Nämlich gab es im Vorjahr 114 Anklagen mit diesem Vorurteilsmotiv, 430 Fälle wurden eingestellt und 17 diversionell erledigt. An den Gerichten endeten 71 Verfahren wegen Straftaten gegen Juden mit Verurteilungen, elf mit Freisprüchen. Ob diese hohe Zahl eine Folge des wiederaufgeflammten Nahost-Konflikts nach dem Angriff der islamistischen Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 ist, lässt sich anhand der Zahlen nicht sagen, da man schlicht keine Zahlen zum Vergleich von davor hat, hieß es aus dem Justizressort auf APA-Nachfrage. 42 Fälle von Straftaten gegen Muslime und zwei gegen Christen führten zu Anklagen. Vor Gericht führten diese zu elf bzw. einem Schuldspruch.