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Well-Known Member
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Richtig. Wenn das "Kanonenfutter" sich dessen bewußt wird, könnte es seine Zustimmung widerrufen....
Die Gesetze zum Wehrdienst sind verfassungsmäßig, und die Zustimmung zur Verfassung hat das "Kanonenfutter" aktiv oder zumindest stillschweigend gegeben.
Ich plädiere nicht, ich stelle fest.Du plädierst hier für das Verfluchen der Regeln der Lotterie durch die Spieler, die verloren haben.
Ich stelle fest, dass Kriege zwischen verfeindeten Administrationen eigentlich keine Kriege zwischen Bevölkerungen sind und dass Bevölkerungen es vermeiden könnten, Hauptleidtragende von Kriegen zu werden, würden sie ihren Administrationen den Gehorsam verweigern.
Wer was fordern kann und wer was leisten muss, ist Gegenstand von Vereinbarungen.Man kann eben nicht immer nur vom Staat fordern, sondern man muss auch da und dort seinen Beitrag leisten.
Kann man so vereinbaren, muss man aber nicht.Und die verfassungsmäßige Pflicht zu erfüllen bedingt unter gewissen Umständen auch eine gewisse Lebensgefahr, wie beim Wehrdienst im Krieg.
Haarscharf. Und genau das müsste ein Volk tun, wollte es tatsächlich keinen Krieg mehr.Will ein Volk das nicht, kann es ja die gesetzlichen Regelungen bezüglich des Wehrdienstes ändern.
Was der eine Bürger über den anderen denkt und sagt, ist vielfältig aber nicht maßgeblich.Aber bestellen, konsumieren und dann nicht zahlen wollen, wenn die Rechnung kommt, ist kein gangbarer Weg. Zumindest nicht, wenn man kein libertärer Egomane ist.