geradezu schmerzhaft, diese eklatante Medienmanipulation live zu erleben.
Perivisor
Oh, heute doch in die Glotze geschaut?:)
 
AW: schleimig aber unfair

es ist die Kunst des Politikers,
sich durch die wenigen Sätze,
die ihm zugestanden werden,
nachhaltig Gehör zu verschaffen
 
AW: schleimig aber unfair

im Falle von Patriotismus könnte man behaupten,
daß sich Idioten gerne als Volkstümler tarnen,
um so Karriere zu machen

andererseits könnte man auf seine Vorbilder verweisen
und damit den Begriff 'Volk' auf unbekannte/unbequeme Deutsche ausweiten
 
AW: schleimig aber unfair

Die Sendung mündete schließlich in eine Zuschauerbefragung per Telefon.
Natürlich meldeten sich überwiegend Fähnchenbenutzer, die selbstverständlich keinerlei Zusammenhang zwischen Patriotismus und Fremdenfeindlichkeit sehen - wollen.
Für "Volk und Vaterland", oder für "Kirche und Vaterland" sind Millionen Menschen
in Kriege gezogen und darin umgekommen.
Die Bagatellisierung patriotisch/nationalistischer Symptomenkomplexe - gerade im Angesicht von Großrazzien gegen rechtsextreme Gruppierungen haben etwas naiv-Paradoxes an sich.
Fußball hat mehr mit Krieg zu tun, als mit Sport.
Der übergewichtige, schwabblige fast-food-Ami, der in Deutschland mittelalterliche Geschichte studiert hat und nun uns alle darüber aufklären wollte, daß in den USA "Nörgeln" als Zeichen von Schwäche gesehen wird, während es in Deutschland für ein Zeichen für Intelligenz gehalten würde, dieser Wackelpudding kennt nicht den Unterschied zwischen Kritik und Nörgelei.( Es wäre interessant zu erfahren, wie er denn die occupy-Bewegung sieht (?))
Dasselbe gilt für Herrn Hahn und für Brüderle samt Sendungsmoderator.
Werner Hansch machte mehrere Versuche, der verklärten Sicht auf die ...Schland-Patrioten-Euphorie im Fußball die Tarnkappe vom Gesicht zu reißen: ohne Erfolg dank der ätzenden Störfeuer des Moderators.
Wenn es einen opportunistischen Gesichtsausdruck gibt, dann den von Brüderle: man kann in diesen Gesichtszügen ausrutschen.-
Das wäre alles nicht so tragisch, wenn nicht aus diesem undemokratischen Medienspektakel die sicher wirksamen, aber falschen Botschaften ins Land getragen würden.
Perivisor
 
AW: schleimig aber unfair

Die Sendung mündete schließlich in eine Zuschauerbefragung per Telefon.
Natürlich meldeten sich überwiegend Fähnchenbenutzer, die selbstverständlich keinerlei Zusammenhang zwischen Patriotismus und Fremdenfeindlichkeit sehen - wollen.
Für "Volk und Vaterland", oder für "Kirche und Vaterland" sind Millionen Menschen
in Kriege gezogen und darin umgekommen.
Die Bagatellisierung patriotisch/nationalistischer Symptomenkomplexe - gerade im Angesicht von Großrazzien gegen rechtsextreme Gruppierungen haben etwas naiv-Paradoxes an sich.
Fußball hat mehr mit Krieg zu tun, als mit Sport.
Der übergewichtige, schwabblige fast-food-Ami, der in Deutschland mittelalterliche Geschichte studiert hat und nun uns alle darüber aufklären wollte, daß in den USA "Nörgeln" als Zeichen von Schwäche gesehen wird, während es in Deutschland für ein Zeichen für Intelligenz gehalten würde, dieser Wackelpudding kennt nicht den Unterschied zwischen Kritik und Nörgelei.( Es wäre interessant zu erfahren, wie er denn die occupy-Bewegung sieht (?))
Dasselbe gilt für Herrn Hahn und für Brüderle samt Sendungsmoderator.
Werner Hansch machte mehrere Versuche, der verklärten Sicht auf die ...Schland-Patrioten-Euphorie im Fußball die Tarnkappe vom Gesicht zu reißen: ohne Erfolg dank der ätzenden Störfeuer des Moderators.
Wenn es einen opportunistischen Gesichtsausdruck gibt, dann den von Brüderle: man kann in diesen Gesichtszügen ausrutschen.-
Das wäre alles nicht so tragisch, wenn nicht aus diesem undemokratischen Medienspektakel die sicher wirksamen, aber falschen Botschaften ins Land getragen würden.
Perivisor
Wortgewaltige Kritik!:)
Wenn Sie sich nun schon den Urlaub vor der Glotze haben missliebig partiell verderben lassen, muss ich meine Zeit nicht in der ARD-Mediathek verplempern. Danke!:D
 
AW: schleimig aber unfair

Wortgewaltige Kritik!:)


Ich hab es als Bericht über das von Perivisor Wahrgenommene verstanden!

Und kann ihm da nur zustimmen! Es ist der Grund, warum ich mir keine Talkshows ansehe.

Ich bin aber optimistisch und glaube daran, dass immer mehr Menschen die Manipulation durchschauen und das auch äußern - was wiederum dabei hilft, dass andere Menschen beginnen, ihrer eigenen Wahrnehmung zu trauen! :)
 
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AW: schleimig aber unfair

Es scheint eine typisch deutsche Eigenart zu sein, die Patriotismusfrage immer wieder neu zu stellen. Dieser anerzogene Nazikomplex ist kaum in einem anderen Land zu finden.
Zu seinem eigenen Land zu stehen, ohne andere Länder abzuwerten - was soll daran falsch sein. Es ist in den meisten Ländern der Welt eine Selbstverständlichkeit. In diesem Sinne hat Brüderle nur eine Selbstverständlichkeit ausgesprochen.
 
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