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Russland greift Ukraine an

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Ja, auch Gärtner wurde belehrt, dass "die Neutralität" eine nette Schönwettersache ist. Im Falle einer Bedrohung aber hält sie keinen
Aggressor auf. Was einen Aggressor aufhält ist die Aussicht darauf, dass sich ein Angriff nicht lohnt. Und dazu muss man entweder
selbst stark genug sein oder aber man hat ausreichend starke Verbündete, die einem in jenem Fall zu Hilfe kommen.
Nur, welche Verbündete würden das tun, wenn man im Gegensatz lautstark verkündet "Wir kommen niemandem zu Hilfe, denn wir
sind neutral!"

So eine bauernschlaue und unsolidarische Strategie gefällt unserem Kicklfreund frenilshtar natürlich.
Wohin allerdings eine "solidarische" Strategie führt, haben wir doch seinerzeit gesehen, als die USA den Bündnisfall ausgerufen haben und unter anderem Deutschland in seinen Afghanistankrieg hineingezogen hat ... Hat auch dazu geführt, dass wir in vielen muslimischen Staaten kein "Standing" mehr haben. Verachtet und nicht mehr ernst genommen werden.
 
.....Was "weder Ost noch West" daran "gehindert" hätte, in "Fall der Fälle", sprich... wenn aus "dem Kalten Krieg ein Heißer" geworden wäre, über "Österreich" drüber zu fahren!! Dann "hätten wir uns" unsere "Neutralität", ob" immerwährend" oder nicht, wie man so schön sagt: "am Bauch picken können"!!.....

meint plotin
... weiß nicht jeder, dass es nur ein Land auf der Welt gibt, dessen Neutralität unantastbar ist? Die Schweiz. Und jeder weiß warum. Die brauchte auch keine Armee. Die Schweizer Garde für den Vatikan reichte dort auch aus ...
 
Ich bevorzuge die schlichte Erkenntnis des Niklas Luhmann: "Vertrauen ist eine riskante Vorleistung". Dessen sollte sich jeder bewusst sein, der es gewährt.
Richtig, aber dennoch ist Vertrauen eine Notwendigkeit des Zusammenlebens.
Wer nicht fähig ist zu vertrauen, der eignet sich auch nicht für ein Zusammenleben
und wer sich aus generellem Vertrauensmangel der Welt entzieht darf sich nicht
beschweren, die Welt nicht zu verstehen.
 
Wohin allerdings eine "solidarische" Strategie führt, haben wir doch seinerzeit gesehen, als die USA den Bündnisfall ausgerufen haben und unter anderem Deutschland in seinen Afghanistankrieg hineingezogen hat ... Hat auch dazu geführt, dass wir in vielen muslimischen Staaten kein "Standing" mehr haben. Verachtet und nicht mehr ernst genommen werden.
"In der Folge beschlossen die damals 19 Mitgliedstaaten des transatlantischen Verteidigungsbündnisses (darunter neben den USA auch Deutschland, Frankreich und Großbritannien) am 4. Oktober 2001 einstimmig und erstmals in der Geschichte der NATO den Bündnisfall nach Artikel 5 des Nordatlantikvertrags. Dazu erkannte die NATO die notwendigen Voraussetzungen für den Bündnisfall als erfüllt an: Die Täter der Anschläge seien Teil des Terrornetzwerkes Al-Qaida gewesen, wodurch feststehe, dass die Angriffe auf die USA aus dem Ausland gesteuert worden seien."
Aus https://www.bpb.de/kurz-knapp/hinte.../vor-20-jahren-nato-beschliesst-buendnisfall/

Dann frag dich mal, was die Alternative gewesen wäre, und wozu jene geführt hätte.
Auch um eine Entscheidung im Nachhinein zu bewerten darf man nicht nur auf die Folgen der getroffenen Entscheidungen blicken, sondern muss sich auch die Alternative ansehen. Nur so kann man entscheiden, welche Seite der Medaille die bessere ist. Das bloße Hingucken auf eine Seite und deren Imperfektionen zu bemängeln ist zwar billig, aber sinnlos.
 
... weiß nicht jeder, dass es nur ein Land auf der Welt gibt, dessen Neutralität unantastbar ist? Die Schweiz. Und jeder weiß warum. Die brauchte auch keine Armee. Die Schweizer Garde für den Vatikan reichte dort auch aus ...
Was soll das heißen, die Schweizer Neutralität wäre unantastbar?
Sie ist genauso von der Schweiz beschlossen wie sie auch jederzeit von der Schweiz geändert oder gänzlich aufgegeben werden kann.
Und jeder weiß, dass gerade die Schweiz ein starkes Militär unterhält. Warum wohl?
Im global firepower index rangierte de Schweiz 2024 auf Rang 43 weltweit, Österreich mit einer vergleichbar großen Bevölkerung und auch 'neutral', Rang 71.
 
Richtig, aber dennoch ist Vertrauen eine Notwendigkeit des Zusammenlebens.
Wer nicht fähig ist zu vertrauen, der eignet sich auch nicht für ein Zusammenleben
und wer sich aus generellem Vertrauensmangel der Welt entzieht darf sich nicht
beschweren, die Welt nicht zu verstehen.
Blindes Vertrauen ist auch nicht wirklich sinnvoll. Vertrauen mit Transparenz als Grundlage, ist schon sinnvoller und wenn ich dich verstehen „würde“, würde ich dir vertrauen, ich versteh dich aber nicht. Gerne wäre ich allwissend, um Vertrauen zu können, ich bin aber nicht allwissend. Ich bin ein Mensch dessen Horizont von Erfahrungen wächst und mein jetziger Horizont versteht dich „noch“ nicht. Wie sagt man so schön: abwarten und Tee trinken.
 
Blindes Vertrauen ist auch nicht wirklich sinnvoll.
Richtig, nur braucht es kein "blindes Vertrauen", um sich nicht in seiner eigenen Phantasiewelt der Realität zu entziehen.
Vertrauen mit Transparenz als Grundlage, ist schon sinnvoller und wenn ich dich verstehen „würde“, würde ich dir vertrauen, ich versteh dich aber nicht.
Wie willst du auch jemanden verstehen, dessen Welt du dich entzogen hast?
Gerne wäre ich allwissend, um Vertrauen zu können, ich bin aber nicht allwissend.
Niemand ist allwissend und Vertrauen ist nicht Wissen.
Ich bin ein Mensch dessen Horizont von Erfahrungen wächst und mein jetziger Horizont versteht dich „noch“ nicht
Blöd nur, wenn du deine Erfahrung nur in deiner (und daher nur über deine) Phantasiewelt erhältst, weil du dich ja der Realität entziest.
Wie sagt man so schön: abwarten und Tee trinken.
Durch passives Abwarten entwickelt man sich nicht wirklich weiter.
Aber, zumindest ist es nicht so anstrengend wie etwas aktiv zu lernen.
 
.....Was "weder Ost noch West" daran "gehindert" hätte, in "Fall der Fälle", sprich... wenn aus "dem Kalten Krieg ein Heißer" geworden wäre, über "Österreich" drüber zu fahren!! Dann "hätten wir uns" unsere "Neutralität", ob" immerwährend" oder nicht, wie man so schön sagt: "am Bauch picken können"!!.....

meint plotin
Also noch einmal
So wie die USA (Kuba 1962!) akzeptiert auch Moskau KEINE gegnerische Allianz an seinen Grenzen!

Ronald Barazon fragt "Ist es nicht besser neutral zu bleiben?" Ein neutrales Land leistet einen Beitrag zum ohnehin ständig gefährdeten *Weltfrieden* und innerhalb der EU gewährt Artikel 42 NEUTRAL zu BLEIBEN und? und eben an KEINER militärischen Aktion teilzunehmen!

Ronald Barazon war einst Chefredakteur der *Salzburger Nachrichten* und ist -nach wie vor einer der angesehensten Wirtschaftsjounalisten in Europa!
 
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Sagt wer? Kriegstreiberei, wie von Putin gegen die Ukraine, widerspricht dem Völkerrecht und bilateralen Verträgen. Das scheint mir kaum mit einem modernen, umfassenden Demokratieverständnis mit Freiheit und Gleichheit vereinbar...
Und? Wer widerspricht dem?

Also zum x-ten Mal
Jeder, der sein Vaterland verteidigen möchte, ist nicht zu verurteilen!

ABER
wer Soldaten aus/in einem anderen Land für eigene Wunschvorstellungen (Ängste!) benutzt, der/die ist/sind zu verurteilen: Deutschland möchte weiterhin Waffen liefern WEIL es UNSERE Verteidigung ist! so gestern schon
wieder der "christliche" Herr Manfred Weber!

WAS
hat der Politikwissenschaftler *Johannes Varwick* der Kriegstreiberin Strack-Zimmermann schon im Mai 2022 deutlichst erklärt?

Deeer klassische Stellvertreter-Krieg!
 
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