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Medien und Kriege

Perivisor

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16. Oktober 2010
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3.536
Gerade lief im Fernsehen eine sogenannte Dokumentation über den Falkland-Krieg.
Interessant - wie jedesmal, wenn über Kriege westlicher Militärmächte berichtet wird - immer die sogenannten "Sieger", oder zumindest die Veteranen der Großmächte und deren ach so traumatischen Seelenschäden in aller Breite dargestellt werden.
Man kehrt an den Ort des Geschehens zurück, dorthin, wo das eigene Kriegsschiff mit den lieben, allerliebsten Kameraden vom bösen Feind versenkt wurde. Man gründet Initiativen zwecks nachträglichen Ordenverleihs für die traumatisierten Helden.
Analog dazu wird ja auch von deutschen Bundeswehrsoldaten über deren Traumata berichtet.Das, was all diese lieben Söldner und ihre allerliebsten Kameraden selber an Tod und Leid angerichtet haben, findet nicht die geringste Erwähnung. Zwar zeigt man in nachgestellten Szenen und per Kurzinterviews auch argentinische Opfer von Torpedoangriffen, aber deren Traumata kommen bei unseren Medien nicht vor.
Sicher hatten einige der marodierenden Landsknechte im Dreißigjährigen Krieg auch Traumata, weil sie sich bei Vergewaltigungen und Brandschatzung Syphilis und Brandwunden zugezogen hatten, aber damals gab es noch keine Presse, die das Mitleid mit den Killern hätten in schöne Bilder und eindrucksvolle Filme kleiden können.Mich interessieren vielmehr all die wirklichen Opfer dieser Kriege, die auf ein Fingerschnippen einer Frau Thatcher, oder eines Lyndon B-.Johnson, oder eines Lothar De Maziere, jetzt einer kratzigen Blondine Von der Leyen erzeugt wurden oder noch werden.-
Perivisor
 
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AW: Medien und Kriege

Gerade lief im Fernsehen eine sogenannte Dokumentation über den Falkland-Krieg.
Interessant - wie jedesmal, wenn über Kriege westlicher Militärmächte berichtet wird - immer die sogenannten "Sieger", oder zumindest die Veteranen der Großmächte und deren ach so traumatischen Seelenschäden in aller Breite dargestellt werden.
Man kehrt an den Ort des Geschehens zurück, dorthin, wo das eigene Kriegsschiff mit den lieben, allerliebsten Kameraden vom bösen Feind versenkt wurde. Man gründet Initiativen zwecks nachträglichen Ordenverleihs für die traumatisierten Helden.
Analog dazu wird ja auch von deutschen Bundeswehrsoldaten über deren Traumata berichtet.Das, was all diese lieben Söldner und ihre allerliebsten Kameraden selber an Tod und Leid angerichtet haben, findet nicht die geringste Erwähnung. Zwar zeigt man in nachgestellten Szenen und per Kurzinterviews auch argentinische Opfer von Torpedoangriffen, aber deren Traumata kommen bei unseren Medien nicht vor.
Sicher hatten einige der marodierenden Landsknechte im Dreißigjährigen Krieg auch Traumata, weil sie sich bei Vergewaltigungen und Brandschatzung Syphilis und Brandwunden zugezogen hatten, aber damals gab es noch keine Presse, die das Mitleid mit den Killern hätten in schöne Bilder und eindrucksvolle Filme kleiden können.Mich interessieren vielmehr all die wirklichen Opfer dieser Kriege, die auf ein Fingerschnippen einer Frau Thatcher, oder eines Lyndon B-.Johnson, oder eines Lothar De Maziere, jetzt einer kratzigen Blondine Von der Leyen erzeugt wurden oder noch werden.-
Perivisor

Unabhängig von der grundsätzlichen Idiotie gegenseitigen Abschlachtens und der bedauerlichen Kriegsniederlage Argentiniens ist die Vernichtung der britischen HMS Coventry durch die argentinische Luftwaffe schon ein Lehrstück darin, wie die Großkotzigkeit imperialistischen Überlegenheitsdenkens einen plötzlichen Dämpfer erfahren kann. Irgendwann werden sich die Amis ähnlich dumm anstellen und einem kleinen Land die entscheidende Chance geben. So wie der Todesstern bei Luke Skywalker...

600px-HMS_Coventry_D118.jpg

http://de.wikipedia.org/wiki/HMS_Coventry_(D118)
 
AW: Medien und Kriege

Interessant - wie jedesmal, wenn über Kriege westlicher Militärmächte berichtet wird - immer die sogenannten "Sieger", oder zumindest die Veteranen der Großmächte und deren ach so traumatischen Seelenschäden in aller Breite dargestellt werden.
Weil diese Dinge existent, aber vielen nicht bewusst sind.

Analog dazu wird ja auch von deutschen Bundeswehrsoldaten über deren Traumata berichtet.
Das ist richtig.

Das, was all diese lieben Söldner und ihre allerliebsten Kameraden selber an Tod und Leid angerichtet haben, findet nicht die geringste Erwähnung.
Und das ist falsch. Dass ein Krieg millionenfach Tod und Leid mit sich bringt, muss nicht immer wieder neu erklärt werden. Bedenklich wird es aber, wenn Medien sich auf eine Seite schlagen. Also Verbrechen einer Seite leugnen, aber die der anderen Seite betonen. Das ist ein Zeichen höchster Inseriosität eines Mediums.

Zwar zeigt man in nachgestellten Szenen und per Kurzinterviews auch argentinische Opfer von Torpedoangriffen, aber deren Traumata kommen bei unseren Medien nicht vor.
Nee, das stimmt nicht.
 
AW: Medien und Kriege

Weil diese Dinge existent, aber vielen nicht bewusst sind.


Das ist richtig.


Und das ist falsch. Dass ein Krieg millionenfach Tod und Leid mit sich bringt, muss nicht immer wieder neu erklärt werden. Bedenklich wird es aber, wenn Medien sich auf eine Seite schlagen. Also Verbrechen einer Seite leugnen, aber die der anderen Seite betonen. Das ist ein Zeichen höchster Inseriosität eines Mediums.


Nee, das stimmt nicht.


Ach so, und wo erleben sie die Schilderung des Leides der Argentinier, der Iraker, der Afghanen, der Lybier etc ?
Bringen sie uns doch mal links dazu, wenn Sie welche finden.-
Perivisor
 
AW: Medien und Kriege

Die einseitig geschminkten Trauerklosgesichter deutscher Medien-"Moderatoren" sind in ihrem Element. Dem Element der Verdummung, Verdrehung von Tatsachen, der eingefärbten mainstream-Nachrichten.
Alles wie immer. Wer die Bösen sind - wird uns gezeigt. Die EU verhängt Sanktionen.- Elegant, diese Politik.
Was Janukowitsch angeboten hatte - es muss vergessen sein. Klitschko stellt sich selbst den Persilschein aus: " .....für alle Gewalt die jetzt passiert, ist Janukowitsch verantwortlich.." ,meint er, obwohl er genau weiß, dass er der Aufwiegler ist, der kompromisslose hero, den der Westen als Boxer in den Kampf geschickt hat, der sein zerknautschtes Gesicht wieder hinhalten muss für ....
ja, wofür eigentlich ?
Man hätte ihm mehr Grips zugetraut. Aber wahrscheinlich sind die grauen Zellen schon alle zu oft geschüttelt worden.
Perivisor
 
AW: Medien und Kriege

... ja, wofür eigentlich ?
Man hätte ihm (Klitschko, Anm.) mehr Grips zugetraut. Aber wahrscheinlich sind die grauen Zellen schon alle zu oft geschüttelt worden.
Ja, wofür eigentlich? Für Macht auf Zeit, die keinen auf diesem Planeten erreicht, der nicht seinen Arsch (und die Seele) verkaufte.

Was sagen schon geschenkte und gekaufte Titel aus? Das sind durchwegs Leute ohne Grips. Oder hat man schon einmal eine Marionette gesehen, die brillanten Geistes gewesen wäre? Das ist doch nicht das Anforderungsprofil, so eine/r wäre nicht beliebig austauschbar. Mit Blödheit, Gier und Ignoranz dagegen schon.

Da wird halt nur einer in die erste Reihe gestellt. Die Hintermänner sieht man nicht. Wiewohl immer bekannter.
Hat ja schon mal gut funktioniert. Einer aus der damals bereits unterwanderten SPD, Karlchen Mayr, rekrutierte den Braunauer als V-Mann für die DAP:

Nach der Novemberrevolution 1918 war Mayr in Bayern für die Reichswehr nachrichtendienstlich tätig. Weil er Adolf Hitler als V-Mann rekrutierte und ihn als Beobachter zu Versammlungen der DAP, der späteren NSDAP, schickte, gilt er als einer der politischen „Geburtshelfer“ Hitlers. Nach einem grundsätzlichen politischen Gesinnungswandel baute Mayr das pro-republikanische Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold mit auf. (Wikipedia)

Damit hatte man einen Mann in der 1. Reihe auf der Bühne und -ganz ohne Gesinnungswandel- baute Mayr mit Bedacht die BRD mit auf, als Vorgängerin des 4. Reiches, der Ver(unr)einigten Staaten von Europa, damals genannt "Die zweite Revolution". Bis dahin war man (international gut vernetzt) im scheinbaren Untergrund. Die Hintermänner und deren Mächte sieht man nicht. Nur, wer sich die Mühe macht... .


Funktioniert doch immer wieder, solange es kaum eine ernstzunehmende echte Opposition auf diesem Planeten gibt und die Unzähligsten lieber ihr Ärschlein verkaufen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AW: Medien und Kriege

Der Verbrecher Kissinger träumt den feuchten Traum eines "Regimechanges" in Moskau. Das erzählt er im Video einem gruselkabinettigen Inder-Moderator (die sind auch schön völlig hin!).

http://www.youtube.com/watch?v=yo5_ct7R6Ng

Ob da die Liebesgrüße aus Moskau noch lange auf sich warten lassen? Dem "Westen" muß ja das Wasser bis über den Hals stehen ...
 
AW: Medien und Kriege

Gestern habe ich mir zeitweise Plasberg angeschaut - bis ich es nicht mehr ertragen konnte:
auch dieser sonst kritisch, spitzzüngige Moderator mit seiner Internsivbefragung von Gästen, war ein Schatten seiner selbst. Nachdem er eine Auswahl von Beispielen russischer Grossinvestitionen in Deutschland in clips dargestellt hatte,
verzichtete er gänzlich darauf, Röttgen und andere Teilnehmer dazu Stellung nehmen zu lassen. Er ließ sich auf das übliche "um den Brei herum" ein und setzte seinerseits noch eins dem mainstream drauf, indem er in die Runde fragte, ob nach dem pro-russischen Referendum jetzt Putin wohl noch weitere Ambitionen
zur "Annexion" der Ukraine haben könnte.
Sehr schwach, Herr Plasberg !
Perivisor
 
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AW: Medien und Kriege

Jetzt wird im deutschen Fernsehen 9/11 aus Sicht von Bush, Cheney und Co dargestellt. Dazu gibt es Interviews mit ca. 24-jährigen "Augenzeugen".
Die müssen also damals ca. 13 Jahre alt gewesen sein.
Eine soap-opera der besonderen Art. Klar warum das jetzt - so - läuft.-
Das Ami-Image muss aufgepeppt werden. Parallel dazu ein reality-thriller der heldenhaften US-GI`s in Somalia, wo sich eine handvoll dieser toughen Burschen gegen eine Stadt voller "Rebellen" opfert.
Die Propaganda-Maschinerie läuft auf Hochtouren.
Die lieben, lieben Ami`s: die tun nichts, die wollen doch nur spielen.----
Perivisor
 
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