Wenn sich zwei prügeln und ein Dritter kommt hinzu, stachelt den einen mit ihm befreundeten Kontrahenten an und/oder reicht ihm unterstützend einen Ast oder sonstige Waffe, wer käme dann auf die Schnapsidee, der Dritte hätte keine Partei ergriffen und wäre auch kein "Beteiligter" geworden. Da nutzt dem Dritten auch nichts, später zu stottern "a..aber ich hab ihm doch nur den Ast gegeben".
Wenn dies aber im Großen geschieht, eben in Form von momentan 24/7 thematisierten Waffen- aber auch Rohstoff- oder Hilfsgüterlieferungen an die Ukraine, werden die Lieferanten-Staaten gemäß irgendwelchem "internationalen Kriegsrecht" oder "humanitären Völkerrecht" nicht als Kriegs- oder Konfliktpartei betrachtet.
Wer hat Vorteile von solcher absurden Logik/Regelung?
Die Menschen, die um ihr Leben bangen, ihre Lieben trauern, ihre Heimat verlieren, keine Zukunftsperspektiven mehr sehen, bestimmt nicht.
Nein, die Industrie, vor allem die Rüstungsindustrie zieht aus dieser Regelung Vorteile, sie ist quasi "raus aus dem Schneider" ("a..aber ich hab doch nur die Panzer geliefert..die Rohstoffe..das Uran..").
Ich wäre überhaupt nicht erstaunt, wenn bei der Ausarbeitung besagten internationalen Kiegs- oder Völkerrechts die weltweiten Waffen/Rüstungs-Lobbyisten gehörig mitgemischt hätten, auch mittels "Strohmännern" oder korrupten Politikern.
Die Medien berichten ständig von Waffenlieferungen, aber nicht darüber, ob die Waffen verschenkt werden, oder dafür richtig viel Geld auf den Tisch gelegt werden muss.
Wo kommt das Geld dann her aus einem stark zerstörten Land, das schon genug damit zu tun hat, allein die Infrastruktur ständig zu reparieren? Etwa von den Banken?
Bezüglich Lobbyisten, vor allem die der Baugewerbebranche werden schon von Anfang an in den Startlöchern stehen um Aufträge zum Wiederaufbau zu ergattern.
Da scheinen Produzenten sich generell mehr auf das verschleißen und kaputt gehen ihrer Produkte zu freuen statt darüber, schöne und/oder hochtechnische Produkte und Werte geschaffen zu haben. Für den Konsumenten dagegen haben die Produkte einen hohen Wert, weil darin ihr hart erarbeiteter Arbeitslohn steckt.
In einer TV-Krimiserie, eher Krimikomödien, "Nord bei Nordwest" überzeichnet ein Bestatterduo dramaturgisch ihr Wunschdenken, das möglicht viele für sie einträgliche Todesfälle eintreten und kommt auch irgendwie schnell an Informationen um möglichst als erste am Leichenfundort zu sein.
Diesem Gebaren stehen dann Trauerde gegenüber, die ganz andere Sorgen haben. Das nennt man dann wohl "unterschiedliche Betrachtungsweise".
Menschen sind entsetzt wenn sie ihre Lieben, ihre Habe und Heimat verlieren.
Andere profitieren davon. Sei es materiell oder als politische Friedensbotschaft-Sonntagsreden-Selbstdarsteller-Karrieretreppensteiger.