Perivisor
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- 16. Oktober 2010
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Gerade lief im Fernsehen eine sogenannte Dokumentation über den Falkland-Krieg.
Interessant - wie jedesmal, wenn über Kriege westlicher Militärmächte berichtet wird - immer die sogenannten "Sieger", oder zumindest die Veteranen der Großmächte und deren ach so traumatischen Seelenschäden in aller Breite dargestellt werden.
Man kehrt an den Ort des Geschehens zurück, dorthin, wo das eigene Kriegsschiff mit den lieben, allerliebsten Kameraden vom bösen Feind versenkt wurde. Man gründet Initiativen zwecks nachträglichen Ordenverleihs für die traumatisierten Helden.
Analog dazu wird ja auch von deutschen Bundeswehrsoldaten über deren Traumata berichtet.Das, was all diese lieben Söldner und ihre allerliebsten Kameraden selber an Tod und Leid angerichtet haben, findet nicht die geringste Erwähnung. Zwar zeigt man in nachgestellten Szenen und per Kurzinterviews auch argentinische Opfer von Torpedoangriffen, aber deren Traumata kommen bei unseren Medien nicht vor.
Sicher hatten einige der marodierenden Landsknechte im Dreißigjährigen Krieg auch Traumata, weil sie sich bei Vergewaltigungen und Brandschatzung Syphilis und Brandwunden zugezogen hatten, aber damals gab es noch keine Presse, die das Mitleid mit den Killern hätten in schöne Bilder und eindrucksvolle Filme kleiden können.Mich interessieren vielmehr all die wirklichen Opfer dieser Kriege, die auf ein Fingerschnippen einer Frau Thatcher, oder eines Lyndon B-.Johnson, oder eines Lothar De Maziere, jetzt einer kratzigen Blondine Von der Leyen erzeugt wurden oder noch werden.-
Perivisor
Interessant - wie jedesmal, wenn über Kriege westlicher Militärmächte berichtet wird - immer die sogenannten "Sieger", oder zumindest die Veteranen der Großmächte und deren ach so traumatischen Seelenschäden in aller Breite dargestellt werden.
Man kehrt an den Ort des Geschehens zurück, dorthin, wo das eigene Kriegsschiff mit den lieben, allerliebsten Kameraden vom bösen Feind versenkt wurde. Man gründet Initiativen zwecks nachträglichen Ordenverleihs für die traumatisierten Helden.
Analog dazu wird ja auch von deutschen Bundeswehrsoldaten über deren Traumata berichtet.Das, was all diese lieben Söldner und ihre allerliebsten Kameraden selber an Tod und Leid angerichtet haben, findet nicht die geringste Erwähnung. Zwar zeigt man in nachgestellten Szenen und per Kurzinterviews auch argentinische Opfer von Torpedoangriffen, aber deren Traumata kommen bei unseren Medien nicht vor.
Sicher hatten einige der marodierenden Landsknechte im Dreißigjährigen Krieg auch Traumata, weil sie sich bei Vergewaltigungen und Brandschatzung Syphilis und Brandwunden zugezogen hatten, aber damals gab es noch keine Presse, die das Mitleid mit den Killern hätten in schöne Bilder und eindrucksvolle Filme kleiden können.Mich interessieren vielmehr all die wirklichen Opfer dieser Kriege, die auf ein Fingerschnippen einer Frau Thatcher, oder eines Lyndon B-.Johnson, oder eines Lothar De Maziere, jetzt einer kratzigen Blondine Von der Leyen erzeugt wurden oder noch werden.-
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