*Kurt Tucholsky*
Jeder Krieg ist eine Niederlage. Denn Krieg vernichtet Leben.
Darum freut sich die Ukraine und der Westen nicht über den Krieg, auch wenn
du das Gegenteil behaupten magst. Und um Krieg nachhaltig zu vermeiden muss
man Aggressoren lehren, dass sich das Anzetteln eines Krieges nicht auszahlt.
Das funktioniert nicht durch Verhandlungen, in denen man den Aggressoren Teilerfolge
anbietet und sie beschwichtigt. Es ist auch nicht Anspruch der Justiz, Verbrecher zu
beschwichtigen und ihnen etwas zuzugestehen, damit sie mit ihren Verbrechen aufhören,
sondern der Anspruch ist sie zu überwältigen, zu verurteilen und entsprechend zu bestrafen.
Damit jeder sieht und lernt, Verbrechen zahlt sich nicht aus.
Was anderes sollen denn Kriege sein als sinnloses Abschlachten?
Für die Ukraine macht ihre Gegenwehr durchaus Sinn - und ich (wie die meisten Menschen)
erkennen diesen Sinn auch.
Der eine Machthaber befielt seinen 'Sklaven' Menschen in einem
anderen Land zu töten.
Und im überfallenen Land befielt der anderer Machthaber seinen
Sklaven die angreifenden Sklaven zu töten.
Der "Machthaber" in der Ukraine ist das Volk. Selenskyj handelt nicht, weil er lustig ist,
sondern gemäß seiner verfassungsmäßigen Pflichten.
Und welche Sklaven dann mehr Menschen ermordet haben, deren
Herrscher gilt dann als Sieger!
Der Ukraine geht es nicht ums Ermorden, sondern ums Überleben.
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Doch wehe, jemand wagt es, diese geistreich mörderische Idylle zu
stören - wie sich beispielsweise *Emmanuel Macron* im Dezember
2022 getraute!
Macron schafft es, wie man sieht, nicht einmal im eigenen Land für Frieden zu sorgen.
"Als zum erstenmal das Wort **Friede** ausgesprochen wurde, entstand
auf der Börse eine Panik. Sie schrien auf vor Schmerz: Wir haben verdient!
Lasst uns den Krieg! Wir haben den Krieg verdient!"
*Karl Kraus*
Dein Kraus bezog sich nicht auf den Ukrainekrieg.